DE8016799U1 - Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln - Google Patents
Vorrichtung zur schaustellung von faserbueschelnInfo
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Description
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Unsere Akten-Nr. 2301/22 Bad Gändersheim, 24. Juni 198Ö
Öl Eduard Mathal GmbH & Co. KG
Vorrichtung" zur Schaustellung von Faserbüscheln
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Schaustellung von Faserbüscheln, insbesondere Haarmusterbüscheln,
mit zwei aufeinandergesetzten, miteinander ver^ bundenen Kunststoffteilen, zwischen denen wenigstens ein
durch ein Verbindungsmittel zusammengefaßter Kopf eines Faserbüschels gehalten ist, wobei wenigstens einer der
Kunststoffteile auf seiner zum zweiten Kunststoffteil gekehrten Fläche eine Ausnehmung aufweist, die einerseits
den Faserbüschelkopf aufnimmt und andererseits sich zum Rand des Kunststoffteils zum Hindurchführen des Faserbüschels
öffnet, und der zweite Kunststoffteil die Ausnehmung unter Freilassen der Randöffnung verschließt.
Derartige Vorrichtungen werden zur Demonstration insbesondere von verschiedenfarbigen Faserbüscheln, und zwar
im allgemeinen von verschieden gefärbten Haarmusterbüscheln, verwendet, und zwar ganz besonders zur Demonstration
der Farbwirkungen von Haartönungsmitteln. Vorrichtungen dieser Art können entweder selbst zur vollständigen
Demonstration gestaltet sein, oder sie werden auf geeigneten Trägern oder Halterungen befestigt, z. B.
auf Musterkarten oder Blättern von Musterbüchern oder auch an Halteringen oder insLesondere an Verkaufsaufstellern.
Es ist eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art be» kannt (DE-GM 7 338 555), bei der zwei plattenförmige
Kunststoffteile verwendet werden, in deren eines die Ausnehmung zur Aufnahme des Faserbüschelkopfes enthält. Die
Abmessungen dieser Ausnehmung, die im übrigen völlig frei
von weiteren Halterungsmitteln ist, entsprechen angenähert den Abmessungen des aufzunehmenden Büschelkopfes
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bzw. der aufzunehmenden Büschelköpfe. Die Befestigung des
Jeweiligen Büschelköpfes in der Ausnehmung wird durch
Kleben vorgenommen^ ebenso werden die beiden Kunststoff«
teile miteinander verklebt* Derartige Klebevorgänge und insbesondere der Klebevorgang zur Befestigung des Büschel«
kopfes in der Ausnehmung bringen einen erheblichen Fertigungsaufwand
mit sich, da ein insbesondere in der Massenfertigung ins Gewicht fallender aufwendiger Arbeitsgang
einzuschalten ist und dabei wegen des Ziels der einwandfreien Demonstration solcher Büschel dieser Klebevorgang
auch besonders sorgfältig ausgeführt werden muß, um einerseits die notwendige Festigkeit zu erreichen, andererseits
Jedoch jede Beeinträchtigung des Aussehens der Vorrichtung durch ein Austreten von Kunststoff oder dergleichen
zu vermeiden. Die bekannte Vorrichtung weist ferner den Nachteil auf, daß zur sicheren Befestigung
und Halterung die Ausnehmung stets auf die Jeweiligen Abmessungen des zu erfassenden Faserbüschelkopfes oder
der zu erfassenden Faserbüschelköpfe abgestellt sein müssen, häufig also unterschiedliche Kunststoffteile mit
unterschiedlichen Ausnehmungen hergestellt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine besondere Ausgestaltung der Vorrichtung der eingangs angegebenen
Art zu erreichen, daß Klebevorgänge bei der Herstellung der Vorrichtung vollständig vermieden werden
können, zugleich jedoch für eine sichere Arretierung des Faserbüschelkopfes oder der Faserbüschelköpfe in der Ausnehmung
zwischen den Kunststoffteilen gewährleistet wird. Dabei sollen die verwendeten Kunststoffteile besonders
einfach sein und die Montage der Vorrichtung weiter vereinfacht und erleichtert werden, so daß insgesamt die
Herstellung der Vorrichtungen der eingangs angegebenen Art vereinfacht und damit verbilligt wird, was bei derartigen
Massenartikeln verhältnismäßig geringen Wert von besonderer Bedeutung ist.
