[go: up one dir, main page]

DE8016799U1 - Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln - Google Patents

Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln

Info

Publication number
DE8016799U1
DE8016799U1 DE19808016799 DE8016799U DE8016799U1 DE 8016799 U1 DE8016799 U1 DE 8016799U1 DE 19808016799 DE19808016799 DE 19808016799 DE 8016799 U DE8016799 U DE 8016799U DE 8016799 U1 DE8016799 U1 DE 8016799U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plastic part
recess
tuft
plastic
fiber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808016799
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eduard Mathai & Co Kg 3201 Himmelsthuer GmbH
Original Assignee
Eduard Mathai & Co Kg 3201 Himmelsthuer GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eduard Mathai & Co Kg 3201 Himmelsthuer GmbH filed Critical Eduard Mathai & Co Kg 3201 Himmelsthuer GmbH
Priority to DE19808016799 priority Critical patent/DE8016799U1/de
Publication of DE8016799U1 publication Critical patent/DE8016799U1/de
Priority to FR8108349A priority patent/FR2485358A3/fr
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F5/00Means for displaying samples

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Purses, Travelling Bags, Baskets, Or Suitcases (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

········· lilt j
•--«•««I III! ί
· · 1 I I > I I I I I
« » 4 « 1 till
DIPLHNG. HORST ROSE DlPL-ING. PETtR KOSEL PAfENYANWXLYE
Unsere Akten-Nr. 2301/22 Bad Gändersheim, 24. Juni 198Ö Öl Eduard Mathal GmbH & Co. KG
Vorrichtung" zur Schaustellung von Faserbüscheln
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Schaustellung von Faserbüscheln, insbesondere Haarmusterbüscheln, mit zwei aufeinandergesetzten, miteinander ver^ bundenen Kunststoffteilen, zwischen denen wenigstens ein durch ein Verbindungsmittel zusammengefaßter Kopf eines Faserbüschels gehalten ist, wobei wenigstens einer der Kunststoffteile auf seiner zum zweiten Kunststoffteil gekehrten Fläche eine Ausnehmung aufweist, die einerseits den Faserbüschelkopf aufnimmt und andererseits sich zum Rand des Kunststoffteils zum Hindurchführen des Faserbüschels öffnet, und der zweite Kunststoffteil die Ausnehmung unter Freilassen der Randöffnung verschließt.
Derartige Vorrichtungen werden zur Demonstration insbesondere von verschiedenfarbigen Faserbüscheln, und zwar im allgemeinen von verschieden gefärbten Haarmusterbüscheln, verwendet, und zwar ganz besonders zur Demonstration der Farbwirkungen von Haartönungsmitteln. Vorrichtungen dieser Art können entweder selbst zur vollständigen Demonstration gestaltet sein, oder sie werden auf geeigneten Trägern oder Halterungen befestigt, z. B. auf Musterkarten oder Blättern von Musterbüchern oder auch an Halteringen oder insLesondere an Verkaufsaufstellern.
Es ist eine Vorrichtung der eingangs angegebenen Art be» kannt (DE-GM 7 338 555), bei der zwei plattenförmige Kunststoffteile verwendet werden, in deren eines die Ausnehmung zur Aufnahme des Faserbüschelkopfes enthält. Die Abmessungen dieser Ausnehmung, die im übrigen völlig frei von weiteren Halterungsmitteln ist, entsprechen angenähert den Abmessungen des aufzunehmenden Büschelkopfes
-Z-
Rö/St
bzw. der aufzunehmenden Büschelköpfe. Die Befestigung des Jeweiligen Büschelköpfes in der Ausnehmung wird durch Kleben vorgenommen^ ebenso werden die beiden Kunststoff« teile miteinander verklebt* Derartige Klebevorgänge und insbesondere der Klebevorgang zur Befestigung des Büschel« kopfes in der Ausnehmung bringen einen erheblichen Fertigungsaufwand mit sich, da ein insbesondere in der Massenfertigung ins Gewicht fallender aufwendiger Arbeitsgang einzuschalten ist und dabei wegen des Ziels der einwandfreien Demonstration solcher Büschel dieser Klebevorgang auch besonders sorgfältig ausgeführt werden muß, um einerseits die notwendige Festigkeit zu erreichen, andererseits Jedoch jede Beeinträchtigung des Aussehens der Vorrichtung durch ein Austreten von Kunststoff oder dergleichen zu vermeiden. Die bekannte Vorrichtung weist ferner den Nachteil