DE801849C - Verfahren zur Herstellung einer Eisenbetondecke - Google Patents
Verfahren zur Herstellung einer EisenbetondeckeInfo
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Classifications
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- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/02—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
- E04B5/04—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement
- E04B5/046—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement with beams placed with distance from another
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Description
- Verfahren zur Herstellung einer Eisenbetondecke Bekanntlich fehlt in Deutschland nach dem verlorenen Krie(e zur Wiederherstellung der durch Honibenwurf l)escli:i(ligteti Gebäude. bei welchen zur Hauptsache die Decken durchgebrannt sind, lfolz jeder Art, insbesondere Nutz- und Schalholz sowie Gerüstholz. Außerdem besteht Mangel an Baugerüsten und Facharbeitern. Die Erfindung zeigt nun einen Weg, wie man ohne Holzbalken, Schalbrettern, Baugerüsten tisw. und mit nur angelernten Arbeitern eine vollwertige Fisenbetondecke herstellen kann.
- Die neue Eisenbetondecke bzw. das Verfahren zur Herstellung einer Eisenbetondeckenplatte ohne Schalung ist dadurch gekennzeichnet, daß auf mit üblichem oder grölierein seitlichem Zwischenraum parallel verlegten Lisenbetonträgerbalken in ihrer Längsrichtung je eine Reihe eismarinierter Betondruckplatten gelegt und die z« ischen diesen Druckiilattenreihen offenen Lücken je durch eine Reihe eisenarmierter Deckplatten überbrückt wird, wobei in die zwischen den Deckplattenreihen über den Druckplattenreihen entstandenen Riiliien von unten leer durch Ausschnitt in den Druckplatten hindurchgeführte Verankerungsenden von in den Eisenbetonträ:;erbalken einbetonierten Armiereiseii- bzw. Dralitbiigeln und von beiden Seiten her aus den beiden Deckplattenseiten vorstehende Arniiereisenenden hineinragen und durch Ausfüllen der Rinnen mit Gußbeton verankert werden, welcher dabei gleichzeitig durch die Ausschnitte in den Druckplatten zur Oberseite der Eisenbetonträgerbalken hindurchfließt.
- Hierbei werden die drei Einzelteile der Eisenbetoiideckenplatte. also die I?isenl)etonträgerhalken. die Eisenbetondruckplatten und die Eisenhetondeckplatten, gew<ihnlich nicht auf der Baustelle, sondern fabrikmäßig in Serien hergestellt, und zwar vorzugsweise mit derart beschränktem Einzelgewicht, daß die einzelnen Eisenbetonträgerbalken, die einzelnen Eisenbetondruckplatten mit ihren Ausschnitten und die einzelnen I?.isenbetondeckenplatten durch die Arbeiter am Bau von Hand noch transportiert und ohne Zuhilfenahme sonst nötiger Baugeräte verlegt werden können.
- Beim Fertigen der neuen Eisenbetondeckenplatte # erlegen die Arbeiter zuerst die Eisenbetonträgerbalken in waagerechter Ebene mit vorgeschriebenem Zwischenraum parallel derart nebeneinander, daß die auf einer Seite der Trägerbalken vorstehenden Verankerungseisen alle nach oben zeigen. Hierauf werden auf jeden Trägerbalken die Druckplatten längs nebeneinander aufgelegt, wobei die aus der Trägerbalkenoberseite hervorstehenden Verankerungsdrähte jeweils in die Ausschnitte der Druckplatten zu stehen kommen, weshalb die Verankerungseisen in den Eisenbetonträgerbalken in gleicher 1b'eise verteilt angeordnet sind wie die Ausschnitte der Druckplatten. Alsdann werden auf die Druckplattenränder von je zwei Druckplattenreihen Deckplatten zur Überbrückung des Zwischenraums aufgelegt. Die Haken der vorstehenden seitlichen Deckplatteneisen und die Haken der aufwärts gerichteten Trägerverankerungseisen werden dann noch zweckmäßig durch Einlage von nicht gezeichneten Verbindungseisen in der durch die von den Druckplattenreilien und die Deckplattenreihen gebildeten Rinnen verbunden. Zum Schluß werden die Rinnen zwischen den Deckplatten mit Gußbeton vollgefüllt, welcher hierbei zum Teil auch durch die Ausschnitte in den Druckplatten in diese hinein- und zur Oberfläche der Eisenbetonträgerbalken in diesen Ausschnitt hindurchfließt, wodurch eine geschlossene Eisenbetonträgerplattendecke entsteht, die von allem Anfang an begehbar ist, also schon ehe der Gußbeton abgebunden hat. Ist die Abbindezeit des eingefüllten Gußbetons vorüber, dann ist eine vollwertige Eisenbetondecke entstanden, die dann auch mit den üblichen Nutzlasten belastet werden kann.
