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DE8009002U1 - Bürstenhalter für Generatoren von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Bürstenhalter für Generatoren von Kraftfahrzeugen

Info

Publication number
DE8009002U1
DE8009002U1 DE19808009002 DE8009002U DE8009002U1 DE 8009002 U1 DE8009002 U1 DE 8009002U1 DE 19808009002 DE19808009002 DE 19808009002 DE 8009002 U DE8009002 U DE 8009002U DE 8009002 U1 DE8009002 U1 DE 8009002U1
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DE
Germany
Prior art keywords
contact
support plate
voltage regulator
brush holder
brush
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808009002
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Robert Bosch GmbH
Original Assignee
Robert Bosch GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Robert Bosch GmbH filed Critical Robert Bosch GmbH
Priority to DE19808009002 priority Critical patent/DE8009002U1/de
Publication of DE8009002U1 publication Critical patent/DE8009002U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R39/00Rotary current collectors, distributors or interrupters
    • H01R39/02Details for dynamo electric machines
    • H01R39/38Brush holders
    • H01R39/39Brush holders wherein the brush is fixedly mounted in the holder

Landscapes

  • Motor Or Generator Current Collectors (AREA)

Description

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R. 6208
20.3.1980 Ki/KÖ
ROBERT BOSCH GMBH5 7OOO Stuttgart 1
Bürstenhalter für Generatoren von Kraftfahrzeugen
Stand der Technik
Die Erfindung geht aus von einem Bürstenhalter nach der Gattung des Hauptanspruchs. Es ist schon ein Bürstenhalter bekannt (DE-OS 28 30 338), bei dem zu beiden Seiten eines Köchers für die Schleifbürsten je eine Konsole an die Tragplatte angeformt ist, an welcher je ein aus einem gestanzten und mehrfach abgewinkelten Blechteil gebildeter Festkontakt angenietet ist. Der eine Pestkontakt hat eine etwa parallel zu der Tragplatte und im Abstand zu dieser verlaufende Kontaktfläche, die sich beim Anbau des Bürstenhalters an das Generatorgehäuse an eine federnde Kohtaktzunge der Gleichrichterbaugruppe anlegt, deren Kontaktfläche der Einbauöffnung des Generatorgehäuses für den Bürstenhalter zugekehrt ist. Dieser Pestkontakt verbindet den Spannungsregler mit dem Ausgangspotential (D+) der Erregerdioden des Gleichrichters, während der zweit-e Pestkontakt dessen Minuspotential (D-) über Masse an den Spannungsregler führt. Der zweite Festkontakt hat zu diesem Zweck einen sich an der Seitenwand der- Tragplatte erstreckenden Ansatz, der mit einer in die Tragplatte eingelassenen metallischen Befestigungsbuchse .
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leitend verbunden ist. Dieser Ansatz verbleibt außerhalb des Generatorgehäuses j wenn der Bürstenhalter an dieses angebaut wird.
Die Ausbildung der in das Generatorgehäuse hineinragenden Festkontakte mit etwa parallel zu den Seitenwänden der Tragplatte verlaufenden Kontaktflächen ist insofern nachteilig, als sie verhältnismäßig viel Platz beansprucht, der bei Generatoren der vorliegenden Art sehr knapp bemessen ist. Der Köcher und die Konsolen für die Pestkontakte des Bürstenhalters ragen bei diesen Maschinen in eine seitliche Tasche in der im wesentlichen scheibenförmigen Gleichrichter-Baugruppe hinein, die in manchen Fällen aus konstruktiven Gründen nur so breit gemacht werden kann, daß zu beiden Seiten des für die Aufnahme des Köchers freizuhaltenden Raumes nur noch je eine Kontaktzunge mit \\ parallel zu den Seitenwänden der Gleichrichter-Baugruppe angeordneter Kontaktfläche untergebracht werden kann.
\ Vorteile der Erfindung
tj ( Die erfindungsgemäße Anordnung mit den kennzeichnenden Merkmalen des Hauptanspruchs hat demgegenüber den Vorteil, daß die Festkontakte nur wenig Platz in der Ebene der Einbauöffnung des Generatorgehäuses beanspruchen und daß daher bei gleichen baulichen Verhältnissen mehr Festkontakte als bisher untergebracht werden können. Außerdem ergibt sich der zusätzliche Vorteil, daß der dem Messerkontakt am Bürstenhalter zugeordnete Gegenkontakt an der Gleichrichter-Baugruppe als Kontaktöse oder dergleichen mit den Messerkontakt beidseitig berührenden Kontaktschenkeln ausgebildet werden kann, wodurch sich die Kon-
