DE8017828U1 - Vorrichtung zur Beleuchtung der Tasten eines Tastenfeldes - Google Patents
Vorrichtung zur Beleuchtung der Tasten eines TastenfeldesInfo
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Description
JAEGER: Levallois-Perret, | Hauts de Seine, Frankreich f
Vorrichtung zur Beleuchtung der Tasten eines Tastenfeldes
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Beleuchtung der Tasten
eines Tastenfeldes, bei dem ein elektrischer Kontakt durch Herunterdrücken einer verformbaren Membran herstellbar ist, die
aus einer Folie aus verformbaren Isoliermaterial besteht, an der Auswölbungen vorgesehen sind, an deren Unterseite elektrische
Kontakte eines ersten Stromkreises angeordnet sind, die bei Verformung der Auswölbungen mit Gegenkontakten eines zweiten Stromkreises
auf der Oberseite einer unterhalb der ersten Isolierschicht angeordneten Isolierplatte zwecks Schließens der Stromkreise
zusammenwirken.
Derartige Tastenfelder sind generell bekannt. Die auf der ersten Folie oder Platte aus verformbarem Isoliermaterial angeordneten
erhabenen Auswölbungen sind,vielfach halbkugelig. An den Unterseiten
der Auswölbungen sind die elektrischen Kontaktflächen des Schaltkreises durch Siebdruck aufgebracht, die bei der Ver-
formung der Auswölbungen mit an der Oberseite der Isolierplatte |
angebrachten Gegenkontaktflächen des zugeordneten weiteren Stromkreis
zusammenwirken. Die Verformung der Auswölbungen erfolgt in herkömmlicher Weise durch die jeweils auf das Zentrum der Auswölbungen
einwirkenden Tasten. Die Beleuchtung eines solchen Tastenfeldes durch die die Tasten auch in der Dunkelheit erkennbar
sein sollen, erfolgt von unten her, wenn die Tasten und die Folie sowie die Isolierplatte aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden
Material bestehen. Eine solche Anordnung hat aber den Nachteil, daß die in Wirkrichtung der Tasten angeordneten
Kontaktflächen in der zu beleuchtenden Zone Schatten bilden.
Diesem Mangel kann zwar abgeholfen werden, wenn beispielsweise die Drucktasten längsseitig durch sie umgebende optische Fasern
beleuchtet werden. Eine solche Lösung ist jedoch teuer und erfordert die Einbeziehung weiterer Vorrichtungen für die Führung
der optimalen Fasern, wodurch der Einbau sehr kompliziert wird.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine neue Anordnung einer solchen Kontaktbetätigung zu schaffen, durch die die Mängel bekannter
Anordnungen beseitigt werden, um eine verbesserte Art der Tastenbeleuchtung zu ermöglichen.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß das die Verformung der Auswölbung bewirkende Teil der Taste und die
Auswölbung in Bezug auf die Achse, in der die Taste bewegbar gelagert ist, um eine Strecke versetzt sind, und daß auf dieser
Achse unterhalb der Isolierplatte eine Lichtquelle angeordnet ist, vergl. Figur 2.
Weitere Merkmale er Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
.
Da nunmehr die Kontaktflächen und ihr Betätigungsmechanismus
außerhalb des Zentrums einer Taste liegt, können die von einer unterhalb der Vorrichtung angeordneten Lichtquelle ausgesandten
Strahlen ungehindert das Zentrum der Taste beleuchten. .
Die Erfindung ist nachstehend anhand von in der Zeichnung dargestellter
Ausführungsbeispiele erläutert.
Es zeigen:
Figur 1 einen Schnitt durch eine erste Ausführungsform
einer Einrichtung nach der Erfindung,
Figuren 2, 2a, 3, 3a, 4, Ma, 5 und 5a andere Ausführungsformen der erfindungsgemäßen
Einrichtung von oben gesehen und im Schnitt.
Die Vorrichtung weist gemäß Figur 1 eine verformbare Folie 1 aus Isoliermaterial auf, in der, beispielsweise durch Erhitzen, Auswölbungen
2 eingebracht sind. In der Mitte der Auswölbung weist diese auf ihrer Unterseite eine beispielsweise im Siebdruckverfahren aufgebrachte
elektrisch leitende Schicht 3 auf. Eine zweite elektrisch leitende Schicht 4 ist bezogen auf die erste Schicht auf der Oberseite
einer die Folie tragenden Isolierplatte 5 angeordnet. Eine an einer Drucktaste 7 (Druckknopf) angeordnete Platte 6 beaufschlagt
mittels eines Teiles 27 beim Betätigen der Drucktaste die Auswölbung, so daß diese sich nach unten durchwölbt, so daß die leitenden Schichten
3 und 4 sich berühren, um einen elektrischen Stromkreis zu schließen. Eine Lichtquelle L ist unterhalb der Platte 5 vorgesehen,
um die Drucktaste 7 zu beleuchten.
Um keine Schattenzone zu bilden, ist der Betätigungspunkt F, der den eigentlich zu beleuchtenden Teil der Drucktaste bildet, um
eine Strecke D gegenüber dem Teil 27 der Drucktaste, der auf die Auswölbung 2 wirkt, versetzt.