auf, daß zur sicheren Befestigung und Halterung die Ausnehmung stets auf die Jeweiligen Abmessungen des zu erfassenden Faserbüschelkopfes oder der zu erfassenden Faserbüschelköpfe abgestellt sein müssen, häufig also unterschiedliche Kunststoffteile mit unterschiedlichen Ausnehmungen hergestellt werden müssen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, durch eine besondere Ausgestaltung der Vorrichtung der eingangs angegebenen Art zu erreichen, daß Klebevorgänge bei der Herstellung der Vorrichtung vollständig vermieden werden können, zugleich jedoch für eine sichere Arretierung des Faserbüschelkopfes oder der Faserbüschelköpfe in der Ausnehmung zwischen den Kunststoffteilen gewährleistet wird. Dabei sollen die verwendeten Kunststoffteile besonders einfach sein und die Montage der Vorrichtung weiter vereinfacht und erleichtert werden, so daß insgesamt die Herstellung der Vorrichtungen der eingangs angegebenen Art vereinfacht und damit verbilligt wird, was bei derartigen Massenartikeln verhältnismäßig geringen Wert von besonderer Bedeutung ist.
* · 4 t
—3—
Dies wird nach der Erfindung vor allem dadurch erreicht, daß in der Ausnehmung für den Faserbüschelkopf bzw. für die Faserbüschelköpfe an einem der Kunststoffteile wenigstens ein Haltevorsprung angeordnet ist, der
Ö5 das Faserbüschel zwischen Verbindungsmittel und Randöffnung durchdringt, und die Kunststoffteile selbsttätig miteinander verriegelbar sind. Hierdurch wird eine ganz besonders einfache und zugleich sichere Festlegung des Faserbüschelkopfes oder, z. B. bei lockenförmigen Faserbüscheln mit zwei Köpfen, der Faserbüschelköpfe in der Ausnehmung erreicht. Denn beim Einlegen des Faser-Mlschelkopfes bzw. der Faserbüschelköpfe in die Vorrichtung ,durchdringt der Haltevorsprung das Faserbüschel bzw. beide Faserbüschelenden, spießt sie sozusagen auf, und zwar zwischen Randöffnung der Kunststoffteile einerseits und dem Verbindungsmittel der Faserbüschelköpfe andererseits, so cf-aß lediglich durch Aufeinandersetzen der Kunststoffteile und ohne Jeden zusätzlichen Klebevorgang ein Herausziehen des Büschelkopfes bzw. der Büschelköpfe aus der Ausnehmung sicher verhindert wird. Hierdurch wird zugleich auch ermöglicht, durch einen einfachen Versiegelungs- oder Schmelzvorgang als Verbindungsmittel miteinander verbundene Faserbüschelkopfenden zu verwenden und diese sicher zu halten. Die Kunststoffteile können in einfacher Weise aus Kunststoff geformt, insbesondere spritzgegossen werden, wobei die Abmessungen der eigentlichen Ausnehmung unkritisch sind und daher für die unterschiedlichsten Faserbüschelköpfe geeignet sind. Die Montage der Vorrichtung einschließlich des eingelegten Faserbüschels erfolgt durch einfaches Aufeinandersetzen der Kunststoffteile, die dann selbsttätig miteinander verriegeln. Insgesamt wird daher unter Vermeidung des so nachteiligen Klebevorgangs eine einfache Fertigung und eine einfache Montage der Vorrichtung erzielt. Da die Faserbüschelköpfe durch den Haltevor-
sprung sicher in der Ausnehmung gehalten werden, können die Kunststoffteile dünnwandig ausgebildet sein, wodurch sich auch eine Materialersparnis ergibt. Zur Verstärkung der Sicherung des durch die Ausnehmung aufgenommenen Faserbüschelkopfes oder der aufgenommenen Faserbüschelköpfe kann es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft sein, wenn in der Ausnehmung vom Haltevorsprung aus nach innen gelegen ein Begrenzungsanschlag für das Ende des Faserbüschelkopfes angeordnet ist und das Verbindungsmittel des Faserbüschelkopfes zwischen dem Haltevorsprung und dem Begrenzungsanschlag gehalten ist. Somit ist auch bei verhältnismäßig dünnwandiger und geräumiger Ausbildung der Kunststoffteile das Faserbüschel gegen ein Hineinschieben in die Vorrichtung gesichert. Sowohl der Haltevorsprung als auch der Begrenzungsanschlag können in einfacher Weise an den zugehörigen, die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil angeformt werden. Der Büschelkopf bzw. die Büschelköpfe werden lediglich auf den Haltevorsprung aufgespießt derart, daß das Verbindungsmittel, im Fall der Versiegelung oder Verschmelzung der Faserenden dieser Schmelzriegel, sich zwischen dem Haltevorsprung und dem Begrenzungsanschlag befindet, und es werden dann lediglich die Kunststoffteile miteinander verriegelnd aufeinander gesetzt. Das Faserbüschel erstreckt sich dann durch die Randöffnung nach außen zur gewünschten Demonstration.
