DE8016480U1 - Ausfallarm fuer eine markise - Google Patents
Ausfallarm fuer eine markiseInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04F—FINISHING WORK ON BUILDINGS, e.g. STAIRS, FLOORS
- E04F10/00—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins
- E04F10/02—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins
- E04F10/06—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building
- E04F10/0611—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building with articulated arms supporting the movable end of the blind for deployment of the blind
- E04F10/0618—Sunshades, e.g. Florentine blinds or jalousies; Outside screens; Awnings or baldachins of flexible canopy materials, e.g. canvas ; Baldachins comprising a roller-blind with means for holding the end away from a building with articulated arms supporting the movable end of the blind for deployment of the blind whereby the pivot axis of the articulation is perpendicular to the roller
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Description
Patentanwalt; ΒΐΗΙ4Ν©1τάί. Manfred rau
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b-8500 NÜRNBERG 91 CoSTFAGH 9i 6480 LANGE ZEILE 30 f ELEFÖN Ö9 11 / 371 47 TELEX 64/23 9iS
Nürnberg, 19,06,198ο
R/St
Schmitz-Werke GmbH + Co*, Hansestraße 87/ 44o7 Emsdettert
Ausfaliarm für eine Markise
Die Erfindung betrifft einen Ausfallarm für eine kise gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1,
Bei derartigen/ allgemein übÜdlien Ausfallarmen dient
die in einem der Schenkel angebrachte Zugfeder dazu/ in Richtung auf eine Streckung des Ausfallarmes zu wirken,
um so das Aufspannen der Markise und insbesondere auch eine ausreichende Spannung des Markisentuches
sicherzustellen. Als Zugübertragungsglieder am Schwenkgelenk werden Stahlseile oder Ketten verwendet. Beim
Einsatz von Stahlseilen tritt das Problem einer relativ hohen inneren Reibung auf, da sie um verhältnismäßig enge
Radien gebogen werden. Beim Einsatz von Stahlseilen besteht also die Gefahr, daß sie nach einer gewissen
Einsatzzeit brechen.
Bei Ketten besteht diese Gefahr zwar nicht; dagegen neigen Ketten, die nicht regelmäßig geschmiert und bewegt
werden, zum Fressen; Da Markisen ja während der gesamten kühlen und kalten Jahreszeit überhaupt nicht
betätigt werden Und auch Während der warmen Jahreszeit
nur unregelmäßig betätigt werden und da darüber hinaus der Benutzer einer Markise diese regelmäßig nicht im
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genannten Öinne pflegt, sind die geSöhildeiftefi
ricfkeiten Unvermeidbar11 Obwohl dieöe Söhwieifigkeiten
§eit langer Zeit bestehen, könnten sie nur in der Weise
gelöst Weirden, daß die Ketten aus rostfreiem Stähl hergestellt weiden, was aber wiederum insbesondere Kosten·3
probleme aufwirft.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zügrunde/ einen
Äusfallarm der gattungsgemäßen Art mit einem einfachen Und praktisch verschleißfreien Zugübertragungsglied zu
versehen*
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch das kennzeichnende
Merkmal des Anspruches 1 gelöst. Mit der verblüffend einfachen Lösung wurden die gesamten Schwierigkeiten
umgangen. Ein flexibles Flachband kann angenähert beliebig oft um einen verhältnismäßig kleinen Radius
gebogen werden, ohne daß die Gefahr eines Bruchs oder Dauerbruchs gegeben ist. Es überträgt problemlos die
sehr hohen Kräfte der mindestens einen Zugfeder und kann auch in sehr einfacher Weise am oder in der Nähe des
Schwenkgelenks festgelegt werden.
Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und der Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Markise in einar Ansicht schräg von oben,
Fig. 2 einen Ausfallarm in gestreckter Lage in teilweise aufgebrochener Darstellung,
Fig. 3 den Ausfallarm nach Fig. 2 in zusammengeklappter Lage,
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Figs 4 eine Ansicht des" SöhWenkgelGmks" des AuSfällarmeä
gemäß dem Sidhtpfeü IV in Fig. 3 Und
Fig, 5 eine Ansieht des Ausfäliarmes gemäß dem Öiöht"
pfeil V in Fi^, 2 in teilweis.e äüfgebrödherier
Darstellung,
£)ie in der Zeichnung dargestellte Markise weist eine
an einer Hauswand oder dgl. zu befestigende Trageinfichtung
1 auf/ die mit einer in Lagerplatten 2, 3 drehbar gelagerten Wickelwelle 4 versehen ist. Diese
Wickelwelle ist in bekannter Weise drehantreibbar, und zwar gemäß der Darstellung in Fig. 1 mittels eines
eelbsthemmenden Getriebes 5, das wiederum über eine ein- bzw. aushängbare Kurbelstange 6 antreibbar ist.
