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DE8010875U1 - Elektrode fuer galvanotechnische zwecke - Google Patents

Elektrode fuer galvanotechnische zwecke

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Publication number
DE8010875U1
DE8010875U1 DE19808010875 DE8010875U DE8010875U1 DE 8010875 U1 DE8010875 U1 DE 8010875U1 DE 19808010875 DE19808010875 DE 19808010875 DE 8010875 U DE8010875 U DE 8010875U DE 8010875 U1 DE8010875 U1 DE 8010875U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
electrode
electrode according
electrolyte
permeable
welded
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808010875
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WC Heraus GmbH and Co KG
Original Assignee
WC Heraus GmbH and Co KG
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Publication date
Application filed by WC Heraus GmbH and Co KG filed Critical WC Heraus GmbH and Co KG
Priority to DE19808010875 priority Critical patent/DE8010875U1/de
Publication of DE8010875U1 publication Critical patent/DE8010875U1/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Electrolytic Production Of Metals (AREA)

Description

W. C. Heraeus GmbH, Hanau/Main
Gebrauchsmusteranmeldung
"Elektrode für galvanotechnische Zwecke"
Die Neuerung betrifft eine Elektrode für galvanotechnische Zwecke gemäß dem Oberbegriff des Hauptanspruchs. Derartige Elektroden werden meist in Form von Körben zur Aufnahme und Polarisierung von kathodisch abzuscheidendem Material, vorzugsweise Metall, in Form von Abschnitten, Granalien, Körnern oder Pulver verwendet. Die Elektroden sind dann als Metallanoden ausgeführt.
Durch die Anwendungen der Elektroden bedingt, ist es notwendig, diese in Form eines Korbes in besonderem Maße elektrolytdurchlässig auszubilden. Die Stromzuführungen der Elektroden dienen meist zugleich der Aufhängung derselben. Sie müssen so ausgebildet sein, daß sie die oft hohen Gewichte der Füllung tragen können.
Die bekannten Elektroden zur Aufnahme einer Füllung bestehen im Stand der Technik entweder vollständig aus Streckmetall, Lochblech, Netzmaterial oder aus Eahmenkonstruktionen, deren Fenster durch die vorgenannten durchlässigen Konstruktionselemente verschlossen sind.
Die Herstellung derartiger Behälter ist bisher sehr schwierig gewesen, insbesondere, wenn die Elektroden eine geringe Öffnung oder eine z. B. räumlich gekrümmte Form aufweisen sollen. Bisher wurden die Elektrodenbehälter nur an einer Stelle (Linie) längsgeschweißt. Dabei ist es notwendig, den Elektrodenbehälter bis auf die Naht vorzuformen.
S -♦-
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Elektrode für galvanotechnische Zwecke zu schaffen, die hinsichtlich ihrer Form (Geometrie) und Größe wesentlich variabler gestaltet werden kann als bisher und infolgedessen eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten eröffnet.
Gelöst wird diese Aufgabe durch die im Hauptanspruch aufgeführten Merkmale. Weitere Ausgestaltungen sind durch die Unteransprüche sowie Beschreibung und den Zeichnungen von Ausführungsbeispielen zu entnehmen.
Die Neuerung ist jedoch nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungen beschränkt, sondern Abwandlungen hieran können vorgenommen werden, ohne hierdurch den Kahmen der Neuerung zu verlassen, insbesondere zählen hierzu alle Kombinationen und Unterkombinationen der in den Ansprüchen, der Beschreibung und in den Zeichnungen enthaltenen Merkmale, sowohl untereinander als auch mit an sich bekannten Merkmalen.
In den Zeichnung zeigen:
Figur 1 eine Elektrode gemäß der Neuerung in Vorderansicht, Figur 1 a in Seitenansicht, Figur 1 b Draufsicht. .
Figur 2 ein Elektrodenteil der Figur 1 als Halbschale Figur 3 eine Elektrode in abgewinkelter Form Figur 4 eine Elektrode in gebogener Form Figur 5 eine Elektrode in gekrümmter Form (im Schnitt dargestellt)
Figur 6 eine Elektrode mit mehreren Kammern
(im Schnitt dargestellt) Figur 7 eine Elektrode mit eingebautem Trennelement
(im Schnitt dargestellt) Figur 8 eine Elektrode mit variablen Aufnähmevolumen durch einschiebbares Trennelement (im Schnitt dargstellt)
V/ie Figur 1 zeigt, besteht die Elektrode aus einem Metallbehälter in Form eines Korbes oder dergleichen zur Aufnahme einer Füllung für galvanotechnische Zwecke, meist als Metallanodenkorb bezeichnet.
Die Füllung ist ansich bekannt, ebenso die Verwendung elektrolytdurchlässiger Flächen, wie z. B. Netz, Gitter, Sieb oder andere Konstruktionen, mit öffnungen ausreichender Zahl und Größe, wie es der jeweilige Anwendungsfall erfordert.
Bevorzugt werden elektrolytdurchlässige Flächen aus Stahl, Titan, Niob, Tantal oder deren Legierungen, die zum Einsatz in dem jeweiligen galvanischen Bad bzw. Elektrolyseur geeignet sind.
