DE801544C - Zentrifuge zum Abscheiden von in Probefluessigkeiten verschlaemmten Teilchen o. dgl. - Google Patents
Zentrifuge zum Abscheiden von in Probefluessigkeiten verschlaemmten Teilchen o. dgl.Info
- Publication number
- DE801544C DE801544C DEP41873D DEP0041873D DE801544C DE 801544 C DE801544 C DE 801544C DE P41873 D DEP41873 D DE P41873D DE P0041873 D DEP0041873 D DE P0041873D DE 801544 C DE801544 C DE 801544C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sleeve
- ring
- centrifuge
- center
- disc
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 title claims description 10
- 239000002245 particle Substances 0.000 title claims description 6
- 238000005119 centrifugation Methods 0.000 claims description 11
- 239000000725 suspension Substances 0.000 claims description 8
- 241000239290 Araneae Species 0.000 claims description 5
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 claims description 3
- 239000012530 fluid Substances 0.000 claims 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 claims 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 2
- 241000894006 Bacteria Species 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 150000003839 salts Chemical class 0.000 description 1
- 239000013049 sediment Substances 0.000 description 1
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 1
- 210000001550 testis Anatomy 0.000 description 1
- 210000002700 urine Anatomy 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B04—CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
- B04B—CENTRIFUGES
- B04B5/00—Other centrifuges
- B04B5/04—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers
- B04B5/0407—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles
- B04B5/0414—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles comprising test tubes
- B04B5/0421—Radial chamber apparatus for separating predominantly liquid mixtures, e.g. butyrometers for liquids contained in receptacles comprising test tubes pivotably mounted
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B42—BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
- B42D—BOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
- B42D3/00—Book covers
- B42D3/02—Book covers made of special materials
Landscapes
- Centrifugal Separators (AREA)
Description
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Zentrifuge zum Abscheiden von in Probeflüssigkeiten
verschlämmten Teilchen oder Stoffen, z. B. Salzen, Zellen, Bakterien o. dgl., in medizinischen
Proben. Eine derartige Zentrifuge besitzt in der Regel eine lotrechte Welle, die z. B. mittels eines
elektrischen Motors mit regelbarer Drehzahl angetrieben wird, und eine gerade Anzahl Hülsen zum
Halten der Röhren, in denen die Probeflüssigkeiten
ίο während des Zentrifugierens eingeschlossen sind,
wobei die Hülsen in einer an der Welle befestigten horizontalen Scheibe, einem Armkreuz ο. dgl. beweglich
angebracht sind, so daß die Röhren während des Zentrifugierens in radialer Richtung ausschlagen
können.
Die bisher bekannten Konstruktionen einer derartiger Zentrifuge leiden jedoch an dem Übelstand,
daß die Resultierende der Kräfte, die auf die Flüssigkeit in einer Röhre während der verschiedenen
Phasen eines Zentrifugierungsvorganges wirken, d. h. während des Anlassens bis auf volle
Drehzahl, während des Zentrifugierens bei dieser Drehzahl eine gewisse Zeitlang und während des
Anhaltens unter Herabsetzung der Drehzahl bis auf Null, nicht die ganze Zeit über in die Längsrichtung
der Röhre fällt, sondern in verschiedene Richtungen verschoben wird. Es setzen sich daher nicht alle
Teilchen am Hoden der Röhre oder an ihrem Bodenverschluß ab; vielmehr sammelt sich ein Teil von
ihnen auf der einen Seite unten in der Röhre. Bleibt die Zentrifuge stehen, so erhält die Resultierende
eine andere Richtung, so daß Wallungen in der Flüssigkeit in der Röhre entstehen, wodurch ausgeschiedene
Teilchen teilweise die Tendenz haben.