Anstelle des Getriebes 5 mit Kurbelstange 6 kann selbstverständlich auch - wie allgemein bekannt - ein
elektromotorischer Antrieb, ein Gurtantrieb oder dgl. eingesetzt werden. Als Teil der Trageinrichtung 1
ist weiterhin zwischen den Lagerplatten 2 und 3 ein Tragrohr 7 mit quadratischem Querschnitt angebracht,
an dem mittels jeweils einer Halte- und Neigungs-Verstell-Einrichtung
8 Ausfallarme 9 in sogenannter Scherenausführung angebracht sind. Diese Ausfallarme
sind jeweils in ihrer Mitte geteilt und mit einem Schwenkgelenk 1o mit vertikaler Achse versehen. Die
Ausfallanne 9 sind jeweils mit einem gleichartigen Schwenkgelenk 11 an der entsprechenden Einrichtung 8
und - in der Zeichnung nicht erkennbar - mit einem entsprechenden Schwenkgelenk an einem Ausfallrohr 12
angelenkt, so daß das Ausfallrohr 12 in einer mit der Wickelwelle 4 gemeinsamen Ebene verschoben werden kann,
aber keine Bewegungen senkrecht zu dieser Ebene ausführen
kann.
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13 befestigt/ das durch die geschilderten Dreh= hurigen deif Wiekelwelle 4 auf diese auf- b^W« Von dieser
abgewickelt werden kann* Das MarkiSentüdh 13 ist
weiterhin in allgemein bekannter Weiöe an dem Ausfallrohr
12 festgelegt. Am Ausfallrohr 12 ist weiterhin in üblicher Weise ein sogenannter Volant 14 angebracht. Die Ausfallarme 9 werden bei der Montage der
aus der Trageinrichtung 1, den Ausfallarmen 9 und dem
Ausfallrohr 12 bestehenden Einheit bei der Anbringung an einer Wand üblicherweise so eingestellt/ daß die
durch das Ausfallrohr 12 und die Wickelwelle 4 aufgespannte Ebene von der Wickelwelle 4 an leicht nach
unten gegenüber der Horizontalen geneigt zum Ausfallrohr 12 hin verläuft.
Wie aus den Fig. 2 bis 5 hervorgeht, bestehen die Ausfallarme 9 aus jeweils einem Schenkel 15, der mittels
des Schwenkgelenks 11 an der Einrichtung 8 des Tragrohres 7 angebracht wird, und einem weiteren Schenkel
16, der mit dem vorerwähnten Schenkel 15 über das Schwenkgelenk 1o verbunden ist. Am freien Ende des
letzterwähnten Schenkels 16 ist dann das Ausfallsrohr mittels eines Gelenks 17 angelenkt. Die Schenkel 15,
sind im wesentlichen durch Hohlprofile 18, 19 gebildet, in deren offene Enden jeweils entsprechend angepaßte
Teilgelenke eingesetzt sind. So sind in die beiden freien Enden des am Tragrohr 7 angelenkten Schenkels
des Ausfallarmes 9 die Gelenkgabeln 2o, 21 der Schwenkgelenke 1o und 11 eingesetzt. In dem Hohlprofil 18
dieses Schenkels 15 ist eine vorgespannte Schrauben-Zugfeder
22 angeordnet, die auf der Seite des Schwenkgelenks 11 in eine Spannvorrichtung 23 eingehängt ist,
die aus einem Gewindestab 24 mit Einhängeöse 25 be-Bteht,
der durch eine entsprechende Bohrung 26 in der
Gelevikgabel 2ο geführt ist und auf den von außen eine
Mutter 27 aufgeschraubt ist. Mittels dieser Mutter kann die Zugfeder 22 gespannt werden.
Mit ihrem anderen, dem Schwenkgelenk 1o zugewandten
Ende ist die Schrauben-Zugfeder in eine Öse 28 an einem
Flachband 29 aus Federstahl eingehängt, das durch einen entsprechenden Flachschlitz 3o in der Gelenkgabel 21
des Schwenkgelenks Io aus dem Schenkel 15 des Ausfallarmes
9 herausgeführt ist. Es ist dann über eine teilzylindrische Führungsfläche 31 gelegt, die an dem der
Gelenkgabel 21 zugeordneten Gelenkstück 32 des Schwenkgelenks 1o ausgebildet ist. Diese teilzylindrische Führungsfläche
31 ist konzentrisch zur Schwenkachse 33 des Schwenkgelenks 1o an dem Gelenkstück 32 ausgebildet.
