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DE801664C - Taschenfeuerzeug - Google Patents

Taschenfeuerzeug

Info

Publication number
DE801664C
DE801664C DEP40001A DEP0040001A DE801664C DE 801664 C DE801664 C DE 801664C DE P40001 A DEP40001 A DE P40001A DE P0040001 A DEP0040001 A DE P0040001A DE 801664 C DE801664 C DE 801664C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pocket
lighter
flint
cap
sleeve
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP40001A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL SCHLEMPER FA
Original Assignee
KARL SCHLEMPER FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL SCHLEMPER FA filed Critical KARL SCHLEMPER FA
Priority to DEP40001A priority Critical patent/DE801664C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE801664C publication Critical patent/DE801664C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q2/00Lighters containing fuel, e.g. for cigarettes
    • F23Q2/02Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure
    • F23Q2/04Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition
    • F23Q2/06Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel
    • F23Q2/08Lighters with liquid fuel fuel which is fluid at atmospheric pressure with cerium-iron alloy and wick with friction ignition with friction wheel with ignition by spring action of the cover

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lighters Containing Fuel (AREA)

Description

  • Taschenfeuerzeug
    Es sind an sich Taschenfeuerzeuge bekannt, die
    ohne Rastenrädchen arbeiten. Diese Feuerzeuge be-
    sitzen gegenüber den automatischen, mit Kasten-
    rädchen arbeitenden Feuerzeugen den wesentlichen
    Vorteil der größeren Einfachheit sowohl in der
    Herstellung als auch in der Montage und ferner
    in der Bedienung, letzteres insofern, als sie nicht
    so häufig von Zunder hzw. von Schmutz gereinigt
    zu werden brauchen.
    Bei diesen bekannten, ohne Kastenrädchen arbei-
    tenden Feuerzeugen war inan aber bisher immer
    genötigt, zur Bedienung beide Hände zu benutzen.
    Durch die Erfindung wird titin erstmalig der Ge-
    danke offenbart, ein solches ohne Kastenrädchen
    arbeitendes Feuerzeug auch mit einer Hand be-
    dienen zu können, und zwar dadurch, daß man
    gleichzeitig beim Drehen des Reibrades, welches ja
    bekanntlich iin allgemeinen mit Hilfe des Daumens
    geschieht, auch die Kappe betätigt.
    Dieses erfolgt erfindungsgemäß dadurch, daß der
    Lagerschwanz für die gleichachsig mit dem Reib-
    rädchen gelagerte Kappe zum Durchtritt des Reib-
    rädchens mit einer Ausnehmung versehen ist.
    Unterhall> des Reibrädchens sitzt bekanntlich
    die Feuersteinhülse. Damit diese Hülse nun leicht
    zugänglich ist, wird sie ausschwenkbar gelagert. Zu
    diesem Zweck sitzt sie erfindungsgemäß mit ihrem
    einen Ende ebenfalls auf der Reibrädchenachse. Sie
    trägt außerdem erfindungsgemäß einen unter Feder-
    wirkung stehenden, auf den Kappenschwanz wir-
    kenden @\'ecliselscliiel>er, der die Kappe unter der
    Einwirkung dieser Feder in ihren Endstellungen
    festhält und sie nach Überwindung des Totpunktes
    jeweils selbsttätig in diese Endstellungen drückt.
    Eine einfache Formgebung und sichere Lagerung des Wechselschiebers wird erfindungsgemäß dadurch erzielt, daß die Feuersteinhülse mit Spiel durch den Steg des U-förmigen Wechselschiebers tritt, dessen Schenkelenden sich in beiderseitige Pfannen des Kappenschwanzes einlegen.
  • Vorteilhafterweise dient zur weiteren Lagerung des M'echselschiebers erfindungsgemäß eine Schraubenfeder, die über die Feuersteinhülse geschoben ist und die sich einerseits gegen den Steg des Wechselschiebers und andererseits gegen den verbreiterten Kopf der Feuersteinhülsenverschlußschraube anlegt.
