DE801610C - Vorrichtung zur Lagerung und Verriegelung fuer Motorhauben von Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zur Lagerung und Verriegelung fuer Motorhauben von KraftfahrzeugenInfo
- Publication number
- DE801610C DE801610C DEP37232D DEP0037232D DE801610C DE 801610 C DE801610 C DE 801610C DE P37232 D DEP37232 D DE P37232D DE P0037232 D DEP0037232 D DE P0037232D DE 801610 C DE801610 C DE 801610C
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- DE
- Germany
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- hinge
- hood
- locking
- spring
- lever
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- Expired
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B83/00—Vehicle locks specially adapted for particular types of wing or vehicle
- E05B83/16—Locks for luggage compartments, car boot lids or car bonnets
- E05B83/24—Locks for luggage compartments, car boot lids or car bonnets for car bonnets
Landscapes
- Superstructure Of Vehicle (AREA)
Description
- Vorrichtung zur Lagerung und Verriegelung für Motorhauben von Kraftfahrzeugen
Dic Erfindung bezieht sich auf eine `Torrichtung zur Lagerung und @'erriegclung für vorzugsweise aus einem Stück bestehende Motorhauben von Kraftfahrzeugen. Es ist bekannt, derartige Motorhauben mit ihren Liingskanten durch Scharniergelenke an der Karos- serie bzw. an den ordercn Radverkleidungen schwenkbar zu lagern, so daß die Haube um ihre eine oder andere L'ingskante hochklappbar ist. Um die Haube jedoch um ihre gegenüberliegenden Scharniergelenke sch«-enken zu können, waren diese nicht unmittelbar mit der fIaube, sondern unter "Zwischenschaltung zusätzlicher, im Sinne einer Kupplung wirkender (`l)ertragungsmittel mit dieser verbunden. 1 )ic Ver- und Hiitriegelung der Haube Fahrzeuginnern aus nicht zuließen, oder gegen unbefugtes Öffnen nur unzureichend gesichert waren, war ihre Herstellung durch die Verwendung zusätzlicher Kupplungselemente kompliziert und teuer.erfolgte dabei in der Regel durch von außen lösbare Sicherungsstifte. Eiei iMotorliauben, die in Fahrzeuglängsmitte schwenkbar gelagert sind, ist es ferner allgemein bekannt. <las Offnen und Schließen der Hauben- seitenteile vom Fahrzeuginnern aus vorzunehmen. Dies stieß aber auf Schwierigkeiten bei Motor- hauben, die einstöckig ausgebildet und seitlich ge- lagert sind, da die Sch,#venkbarkeit der Haube er- haltenbleiben mußte und gleichzeitig eine gute Sicherung gegen unbefugtes Offnen erzielt werden sollte. Auch sollte die Betätigung der Verschluß- vorrichtung vom Fahrzeuginnern aus bewirkt \eer- den können. Abgesehen davon, daß die bekannten Vorrichtungen entweder (las Offnen der f-laube vom - Die Erfindung vermeidet diese Nachteile und gestattet in einfacher Weise eine schwenkbare Lagerung von Motorhauben, durch die gleichzeitig eine sichere Ver- und Entriegelung erzielt wird und wobei das Öffnen der Haube vom Fahrzeuginnern aus erfolgt, um den unbefugten Zugang zum Motorraum zu verhindern.
- Die Erfindung besteht darin, daß die vorzugsweise aus einem Stück bestehende Motorhaube an ihren Längskanten durch scharnierartige Gelenke mit der Karosserie bzw. mit den inneren Radverkleidungen schwenkbar verbunden und in Verschlußlage gehalten ist, und die scharnierartigen Gelenke gleichzeitig als Verriegelungsmittet ausgebildet sind.
- Weitere Erfindungsmerkmale bestehen in der besonderen Ausbildung der Vorrichtung.