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Dies wird nach der Erfindung vor allem dadurch erreicht,
daß in der Ausnehmung für den Faserbüschelkopf bzw. für die Faserbüschelköpfe an einem der Kunststoffteile
wenigstens ein Haltevorsprung angeordnet ist, der
Ö5 das Faserbüschel zwischen Verbindungsmittel und Randöffnung durchdringt, und die Kunststoffteile selbsttätig
miteinander verriegelbar sind. Hierdurch wird eine ganz besonders einfache und zugleich sichere Festlegung
des Faserbüschelkopfes oder, z. B. bei lockenförmigen Faserbüscheln mit zwei Köpfen, der Faserbüschelköpfe in
der Ausnehmung erreicht. Denn beim Einlegen des Faser-Mlschelkopfes
bzw. der Faserbüschelköpfe in die Vorrichtung ,durchdringt der Haltevorsprung das Faserbüschel bzw.
beide Faserbüschelenden, spießt sie sozusagen auf, und zwar zwischen Randöffnung der Kunststoffteile einerseits
und dem Verbindungsmittel der Faserbüschelköpfe andererseits, so cf-aß lediglich durch Aufeinandersetzen der
Kunststoffteile und ohne Jeden zusätzlichen Klebevorgang ein Herausziehen des Büschelkopfes bzw. der Büschelköpfe
aus der Ausnehmung sicher verhindert wird. Hierdurch wird zugleich auch ermöglicht, durch einen einfachen
Versiegelungs- oder Schmelzvorgang als Verbindungsmittel
miteinander verbundene Faserbüschelkopfenden zu verwenden und diese sicher zu halten. Die Kunststoffteile
können in einfacher Weise aus Kunststoff geformt, insbesondere spritzgegossen werden, wobei die Abmessungen
der eigentlichen Ausnehmung unkritisch sind und daher für die unterschiedlichsten Faserbüschelköpfe
geeignet sind. Die Montage der Vorrichtung einschließlich des eingelegten Faserbüschels erfolgt durch einfaches
Aufeinandersetzen der Kunststoffteile, die dann selbsttätig miteinander verriegeln. Insgesamt wird daher unter
Vermeidung des so nachteiligen Klebevorgangs eine einfache Fertigung und eine einfache Montage der Vorrichtung
erzielt. Da die Faserbüschelköpfe durch den Haltevor-
sprung sicher in der Ausnehmung gehalten werden, können
die Kunststoffteile dünnwandig ausgebildet sein, wodurch sich auch eine Materialersparnis ergibt. Zur Verstärkung
der Sicherung des durch die Ausnehmung aufgenommenen Faserbüschelkopfes oder der aufgenommenen Faserbüschelköpfe
kann es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft sein, wenn in der Ausnehmung vom Haltevorsprung
aus nach innen gelegen ein Begrenzungsanschlag für das Ende des Faserbüschelkopfes angeordnet ist und das Verbindungsmittel
des Faserbüschelkopfes zwischen dem Haltevorsprung und dem Begrenzungsanschlag gehalten ist. Somit
ist auch bei verhältnismäßig dünnwandiger und geräumiger Ausbildung der Kunststoffteile das Faserbüschel gegen ein
Hineinschieben in die Vorrichtung gesichert. Sowohl der Haltevorsprung als auch der Begrenzungsanschlag können
in einfacher Weise an den zugehörigen, die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil angeformt werden. Der Büschelkopf
bzw. die Büschelköpfe werden lediglich auf den Haltevorsprung aufgespießt derart, daß das Verbindungsmittel,
im Fall der Versiegelung oder Verschmelzung der Faserenden dieser Schmelzriegel, sich zwischen dem Haltevorsprung und
dem Begrenzungsanschlag befindet, und es werden dann lediglich die Kunststoffteile miteinander verriegelnd aufeinander
gesetzt. Das Faserbüschel erstreckt sich dann durch die Randöffnung nach außen zur gewünschten Demonstration.
Eine besonders zweckmäßige Bauform der selbsttätigen Verriegelung der beiden Kunststoffteile miteinander
wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch
erreicht, daß der die Ausnehmung enthaltende Kunststoffteil
wenigstens zwei einander gegenüberliegende, die Ausnehmung seitlich begrenzende Seitenwände aufweist und
d*>r verschließende Kunststoffteil diese Seitenwände hintergreifend
aufsetzbar ist, wobei zwischen den Innenwandungen
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der Seitenwände und den hintergreifenden Flächen des verschließenden
Kunststoffteils zueinander komplementäre,
ineinandergreifende Schnappelemente vorgesehen sind. Die
so ausgestalteten Kunststoffteile können in einfacher Weise mit allen Bestandteilen aus Kunststoff geformt werden.
