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DE801902C - Modellfahrzeug - Google Patents

Modellfahrzeug

Info

Publication number
DE801902C
DE801902C DEP33223A DEP0033223A DE801902C DE 801902 C DE801902 C DE 801902C DE P33223 A DEP33223 A DE P33223A DE P0033223 A DEP0033223 A DE P0033223A DE 801902 C DE801902 C DE 801902C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
vehicle
contacts
pole
rectifiers
motor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP33223A
Other languages
English (en)
Inventor
Emil Dr Frosch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Preh GmbH
Original Assignee
Preh GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Preh GmbH filed Critical Preh GmbH
Priority to DEP33223A priority Critical patent/DE801902C/de
Priority to DEP886A priority patent/DE810012C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE801902C publication Critical patent/DE801902C/de
Priority to DEP5088A priority patent/DE873812C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H18/00Highways or trackways for toys; Propulsion by special interaction between vehicle and track
    • A63H18/12Electric current supply to toy vehicles through the track

Landscapes

  • Current-Collector Devices For Electrically Propelled Vehicles (AREA)

Description

  • Modellfahrzeug
    1?s sind c,lektrisch betriebene Modellfahrzeuge
    bekamst, deren Fahrbahn nach Art der -6b. i ge-
    staltet ist. Die leitenden Lamellen i sind unter-
    einander und mit dein eiticts Pol 4 einer Strom-
    quelle, die leit<#t](let] Lamellen 2 untereinander und
    mit dein ati(leren Pol 3 der Stromquelle verbunden.
    Zwischen den leitenden Lamellen sind die Isolier-
    streites] 3 angeordnet. Viti Fahrzeug Es ist in zwei
    extremen Lagen, senkrecht und parallel zu den
    Lamellen eingezeichnet. =\in Fahrzeug 6 sind in
    seiner Läng<achse die Schleifkontakte ; und
    hintereinander angeordnet. die auf der Bahn
    schleifen und einen Abstand voneinander haben,
    der dein Mittelabstand zweier leitender, gegen-
    poliger Lamellen entspricht. :Mit den Schleif-
    kontakten 7 und f; ist im Fahrzeug der Motor ver-
    blinden, der so lange Strom erhält, wie die Schleif- I
    kontakte auf gegenpoligen Lamellen schleifen.
    Kommen die beiden Schleifkontakte auf die Isolier-
    streifcst 3. so wird das Fahrzeug stromlos und kann
    nur infolge seines eigenen Schwunges weiterfahren.
    Diese Stromunterbrechungen werden länger, wenn
    (las Fahrzeug schräg zu den Lamellen fährt. Das
    Fahrzeug et-lt:ilt keinen Strom mehr, wenn die
    beiden Schleifkontakte und auf eine einzige
    Lamelle zu stehen kommen, wie es in Abb. t rechts
    dargestellt ist.
    Uni auch in einer solchen Lage Strohs zu er-
    halten, ntul3 atn Fahrzeug ein zweites Schleifer-
    paar 9 und ]o angebracht werden, (las in seiner
    Achse senkrecht zum Schleiferpaar 7 und 8 steht
    und denselhett Kontaktahstatid hat xvie dieses. Bei
    einer solchen Anordnung sind je zwei Kontakte
    (z. 1i. 7 und o) mit dein einen Pol des Motors und
    je zwei Kontakte (z. B. 8 und io) mit dem anderen Pol des 'Motors zu verbinden. Es ist leicht einzusehen, daß es bei bestimmten Stellungen des Fahrzeuges auf der Bahn eintreten kann, daß z. B. die Kontakte 7 und 9 auf gegenpolige Lamellen zu stehen kommen, womit ein Kurzschluß auf der Bahn herbeigeführt wird.
  • Um diesen wesentlichen Nachteil zu beseitigen, müssen im Fahrzeug Einrichtungen getroffen werden, die das Schleifkontaktpaar 7 und 8 anschalten, wenn das Fahrzeug senkrecht zu den Lamellen fährt und die das Schleifkontaktpaar 9 und t o anschalten, wenn das Fahrzeug parallel zu den Lamellen fährt.
  • Die Erfindung gibt solche Einrichtungen an, die es in einfacher Weise gestatten, daß das Fahrzeug in beliebiger Richtung auf der Bahn fahren kann, ohne daß Kurzschlüsse eintreten. Außerdem wird durch die Erfindung erreicht, daß Stromunterbrechungen beim Überfahren der Isolierstreifen vermieden werden.
  • Das Grundprinzip der Erfindung ist folgendes: Das Fahrzeug erhält mindestens drei, besser aber mehr Schleifkontakte, die nicht in einer Geraden angeordnet sind (wie es z. B. in Abb. i mit den Kontakten 7, 8, 9 und io angegeben ist). Jeder Schleifkontakt ist an mindestens einen Gleichrichter geschaltet, wobei die Gleichrichter in bezug auf die Schleifkontakte wechselweise einander entgegen geschaltet sind, wie es im Prinzip in Abb.2 gezeigt wird.