Die Flächen 2 des Behälters 1 bestehen, wie deutlich Figur zeigt, aus elektrolytdurchlässigen Metallstrukturen, welche in einen Rahmen 3 eingesetzt werden. Der Rahmen 3 besteht aus Halt schalen mit möglichst großen öffnungen für die elektrolytdurchlässigen Flächen 2 und wird mit einer Schweißnaht 4-, bevorzugt mittig, fest verbunden. Die Flächen, wie Lochbleche, Siebplatten, Drahtnetze, Strechkmetall oder ähnliches, werden an den Stellen 5 mit dem Rahmen 3 punktgeschweißt. Die Aufhänger der Elektrode sind mit 6 bezeichnet und dienen zugleich als StromZuführungen. Sie können auch aus elektrisch gutleitendem Material, wie Kupfer bestehen und erforder-
lichenfalls noch mit einem elektrolytbeständigen Metall überzogen sein. Die zusammengeschweißte Ausführung beider Halbschalen zeigt besonders deutlich Figur 1 b.
Es wird deutlich, daß unabhängig von Bauform und Länge der Elektrode diese mittels herkömmlichen Punktschweißmaschinen auf einfachste Weise aus Halbschalen hergestellt werden kann, die an den Seitenkanten (schmalen Seiten) je nach Erfordernis zu Elektroden mit nur einer Kammer oder auch mit mehreren Kammern zusammenschweißbar sind. Auf diese Weise können Elektrodenbehälter geringster Dicke bzw. Breite (siehe Figur 1b) hergestellt werden, wobei der Abstand der Flächen 2 zueinander im Millimeterbereich liegen kann.
Wie besonders die Figuren 3 bis 5 zeigen, ist die neuerungsgemäße Elektrode in nahezu beliebiger Form ausführbar, zumal hier scharfe, regelmäßige oder unregelmäßige Krümmungen bzw. Biegungen zwei-und dreidimensional möglich sind.
Bei der Ausführung nach Figur 6 weist die Elektrode mehrere Kammern, hier zwei Kammern, auf, die dadurch hergestellt sind, daß auf den Eahmen 3 auf einer öder auf beiden Seiten weitere Halbschalen, bestehend aus Flächen 2 und Rahmenhälften 3i auf dem ersten Elektrodenbehälter 1 bei 10angeschweißt sind. Dadurch ist das Aufnahmevolumen einer derartigen Elektrode in gewünschter Weise zu vergrößern.
Figur 7 zeigt eine Ausführung der neuerungsgemäßen Elektrode mit einem einfachen Trennelement 7» z. B. in Form ei-nes Bleches, einer Platte oder dergleichen, z. B. an den Seiten als T-Stücke ausgebildet, so daß sich ein festes Einbaumaß, z. B. eine Teilung des Behältervolumens in zwei Hälften, ergibt.
"7-
Figur 8 zeigt eine andere Ausführung der neuerungsgemäßen Elektrode nach Figur 1, die es gestattet, in von einem Easter 8 vorbestimmten Abstand (weil dieser als Anschlag oder Anlage dient) Trennelemente 9 einzusetzen, die in gleicher oder ähnlicher Weise aus elektrolytdurchlässigem Material bestehen wie die Flächen 2. Diese Ausführung hat den Vorteil, daß der Anwender in dem korbförmigen Elektrodenbehälter das Aufnahmevolumen ändern kann, was dann von Bedeutung ist, wenn der Massenbedarf der Füllung schwankt, jedoch, die geometrische Form (Außenabmessung) der Elektrode aus verfahrenstechnischen Gründen nicht geändert werden darf.
Bevorzugt werden großflächig poröse bzw. elektrolytdurchlässige Trennelemente 9, die lose von oben in die Elektroden (Anodenkörbe) eingeschoben und leicht wieder herausziehbar sind. Auf diese :Weise sind mehrere Kammern innerhalb eines Elektrodenbehälters trotz unverändertem Außenmaß zu schaffen.
Ersichtlich hat also die neuerungsgemäße Elektrode große Vorteile: Sie ist in der Lage, aufgrund ihrer verwindungssteifen, geschweißten Winkel-Eahmenkonstruktion. hohe Füllgewichte zu tragen. Sie ist in besonders hohem Maß elektrolytdurchlässig, besonders durch die großflächigen Sieb- bzw. Netzstrukturen der Flächen 2. Die Elektrode ist bedienungsfreundlich, d. h., leicht zu handhaben, preiswert in der Herstellung und hinsichtlich der Bauform praktisch nicht gebunden. Der Anwender kann das Füllvolumen der Elektrode selbst bestimmen und für sein Elektrolyseverfahren jeweils die günstigere Elektrode auswählen. Ein besonderer Vorteil der Neuerung ist es, daß die Konstruktionsform der Elektrodenbehälter, wie Körbe, weitestgehend der Gegenelektrode, z. B. Kathode, angepaßt werden können,
«Q
- 8
um möglichst gleichmäßige Elektrodenabstände für den Betrieb im Bad des Elektrolyten zu bekommen.
Die Neuerung ist nicht allein auf galvanotechnische Anwendungen, wie Überziehen von Gegenständen, sondern auch für andere Verfahren zur elektrochemischen Umsetzung geeignet, bei denen wenigstens Teilbereiche der Elektroden in bestimmtem Maße durchlässig ausgebildet sind.
Zusammenfassung
Elektrode für galvanotechnische Zwecke zur Aufnahme einer Füllung, in Behälterform aus elektrolytbeständigem Metall mit elektrolytdurchlässigen Flächen in oder an einem Rahmen angebracht, in Schalenbauweise zusammengeschweißt. Verschiedene Formen. Ausführungen mit einer und mit mehreren Kammern.