Tangential läuft aus dieser Führungsfläche 31 wiederum ein Aufnahmeschlitz 34 heraus, in den das Flachband 29
hereingeführt ist. In diesem Aufnahmeschlitz 34 ist das Flachband mittels einer Schraube 35 unverschiebbar
festgelegt, d. h. es führt relativ zu dem Gelenkstück und zu der an diesem ausgebildeten Führungsfläche 31
keinerlei Relativbewegungen aus. Es wird lediglich beim Zusammenklappen der beiden Schenkel 15, 16 aus der in
Fig. 2 dargestellten gestreckten Lage in die in Fig. 3 dargestellte zusammengeklappte Stellung über knapp
18o° der Führungsfläche 31 gelegt, bzw. bei der umgekehrten
Bewegung von dieser abgehoben, ohne daß Irgendwelche gleitenden Bewegungen relativ zueinander auftreten.Wie
sich weiterhin aus der Zeichnung ergibt, wird beim Aneinanderklappen der beiden Schenkel 15, 16 die
Zugfeder 22 weiter gespannt, während sie beim Strecken der beiden Schenkel 15, 16 relativ zueinander entsprechend
entspannt wird. Die Kraft der Zugfeder 22 wirkt also in Richtung auf sin Strecken der Ausfällarme 9.
Sie bewirkt also eine entsprechende Spannung Jes Mar-
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kisentuches 13. Wie sich ebenfalls aus den Zeichnungsfiguren ergibt, wird das Flachband um seine geringe
Erstreckung, also in Richtung seiner Dicke und nicht in Richtung seiner Breite gebogen.
Außer aus Federstahl kann das Flachband 29 auch aus Metallfaden oder jedem geeigneten textlien Material
gewebt, gewirkt oder geflochten sein. In all diesen Fällen zeichnet es sich durch extreme Festigkeit bei
gleichzeitig extrem hoher Flexibilität, also Biegsamkeit, aus. In den letztgenannten Fällen ist es an
seinen Enden, wo es mit der Schraube 35 befestigt ist bzw. wo die öse 28 angebracht ist, ausreichend eingefaßt,
wie dies für die Öse 28 in der Zeichnung angedeutet ist.
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Claims (11)
1. Ausfallann für eine Markise, der aus zwei mittels eines Schwenkgelenks miteinander verbundenen Schenkeln
besteht, die wiederum mittels eines Schwenkgelenks
mit einer Trageinrichtung und mittels eines Gelenks mit einem Ausfallrohr verbunden sind, wobei in bzw. an
mindestens einem Schenkel mindestens eine vorgespannte Zugfeder angeordnet ist, die mittels eines biegbaren
aber nicht längenveränderbaren Zugübertragungsgliedes mit dem anderen Schenkel verbunden ist, wobei das Zugübertragungsglied
über eine zur Schwenkachse des Schwenkgelenks konzentrische Führungsfläche geführt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß das Zugübertragungsglied durch ein flexibles Flachband (29) gebildet ist.
2. Ausfallarm nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (29) auf der der Zugfeder (22) abgewanäten
Seite im zugeordneten Gelenkstück (32) befestigt ist.
3. Ausfallarm nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsfläche (31) teilzylindrisch
ausgebildet ist.
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4. Ausfallarm nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Teilen des die beiden Schenkel (16, 17) verbindenden
Schwenkgelenks (1ο) jeweils mindestens ein Schlitz (3o bzw. 34) zur Aufnahme und/oder Führung des
Flachbandes (29) ausgebildet ist, der bzw. die tangential zur Führungsfläche (31) verlaufen.
5. Ausfallarm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (29) aus Federstahl besteht.
6. Ausfallarm nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (29) aus korrosionsfestem Federstahl besteht.
7. Ausfallarm nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet,
daß das Flachband (29) o,5 bis 1,o mm dick ist.
8. Ausfallarm nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Flachband (29) 5 bis 2o mm breit
ist.
9. Ausfallarm nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß das Flachband (29) ein gewebtes oder gewirktes oder geflochtenes Band ist.
10. Ausfallarm nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
daß Flachband (29) aus Metall besteht.
11. Ausfallarm nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß
das Flachband (29) aus einem textlien Material besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808016480 DE8016480U1 (de) | 1980-06-21 | 1980-06-21 | Ausfallarm fuer eine markise |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808016480 DE8016480U1 (de) | 1980-06-21 | 1980-06-21 | Ausfallarm fuer eine markise |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8016480U1 true DE8016480U1 (de) | 1982-02-04 |
Family
ID=6716470
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808016480 Expired DE8016480U1 (de) | 1980-06-21 | 1980-06-21 | Ausfallarm fuer eine markise |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8016480U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4225299A1 (de) * | 1992-07-31 | 1994-02-03 | Mhz Sonnenschutztech Gmbh | Gelenkarm für Gelenkarmmarkise |
| ES2159211A1 (es) * | 1996-07-08 | 2001-09-16 | Llaza Sa | Mejoras en el objeto de la patente, 9601595 por: "brazo articulado para soporte de toldos". |
-
1980
- 1980-06-21 DE DE19808016480 patent/DE8016480U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4225299A1 (de) * | 1992-07-31 | 1994-02-03 | Mhz Sonnenschutztech Gmbh | Gelenkarm für Gelenkarmmarkise |
| ES2159211A1 (es) * | 1996-07-08 | 2001-09-16 | Llaza Sa | Mejoras en el objeto de la patente, 9601595 por: "brazo articulado para soporte de toldos". |
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