  • In Abb. 2 sind die Kontakte 7 und 8 mit den Gleichrichtern i i und 12 und die Kontakte 9 und io mit den Gleichrichtern 13 und 14 verbunden. Die Gleichrichter i i und 12 sind zusammengeschaltet und mit dem einen Pol des Motors 15 verbunden, während die Gleichrichter 13 und 14, die gegenüber den Gleichrichtern i i und 12 umgepolt sind, zusammengeschaltet und mit dem anderen Pol des bf otors 15 verbunden sind. Berühren nun z. B. die Kontakte 7 und 8 gegenpolige Lamellen der Fahrbalin, so kann infolge der Sperrwirkung der Gleichrichter kein Kurzschluß entstehen. Berühren aber z. 13. die Kontakte 7 und 9 gegenpolige Lamellen, so erhält das Fahrzeug Strom. Wird die Bahn mit Wechselstrom gespeist, so erhält das Fahrzeug nur halbwegs gleichgerichteten Strom, wird die Bahn mit Gleichstrom gespeist, so fällt die Stromversorgung in jenen Stellungen des Fahrzeuges auf der Bahn aus, in denen die Gleichrichter über die Schleifkontakte mit Lamellen verbunden werden, deren Polarität zu einer Sperrwirkung der Gleichrichter führt.
  • Um dieses zu verhindern, wird erfindungsgemäß eine Schaltung nach Abb. 3 vorgenommen, bei der jedem der Schleifkontakte 7, 8, 9 und io je zwei entgegengeschaltete Gleichrichter zugeordnet sind. Zum Schleifkontakt 7 gehören hier die Gleichrichter 16 und 20, zum Schleifkontakt 8 die Gleichrichter 17 und 21, zum Schleifkontaktg die Gleichrichter 18 und 22 und zum Schleifkontakt io die Gleichricliter i9 und 23. Die Gleichrichter 16, 17, 18 und i9 sind untereinander und mit dem einen Pol des Motors 15 verbunden, die entgegengepolten Gleichrichter 20, 21, 22 und 23 sind untereinander und mit dem anderen Pol des Motors 15 verbunden.
  • Mit einer solchen Schaltung wird erreicht, daß auf der Bahn keine Kurzschlüsse entstehen können und das Fahrzeug in jeder beliebigen Richtung fahren kann, wobei es stets Strom erhält. Berühren irgend zwei der Schleifkontakte gegenpolige Lamellen, so kann infolge der Sperrwirkung der Gleichrichter kein Kurzschluß entstehen, und der Motor erhält auf jeden Fall Strom, ganz gleich, ob die Bahn mit Wechselstrom oder mit Gleichstrom betrieben wird. Berühren z. B. die Kontakte 8 und 9 gegenpolige Lamellen, so fließt bei Wechselstromspeisung der Bahn, in der Annahme, daß im ersten Augenblick der Kontakt 8 positives Potential hat, der Strom von Kontakt 8 über den Gleichrichter 21 zum Motor 15 und von hier über den Gleichrichter 18 zum Kontakt i9 zurück, da dieser im gleichen Augenblick negatives Potential hat. Die folgende Halbwelle des Wechselstromes dagegen fließt von Kontakt 9 über den Gleichrichter 22 zum Motor 15 und von hier über den Gleichrichter 17 zum Kontakt 8 zurück. Wird die Bahn finit Gleichstrom gespeist, so wirkt die Schaltung ebenso. Dasselbe gilt sinngemäß für irgend zwei der Schleifkontakte.
  • Nach der Erfindung ist es möglich, weitere Schleifkontakte am Fahrzeug anzuordnen, so daß insgesamt n solcher Schleifkontakte vorhanden sind. Je nach ihrer Zahl sind dann n bzw. 2.n Gleichrichter erforderlich. Die Anordnung von mehr Schleifkontakten, wie in Abb. 3 angegeben, hat den Zweck, zu erreichen, daß bei jeder Stellung des Fahrzeuges auf der Bahn mindestens zwei Schleifkontakte gegenpolige Lamellen berühren.
  • \ach der Erfindung kann die Bahn beliebig ausgestaltet werden, es genügt, daß sie irgendwie sich periodisch wiederholende Leiterpaare aufweist. Beispielsweise kann die Bahn schachbrettartig nach Art der Abb. 4 ausgebildet sein, wobei die mit .+ bezeichneten leitenden Flächen mit dem einen Pol einer Stromquelle und die mit - bezeichneten leitenden Flächen mit dem anderen Pol der Stromquelle verbunden werden. Die leitenden Flächen selbst müssen gegeneinander isoliert sein.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Modellfahrzeug für eine Bahn, bei der die Stromzuführung mittels voneinander isolierter Lamellen geschieht, die abwechselnd mit den Polen der Stromquelle verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Fahrzeug mehrere, mindestens aber drei Abnahmekontakte erhält, die je mit einem Gleichrichter verbunden sind, wobei diese in abwechselnder Richtung an die Abnahmekontakte geschaltet werden und an ihren anderen freien Enden die positiven Pole zusammen und mit einem Pol des Fahrzeugmotors oder anderen Einrichtungen und die negativen Pole zusammen und mit dem anderen Pol des Motors oder anderen Einrichtungen verbunden sind.
  2. 2. Modellfahrzeug nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß jedem einzelnen Abnahmekontakt des Fahrzeuges zwei Gleichrichter zugeordnet werden, die entgegengesetzt geschaltet sind und an ihren freien Enden die positiven Pole zusammen und mit einem Pol des Fahrzeugmotors oder anderen Einrichtungen und den negativen Polen zusammen und mit dem anderen Pol des Motors oder anderen Einrichtungen verbunden sind.
DEP33223A 1949-02-04 1949-02-04 Modellfahrzeug Expired DE801902C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP33223A DE801902C (de) 1949-02-04 1949-02-04 Modellfahrzeug
DEP886A DE810012C (de) 1949-02-04 1950-03-05 Steuereinrichtung fuer Modellfahrzeuge
DEP5088A DE873812C (de) 1949-02-04 1951-02-14 Modellfahrzeug