wieder in der Flüssigkeit verschlämmt zu werden. Dies hat man durch Schrägstellen der Hülsen in der
Scheibe oder dem Armkreuz zu überwinden versucht, so daß die Mündungen der Röhren beim Umlaufen
der Zentrifuge vorn liegen; aber damit wird nur gewonnen, daß die Röhren eine zweckentsprechende
Richtung während des Anlassens (der Beschleunigung) der Zentrifuge, nicht aber während
des eigentlichen Zentrifugierens und während des
ίο Anhaftens (der Verzögerung) der Zentrifuge einnehmen,
weshalb die Gefahr des Auftrübens bestehenbleibt. Den modernen, erhöhten Anforderungen
an eine quantitative Zentrifugiermethode, z. B. beim Harnsediment u. dgl., wo es gilt, die
Anzahl der pro Volumeneinheit Flüssigkeit verschlammten Teilchen zu bestimmen, wird somit
auch eine Zentrifuge mit schräggestellten Hülsen nicht gerecht.
Diesen Anforderungen entspricht indessen die Zentrifuge gemäß vorliegender Erfindung, die eine
vollständig automatische Einstellung der Röhren und ihrer Hülsen während der verschiedenen Phasen
des Zentrifugierens gestattet und im wesentlichen dadurch gekennzeichnet ist, daß paarweise diametral
zueinander angeordnete Hülsen an der mit der lotrechten Triebwelle der Zentrifuge verbundenen
horizontalen Scheibe o. dgl. in derartiger Weise befestigt sind, z. B. mit Hilfe eines Kardan- oder
Kugelgelenkes, daß die Hülsen während der verschiedenen Phasen des Zentrifugierens sich in die
Richtung der Resultierenden der in jedem Augenblick auf die jeweilige Hülse mit gefüllter Röhre
wirkenden Kräfte frei einstellen können, unabhängig davon, ob die Geschwindigkeit der Zentrifuge
hoch oder niedrig ist.
Die Zentrifuge gemäß der Erfindung weist außerdem den Vorteil auf, daß die Hülsen bei schneller
Beschleunigung entgegengesetzt zur Bewegungsrichtung ausschwingen, wodurch die Beanspruchung
der in die Hülsen eingesetzten Glasproberöhren erheblich herabgesetzt wird, so daß die Gefahr eines
Zerbrechens der Glasröhren wesentlich vermindert ist.
Auf der Zeichnung sind schematisch verschiedene Ausführungsformen der Zentrifuge nach der Erfindung
dargestellt.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen Kardangelenkaufhängungen der Hülsen, während die Fig. 5 und 6 eine
Kugelgelenkaufhängung der Hülsen veranschauliehen.
Fig. ι bis 3 zeigen im Grundriß drei Hülsenaufhängungen
mit doppelten Ringen, die in verschiedenen Winkeln zu einer Linie zwischen der Mittellinie der Triebwelle und dem Zentrum der I
Hülse angeordnet sind. Fig. 4 zeigt die Hülsenauf- I hängung nach Fig. 1 in einem Längsschnitt. Fig. 5 -t
zeigt die Hülsenaufhängung im Querschnitt und Fig. 6 im Grundriß.