  • Sowohl dieser Wechselschiebermechanismus als auch die Feuersteinhülse selbst, ferner das Reibrad und außerdem der Benzinbehälter sind in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht. Dieses Gehäuse ist aus einem Stück rohrschellenartig gebogen. Seine offene Seite wird von einer Klappe abgedeckt, die erfindungsgemäß auf der gemeinsamen Achse für Reibrad, Feuersteinhülse und Kappe lagert und die die Gehäusewandungen, zwischen denen die Feuersteinhülse liegt, übergreift und an ihrem freien Ende einrastet.
  • Diese von der Klappe abgedeckten Wandungen sind gegenüber den den Benzinbehälter aufnehmenden Gehäusewandungen zurückgesetzt. Hierbei greift die Klappe mit einem Endlappen unter den Boden des herausnehmbaren Benzinbehälters. Auf diese N1'eise ist der Gehäuseteil, in welchem der Mechanismus und die Feuersteinhülse lagern, leicht zugänglich, und ferner kann der Benzinbehälter aus dem Gehäuse leicht herausgenommen werden, um ihn gegebenenfalls zum Anzünden einer Pfeife zu benutzen.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungbeispiel in vergrößertem Maßstab dargestellt. Es zeigt Fig. i eine Seitenansicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie C-D der Fig, 4, Fig. 3 eine Seitenansicht des Kappenmechanismus, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2, Fig.5 eine Seitenansicht des aufgeklappten Feuerzeuges mit herausgeschwenkter Feuersteinhülse.
  • Das Feuerzeug besitzt das Gehäuse i, welches aus einem Stück gebogen ist, und zwar in Form einer Rohrschelle. In dem runden Teil des Gehäuses lagert der Benzinbehälter 2, während in dem flachen zurückgesetzten Teil des Gehäuses der Kappenmechanismus, das Reibrädchen und die Feuersteinhülse lagern.
  • Durch die Wandungen 3 und 4 dieses zurückspringenden Gehäuseteiles tritt die Achse 5 hindurch. Auf dieser Achse lagern sowohl das Reibrädchen 6 als auch der Lagerschwanz 7 für die Kappe 8, ferner das Ende 9 der Feuersteinhülse io; ferner lagert auf dieser Achse das Ende der Klappe i i. Diese Klappe überdeckt die Wandungen 3 und 4. Sie ist am unteren Ende mit einem Körner 12, der sich rastenartig in eine entsprechende Ausnehmung der umgebogenen Gehäusewandungen 3 und 4 legt, versehen.
  • Durch den Lagerschwanz 7 hindurch tritt das Reibrädchen 6, so daß ein Bügel 13 entsteht. Dieser Lagerschwanz besitzt ferner beiderseitig die Pfannen 14. In diesen Pfannen 14 lagern die Enden der Schenkel 15 eines U-förmig gebogenen Wechsel Schiebers, durch dessen Steg 16 die Feuersteinhülse io mit Spiel hindurchtritt. Gegen diesen Steg legt sich die Schraubenfeder 17, die sich andererseits gegen den Kopf i8 der Verschlußschraube der Feuersteinhülse io anlegt. Die Klappe ii ist noch mit einem Endlappen i9 versehen, der sich unter den Boden 2o des Benzinbehälters legt und diesen am Herausfallen aus dem Gehäuse i hindert.
  • Die Wirkungsweise ist folgende: Fährt man mit dem Daumen in Richtung des Pfeiles 21 über das Reibrädchen 6, so dreht man nicht allein das Reibrädchen, sondern reißt auch den Bügel 13 mit. Auf diese Weise wird der Lagerschwanz 7 geschwenkt, die Kappe wird hochgerissen, die Feder 17 wird zusammengedrückt, bis der Totpunkt des Wechselschiebers 15 überschritten ist. Dann dehnt sich die Feder wieder und bringt die Kappe in die Aufrechtstellung (vgl. Fig.3). Der Docht ist gezündet.
  • Klappt man jetzt die Klappe i i seitlich, so kann man den Benzinbehälter 2 sogar herausnehmen, um gegebenenfalls hiermit eine Pfeife o. dgl. anzünden zu können.
  • Die Füllung der Feuersteinhülse mit einem neuen Feuerstein geschieht dadurch, daß man die Klappe i i aufklappt und die Hülse um ihre Achse 5 seitwärts schwenkt (vgl. Fig.5). Die Schraube 18 wird gelöst, und ein neuer Stein kann in an sich bekannter Weise eingesetzt werden.