Eine besonders zweckmäßige Bauform der selbsttätigen Verriegelung der beiden Kunststoffteile miteinander wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch erreicht, daß der die Ausnehmung enthaltende Kunststoffteil wenigstens zwei einander gegenüberliegende, die Ausnehmung seitlich begrenzende Seitenwände aufweist und d*>r verschließende Kunststoffteil diese Seitenwände hintergreifend aufsetzbar ist, wobei zwischen den Innenwandungen
-5-
der Seitenwände und den hintergreifenden Flächen des verschließenden Kunststoffteils zueinander komplementäre, ineinandergreifende Schnappelemente vorgesehen sind. Die so ausgestalteten Kunststoffteile können in einfacher Weise mit allen Bestandteilen aus Kunststoff geformt werden. Es ist ferner zweckmäßig, wenn in weiterer Ausgestaltung der Erfindung die Schnappelemente hierbei aus am verschließenden Kunststoffteil angeordneten federnd elastischen Ansätzen mit jeweils einer Verriegelungsnut und zugeordneten komplementären Verriegelungsvorsprungen an den Seitenwänden ties die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteils bestehen. Der verschließende Kunststoffteil wird somit nach Einlegen des Faserbüschelkopfes bzw. der Faserbüschelköpfe lediglich auf den die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil gepreßt, wonach die Ansätze in den anderen Kunststoffteil eindringen und Verriegelungsnuten und Verriegelungsvorsprünge selbsttätig miteinander federnd einrasten. Hierdurch wird zugleich eine besonders günstige Fertigung der Kunststoffteile wie auch eine besonders einfache, sichere und schnelle Montage der Vorrichtung ermöglicht.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung sind der die Ausnehmung enthaltende Kunststoffteil schalenförmig ausgebildet und der verschließende Kunststoffteil deckeiförmig aufsetzbar geformt. Hiermit kann eine besonders gefällige, z.B. kreisrunde Gestalt der Kunststoffteile mit sicherer Aufnahme und Halterung der Faserbüschelköpfe und sicherer Verriegelung erzielt weilen.
Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der verschließende Kunststoffteil als an seinen Schenkel schnappend in den die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil eteckbares U-Profil ausgebildet, in dessen Längsrichtung die Ausnehmung mit dem Faserbüechelkopf verläuft.
• · · ft ·
«■ # ta ι · · η
• · * ■
-6-
Durch die Schalenform einerseits und die Gestaltung als Ü-Profil andererseits, die zu einer langgestreckten, blockartigen Ausbildung führt, kann praktisch allen Anwendungsfällen Rechnung getragen werden, insbesondere allen besonderen Befestigungsarten auf den jeweils gewünschten Demonstrationsträgern.
Eine vorteilhafte Befestigungsmöglichkeit wird erfindungsgemäß dadurch geschaffen, daß an einen der Kunststoffteile an seiner Außenfläche ein Element zur Befestigung an einen Demonstrationsträger angeformt ist. Hier kann z.B. ein Befestigungsdorn oder ein federnd elastisch schnappendes Befestigungselement angeformt sein, mit denen die Vorrichtung einfach in entsprechende Befestigungsöffnungen am Demonstrationsti'äger eingesteckt werden kann, um so z.B. die Musterkarten oder Musterbücher zu bestücken. Es entfallen dadurch die in vielen Fällen sonst erforderlichen gesonderten Befestigungsmittel an den Demonstrationsträgern wie z.B. Klebestreifen, Abdeckblätter oder dergleichen.