In den Fig. 1 bis 4 bezeichnen 1 die lotrechte
Triebwelle der Zentrifuge und 2 die Hülse zur Aufnahme einer Proberöhre oder einer Mehrzahl solcher
Röhren, in die die zu zentrifugierende Flüssigkeit gefüllt ist. Die Hülse 2 ist in einen inneren Ring 4
eingesetzt, der mit zwei diametral zueinander angebrachten Zapfen 6 und 7 versehen ist, die in einem
äußeren Ring 5 gelagert sind, so daß der Ring 4 mit den Zapfen 6 und 7 frei im Ring 5 schwingen
kann. Der Ring 5 ist seinerseits mit zwei diametral zueinander angeordneten Zapfen 8 und 9 versehen,
die in einer an der Triebwelle 1 befestigten Scheibe oder einem Armkreuz 3 gelagert sind, so daß der
Ring 5 mit den Zapfen 8 und 9 frei in der Scheibe 3 schwingen kann. Die Zapfen 6 und 7 bzw. 8 und 9
sind zweckmäßig derartig plaziert, daß ihre Mittellinien sich unter rechten Winkeln schneiden, wobei
eine dieser beiden Linien radial zur Triebwellenmitte verläuft. An Stelle von rechten Winkeln kann
man jedoch auch andere Winkel bis herab zu 450 oder weniger wählen. Vorteilhafterweise werden
die Zapfen derart angeordnet, daß die beiden Mittellinien denselben Winkel mit der Verbindungslinie
zwischen der Mitte der Ringe und der Hülse und der Mitte der Triebwelle bilden, so daß die Mittellinie
der Zapfen 6 und 7 einen Winkel von o° bis 900 und die andere Mittellinie einen Winkel von
900 bis o° mit der genannten Verbindungslinie bilden. In Fig. 1 ist der erstgenannte Winkel o°
und der andere Winkel 900, in Fig. 2 sind die Winkel 900 bzw. o°, und in Fig. 3 sind beide
Winkel 450, obwohl, wie erwähnt, auch andere Winkel benutzt werden können.
Beim Zentrifugieren mit voller Geschwindigkeit sollen die Hülsen 2 mit den Proberöhren zweckmäßig
horizontale Lagen einnehmen, was jedoch bei der Ausführung nach Fig. 2 nicht möglich ist,
bei der die Scheibe 3 die Hülsen daran hindert, die vollständig horizontale Lage zu erreichen. Um zu
verhindern, daß die Hülsen über die horizontale Lage hinausschwingen, wird der Ring, der die Bewegung
der Hülsen in den durch die Mittellinie der Triebwelle gehenden Ebenen regelt, oder ein
anderer Teil der Zentrifuge, z. B. die Scheibe bzw. das Armkreuz, mit einem Anschlag 10, z. B. in
Form eines Absatzes, Zapfens o. dgl., versehen, der den genannten Ring daran hindert, größere Ausschlage
als 900 aufwärts zu machen. Ein ähnlicher Anschlag 11, der die Hülse daran hindert, beim Anhalten
der Zentrifuge mehr als bis zur Ausgangslage, z. B. der lotrecht abwärts gerichteten Lage,
zurückzuschwingen, wird zweckmäßig an irgendeinem anderen Teil der Zentrifuge, z. B. am Ring 5
oder an der Scheibe 3, angebracht. Der Ring, der es der Hülse ermöglicht, eine solche Lage einzunehmen,
daß ihre Mittellinie einen Winkel mit der Vertikalebene durch die Mittellinie A-A der Triebwelle
und den Mittelpunkt B der Hülse bildet, ist auch zweckmäßig mit Vorrichtungen, z. B. Anschlägen
12 und 13, in Form von Absätzen, Zapfen o. dgl. versehen, die an dem genannten Ring oder
einem anderen Teil der Zentrifuge angeordnet sind und die verhindern, daß der letztgenannte Winkel
mehr als eine gewisse Größe, z. B. 300 bis 45°, in einer der beiden Richtungen erreicht, und somit den
Ausschlag der Hülsen nach der Seite zu beim Anlassen und Anhalten der Zentrifuge begrenzen. Im
allgemeinen ist es zweckmäßig, die Zapfen des
Claims (9)