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP33223A DE801902C (de) 1949-02-04 1949-02-04 Modellfahrzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE801902C true DE801902C (de) 1951-01-25

Family

ID=7373127

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP33223A Expired DE801902C (de) 1949-02-04 1949-02-04 Modellfahrzeug

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE801902C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937874C (de) * 1950-04-07 1956-01-19 Werner Kuehn Steuerung und Schalteinrichtung fuer ein fernbetaetigtes, elektrisch betriebenes Spielzeug
DE938174C (de) * 1952-09-16 1956-01-26 Wolfgang Woerner Elektrisch angetriebenes Spiel- und Modellfahrzeug
DE968836C (de) * 1951-12-05 1958-04-03 Gerhard Schaudt Dr Elektrische Stromzufuehrungseinrichtung fuer mit Stromabnehmern ausgeruestete Verbraucher, besonders fuer ortsbewegliche, elektrische Spielzeuge
DE4313199C1 (de) * 1993-04-22 1994-03-24 Enno Messerschmitt Spielschichtanordnung für ein elektrisches Spielelement

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE937874C (de) * 1950-04-07 1956-01-19 Werner Kuehn Steuerung und Schalteinrichtung fuer ein fernbetaetigtes, elektrisch betriebenes Spielzeug
DE968836C (de) * 1951-12-05 1958-04-03 Gerhard Schaudt Dr Elektrische Stromzufuehrungseinrichtung fuer mit Stromabnehmern ausgeruestete Verbraucher, besonders fuer ortsbewegliche, elektrische Spielzeuge
DE938174C (de) * 1952-09-16 1956-01-26 Wolfgang Woerner Elektrisch angetriebenes Spiel- und Modellfahrzeug
DE4313199C1 (de) * 1993-04-22 1994-03-24 Enno Messerschmitt Spielschichtanordnung für ein elektrisches Spielelement

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