DE8013552U1 - Rasiergeraet - Google Patents
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- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
- B26B19/14—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers of the rotary-cutter type; Cutting heads therefor; Cutters therefor
- B26B19/141—Details of inner cutters having their axes of rotation perpendicular to the cutting surface
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26B—HAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B26B19/00—Clippers or shavers operating with a plurality of cutting edges, e.g. hair clippers, dry shavers
- B26B19/38—Details of, or accessories for, hair clippers, or dry shavers, e.g. housings, casings, grips, guards
- B26B19/42—Details of, or accessories for, hair clippers, or dry shavers, e.g. housings, casings, grips, guards providing for straightening the hair to be cut, e.g. by means of bristles; providing for tensioning the skin, e.g. by means of rollers, ledges
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Description
Die Neuerung bezieht sich auf ein Rasiergerät mit einer Scherplatte mit Haardurchgangsöffnungen und
einer gegenüber der Scherplatte drehbar antreibbaren Schneideinheit, welche Schneideinheit ein Schneidelement
umfasst, das im wesentlichen durch einen zentralen Körper gebildet wird, der mit Messern versehen ist und welches
Schneidelement mit gegenüber den Messern beweglichen Vorlaufmessern ausgebildet ist, welche Vorlaufmesser mit
Verbindungsarmen versehen sind, deren Enden an den zentralen Körper des Schneidelements befestigt sind.
Ein derartiges Rasiergerät ist beispielsweise aus der DE-OS 25 13 017 bekannt. Darin wird ein Schneidelement
beschrieben mit Vorlaufmessern, deren Verbindungsarme durch Verkleben oder durch Punktschweissen an dem
Schneidelement befestigt sind. Dabei kann der Nachteil auftreten, dass abgeschnittene Haare sich zwischen den
Verbindungsarmen und dem zentralen Körper verklemmen, wodurch die Schneideinheit stark verschmutzt wird.
Die Neuerung hat zur Aufgabe, diesen Nachteil
auszuschalten und führt zu einer Konstruktion mit dem Kennzeichen, dass die Enden der Verbindungsarme sich
zwischen dem zentralen Körper und dem Schneidelement und einer an dem zentralen Körper befestigten Abdeckplatte
befinden.
Eine besondere Ausführungsform wird dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte mit Befestigungsmitteln zur Befestigung an dem zentralen Körper versehen ist.
Eine andere besondere Ausführungsform wird
jedoch dadurch gekennzeichnet, dass die Vorlaufmesser und die Abdeckplatte mit Hilfe eines einzelnen Kupplungsteils
an dem zentralen Körper befestigt sind.
Eine vorzugsweise zu verwendende Ausführungsform
wird dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte mit
PHN 9^59 - 2 6.4.1980
einem aus der Ebene der Abdeckplatte gedrückten Flanschrand versehen ist, der für die Verbindungsarme einen Anschlag
bildet.
Eine weitere besondere Ausführungsform wird
dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte mit 'Wandteilen versehen ist, die die Verbindungsarme teilweise
seitlich begrenzen. ».
Noch eine weitere Ausführungsform wird dadurch !
gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte aus gummielastischem * 10 Werkstoff hergestellt ist.
Die Neuerung ist ebenfalls verkörpert in einer
{ Schneideinheit, wie diese bei den obenstehend gekennzeichneten
Ausführungsformen eines Rasiergerätes verwendet wird. · .
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher
beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 eine Ansicht eines Rasiergerätes mit drei Scherplatten,
Fig. 2 das Rasiergerät aus Fig. 1 in Seitenansicht und zum Teil im Schnitt gemäss der Linie II—II
in Fig. 1,
Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung einer
Schneideinheit mit einer teilweise weggeschnittenen Abdecken 25 platte,
Fig. k eine schaubildiche Darstellung einer
anderen Ausführungsform einer Schneideinheit in demontiertem
Zustand,
Fig. 5 einen axialen Schnitt durch die Schneideinheit
nach Fig. h,
Fig. 6 ebenfalls einen axialen Schnitt einer anderen Ausführungsform der Schneideinheit,
Fig. 7 eine Ansicht der Abdeckplatte der Schneideinheit
nach Fig. 6,
Fig. 8 einen axialen Schnitt durch eine besondere Ausführungsform einer Schneideinheit,
Fig. 9 und IO eine Darstellung der Wirkungsweise j
eines Vorlaufmessers. . ... |
PHN 9k59 - 3 6.4.1980
■If Das Rsiergerät nach den Fig. 1 und 2 umfasst
1$ ein Gehäuse 1, von dem ein Te'il^als Scherplattenhalter 2
[i für drei Scherplatten 3 ausgebildet ist. Die Scherplatten
sind mit Haardurchgangsöffnungen k versehen.