- Ringes, der die seitlichen Bewegungen der Hülse ermöglicht, ziemlich hart in die Lageröffnungen einzupassen, damit die Bewegung der Hülse in diesen Richtungen nicht zu schnell vor sich geht.In dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 und 6 ist jede Hülse in einem Kugelgelenk gelagert, das aus einem kugelförmigen Halter 14 für die Hülse besteht, der in einer in der Scheibe 3 angebrachten oder mit ihr verbundenen kugelförmigen Schale 15 beweglich gelagert ist. I'm größere Ausschläge des Halters 14 und der Hülse 2 zu ermöglichen, ist die Schale 15 zweckmäßig sowohl oben wie unten mit Aussparungen 10 versehen. Hei dieser Ausführung sind jedoch die Ausschläge der Hülse in verschiedenen Richtungen ziemlich begrenzt. Damit die Hülse in vollständig horizontale Lage ausschwingen kann, ist es deshalb ratsam, die Schale 15 mit einer Aussparung 17 zu versehen, die gegenüber der Linie A-A radial nach außen gerichtet ist. I )er Winkel dieser Aussparung kann den verschiedenen Ausschlägen in verschiedenen Richtungen angepaßt werden, die die Hülse während der verschiedenen Phasen des Zentrifugiereus ausführen können soll.Er ist aber dadurch begrenzt, daß die Schale 15 eine genügende Auflagefläche zum Aufnehmen der auf den 1 lülsenhalter wirkenden Kräfte aufweisen muß. Die Winkelöffnung, die bis zu 10', 15°, 20 .25°, 3°° in jeder Richtung betragen kann, ist vom Verhältnis des Durchmessers der Hülse zum Durchmesser des Kugelhalters abhängig. Auch in dieser Ausführung soll der Halter in die Schale ziemlich hart eingepaßt sein, damit die Hülse nicht allzu schnell in die verschiedenen Richtungen während der verschiedenen Phasen des Zentrifugierens ausschwingt.Durch Linsätze bekannter Art können mehrere Proberöhren, gewöhnlich bis zu drei, in die Hülse eingesetzt und gleichzeitig zentrifugiert werden. Hierbei ist es klar, dal.l in jedem Linzelfall gleiche Hülsen, gleiche Aufhängevorrichtungen für diese, gleiche Linsätze und die gleiche Anzahl von Proberöhren mit gleichen Mengen Flüssigkeit in jeder Hülse in diametraler Anordnung zueinander angewendet werden müssen, damit die Zentrifuge während des Zentrifugierens ausbalanciert ist. Am zweckmäßigsten ist es selbstverständlich, wenn die Hülsen, Linsätze usw. an jeder Seite der Scheibe bzw. des Armkreuzes das gleiche Gewicht besitzen. Ks hat sich als zweckmäßig erwiesen, die Masse der eigentlichen Aufhängevorrichtung für die Hülse so gering wie möglich zu halten und der Hülse eine relativ große Masse und somit auch ein relativ großes Gewicht zu geben. Hierdurch erreicht man. daß bei der Verzögerung der Zentrifuge die Hülse mit der Röhre oder den Röhren eine Lage nach vorn in einem schiefen Winkel (z. 15. von einigen Graden) einnimmt, was wesentlich zur \ erhinderung des Auftrübens während des Anhaltens der Zentrifuge beiträgt.Die Erfindung ist nicht an die beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen gebunden; vielmehr können diese in verschiedener Weise und Hinsicht geändert werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu überschreiten. So brauchen beispielsweise die Mitte des Ringes 4 und die Mitte des Ringes 5 nicht zusammenfallen, sondern können in verschiedener Höhe längs der Mittellinie der Hülse 2 liegen, wenn z. B. der eine Ring oder beide Ringe bügeiförmig ausgeführt sind.PΛ T I·: N T A N S P R CCIIK:ι. Zentrifuge zum Abscheiden von in Probeflüssigkeiten verschlämmten Teilchen u. dgl., die aus einer lotrechten Triebwelle mit einer an ihr befestigten horizontalen Scheibe, einem Armkreuz o. dgl. und einer geraden Anzahl in dieser bzw. diesem beweglich gelagerter Hülsen für Proberöhren für die zu behandelnden Flüssigkeiten besteht, dadurch gekennzeichnet, daß paarweise diametral zueinander angeordnete Hülsen (2) an der mit der lotrechten Triebwelle (1) der Zentrifuge verbundenen horizontalen Scheibe (3) o. dgl. in derartiger Weise befestigt sind, dall die Hülsen während der verschiedenen Phasen des Zentrifugierens sich in die Richtung der Resultierenden der in jedem Augenblick auf die jeweilige Hülse mit gefüllter Proberöhre oder gefüllten J'roberöhren wirkenden Kräfte frei einstellen können.