Es ist ferner zweckmäßig, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Schnappelemente hierbei aus am
verschließenden Kunststoffteil angeordneten federnd elastischen Ansätzen mit jeweils einer Verriegelungsnut
und zugeordneten komplementären Verriegelungsvorsprungen
an den Seitenwänden ties die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteils bestehen. Der verschließende Kunststoffteil
wird somit nach Einlegen des Faserbüschelkopfes bzw. der Faserbüschelköpfe lediglich auf den die Ausnehmung enthaltenden
Kunststoffteil gepreßt, wonach die Ansätze in
den anderen Kunststoffteil eindringen und Verriegelungsnuten und Verriegelungsvorsprünge selbsttätig miteinander
federnd einrasten. Hierdurch wird zugleich eine besonders günstige Fertigung der Kunststoffteile wie auch eine besonders
einfache, sichere und schnelle Montage der Vorrichtung ermöglicht.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung
sind der die Ausnehmung enthaltende Kunststoffteil schalenförmig ausgebildet und der verschließende Kunststoffteil
deckeiförmig aufsetzbar geformt. Hiermit kann eine besonders gefällige, z.B. kreisrunde Gestalt der Kunststoffteile
mit sicherer Aufnahme und Halterung der Faserbüschelköpfe und sicherer Verriegelung erzielt weilen.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der verschließende Kunststoffteil als an seinen Schenkel
schnappend in den die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil eteckbares U-Profil ausgebildet, in dessen Längsrichtung
die Ausnehmung mit dem Faserbüechelkopf verläuft.
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Durch die Schalenform einerseits und die Gestaltung als Ü-Profil andererseits, die zu einer langgestreckten,
blockartigen Ausbildung führt, kann praktisch allen Anwendungsfällen Rechnung getragen werden, insbesondere
allen besonderen Befestigungsarten auf den jeweils gewünschten Demonstrationsträgern.
Eine vorteilhafte Befestigungsmöglichkeit wird erfindungsgemäß dadurch geschaffen, daß an einen der Kunststoffteile
an seiner Außenfläche ein Element zur Befestigung an einen Demonstrationsträger angeformt ist.
Hier kann z.B. ein Befestigungsdorn oder ein federnd
elastisch schnappendes Befestigungselement angeformt sein, mit denen die Vorrichtung einfach in entsprechende Befestigungsöffnungen
am Demonstrationsti'äger eingesteckt werden kann, um so z.B. die Musterkarten oder Musterbücher
zu bestücken. Es entfallen dadurch die in vielen Fällen sonst erforderlichen gesonderten Befestigungsmittel
an den Demonstrationsträgern wie z.B. Klebestreifen, Abdeckblätter
oder dergleichen.
Sollen mehrere Vorrichtungen nach der Erfindung auf einem langgestreckten Halteelement aufgereiht weiden, z.B.