Wie im teilweisen Schnitt gemäss Fig. 2 dargestellt ist, befindet sich auf der Innenseite einer Scherplatte
3 eine Schneideinheit 51 die deutlichkeitshalber nur schematisch dargestellt ist, die jedoch in Einzelheiten
und in vergrössertem Masstab in Fig. 3 dargestellt ist.
Die Schneideinheit 5 ist durch die Hohlwelle 6 , (Fig. 2), die Zahnräder 7 und 8 und die Achse 9 mit dem
Elektromotor 19 gekuppelt, so dass die Schneideinheit drehend antreibbar gegenüber der zugeordneten Scherplatte
15 ist. Das Zahnrad 7 ist auf einem Stift 11 drehbar gelagert,
der in der Montageplatte 12 befestigt ist. Das Zahnrad 7 ist mit einem Hohlraum 13 versehen, der durch eine Abdeckplatte
14 abgeschlossen ist. In diesem Hohlraum befindet sich der Flansch I5 an dem Ende der Hohlwelle 6. Dadurch,
dass für den Flansch 15 eine nicht kreisrunde, beispielsweise quadratische Form gewählt wird und dadurch, dass
der Hohlraum I3 auf entsprechende Weise ausgebildet wird, ensteht eine Kupplung zum Übertragen der Drehbewegung des
Zahnrades 7 auf die Welle 6. Die Feder 16, die zum grössten K. 25 Teil in der Hohlwelle 6 liegt und zwischen der Hohlwelle
und dem Zahnrad 7 gespannt ist, übt auf die Welle 6 eine Kraft in Richtung der Schneideinheit 5 aus. Dadurch, dass
der zylinderförmige Teil 17 der Achse 6 an der Schneideinheit
5 anliegt, wird diese Kraft auf die Schneideinheit und tiber die Schneideinheit auf die Scherplatte 3 ausgeübt,
wodurch die Scherplatte mit dem Rand 18 an dem Scherplattenhalter 2 anliegt. Infolge äusserer Kräfte, wie diese bei
der Verwendung des Rasiergerätes auftreten können, kann die Scherplatte 3 zusammen mit der Schneideinheit 5 und der
Welle 6 entgegen der Wirkung der Feder 16 einwärts gedrückt werden.
Die Kupplung zum Übertragen der Drehbewegung zwischen der Welle 6 und der Schneideinheit 5 entsteht
PHN 9k59 - k 6.4.1980
dadurch, dass die Welle 6 mit einem Ende I9 mit einem im
wesentliche:: rechtwinkligen Querschnitt versehen ist. Dieses Ende 19 liegt in einer entsprechenden Kupplungsöffnung 20 der Schneideinheit 5.
Die obenstehend beschriebene Kupplung mit dem Elektromotor 10 ist für die drei Schneideinheiten des
Gerätes nach den Fig. 1 und 2 identisch, wobei die drei Zahnräder 7 mit einem einzigen zentral angeordneten Zahnrad
8 auf der Motorwelle 9 im Eingriff sind.
Die Schneideinheit 5 (Fig. 3) ist aus einem Schneidelement 21, einem Haarzugelement 22 und einer Abdeckplatte
23 aufgebaut.
. Das Schneidelement 21 wird im wesentlichen durch einen .zentralen Körper 2k gebildet, der am Umfang mit
Messern 25 versehen ist. Der zentrale Körper 2k ist mit
Kupplungsöffnungen 20 versehen.
Das Haarzugelement 22 umfasst einen zentralen plattenförmigen Teil 26, mit dem die Vorlaufmesser 27
mittels der Verbindungsarme 28 verbunden sind. Der zentrale plattenförmige Teil 26 hat eine zentrale Öffnung 29.
Die Abdeckplatte 23, von der ein Teil weggeschnitten ist, umfasst einen ringförmigen Teil 30 mit einer
zentralen Öffnung 31 und einem aus der Ebene des ringförmigen
Teils gedrückten Flanschrand 32.