- 2. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) in einem inneren Ring (4; angebracht ist, der mit zwei gegenüber dem Mittelpunkt (B) des Ringes diametral zueinander angeordneten Zapfen (6, 7) in einem äußeren konzentrischen Ring (5) aufgehängt ist. der seinerseits mit zwei gegenüber dem Mittelpunkt (B) des äußeren Ringes diametral zueinander angeordneten Zapfen (S, 9) in der Scheibe (3; aufgehängt ist, wobei die durch die Mittellinien der Zapfen (6, 7) des inneren Ringes (4) gehende Linie in der Ringebene einen Winkel von o° bis 900 mit der Verbindungslinie zwischen der Mittellinie (A-A) der Triebwelle (1) und dem Mittelpunkt (B) des inneren Ringes (4) und die durch die Mittellinien der Zapfen (8, 9) des äußeren Ringes (5) gehende Linie einen Winkel von 90° bis o° mit der genannten Verbindungslinie bildet.
- 3. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) in einem Ring (4) angebracht ist, der in zwei Punkten (6, 7), die auf ein und demselben Radius durch die Mittellinie (A-A) der Triebwelle (i) liegen, in einem zweiten Ring (5) aufgehängt ist, der seinerseits in zwei Punkten (S, 9), die den gleichen radialen Abstand von der genannten Mittellinie aufweisen, in der Scheibe (3) aufgehängt ist.
- 4. Zentrifuge nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) in einem Ring (4) angebracht ist, der in zwei Punkten (6, 7) mit gleichem radialen Abstand von der Mittellinie (A-A) der Triebwelle (1) in einem zweiten Ring (5) aufgehängt ist, derseinerseits in zwei Punkten {8, 9), die auf ein und demselben Radius durch die genannte Mittellinie und in gleichem Abstand vom Mittelpunkt (B) des zweiten Ringes liegen, in der Scheibe (3) aufgehängt ist.
- 5. Zentrifuge nach Anspruch 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Ansätze, Zapfen oder andere Anschläge (12, 13) an demjenigen Ring (5 oder 4), der eine Bewegung der Hülse im Winkel zu der Vertikalebene durch die Mittellinie (A-A) der Triebwelle (1) und den Mittelpunkt (B) der Hülse zuläßt, oder an einem anderen Teil der Zentrifuge, z. B. an der Scheibe (3), angebracht sind, | um die genannte Winkelbewegung der Hülse zu ! begrenzen.
- 6. Zentrifuge nach Anspruch 2, 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Ansätze, Zapfen oder andere Anschläge (10, 11) an demjenigen Ring (4 oder 5), der die Bewegung der Hülse in der Vertikalebene durch die Mittellinie (A-A) der Triebwelle (1) und den Mittelpunkt (B) der Hülse zuläßt, oder an einem anderen Teil der Zentrifuge, z. B. an der Scheibe (3), angebracht sind, um die Hülse daran zu hindern, sich in der genannten Vertikalebene über die Horizontallage hinaus zu bewegen bzw. beim Anhalten der Zentrifuge über die nach unten gerichtete Vertikallage zurückzuschwingen.
- 7. Zentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (2) in einem kugelförmigen Halter (14) angebracht ist, der in einer kugelförmigen, in der Scheibe (3) angebrachten oder mit ihr verbundenen Schale (15) gelagert ist, die zweckmäßig mit Aussparungen (16) an der Ober- und Unterseite versehen ist, um größere Bewegungen der Hülse zu ermöglichen.