Sollen mehrere Vorrichtungen nach der Erfindung auf einem langgestreckten Halteelement aufgereiht weiden, z.B. auf einem Stab oder einem Drahtring oder dergleichen, so ist es in weiterer Ausgestaltung der Erfindung vorteilhaft, wenn zwischen den Kunststoffteilen quer zur Haupt- A 25 längsrichtung des Faserbüschels eine Durchgangsöffnung zur Aufnahme eines langgestreckten Halteelements gebildet ist. Eine solche Durchgangsöffnung läßt sich leicht in die jeweiligen Kunststoffteile einformen, z.B. durch entsprechende Ausnehmungen in den Seitenwänden des die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteila, wodurch bereits bei der Montage der erfindungsgemäßen Vorrichtungen diese auf das Halteelement aufgebracht werden können, da die Erfindung ohne jeden Klebevorgang auskommt, ist es auch möglich, nach der Montage der Vorrichtung diese unter Ent-
ti 9"*»4*iii ft
& ' · " ι ι J · · ι ι ι ' /
V I I I 1 I . ι ι ι ι , ,
• ' II« 1.I1
I I I I 1 I I | · , , , ,
-7-
riegelung der Schnappverbindungen noch einmal zu öffnen und dann auf dem langgestreckten Halteelement mit der Durchgangsöffnung zu befestigen.
Nach einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung trägt der verschließende Kunststoffteil den Halt evor sprung und den Begrenzungsanschlag. Hierdurch ist es möglich, den Faserbüschelkopf oder die Faserbüschelköpfe zunächst auf den flacheren verschließenden Kunststoffteil aufzulegen, wobei der Haltevorsprung das Faser-IG büschel durchdringt, um dann den die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil mit seiner Ilandöffnung aufzusetzen.
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der nachfolgenden Beschreibung zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung. Es zeigen
Fig. 1 bis 5 verschiedene Ansichten der Teile bzw. der Vorrichtung nach einer ersten Ausführungsform der Erfindung, nämlich
Fig. 1 die Draufsicht auf den verschließenden Kunststoffteil mit Haltevorsprung und Begrenzungsanschlag,
Fig. 2 den Kunststoffteil nach Fig. 1 mit aufgelegten FaserbÜ3chelköpfen eines lockenförmigen Faserbüschels,
Flg. 3 in auseinandergezogener Darstellung eine Seitenansicht der beiden Kunststoffteils der Vorrichtung,
F±%, 4 in teilweise geschnittener und auseinandergezogener Darstellung die Vorderansicht der Kunststoffteile der Vorrichtung und
Flg. 5 die Draufsicht auf eine aus den Teilen nach Flg. 1 bis 4 zusammengesetzten Vorrichtung,
Fig. 6 bis 10 verschiedene Ansichten von Teilen und der Vorrichtung nach einer zweiten Au",führungsform der Erfindung, nämlich
I "Il It . . Il l(
-S-
Fig* 6 die Draufsicht auf den VeröchUeßenden Kunststoffteil mit Haltevörsprüngen und Begrenzungsanschlag,
Fig. 7 den Kunststoffteil nach Fig. 6 mit aufgelegtem Fas erbus chelkopf,
Flg. 8 in auseinandergezogener Darstellung eine Seitenansicht der beiden Kunststoffteile der Vorrichtung,
Fig. 9 in auseinandergezogener Darstellung die Vorderansicht der Kunststoffteile dieser Vorrichtung und
Fig. 10 die aus den Teilen nach Fig. 6 bis 9 zusammengesetzte Vorrichtung mit eingelegtem Halteelement in der Draufsicht.
Der in Fig. 1 dargestellte verschließende Kunststoff-» teil 1 ist mit kreisscheibenförmiger Grundfläche versehen und weist einander gegenüberliegend federnd elastische Ansätze 2 auf. Ferner ist an der zur später beschriebenen Ausnehmung gekehrten Innenfläche des Kunststoffteils 1 einerseits ein Haltevorsprung 3 und andererseits ein Begrenzungsanschlag in Gestalt eines langgestreckten Begrenzungsvorsprungs 4 angeformt. Wie ferner aus Fig. J> und 4 ersichtlich ist, sind die elastischen Ansätze 2 des Kunststoffteils 1 mit jeweils einer Verriegelungsnut 5 versehen. Schließlich ist an der Außenfläche des verschließenden Kunststoffteils 1 ein Befestigungselement angeformt, hier ein elastischer Steckzapfen.
Die Vorrichtung nach Fig. 1 bis 5 weist ferner einen Kunststoffteil 7 auf, der schalenförmig mit einer Randöffnung 8 und umlaufenden Seitenwänden 9 ausgebildet ist. An der Innenwandung der umlaufenden Seitenwand 9 ist im Bereich der Ansätze 2 des Kunststoffteils 1 jeweils ein Verriegelungsvorsprung 10 angeformt, der jeweils komple- r mentär zur zugehörigen Verriegelungsnut 5 gestaltet ist. | Werden somit Kunststoffteil 1 und Kunststoffteil 7 ineinandergesteckt, so hintergreifen die Ansätze 2 des Kunst-
-9-
* 1 * · Il
• · · · t ι · ι ι
• · 4 ι I ι
< I I I I 1 . 1 , ,,
-9-