Claims (8)

1Q . W. 0. Heraeus GmbH, Hanau/Main. Gebrauchsmusteranmeldung "Elektrode für galvanotechnische Zwecke" Schutzarisprüche
1. Elektrode für galvanotechnische Zwecke, elektrolytdurohlässig und -beständig, in Form eines Behälters aus Metall, wobei elektrolytdurchlässige Flächen an einem Rahmen oder rahmenartigen Teilen befestigt sind, insbesondere angeschweißt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode aus wenigstens zwei schalenartigen Teilen besteht, die an ihren Stoßkanten zu einer Einheit verschweißt sindr
2. Elektrode nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode mindestens aus zwei Halbschalen besteht, wobei die Teilungslinie vorzugsweise parallel zu einer in Richtung der größten Längsausdehnung verlaufenden Linie angeordnet ist.
3. Elektrode nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilungslinie der Elektroden durch den Rahmen verläuft.
4. Elektrode nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Rahmen und/oder elektrolytdurchlässige Flächen aus Metall, vorzugsweise Stahl, Titan, Niob, Tantal oder aus Legierungen dieser Metalle bestehen.
5· Elektrode nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenhälften an ihren Stoßkanten punktuell oder bereichsweise verschweißt sind.
6, Elektrode nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß diese durch T-förmig ausgebildete Eins chub elemente in mindestens zwei oder mehrere Kammern in die durch das Trennelement vorgegebene Größen unterteilt sind.
7· Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrodenkörbe durch einschiebbare Trennelemente entsprechend einem auf der Innenseite angebrachten Haster mit festem Abstand zur Außenwand, unterteilt sind.
8. Elektrode nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Behälter weitere schalenartige Teile so aufgesetzt sind, daß der Behälter um ein vorgegebenes Maß verbreitert ist.
DE19808010875 1980-04-21 1980-04-21 Elektrode fuer galvanotechnische zwecke Expired DE8010875U1 (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE29605315U1 (de) * 1996-03-21 1996-05-30 SurTec GmbH, 65468 Trebur Vorrichtung zum Auflösen von unedlen Metallen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE29605315U1 (de) * 1996-03-21 1996-05-30 SurTec GmbH, 65468 Trebur Vorrichtung zum Auflösen von unedlen Metallen

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