auf einem Stab oder einem Drahtring oder dergleichen, so ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft,
wenn zwischen den Kunststoffteilen quer zur Haupt- A 25 längsrichtung des Faserbüschels eine Durchgangsöffnung
zur Aufnahme eines langgestreckten Halteelements gebildet ist. Eine solche Durchgangsöffnung läßt sich leicht in die
jeweiligen Kunststoffteile einformen, z.B. durch entsprechende Ausnehmungen in den Seitenwänden des die Ausnehmung
enthaltenden Kunststoffteila, wodurch bereits bei der Montage der erfindungsgemäßen Vorrichtungen diese
auf das Halteelement aufgebracht werden können, da die Erfindung ohne jeden Klebevorgang auskommt, ist es auch möglich,
nach der Montage der Vorrichtung diese unter Ent-
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riegelung der Schnappverbindungen noch einmal zu öffnen
und dann auf dem langgestreckten Halteelement mit der Durchgangsöffnung zu befestigen.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung trägt der verschließende Kunststoffteil
den Halt evor sprung und den Begrenzungsanschlag. Hierdurch ist es möglich, den Faserbüschelkopf oder die Faserbüschelköpfe
zunächst auf den flacheren verschließenden Kunststoffteil aufzulegen, wobei der Haltevorsprung das Faser-IG
büschel durchdringt, um dann den die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil mit seiner Ilandöffnung aufzusetzen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung. Es zeigen
Fig. 1 bis 5 verschiedene Ansichten der Teile bzw. der Vorrichtung nach einer ersten Ausführungsform der
Erfindung, nämlich
Fig. 1 die Draufsicht auf den verschließenden Kunststoffteil
mit Haltevorsprung und Begrenzungsanschlag,
Fig. 2 den Kunststoffteil nach Fig. 1 mit aufgelegten
FaserbÜ3chelköpfen eines lockenförmigen Faserbüschels,
Flg. 3 in auseinandergezogener Darstellung eine Seitenansicht der beiden Kunststoffteils der Vorrichtung,
F±%, 4 in teilweise geschnittener und auseinandergezogener
Darstellung die Vorderansicht der Kunststoffteile der Vorrichtung und
Flg. 5 die Draufsicht auf eine aus den Teilen nach Flg. 1 bis 4 zusammengesetzten Vorrichtung,
Fig. 6 bis 10 verschiedene Ansichten von Teilen und der Vorrichtung nach einer zweiten Au",führungsform der
Erfindung, nämlich
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Fig* 6 die Draufsicht auf den VeröchUeßenden Kunststoffteil
mit Haltevörsprüngen und Begrenzungsanschlag,
Fig. 7 den Kunststoffteil nach Fig. 6 mit aufgelegtem
Fas erbus chelkopf,
Flg. 8 in auseinandergezogener Darstellung eine Seitenansicht
der beiden Kunststoffteile der Vorrichtung,
Fig. 9 in auseinandergezogener Darstellung die Vorderansicht der Kunststoffteile dieser Vorrichtung und
Fig. 10 die aus den Teilen nach Fig. 6 bis 9 zusammengesetzte
Vorrichtung mit eingelegtem Halteelement in der Draufsicht.
Der in Fig. 1 dargestellte verschließende Kunststoff-» teil 1 ist mit kreisscheibenförmiger Grundfläche versehen
und weist einander gegenüberliegend federnd elastische
Ansätze 2 auf. Ferner ist an der zur später beschriebenen Ausnehmung gekehrten Innenfläche des Kunststoffteils 1
einerseits ein Haltevorsprung 3 und andererseits ein Begrenzungsanschlag in Gestalt eines langgestreckten Begrenzungsvorsprungs
4 angeformt. Wie ferner aus Fig. J> und 4 ersichtlich ist, sind die elastischen Ansätze 2
des Kunststoffteils 1 mit jeweils einer Verriegelungsnut 5 versehen. Schließlich ist an der Außenfläche des verschließenden
Kunststoffteils 1 ein Befestigungselement angeformt, hier ein elastischer Steckzapfen.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 bis 5 weist ferner einen Kunststoffteil 7 auf, der schalenförmig mit einer Randöffnung
8 und umlaufenden Seitenwänden 9 ausgebildet ist. An der Innenwandung der umlaufenden Seitenwand 9 ist im
Bereich der Ansätze 2 des Kunststoffteils 1 jeweils ein
Verriegelungsvorsprung 10 angeformt, der jeweils komple- r
mentär zur zugehörigen Verriegelungsnut 5 gestaltet ist. | Werden somit Kunststoffteil 1 und Kunststoffteil 7 ineinandergesteckt,
so hintergreifen die Ansätze 2 des Kunst-
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stoffteils 1 mit der Verriegelungsnut 5 die Seitenwand
mit den Verriegelungsvorsprüngen 10 selbsttätig Und schnappend verriegelnd.
Fig* 2 zeigt die eröte Stufe der Montage mit einem lockenförmigen Faserbüschel 11* Die beiden Enden des
Faserbüschels sind jeweils zu einem Faserbüschelkopf mit Hilfe eines Schmelzriegele 12 als Verbindungsmittel zusammengefaßt.