Claims (4)

  1. PATE1`TANSPRVCHE: i. Ohne Rastenrädchen arbeitendes Taschenfeuerzeug, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerschwanz für die gleichachsig mit dem Reibrädchen gelagerte Kappe zum Durchtritt des Reibrädchens mit einer Ausnehmung versehen ist.
  2. 2. Ohne Rastenrädchen arbeitendes Taschenfeuerzeug nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuersteinhülse an ihrem einen Ende ebenfalls auf der Reibrädchenachse schwenkbar gelagert ist und einen unter Federdruck stehenden, auf den Kappenschwanz wirkenden Wechselschieber trägt.
  3. 3. Ohne Rastenrädchen arbeitendes Taschenfeuerzeug nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feuersteinhülse mit Spiel durch den Steg des U-förmigen Wechselschiebers tritt, dessen Schenkelenden sich in beiderseitige Pfannen des Kappenschwanzes einlegen.
  4. 4. Ohne Rastenrädchen arbeitendes Taschenfeuerzeug nach Anspruch i bis 3, dadurch ge- kennzeichnet, daß über die Feuersteinhiilse eine Schraubenfeder gescholten ist, die sich einer- seits gegen den Steg und andererseits gegen den verbreiterten hopf der Fettersteinhülsenver- schlußscllraube anlegt. #3. Ohne Rastenrädchen arbeitendes Taschen- feuerzeug nach Anspruch i bis .t. dadurch ge- kennzeichnet, claß auf der gemeinsamen Achse für lZeihrad. Feuersteiiiliiilse und Kappe eine Klappe lagert. die die ( @ehüuse@randun@@en.
    zm: ischen denen die Feuersteinhülse liegt; über- deckt und ain freien Ende einrastet. F. Ohne Rastenrädchen arbeitendes Taschen- feuerzeug nach .insl>ruch i his 5. dadurch ge- kennzeichnet, daß die von der Klappe abge- deckten Wandungen gegethber der den Benzin- behäher aufnehmenden Gehäusem-andung zu- rückgesetzt sind und daß die Klappe mit einem Gtidlappen unter den Boden des he raus@e@m- baren Benz_inhehälters greift.
DEP40001A 1949-04-15 1949-04-15 Taschenfeuerzeug Expired DE801664C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP40001A DE801664C (de) 1949-04-15 1949-04-15 Taschenfeuerzeug

Applications Claiming Priority (1)

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DEP40001A DE801664C (de) 1949-04-15 1949-04-15 Taschenfeuerzeug

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE801664C true DE801664C (de) 1951-01-18

Family

ID=7376854

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP40001A Expired DE801664C (de) 1949-04-15 1949-04-15 Taschenfeuerzeug

Country Status (1)

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DE (1) DE801664C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135229B (de) * 1959-11-27 1962-08-23 Karat Werk Metall U Plastikwar Verriegelung fuer den in einem Feuerzeug-gehaeuse auswechselbar gelagerten Brennstoffbehaelter
US4190412A (en) * 1976-12-28 1980-02-26 Tokai Seiki Co., Ltd. Disposable cigarette gas lighter with snuffing cover

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1135229B (de) * 1959-11-27 1962-08-23 Karat Werk Metall U Plastikwar Verriegelung fuer den in einem Feuerzeug-gehaeuse auswechselbar gelagerten Brennstoffbehaelter
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