Das Schneidelement 21, das Haarzugelement 22 und die Abdeckplatte 23 sind auf bekannte Weise, beispielsweise
durch Verkleben, Punktschweissen oder durch eine
Bolzenverbindung aneinander befestigt. Dabei sind die Teile 28" der Verbindungsarme zwischen dem Schneidelement
und der Abdeckplatte 23 geklemmt, während die Teile 28' der Verbindungsarme zusammen mit den Vorlaufmessern 27
durch die elastischen Eigenschaften dieser Verbindungsarme
eine gewisse Bewegungsfreiheit in einer Richtung im wesentlichen zu der Abdeckplatte 23 aufweisen.
Der Rand 33 des ringförmigen Teils 30 bestimmt
die Trennung zwischen den Teilen 28' und 28" der Verbindungsarme 28. Der Flanschrand 32 ist als Anschlag wirksam, der
die Bewegung der Verbindungsarme 28' begrenzt. Die Aufgabe
PHN 9^+59 " 5 6.4.1980
der Vorlaufmesser 27 wird am Ende dieser Beschreibung mit
Hilfe der Fig. 9 und 10 näher erläutert.
Es hat sich herausgestellt, dass die Abdeckplatte 23 einen ausreichenden Schutz vor Verschmutzung
bietet wie für das Verklemmen abgetrennter Haarteile zwischen den Verbindungsarmen 28 und dem Schneidelement 21.
Die elastischen Eigenschaften eines Verbindungsarms 28 sind u.a. von der Stelle der Einklemmung, d.h. von
der Lage des Randes 33 abhängig. Die elastischen Eigenschäften eines Verbindungsarms können daher auf einfache
und dennoch genaue Weise innerhalb beschränkter Grenzen durch die Form und Abmessungen der Abdeckplatte 23 bestimmt
werden.
Die Schneideinheit nach den Fig. 4 und 5 ist aus einem Schneidelement 34, einem Haarzugelement 35»
einer Abdeckplatte 36 und einem Kupplungsteil 37 aufgebaut
und diese Einzelteile sind in montiertem Zustand und schaubildlich in Fig. 4 dargestellt.
Das Schneidelement 34 wird im wesentlichen wieder durch einen zentralen Körper 38 gebildet, der am
Umfang mit Messern 39 versehen ist. Der zentrale Körper weist eine zentrale Öffnung 4O und drei Einschnitte 41 auf.
Das Haarzugelement 35 umfasst einen zentralen
plattenförmigen Teil 42, mit dem die Vorlaufmesser 43 mittels
der Verbindungsarme 44 verbunden sind. Auch der zentrale plattenförmige Teil 42 hat eine zentrale Öffnung 45 und
drei Einschnitte 46.
Die Abdeckplatte 36 umfasst einen ringförmigen
Teil 47 mit einer zentralen Öffnung 48 mit Einschnitten
und einen aus der Ebene des ringförmigen Teils gedrückten Flanschrand 50.
Der Kupplungsteil 37 besteht aus einem zylinderförmigen
Teil 51 mit einer Trennwand 52 und einem Flansch 53·
In der Trennwand 52 befindet sich die Kupplungsöffnung
für die Kupplung mit der hohlen Welle 6. Von dem Flansch erstrecken sich im wesentlichen in radialer Richtung die
Speichen 54. Diese Speichen 54 sind mit einem Nocken 55
versehen. Durch die Einschnitte 56 in dem zylinderförmigen
»ft
PHN 9459 ·· 6 6.4.1980
Teil 51 sind die Federzungen 57 gebildet, die an den Enden
mit hakenförmigen vorspringenden Teilen 58 versehen sind.
Auf der Aussenseite des zylinderförmigen Teils 51 befinden
sich drei Rippen 59·
Das Schneidelement 34, das Haarzugelement 35
und die Abdeckplatte 36 können auf einfache Weise mit Hilfe des Kupplungsteils 37 zu einer Schneideinheit 5 zusammengestellt
werden. Das Schneidelement, das Haarzugelement und die Abdeckplatte werden dazu aufeinander gestapelt in der
in Fig. 4 dargestellten Ordnung, wobei die zentralen Off- , nungen 40, 4-5 und 48 und auch die Einschnitte 41 , 46 und
fluchtend liegen. Der zylinderförmige Teil 51 des Kupplungsteils 37 wird durch die zentralen Offnungen hindurchgesteckt
wobei die hakenförmigen herausragenden Teile 58 in
der einwärtsen radialen Richtung ausweichen. Die Rippen 59 fallen dabei in die Einschnitte 41, 46 und 49, so dass die
Einzelteile 34, 35 und 37 gegenübereinander nicht verdrehen
können. Die hakenförmigen herausragenden Teile 58 rasten
hinter dem zentralen Körper 38 ein, wodurch die Einzelteile
34, 35, 36 und 37 aneinander befestigt sind. Die Einrastverbindung mit Hilfe der hakenförmigen herausragenden
Teile 58 an den Federzungen 57 ermöglicht auch eine Demontage
der Schneideinheit 5 auf einfache Weise.