- In der "Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen Querschnitt durch die Vorrichtung, Abb. 2 einen Schnitt nach Linie I-1 der Abb. i. Die Vorrichtung besteht aus einem beispielsweise an der Motorraumseitenwand angeordneten, durch einen Längssteg b unterteilten Lagerbock a, in dem der Scharnierhebel c auf dem am Lagerbock a befestigten Zapfen d drehbar gelagert ist. Der untere Teil des Scharnierhebels c ist in einem im Lagerbock vorgesehenen Schlitz e in Fahrzeuglängsrichtung geführt und an seinem Ende gelenkig mit der Zugstange f verbunden. Der Scharnierhebel c steht unter der Wirkung einer Spannfeder g, die auf dem Lagerzapfen d des Scharnierhebels angeordnet ist. Der Scharnierhebel c besitzt eine etwa halbrund gebogene Verlängerung i, die in Verschlußlage der Haube mit ihrem kugelförmigen Ende k in die schlaufenartige Öse L des Scharniergelenks m faßt und in dieser Lage durch die Spannfeder g gehalten wird. In geschlossenemZustand steht das Scharniergelenk in unter dem Druck einer Federn, die an der Grundplatte p des Lagerbockes a durch die Schraube q gehalten und in einer Federkappe r geführt ist. Der Hub der Druckfeder n ist nach oben durch zwei nach innen gerichtete Lappen oder Anschläge s des inneren und äußeren Steges b und t des Lagerbockes a begrenzt. Im entriegelten Zustand der Haube findet der unter der Spannung der Feder g stehende Scharnierhebel c mit seinem kugelförmigen Ende k an der durch die Feder n gehobenen Kappe r eine Anlage, so daß ein Einschnappen des Scharnierhebels verhindert wird, wenn die Haube geöffnet ist. An jeder Haubenseite sind beispielsweise vorn und hinten je ein erfindungsgemäß ausgebildetes Scharniergelenk mit den die Haube versteifenden, quer liegenden U-förmigen Spanten u verbunden.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die vorn an der Motorraumseitenwand und hinten im Armaturenbrett in Fahrzeuglängsrichtung gelagerte Zugstange f ist vom Fahrzeuginnern aus zu betätigen. Die Betätigung der Zugstange f bewirkt eine Schwenkung der mit ihr gelenkig verbundenen Scharnierhebel c nach hinten. Dadurch wird der halbrund gebogene obere Teil i des Scharnierhebels mit seinem kugelförmigen Ende k aus der Scharnieröse L gezogen und das Gelenk freigegeben. Das nun nicht mehr gesicherte Gelenk wird unter dem Druck der Feder it angehoben und gleichzeitig die mit dem Gelenk starr verbundene Haube. Die Haube ist nunmehr um die gegenüberliegenden Gelenke schwenkbar und kann in geöffnetem Zustand in bekannter Weise durch Stützstreben festgestellt und gehalten werden. Bei Lösen der Gelenke zu beiden Seiten der Haube kann diese auch ganz abgenommen werden, wodurch der Motorraum völlig freigegeben wird. Soll die Haube wieder geschlossen werden, so genügt ein leichter Druck auf die Scharniergelenke m, und das kugelige Ende k des Scharnierhebels c klinkt durch das Nachgeben der Feder n unter der Spannkraft der Feder g selbsttätig wieder in die Scharnieröse l ein, womit die Haube gleichzeitig gegen unbefugtes Öffnen von außen gesichert ist. Die Zugstange f bewegt sich durch die beim Schließen der Haube eintretende rückläufige Bewegung des Scharnierhebels c selbsttätig in ihre Ausgangsstellung und kann erneut betätigt werden. Die Scharnierhebel c können auch so angeordnet sein, daß ihre Betätigung beim Öffnen der Haube durch Druck erfolgt.
Claims (5)
- PATENTANSPRi1CHE: i. Vorrichtung zur Lagerung und Verriegelung für Motorhauben von Kraftfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise aus einem Stück bestehende Motorhaube an ihren Längskanten durch scharnierartige Gelenke mit der Karosserie bzw. den inneren Radverkleidungen schwenkbar verbunden und in Verschlußlage gehalten ist, und die Scharniergelenke gleichzeitig als Verriegelungsmittel ausgebildet sind.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit einer an jeder Haubenseite in Fahrzeuglängsrichtung angeordneten Zug- oder Druckstange zwei oder mehrere auf einem Zapfen eines Lagerbockes drehbar gelagerte Scharnierhebel gelenkig verbunden sind, die mit dem beispielsweise kugelförmigen Ende ihrer etwa halbrund geformten Verlängerung in die Öse eines mit der Motorhaube starr verbundenen Scharniergelenks faßt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Scharnierhebel in Fahrzeuglängsrichtung in einem Schlitz des Lagerbockes geführt ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Lagerzapfen des Scharnierhebels eine auf diesen einwirkende Spannfeder angeordnet ist, die den Hebel in Verschlußlage hält.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharniergelenk in Verschlußlage unter der Wirkung einer Druckfeder steht. (). Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet. <iaß die Druckfeder in einer Federkappe geführt ist, wobei deren Hub durch einen oder mehrere Anschläge begrenzt ist, und der unter Federspannung stehende Scharnierhebel mit seinem kugelförmigen Ende bei entriegelter Haube an der Federkappe Anlage findet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP37232D DE801610C (de) | 1949-03-19 | 1949-03-19 | Vorrichtung zur Lagerung und Verriegelung fuer Motorhauben von Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP37232D DE801610C (de) | 1949-03-19 | 1949-03-19 | Vorrichtung zur Lagerung und Verriegelung fuer Motorhauben von Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801610C true DE801610C (de) | 1951-01-15 |
Family
ID=577782
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP37232D Expired DE801610C (de) | 1949-03-19 | 1949-03-19 | Vorrichtung zur Lagerung und Verriegelung fuer Motorhauben von Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE801610C (de) |
-
1949
- 1949-03-19 DE DEP37232D patent/DE801610C/de not_active Expired
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