- 8. Zentrifuge nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die kugelförmige Schale (15) eine derart abgepaßte, nach außen gerichtete Aussparung (17) besitzt, daß der Halter (14) mit der Hülse sich in einem Winkel von 0.00 in der Vertikalebene durch die Mittellinie (A-A) der Triebwelle (1) und den Mittelpunkt (B) der Hülse und in einem gewissen Winkel, z. B. io°, 15°, 2o°, 250, 300, gegenüber der genannten Vertikalebene während der Beschleunigung und Verzögerung der Zentrifuge bewegen kann.
- 9. Zentrifuge nach einem der Ansprüche 1 bis S, dadurch gekennzeichnet, daß die Masse der eigentlichen Aufhängevorrichtung (5 bis 13 bzw. 14) für die Hülse so gering wie möglich gewählt ist, während die eigentliche Hülse eine relativ große Masse besitzt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen3100 1.51
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE273127X | 1948-06-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801544C true DE801544C (de) | 1951-01-11 |
Family
ID=20306816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP41873D Expired DE801544C (de) | 1948-06-15 | 1949-05-06 | Zentrifuge zum Abscheiden von in Probefluessigkeiten verschlaemmten Teilchen o. dgl. |
Country Status (7)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2604261A (de) |
| BE (2) | BE489298A (de) |
| CH (1) | CH273127A (de) |
| DE (1) | DE801544C (de) |
| DK (1) | DK75348C (de) |
| FR (1) | FR985625A (de) |
| GB (1) | GB660492A (de) |
Families Citing this family (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3028075A (en) * | 1959-01-12 | 1962-04-03 | Sorvall Inc Ivan | Swinging bucket centrifuge |
| NL109202C (de) * | 1959-11-20 | |||
| US3235173A (en) * | 1960-07-28 | 1966-02-15 | Unger Hans Peter Olof | Agitating and/or fractioning centrifuge |
| US3377021A (en) * | 1965-05-17 | 1968-04-09 | Internat Equipment Company | Centrifuge rotors, buckets and combinations of such buckets and rotors |
| US3494508A (en) * | 1968-05-10 | 1970-02-10 | Peter Stauton Hoefer | Fractionator |
| SE505060C2 (sv) * | 1994-09-15 | 1997-06-16 | Lennart Silverstolpe | Anordning vid centrifug med roterbart armkors |
| US6579217B1 (en) * | 1999-02-11 | 2003-06-17 | Seward Ltd. | Centrifuge rotors including displacement control |
| US6193642B1 (en) * | 2000-01-28 | 2001-02-27 | Pharmacopeia, Inc. | Multiple-axis centrifugation bucket for centrifugal transfer between microwell plates |
| JP3760754B2 (ja) * | 2000-10-06 | 2006-03-29 | 日立工機株式会社 | 遠心機用ロータ |
| JP5707882B2 (ja) * | 2010-11-12 | 2015-04-30 | 日立工機株式会社 | 遠心分離機用スイングロータ及び遠心分離機 |
Family Cites Families (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE43103C (de) * | H. BUCH unn N. M. CARL SEN in Kolding, Dänemark | Antriebsmechanismus für Milchprober | ||
| US660746A (en) * | 1900-10-30 | Bausch & Lomb | Centrifugal testing-machine. | |
| US444162A (en) * | 1891-01-06 | Benius | ||
| US986130A (en) * | 1908-03-23 | 1911-03-07 | Edgar P Binford | Centrifugal casting apparatus. |
| US1839944A (en) * | 1928-07-21 | 1932-01-05 | Charles F Barthels | Thermometer shaker |
| DE643836C (de) * | 1933-07-13 | 1937-04-17 | Collatz & Co E | Zentrifuge |