stoffteils 1 mit der Verriegelungsnut 5 die Seitenwand mit den Verriegelungsvorsprüngen 10 selbsttätig Und schnappend verriegelnd.
Fig* 2 zeigt die eröte Stufe der Montage mit einem lockenförmigen Faserbüschel 11* Die beiden Enden des Faserbüschels sind jeweils zu einem Faserbüschelkopf mit Hilfe eines Schmelzriegele 12 als Verbindungsmittel zusammengefaßt. Für die Montage werden die beiden Faserbüschelköpfe derart auf den verschließenden Kunststoffteil 1 aufgelegt* daß einerseits der Haltevorsprung 3 durch die Faserbüschelköpfe hindurchdringt, wie Fig. 2 zeigt und andererseits sich die Schmelzriegel 12 gegen den Begrenzungsvorsprung 4 anlegen. Danach wird der die Ausnehmung enthaltende zweite Kunststoffteil 7 aufgesetzt und schnappend verriegelt. In dieser in Flg. 5 dargestellten fertig montierten Lage ist das Faserbüschel Über die beiden FaserbüschelkcJpfe am Haltevorsprung 3 gegen ein Herausziehen und am Begrenzungsvorsprung 4 gegen ein Hineinschieben gesichert.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 bis 10 sind sowohl der verschließende Kunststoffteil 13 als auch der die Ausnehmung bildende zweite Kunststoffteil 14 in der Draufsicht viereckig ausgebildet. Der verschließende Kunststoffteil 13 weist auf seiner zum die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil 14 mit seiner Randöffnung 15 zugewandten Fläche zwei Haltevoreprünge 16 und nach innen von den HaltevorSprüngen 16 gelegen einen Begrenzungsvorsprung 17 auf. Ferner ist der Kunststoffteil 13 mit zwei federnd elastischen Seitenwänden 18 versehen, die, wie Fig. 8 und 9 zeigen, außen mit einer Verriegelungsnut 19 versehen sind.
Der die Ausnehmung enthaltende bzw. bildende Kunststoffteil 14 weist ebenfalls zwei Seitenwände 20 auf. Diese Seitenwände 20 sind komplementär zu den Seitenwänden
-10= j
-ΙΟ-Öl bzw» elastischen Ansätzen 18 des Kunststoffteils 13 und deren Verriegelungsnut 19 mit jeweils einem Verriegelungsvörsprung 21 Versehen* Ferner ist duroh beidseitig^ Austtehr.ungen 22 im Kunststoff teil 14 Sowie durch entsprechen« de Verkürzung der Seitenwände 16 im Kunststoffteil 13 im Bereich dieser Ausnehmungen 22 eine quer zur Hauptlängsrichtung des Faserbüschels verlaufende Durchgangsöffnung zur Aufnahme eines langgestreckten Halteelements 23 gebildet.
Zur Montage der Vorrichtung nach Fig. 6 bis 10 wird gemäß Fig. 7 zunächst der mit dem Schmelzriegel 24 gebildete Faserbüschelkopf des Faserbüschels 25 so in den verschließenden Kunststoffteil 13 eingelegt, daß die Haltevorsprünge 16 durch den Faserbüschelkopf hindurchdringen, wie Fig. 7 zeigt. Dabei legt sich das Ende des Faserbüßchelkopfes, also der Schmelzriegel 24, gegen den Begrenzungsvorsprung 17. Danach wird der die Ausnehmung enthaltende Kunststoffteil 14 auf den verschließenden Kunststoffteil 13 aufgesetzt, bis die Verriegelungselemente 18 bis 21 miteinander schnappend einrasten. Gegebenenfalls wird bereits dabei das Halteelement 23 eingelegt. Anschließend ist das Faserbüschel 25 in der in Flg. 10 dargestellten Lage sicher in der Vorrichtung gehalten, wobei sich das Faserbüschel 25 durch die Randöffnung 15 nach außen erstreckt. Verschlossen ist dabei die Ausnehmung durch die- rückwärtige Seitenwand 26 des Kunst stoff teils 144,
Beide beschriebene und dargestellte Ausführungsformen zeigen, in wie einfacher Weise mit Hilfe von zwei komplementär zueinander gestalteten Kunststoffteilen und den Hältevorsprüngen bzw. dem Begrenzungsanschlag das Faserbüschel ohne Jeden Klebevorgang mit einfachen Arbeitsvorgängen in der Vorrichtung befestigt und dort sicher ge-
halten werden kann. Die verwendeten Kunststoffteile lassen sich einfach in der Massenfertigung formen* insbesondere durch Spritzgießen^ und dann in der beschriebenen einfachen und selbstverriegelnden Weise miteinander verbin* den unter sicherem Einschluß und sicherer Halterung des jeweiligen Faserbüschelkopfes oder der Jeweiligen Faser« büschelköpfe. Die geschilderten Vorrichtungen nach der Erfindung können in vielfacher Anordnung auf den jeweils verwendeten Demönsträtiönsträgern angeordnet werden»
Patentanwälte Dipl.-kig. Horst Rose Dipi.-Ing. Peter Kosel