Im montierten Zustand der Schneideinheit 5 (Fig. 5) liegen die Vorlaufmesser 43 an den Messern 39 an.
Der zentrale plattenförmige Teil 42 und die an diesen Teil 42 grenzenden Enden der Verbindungsarme 44 der Vorlaufmesser
43 befinden sich zwischen der Abdeckplatte 36 und
dem zentralen Körper 38 des Schneidelementes 34. Der Kupplungsteil
37 ist derart bemessen, dass im montierten Zustand der Schneideinheit 5 die Speichen 54 eine geringe
elastische Biegung aufweisen, wodurch die Abdeckplatte 36
zwischen den Nocken 55 und dem zentralen Körper 38 festgeklemmt
werden. Infolge der elastischen Eigenschaften des nicht eingeklemmten Teils eines Verbindungsarms 44
ist ein Vorlaufmesser 43 wieder gegenüber dem zugeordneten
Messer 39 verschiebbar. Der Kupplungsteil und die Abdeckplatte können aus einem Metall oder aus einem Kunststoff
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PHN 9^59 " 7 6.h.1980
hergestellt sein.
Die Abdeckplatte 36 schützt die Verbindungsarme kk auf ausreichende Weise ab, wodurch die Gefahr vor
Verklemmung von abgeschnittenen Haaren oder anderen Verunreinigungen praktisch ausgeschlossen ist.
Die Bedeutung der besonderen Form der Abdeckplatte 36 wird in der Beschreibung der Ausführungsform
der Fig. 6 und 7 näher erläutert.
Der axiale Schnitt gemäss Fig. 6 zeigt eine Schneideinheit 5» die nur aus einem Schneidelement 6O,
einem Haarzugelement 61 und einer Abdeckplatte 62 besteht. Entsprechend den vorhergehenden Ausführungsformen umfasst
das Schneidelement 6O einen zentralen Körper 63 mit einer zentralen Öffnung 6k, drei Einschnitte 65 und Messer 66
und umfasst das Haarzugelement 61 einen zentralen plattenförmigen Teil 67 mit einer zentralen Öffnung 68, drei
Einschnitte 69, Vorlaufmesser 70 und Verbindungsarme 71.
Die Abdeckplatte 62 umfasst einen ringförmigen Teil 72 und einen aus der Ebene des ringförmigen Teils 72
gedrückten Flanschrand 73. Ein ebenfalls aus der Ebene des ringförmigen Teils 72 gedruckter zentraler Teil 7k der
Abdeckplatte 62 enthält die Kupplungsöffnung 20. Die Abdeckplatte
62 ist mit drei Zungen 75 versehen, die in abgewinkeltem Zustand in die Einschnitte 65 und 69 fallen und
das Haarzugelement 61 und das Schneidelement 60 festklemmen,
Auf diese Weise ist die Abdeckplatte 62 zugleich als Zentrierung und Befestigung der Einzelteile der Schneideinheit
wirksam.
Es ist auch möglich zur Zentrierung des Schneidelements, des Haarzugelements und der Abdeckplatte gegen—
übereinander die Abdeckplatte mit einzelnen Zentriernocken zu versehen.
Die Teile 7I' der Verbindungsarme 71» von denen
ein einziger durch gezogene Linien in Fig. 7 dargestellt ist, und die sich nahezu parallel zum zentralen Körper 63
des Schneidelements 60 erstrecken, sind gegenüber der Drehungsmitte 76 der Schneideinheit 5 tangentkeil gerichtet,
Der ringförmige Teil 72 ist mit Wandteilen 77 versehen, die
I If··
ι t
PHN 9k59 " 8 6.4.1980
im wesentlichen que.r zur Ebene des zentralen Körpers 63 und ebenfalls tangentiell gerichtet * sind und welche die Teile
71' der Verbindungsarme auf der Innenseite begrenzen. Es
hat sich herausgestellt, dass diese Wandteile 77 einen sehr effektiven Schutz vor Verklemmen von Haarteilen oder
anderen Verunreinigungen zwischen den Teilen 71' und dem
zentralen Körper 63 bilden.