- Auf der Zeichnung ist das Verfahren der Herstellung der neuen Eisenbetondeckenplatte schematisch veranschaulicht.
- Fig. i zeigt im Schnitt die aus den einzelnen Eisenbetonträgerbalken, Druckplatten und Deckplatten zusammengestellte Fisenbetonträgerplattendecke noch lose aufeinanderliegend.
- Fig. 2 zeigt im Schnitt die mit Gußbeton fertig ergossene Eisenbetondecke.
- Fig. 3 zeigt schematisch eine Draufsicht auf die Eisetibetonträgerplattendecke. In die in üblicher Weise mit Eisen a armierten l:iseiibetoiiträgerbalken b sind kräftige Drahtbügel c einbetoniert, deren Verankerungsenden cl aus der Oberseite der Trägerbalken b frei hervorragen. Die auf den Eisenbetonträgerbalken b aufgelegten eisenarmierten Druckplatten d weisen entlang ihrer Längsmitte je drei quadratische Ausschnitte d, auf, etwa von einer Breite, die etwas geringer ist wie die Breite der Trägerbalken b. Auf die Ränder der Druckplatten d werden zur Überbrückung der Lücken die eisenarmierten Deckplatten e aufgelegt, deren beiderseits aus den Seitenrändern hervorragenden Armiereisenenden Ei in die von den Druckplatten d und den Deckplatten e gebildeten Rinnen f hineinragen. In diese Rinnen fragen auch die Verankerungshaken ci der Drahtbügel c der Trägerbalken b hinein. Nach evtl. zusätzlicher Arinierung durch Verbindungseisen in den Rinnen f wird Gußbeton f, in die Rinnen feingegossen, der auch in die Ausschnitte d, der Druckplatten d hineinfließt und dort entsprechende Betonverbindungszapfen f2 zum Trägerbalken b bildet.
Claims (1)
- PATE\TANSPRCCII: Verfahren zur Herstellung einer Eisenbetondecke ohne Schalung, dadurch gekennzeichnet, daß auf in Abstand voneinander parallel verlegte Eisenhetonträgerbalken (b) entlang diesen eine Reihe bewehrter Betondruckplatten (d) mit mittig angeordneten quadratischen Ausnehmungen (d,) aufgebracht werden, worauf dann den Zwischenraum zwischen den Platten (d) überbrückende, ebenfalls bewehrte Deckplatten (e) quer zur Trägerlaufrichtung verlegt und die sich dahei ergebende Rinne (f) als auch die Ausnehmungen (d,) der längs verlegten Platten (d) unter Einbindung der beiderseits aus den querverlegten Platten (e) herausragenden Enden (e) als auch die Verankerungsenden der Bewehrung des Trägerbalkens mit Gußbeton (f" f2) ausgefüllt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17907D DE801849C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Verfahren zur Herstellung einer Eisenbetondecke |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP17907D DE801849C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Verfahren zur Herstellung einer Eisenbetondecke |
Publications (1)
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| DE801849C true DE801849C (de) | 1951-01-25 |
Family
ID=7366760
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP17907D Expired DE801849C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Verfahren zur Herstellung einer Eisenbetondecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE801849C (de) |
-
1948
- 1948-10-12 DE DEP17907D patent/DE801849C/de not_active Expired
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