Claims (8)

DiPL.-iNG. HÖRST RuSE DirL.-iNG. PETER KOSEL PATENTANWXLTE Unsere Akten-Nr. 2301/22 Bad Gandersheim, 24. Juni 1980 Q1 Eduard Mathai GmbH & Co. KG s, SCHUTZANSPRÜC H E
1. Vorrichtung zur Schaustellung von Faserbüscheln, insbesondere Haarmusterbüscheln, mit zwei aufeinandergesetzten, miteinander verbundenen Kunststoffteilen, zwischen denen wenigstens ein durch ein Verbindungsmittel zusammengefaßter Kopf eines Faserbüschels gehalten istt. wobei wenigstens einer der Kunststoffteile auf seiner zum zweiten Kunststoffteil gekehrten Fläche eine Ausnehmung aufweist, die einerseits den Faserbüschelkopf aufnimmt und andererseits sich zum Rand des Kunststoffteils zum Hindurchführen des Faserbüschels öffnet, und der zweite Kunststoffteil die Ausnehmung unter Freilassen der Randöffnung verschließt, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausnehmung an einem der Kunststoffteile (1,13) wenigstens ein Haltevorsprung (3,16) angeordnet ist, der das Faserbüschel (11,25) zwischen Verbindungsmittel (12, 24) und Randöffnung (8,15) durchdringt, und die Künstle stoffteile (1,7;13,14) selbsttätig miteinander verriegelbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Ausnehmung vom Haltevorsprung (3»16) aus nach innen gelegen ein Begrenzungsanschlag (4,17) für das Ende des Faserbüschelkopfes angeordnet 1st und das Ver-
25bindungsmlttel (12,24) des Faserbüschelkopfes zwischen dem Haltevorsprung und dem Begrenzungsanschlag gehalten ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ausnehmung enthaltende Kunststoffteil (7,14) wenigstens zwei einander gegenüberliegende, die Ausnehmung seitlich begrenzende Seitenwände (9f20) aufweist und der verschließende Kunststoffteil (1,13) diese Seitenwände hintergreifend aufsetzbar 1st, wobei
-13- :.··. Rö/St
-13-
zwischen den Innenwandungen der Seitenwände (9»20) und den hintergreifenden Flächen (2,18) des verschließenden Kunststoffteils (1,13) zueinander komplementäre, ineinandergreifende Schnappelemente (5,10;19,21) vorgesehen sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, daß die Schnappelemente aus am verschließenden Kunststoffteil angeordneten federnd elastischen Ansätzen (2,18) mit jeweils einer Verriegelungsnut (5,19) und zugeordneten komplementären Verriegelungsvorsprüngen (10,
21) an den Seitenwänden (9,20) des die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteils (7,14) bestehen.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der die Ausnehmung enthaltende Kunststoff teil (7) schalenförmig ausgebildet und der verschließende Kunststoffteil (1) deckeiförmig aufsetzbar geformt sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der verschließende Kunststoffteil (13) als an seinen Schenkeln schnappend in den die Ausnehmung enthaltenden Kunststoffteil (14) steckbares U-Profil ausgebildet ist, in dessen Längsrichtung die Ausnehmung mit dem Faserbüschelkopf verläuft.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der verschließende Kunststoffteil (1,13) den Haltevorsprung (3»16) und den Begrenzungsanschlag (4,17) trägt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an einen der Kunststoffteile (1) an seiner Außenfläche ein Element (6) zur Befestigung an einem Demonstrationsträger angeformt ist.
9· Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen ^.en Kunststoffteilen (13,14) quer zur Hauptlängsrichtung des Faser-
• «ftf
litt I I · ·
-14-
büsohels (25) eine Durchgangsoffnung (22) 2Ur4 Aufnahme eines langgestreckten Halteelements (25) gebildet 1st.
Patentanwälte Dlpl.«kig. Horst Rose Diph-lng. Peter Kos©!
DE19808016799 1980-06-25 1980-06-25 Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln Expired DE8016799U1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19808016799 DE8016799U1 (de) 1980-06-25 1980-06-25 Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln
FR8108349A FR2485358A3 (fr) 1980-06-25 1981-04-27 Dispositif pour l'exposition de touffes de fibres