Die konstruktive Ausgestaltung dieses Grundgedankens ist auf verschiedene
Weise möglich. Beispielsweise können nach einem weiteren
• ·· * · β w β* «ι
-6-
Ausführungsbeispiel gemäß Figur 2 bewegliche Drucktasten 8 vorgesehen
sein, die um eine beispielsweise aus zwei einer Platte zugeordnete Punkte 9 und 10 bestehende Achse beweglich sind, wobei
die auf die Auswölbung 2 wirkende Platte 12 am freien Ende 13 der jeweiligen Drucktaste angeordnet ist. In diesem Fall kann die
Drucktaste unmittelbar durch eine Leuchtvorrichtung beleuchtet werden, die unmittelbar unter der Folie und der Platte angeordnet ist,
die beide aus einem durchsichtigen oder durchscheinenden Material hergestellt sind, oder über einen Lichtleiter aus Glas, Polymethylmethacrylat,
d. h. Plexiglas, Polykarbonat usw. die jeweilige Druck» taste beleuchtet.
Eine andere vorteilhafte Lösung ergibt sich, wenn gemäß Figur 3 in einem einstückigen Teil 15 geeignete Ausnehmungen oder Einschnitte
14 vorgesehen werden. Diese Einschnitte begrenzen die eigentlichen Tasten 16, deren Biegevermögen ausreicht, damit sie
mit ihren Enden 17 auf die Auswölbung 2 einwirken. Das einstükkige Teil 15 kann aus durchsichtigem oder durchscheindem Kunststoff
farbig oder nicht hergestellt sein und kann ebenfalls von einem Film 18, beispielsweise aus durchsehinendem oder durchsichtigen
Kunststoff, abgedeckt sein, der aufgemalte oder im Siebdruck aufgebrachte Angaben enthält.
In weiterer Ausgestaltung kann gemäß Figur 5 ein einstückiges Teil 19 auch aus Metall vorgesehen werden, wobei in diesem Fall
das Teil außer den die Biegsamkeit der Tasten 21 ermöglichenden Einschnitten 20 noch Durchbrüche 22 für die Beleuchtung der Betätigungsbereiche
aufweisen kann. Das wirksame Ende 23 jeder Taste 21 weist eine Platte 24 auf, um eine möglichst definierte
Verformung der Auswölbung 2 sicherzustellen.
Ferner ist es möglich, den Berührungsbereich 25 der Tasten gemäß Figur 4 konkav oder konvex auszubilden, um bestimmten Erfordernissen
entsprechend den Tastsinn des Benutzers anzusprechen. Diese Art der Ausbildung wirkt etwa wie eine Linse, durch
die das von der unterhalb der beschriebenen Einrichtung ausgestrahlte Licht gleichsam gebündelt wird.
Kurzfassung
Vorrichtung zur Beleuchtung der Tasten eines Tastenfeldes mit einer verformbaren Membran 1 aus Isolierraaterial, in der Auswölbungen
2 ausgeformt sind, an deren Unterseite elektrische
Kontakte 3 angeordnet sind, die bei Verformung der Auswölbungen mit Kontakten 4 auf der Oberseite einer unterhalb der ersten Isolierplatten angeordneten Isolierplatte 5 zusammenwirken. Die Verformung der Auswölbungen wird durch ein Tastenteil 27 bewirkt, das in bezug auf eine Achse F, in der die
Taste betätigt wird, versetzt angeordnet ist. Das Tastenteil ist durch eine unterhalb der Isolierplatte 5 angeorndete Lichtquelle beleuchtet.
Kontakte 3 angeordnet sind, die bei Verformung der Auswölbungen mit Kontakten 4 auf der Oberseite einer unterhalb der ersten Isolierplatten angeordneten Isolierplatte 5 zusammenwirken. Die Verformung der Auswölbungen wird durch ein Tastenteil 27 bewirkt, das in bezug auf eine Achse F, in der die
Taste betätigt wird, versetzt angeordnet ist. Das Tastenteil ist durch eine unterhalb der Isolierplatte 5 angeorndete Lichtquelle beleuchtet.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Beleuchtung der Tasten eines Tastenfeldes, bei dem ein elektrischer Kontakt durch Herunterdrücken einer
verformbaren Membran herstellbar ist, die aus einer Folie aus verformbaren Isoliermaterial besteht, an der Auswölbungen
vorgesehen sind, an deren Unterseite elektrische Kontakte eines ersten Stromkreises angeordnet sind, die bei Verformung
der Auswölbungen mit Gegenkontakten eines zweiten Stromkreises auf der Oberseite einer unterhalb der ersten Isolierschicht
angeordneten Isolierplatte zwecks Schließens der Stromkreise zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet,
daß das die Verformung der Auswölbung (2) bewirkende Teil (27) der Taste (7) und die Auswölbung (2) in bezug auf
die Achse (F), in der die Taste bewegbar gelagert ist, um eine Strecke (D) versetzt sind, und daß auf dieser Achse (F)
unterhalb der Isolierplatte (5) eine Lichtquelle (L) angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb der Isolierplatte (5) ein Lichtleiter (LT) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß mehrere Tasten (8) ein Tastenfeld
bilden und jede Taste (8) jeweils an einem Ende an einer die verforrabare Membran (1) übergreifenden Platte (9, 10) ange-
lenkt sind, während das andere freie Ende (13) das die Verformung mit der zugehörigen Auswölbung (2) bewirkende Teil
bildet.
bildet.
Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet , daß oberhalb der verformbaren Membran
(1) eine Platte (16) mit Teile der Platte abgrenzenden
Einschnitten (20) angeordnet ist, wobei diese Teile die Tasten (27) bilden, deren freie Enden Abbiegungen (24) aufweisen, die den Auswölbungen (2) zugeordnet sind.
Einschnitten (20) angeordnet ist, wobei diese Teile die Tasten (27) bilden, deren freie Enden Abbiegungen (24) aufweisen, die den Auswölbungen (2) zugeordnet sind.
Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die als Tasten ausgebildeten Teile (22) ein konkav ausgebildetes Mittelteil (25) aufweisen.
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