Für die Montage werden die beiden Faserbüschelköpfe derart auf den verschließenden Kunststoffteil
1 aufgelegt* daß einerseits der Haltevorsprung 3
durch die Faserbüschelköpfe hindurchdringt, wie Fig. 2 zeigt und andererseits sich die Schmelzriegel 12 gegen
den Begrenzungsvorsprung 4 anlegen. Danach wird der die Ausnehmung enthaltende zweite Kunststoffteil 7 aufgesetzt
und schnappend verriegelt. In dieser in Flg. 5 dargestellten fertig montierten Lage ist das Faserbüschel
Über die beiden FaserbüschelkcJpfe am Haltevorsprung 3
gegen ein Herausziehen und am Begrenzungsvorsprung 4
gegen ein Hineinschieben gesichert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 10 sind sowohl der verschließende Kunststoffteil 13 als auch
der die Ausnehmung bildende zweite Kunststoffteil 14 in
der Draufsicht viereckig ausgebildet. Der verschließende Kunststoffteil 13 weist auf seiner zum die Ausnehmung enthaltenden
Kunststoffteil 14 mit seiner Randöffnung 15 zugewandten Fläche zwei Haltevoreprünge 16 und nach innen
von den HaltevorSprüngen 16 gelegen einen Begrenzungsvorsprung
17 auf. Ferner ist der Kunststoffteil 13 mit zwei federnd elastischen Seitenwänden 18 versehen, die,
wie Fig. 8 und 9 zeigen, außen mit einer Verriegelungsnut 19 versehen sind.
Der die Ausnehmung enthaltende bzw. bildende Kunststoffteil 14 weist ebenfalls zwei Seitenwände 20 auf. Diese
Seitenwände 20 sind komplementär zu den Seitenwänden
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-ΙΟ-Öl bzw» elastischen Ansätzen 18 des Kunststoffteils 13 und
deren Verriegelungsnut 19 mit jeweils einem Verriegelungsvörsprung
21 Versehen* Ferner ist duroh beidseitig^ Austtehr.ungen
22 im Kunststoff teil 14 Sowie durch entsprechen« de Verkürzung der Seitenwände 16 im Kunststoffteil 13 im
Bereich dieser Ausnehmungen 22 eine quer zur Hauptlängsrichtung des Faserbüschels verlaufende Durchgangsöffnung
zur Aufnahme eines langgestreckten Halteelements 23 gebildet.
Zur Montage der Vorrichtung nach Fig. 6 bis 10 wird gemäß Fig. 7 zunächst der mit dem Schmelzriegel 24 gebildete
Faserbüschelkopf des Faserbüschels 25 so in den verschließenden Kunststoffteil 13 eingelegt, daß die
Haltevorsprünge 16 durch den Faserbüschelkopf hindurchdringen, wie Fig. 7 zeigt. Dabei legt sich das Ende des
Faserbüßchelkopfes, also der Schmelzriegel 24, gegen den
Begrenzungsvorsprung 17. Danach wird der die Ausnehmung
enthaltende Kunststoffteil 14 auf den verschließenden Kunststoffteil 13 aufgesetzt, bis die Verriegelungselemente
18 bis 21 miteinander schnappend einrasten. Gegebenenfalls wird bereits dabei das Halteelement 23
eingelegt. Anschließend ist das Faserbüschel 25 in der in Flg. 10 dargestellten Lage sicher in der Vorrichtung
gehalten, wobei sich das Faserbüschel 25 durch die Randöffnung 15 nach außen erstreckt. Verschlossen ist dabei
die Ausnehmung durch die- rückwärtige Seitenwand 26 des Kunst stoff teils 144,
Beide beschriebene und dargestellte Ausführungsformen zeigen, in wie einfacher Weise mit Hilfe von zwei komplementär
zueinander gestalteten Kunststoffteilen und den Hältevorsprüngen bzw. dem Begrenzungsanschlag das Faserbüschel
ohne Jeden Klebevorgang mit einfachen Arbeitsvorgängen in der Vorrichtung befestigt und dort sicher ge-
halten werden kann. Die verwendeten Kunststoffteile lassen
sich einfach in der Massenfertigung formen* insbesondere
durch Spritzgießen^ und dann in der beschriebenen einfachen
und selbstverriegelnden Weise miteinander verbin* den unter sicherem Einschluß und sicherer Halterung des
jeweiligen Faserbüschelkopfes oder der Jeweiligen Faser«
büschelköpfe. Die geschilderten Vorrichtungen nach der Erfindung können in vielfacher Anordnung auf den jeweils
verwendeten Demönsträtiönsträgern angeordnet werden»
Patentanwälte Dipl.-kig. Horst Rose
Dipi.-Ing. Peter Kosel
Claims (8)
1. Vorrichtung zur Schaustellung von Faserbüscheln, insbesondere Haarmusterbüscheln, mit zwei aufeinandergesetzten,
miteinander verbundenen Kunststoffteilen, zwischen denen wenigstens ein durch ein Verbindungsmittel
zusammengefaßter Kopf eines Faserbüschels gehalten istt.