Die sich an die Wandteile 77 anschliessenden Vandteile 78 des ringförmigen Teils 72, die ebenfalls im
wesentlichen quer zur Ebene des zentralen Körpers stehen, · sind quer zu der Längsrichtung der Teile 71' der Verbindungsarme
gerichtet und bestimmen den Anfang der Einklemmung der Teile 71' zwischen der Abdeckplatte 62 und dem
Schneidelement 6O. Die Wandteile 77 und 78 begrenzen herausragende
Teile 79 des ringförmigen Teils 72 und bestimmen den gerändelten Verlauf des Umfanges des ringförmigen
Teils 72.
Der Umfang des Flanschrandes 73 ist auf entsprechende Weise mit herausragenden Teilen 80 gebildet, die
sich über dem nicht eingeklemmten Teil der Teile 71' der Verbindungsarme befinden. Die herausragenden Teile 80
bilden wieder einen Anschluss, wie dieser mit Hilfe der Fig. 9 und 10 näher erläutert wird.
Bei der Schneideinheit 5» wie diese in dem axialen Schnitt von Fig. 8 dargestellt ist, sind ebenfalls
ein Schneidelement 81, ein Haarzugelement 82 und ein Kupplungsteil 83 vorhanden, entsprechend der Ausführungsform
nach den Fig. k und 5· Die Abdeckplatte wird hier jedoch
durch einen Ring 8k aus gummielastischem Material, wie Kautschuk oder aus einem Kunststoff gebildet. Das gummielastische
Material wird beispielsweise in flüssigem Zustand angebracht, nachdem die Teile 81, 82 und 83 zusammengefügt
sind. Die Speichen 85 und die Nocken 86 sind dann in dem Ring eingebettet. Die Nocken 86 ruhen unmittel-
■" bar auf den Verbindungsarmen 87· Das Material des Ringes 8k
ist elastisch genug um Bewegungsfreiheit der Verbindungsarme 87 und damit der Vorlauftnesser 88 gegenüber den
Messern 89 zu erlauben, wie diese Freiheit zum Funktionieren
PHN 9^59 .. 9 6.k. 1980
der Vorlaufmesser notwendig ist.
Die Abdeckplatte kann auch, als einzelner Ring ausgebildet werden, der zwischen den Speichen 85 und dem
Haarzugelement 82 eingeklemmt ist, während es auch möglich ist, eine Abdeckplatte aus gummielastischem Material zu
verwenden, die beispielsweise durch Heften sowohl an dem Schneidelement sowie an dem Haarzugelement befestigt ist,
so dass der Kupplungsteil fortfallen kann.
Auch, bei diesen Ausführungsformen gibt die
Abdeckplatte einen ausreichenden Schutz vor Verschmutzung
der Schneideinheit.
Die Fig. 9 und 10 zeigen auf schematische Weise eine Seitenansicht eines Teils einer Schneideinheit 5 und
eines Teil's einer Scherplatte 3 und dienen zur Erläuterung der Wirkungsweise der Vorlaufmesser.
Wie in den Fig. 9 und 10 dargestellt, liegt
das Vorlaufmesser (27, ^3, 70) an der gegenüber der Scherplatte
3 neigenden Führungswand 90 des Messers (25, 39» 66)
an. Wird ein Haar 91 in einer Haardurchgangsöffnung k ein-2Ü
gefangen, so wird infolge der Drehbewegung des Messers (25, 39, 66) und des Vorlaufmessers (27, ^3, 70) dieses
Haar an der Stelle A bald den scharfen Rand 92 des Vorlaufmessers
(27, ^3, 70) berühren. Der scharfe Rand 92
ist derart ausgeführt, dass er eirfigermassen in das Haar 9I
dringen wird, ohne dass jedoch das Haar geschnitten wird. Die Reaktionskraft die von dem Haar 91 auf das Vorlaufmesser
ausgeübt wird, wird der Bewegungsrichtung P entgegengesetzt gerichtet sein. Dieser Kraft wird von der Komponente
N1 der Normalkraft N, die durch die Wand 90 des Messers
auf das Vorlaufmesser ausgeübt wird (Fig. 9) entgegengewirkt. Dabei sind einfachheitshalber die geringen Reibungskräfte
zwischen dem Vorlaufmesser und dem Messer vernachlässigt worden. Die Komponente N„ der Normalkraft N wird dazu
führen, dass das Vorlaufmesser an der Führungswand 90 entlang
gleitet. Der Winkel«^ zwischen der Führungswand 90
und der Wand 93 des Messers (25, 39, 66), das an der Scherplatte
3 anliegt, wird kleiner als 90° sein müssen.