| US2110308A (en) * | 1936-02-11 | 1938-03-08 | Ralph W Nelson | Device for treating thermometers in hospitals |
| US2202157A (en) * | 1937-06-30 | 1940-05-28 | Henri G Levy | Centrifuge |
-
1948
- 1948-10-05 DK DK310548AA patent/DK75348C/da active
-
1949
- 1949-05-02 CH CH273127D patent/CH273127A/de unknown
- 1949-05-03 FR FR985625D patent/FR985625A/fr not_active Expired
- 1949-05-06 DE DEP41873D patent/DE801544C/de not_active Expired
- 1949-05-22 BE BE489298D patent/BE489298A/xx unknown
- 1949-05-22 BE BE489291D patent/BE489291A/xx unknown
- 1949-05-26 GB GB14145/49A patent/GB660492A/en not_active Expired
- 1949-05-28 US US95913A patent/US2604261A/en not_active Expired - Lifetime
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR985625A (fr) | 1951-07-20 |
| US2604261A (en) | 1952-07-22 |
| GB660492A (en) | 1951-11-07 |
| BE489291A (de) | 1949-05-15 |
| BE489298A (de) | 1949-06-15 |
| CH273127A (de) | 1951-01-31 |
| DK75348C (da) | 1953-01-26 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE60132198T2 (de) | Plattentrenneinrichtung für blutbestandteile | |
| DE801544C (de) | Zentrifuge zum Abscheiden von in Probefluessigkeiten verschlaemmten Teilchen o. dgl. | |
| DE60113515T2 (de) | Apparat zum Einsammeln oder Freisetzen magnetischer Partikel | |
| DE69103356T2 (de) | Trennschleuder, deren einlasskammer ausgestattet ist mit ringförmigen scheiben. | |
| DE2304395A1 (de) | Zentrifuge mit automatisch einstellbaren rohrhaltern | |
| DE3224774A1 (de) | Rotor fuer eine zentrifuge | |
| DE2302102A1 (de) | Rotor fuer eine zentrifuge | |
| DE2246675C3 (de) | Zentrifuge zum Zentrifugieren von Blut für die Ermittlung charakteristischer Blutsenkungswerte | |
| DE1024491B (de) | Einrichtung zum Mischen von Gasen mit Fluessigkeiten | |
| DE69516878T2 (de) | Vorrichtung an zentrifugen | |
| DE534290C (de) | Zentrifuge zur Ablagerung von in einer Fluessigkeit verschlammten Teilchen | |
| DE1162715B (de) | Vorrichtung zum statischen Auswuchten nach Polarkoordinaten von Schleifscheiben an einer Schleifmaschine | |
| DE1073280B (de) | Vorrichtung zum Feinmahlen von in einer Flüssigkeit suspendierten Teilchen | |
| EP0211230A2 (de) | Vorrichtung zum Mischen von Feststoffen und Flüssigkeiten | |
| DD224501A5 (de) | Zentrifugalseparator | |
| DE2363241A1 (de) | Fluessigkeitstank mit ruehrwerk | |
| DE2822446C2 (de) | Zentrifuge für das Plasmaphereseverfahren | |
| EP0267205A1 (de) | Haltefutter für glasbearbeitungsmaschinen. | |
| DE1750883A1 (de) | Magnetische Kupplung | |
| DE736281C (de) | Vorrichtung zum kontinuierlichen Extrahieren von fluessigen oder festen Stoffen | |
| DE637378C (de) | Schleudervorrichtung in Verbindung mit Schleuderkoerben zum Klaeren und bzw. oder Enthefen von auf Flaschen gefuellten Weinen oder Schaumweinen | |
| DE634320C (de) | Maschine zur Herstellung von Zementrohren | |
| DE60222331T2 (de) | Homogenisierungsventil mit drehbarem Zwischenelement | |
| DE893720C (de) | Verbesserte Pipette und ihre Kombination mit einer Zentrifuge zur Untersuchung von Fluessigkeiten durch Senkung der in ihnen enthaltenen Stoffe oder Koerper, insbesondere zur Messung der Blutsenkung | |
| CH132976A (de) | Maschine zum Bearbeiten von dickflüssigen Massen. |