wobei wenigstens einer der Kunststoffteile auf seiner zum zweiten Kunststoffteil gekehrten Fläche eine Ausnehmung
aufweist, die einerseits den Faserbüschelkopf aufnimmt und andererseits sich zum Rand des Kunststoffteils
zum Hindurchführen des Faserbüschels öffnet, und der zweite Kunststoffteil die Ausnehmung unter Freilassen
der Randöffnung verschließt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausnehmung an einem der Kunststoffteile (1,13)
wenigstens ein Haltevorsprung (3,16) angeordnet ist, der das Faserbüschel (11,25) zwischen Verbindungsmittel (12,
24) und Randöffnung (8,15) durchdringt, und die Künstle
stoffteile (1,7;13,14) selbsttätig miteinander verriegelbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausnehmung vom Haltevorsprung (3»16) aus
nach innen gelegen ein Begrenzungsanschlag (4,17) für das Ende des Faserbüschelkopfes angeordnet 1st und das Ver-
25bindungsmlttel (12,24) des Faserbüschelkopfes zwischen dem
Haltevorsprung und dem Begrenzungsanschlag gehalten ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ausnehmung enthaltende Kunststoffteil
(7,14) wenigstens zwei einander gegenüberliegende, die Ausnehmung seitlich begrenzende Seitenwände (9f20)
aufweist und der verschließende Kunststoffteil (1,13) diese Seitenwände hintergreifend aufsetzbar 1st, wobei
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zwischen den Innenwandungen der Seitenwände (9»20) und den
hintergreifenden Flächen (2,18) des verschließenden Kunststoffteils (1,13) zueinander komplementäre, ineinandergreifende
Schnappelemente (5,10;19,21) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappelemente aus am verschließenden
Kunststoffteil angeordneten federnd elastischen Ansätzen (2,18) mit jeweils einer Verriegelungsnut (5,19) und zugeordneten
komplementären Verriegelungsvorsprüngen (10,
21) an den Seitenwänden (9,20) des die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteils (7,14) bestehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ausnehmung enthaltende
Kunststoff teil (7) schalenförmig ausgebildet und der verschließende
Kunststoffteil (1) deckeiförmig aufsetzbar geformt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der verschließende Kunststoffteil
(13) als an seinen Schenkeln schnappend in den die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil (14) steckbares
U-Profil ausgebildet ist, in dessen Längsrichtung die
Ausnehmung mit dem Faserbüschelkopf verläuft.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der verschließende Kunststoffteil
(1,13) den Haltevorsprung (3»16) und den Begrenzungsanschlag (4,17) trägt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einen der Kunststoffteile
(1) an seiner Außenfläche ein Element (6) zur Befestigung an einem Demonstrationsträger angeformt ist.
9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen ^.en Kunststoffteilen
(13,14) quer zur Hauptlängsrichtung des Faser-
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büsohels (25) eine Durchgangsoffnung (22) 2Ur4 Aufnahme
eines langgestreckten Halteelements (25) gebildet 1st.
Patentanwälte Dlpl.«kig. Horst Rose
Diph-lng. Peter Kos©!
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808016799 DE8016799U1 (de) | 1980-06-25 | 1980-06-25 | Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln |
| FR8108349A FR2485358A3 (fr) | 1980-06-25 | 1981-04-27 | Dispositif pour l'exposition de touffes de fibres |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808016799 DE8016799U1 (de) | 1980-06-25 | 1980-06-25 | Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8016799U1 true DE8016799U1 (de) | 1980-09-18 |
Family
ID=6716555
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19808016799 Expired DE8016799U1 (de) | 1980-06-25 | 1980-06-25 | Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln |
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| FR (1) | FR2485358A3 (de) |
Families Citing this family (2)
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| DE60223387T2 (de) * | 2001-08-10 | 2008-09-04 | Mechtronics Corp. | Schieberartiges auslagesystem |
-
1980
- 1980-06-25 DE DE19808016799 patent/DE8016799U1/de not_active Expired
-
1981
- 1981-04-27 FR FR8108349A patent/FR2485358A3/fr active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2485358B3 (de) | 1982-06-25 |
| FR2485358A3 (fr) | 1981-12-31 |
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