Das Haar 9I wird u.a. infolge der natürlichen
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Elastizität der Haut durch das Vorlaufmesser (27, 43, 70) mitgenommen werden bis die Schneidkante 94 des Messers
(25, 39, 66) das Haar an der Stelle B erreicht hat (Fig.io).
Das Haar wird daraufhin durch Zusammenarbeit zwischen der Scherplatte 3 und dem Messer abgeschnitten werden. Auf diese
Weise wird ein Teil des Haares 91 abgeschnitten, der um
den Abstand zwischen A und B langer ist als derjenige Teil, der abgeschnitten werden würde ohne Vorlaufmesser, so dass
folglich eine bessere Rasur erhalten wird.
Wie aus der Fig. 10 hervorgeht, hat in dieser Lage des Vorlaufmessers (27, 43, 70) der Punkt 95 des
Verbindungsarms (28, 44, 7.1 ) den Flanschrand (32, 50, 73)
noch nicht erreicht. Die Möglichkeit besteht jedoch, dass infolge der Trägheitskräfte das Vorlaufmesser in der von
der Scherplatte 3 abgewandten Richtung durchschiesst, in welchem Fall der Flanschrand und bei den Ausführungsformen
nach den Fig. 4 bis 7 insbesondere die hervorspringenden Teile 80 als Anschlag wirksam sind, der die Bewegung der
Verbindungsarme und damit des Vorlaufmessers begrenzt.
Die Verwendung von Vorlaufmessern wird im allgemeinen
der Drehgeschwindigkeit der Schneideinheit Grenzen setzen. Weil beim Schneiden von Haaren die Bewegungsenergie
der Schneideinheit ein wichtiger Faktor ist, kann deswegen in manchen Fällen die Wirkung des Apparats durch
Vergrössern der Masse der Schneideinheit verbessert werden. Für diese Vergrösserung der Masse kann mit Vorteil die
Abdeckplatte benutzt werden.
Die Abdeckplatte bietet ausserdem einen guten Schutz des realtiv verletzlichen Haarzugelementes wenn die
Schneideinheit aus dem Rasiergerät genommen und von Hand festgegriffen und gereinigt wird.
Insbesondere die Abdeckplatte 62 der Ausführungsform nach Fig. 6 vereint daher viele Funktionen und zwar:
Schutz vor Verunreinigung und Beschädigung, Festklemmung der Verbindungsarme, Anschlag, zusätzliche Masse, Zentrierung
und Befestigung der Einzelteile der Schneideinheit und Lagerung auf und Kupplung mit der Antriebswelle.
| • ■ · I |
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Claims (6)
1. Rasiergerät mit einer Scherplatte mit Haardurchgangsöffnungen
und einer gegenüber der Scherplatte drehend antreibbaren Schneideinheit, welche Schneideinheit ein
Schneidelement umfaßt, das im wesentlichen durch einen zentralen Körper gebildet wird, der mit Messern versehen ist
und welches Schneidelement mit gegenüber den Messern beweglichen Vorlaufmessern ausgebildet ist, welche Vorlaufmesser
mit Verbindungsarmen versehen sind, deren Enden an dem zentralen Körper des Schneidelementes befestigt sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die Enden der Verbindungsarme sich zwischen dem zentralen Körper des Schneidelementes und einer
an dem zentralen Körper befestigten Abdeckplatte befinden.
2. Rasiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckplatte mit widerhakenartigen Lippen zur Befestigung an dem zentralen Körper versehen ist.
3. Rasiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorlaufmesser und die Abdeckplatte mit Hilfe eines einzelnen Kupplungsteils an dem zentralen Körper
befestigt sind.
4. Rasiergerät nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte mit einem aus der Ebene
der Abdeckplatte gedrückten Flanschrand versehen ist, der für die Verbindungsarme einen Anschlag bildet.
5. Rasiergerät nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte mit Wandteilen
versehen ist, die die Verbindungsarme teilweise seitlich begrenzen.
PHN 9459 - 2 -
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G 80 13 552.0 Hamburg, den 28. Aug. 1980
N.V. Philips' ... Ku/Ju
6. Rasiergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckplatte aus einem gummielastischen Material hergestellt ist.
PHN 9459
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