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19808016799 DE8016799U1 (de) 1980-06-25 1980-06-25 Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8016799U1 true DE8016799U1 (de) 1980-09-18

Family

ID=6716555

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19808016799 Expired DE8016799U1 (de) 1980-06-25 1980-06-25 Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE8016799U1 (de)
FR (1) FR2485358A3 (de)

Families Citing this family (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5647485A (en) * 1996-01-19 1997-07-15 L'oreal S.A. Display system for hair swatches
DE60223387T2 (de) * 2001-08-10 2008-09-04 Mechtronics Corp. Schieberartiges auslagesystem

Also Published As

Publication number Publication date
FR2485358B3 (de) 1982-06-25
FR2485358A3 (fr) 1981-12-31

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2638527C2 (de) Schnellheftknopf zur Befestigung an Kleidungsstücken oder einem anderen Flächenmaterial
DE3343064C2 (de) Bezeichnungsträger für elektrische Leitungen
DE2901061A1 (de) Befestigungseinrichtung
DE1939153B2 (de) Loesbare steckverbindung zwischen zwei gegenstaenden aus kunststoff
DE2658805B1 (de) Abgabeverschluss aus Kunststoff
DE102012003337A1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE1610445B2 (de) Druckknopfverschluß aus Kunststoff
DE102005010710A1 (de) Spule zur Aufnahme von aufwickelbarem Stranggut
DE3105217C2 (de) Befestigungsvorrichtung an lösbar miteinander verbindbaren Beschlag- oder Ausstattungsteilen und Verfahren zur Herstellung derselben
DE1923718B2 (de) Handhabenklemmrastbefestigung am vierkantdorn eines schlosses
DE8016799U1 (de) Vorrichtung zur schaustellung von faserbuescheln
EP1866228B1 (de) Spule zur aufnahme von aufwickelbarem strangmaterial
DE19534932A1 (de) Verbindungsvorrichtung für profilbehaftete Antriebsmittel
DE2259364C2 (de) Spule zum Aufwickeln von Garnen oder dergleichen
EP0058391B1 (de) Befestigungsvorrichtung an lösbar miteinander verbindbaren Beschlag- oder Ausstattungsteilen und Verfahren zur Herstellung derselben
EP0964195B1 (de) Befestigungsvorrichtung
DE3402852A1 (de) Vorrichtung zum befestigen von verblendschalen an tragkoerpern von stuehlen, wie buerodrehstuehlen u.a.
DE20303477U1 (de) Reinigungs- oder Beistellwagen
DE3418602A1 (de) Verbindung von rohrfoermigen stuetzelementen aus pappe o.dgl., insbesondere fuer verkaufsstaender
EP3850981A1 (de) Kartenhalter
DE2758442B2 (de) Verstellbarer Möbelfußverbinder
DE2401638B2 (de) Spannvorrichtung für die Polsterung von Polstergegenständen
DE4240764C1 (de) Aufreihvorrichtung
DE8132258U1 (de) Federklipp zur Befestigung eines Kunststoffelementes an einem Träger
DE4403858B4 (de) Felder-Schild mit Muffe-Zapfen-Verbindungen