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taktfläche vergrößern läßt. Die Messerkontakte können gegebenenfalls zusätzlich zu den Festkontakten der bisherigen Ausführung und neben diesen an der Tragplatte des Bürstenhalters angeordnet werden.
Durch, die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen der im Hauptanspruch angegebenen Anordnung möglich.
Die Messerkontakte werden vorteilhaft so angeordnet, daß sie mindestens annähernd parallel zu den im rechten Winkel zur Tragplatte stehenden Seitenflächen der Schleifbürsten verlaufen. Dadurch behindern die Messerkontakte den Anbau des Bürstenhalters an .das Generatorgehäuse auch dann nicht, wenn dieser zum Zweck des Hindurchführens des Köchers mit den Schleifbürsten durch die Einbauöffnung des Generatorgehäuses gegenüber diesem verschwenkt werden muß.
Wenn der Messerkontakt aus konstruktiven Gründen im Bewegungsbereich eines Nietwerkzeugs zum Festnieten des Spannungsreglers an die Tragplatte des Bürstenhalters ange- (J ordnet sein soll, ist es vorteilhaft, wenn der Messerkon-• takt durch einen abgekröpften Blechstreifen mit zwei zueinander versetzten Längsabschnitten gebildet ist, von denen der eine die Kontaktflächen trägt und der andere mit einem an der Tragplatte befestigten Kontaktblech verbunden ist, welches an den einen Anschluß' des Spannungsreglers angeschlossen ist.
Der den Messerkontakt bildende Blechstreifen wird in diesem Fall erst nach dem Befestigen des Spannungsreglers am Bürstenhalter angebracht, so daß er diesen Arbeitsgang nicht stört.
κ. 620
Der Vorschlag, die Pestkontakte als platzsparende Messerkontakte auszubilden, eröffnet die Möglichkeit, am Bürstenhalter mehr Pestkontakte als bisher vorzusehen und dadurch den Spannungsregler beidpolig zu isolieren oder ihm weitere Signale zuzuführen, vorzugsweise das Pluspotential der vom Generator versorgten Batterie CB+),
'Zeichnung
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 einen Längsschnitt durch einen Drehstromgenerator der Klauenpolbauart für ein Kraftfahrzeug, Figur 2 eine Frontansicht des Bürstenhalters des Generators nach Figur 1 in vergrößertem Maßstab, Figur 3 eine Draufsicht auf den Bürstenhalter nach Figur 2, Figur 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Figur 3, Figur 5 eine Frontansicht der Gleichrichter-Baugruppe und Figur 6 das elektrische Schaltbild des Generators nach Figur 1. In Figur 7 ist die Rückseite eines Bürstenhalters mit einer Anschlußeinrichtung für einen an änderer Stelle angeordneten Spannungsregler dargestellt.
Beschreibung des Ausführungsbeispiels
Der Generator hat einen Stator 10, der eine Drehstromwicklung 12 trägt, und an dem zwei Gehäuseschalen 14 und 16 mittels Zuganker 18 festgespannt sind. In die Böden der Gehäuseschalen 14, 16 sind Wälzlager 20 und 22 eingesetzt,-in denen eine Welle 24 drehbar gelagert ist, die über eine nicht dargestellte Keilriemenscheibe von der Brennkraftmaschine des Kraftfahrzeugs angetrieben wird. Die Welle 24 trägt eine Lüfterscheibe 26 und ein Polrad 28,
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das aus zwei Klauenpolscheiben 30 und 32 und einen dazwischengespannten Elektromagneten 34 mit Erregerwicklung 35 besteht. Auf der Welle 24 sind ferner zwei Schleifringe 36 und 38 isoliert befestigt, die mit den beiden Anschlüssen der Erregerwicklung 35 verbunden sind. Zwischen dem Schleifring 36 und der Klauenpolscheibe 32 ist eine Scheibe 40 aus Kunststoff auf die Welle 2k aufgepreßt, die in ihrer dem Schleifring 36 zugekehrten Stirnseite eine axiale Ringnut 42 hat.
Auf den Schleifringen 36 und 38 liegen Schleifbürsten 43 und 44 auf, die in einem Köcher 45 eines Bürstenhalters 46 verschiebbar geführt und gehalten sind» An den Bürstenhalter 46 ist eine Tragplatte 48 angeformt, die am Gehäuseteil 16 außen befestigt ist und eine Einbauöffnung 50 in diesem Gehäuseteil dicht verschließt. Zu diesem Zweck ist die Tragplatte 48 mit einer nabenar-tigen Erhöhung 52 (Figur 2' und 3) versehen, welche passend in die Einbauöffnung 50 hineinragt und an ihrem Umfang einen O-Ring 54 trägt, der'an der Wand der Einbauöffnung 50 anliegt. Der O-Ring 54 ist in einer Ringnut 56 der nabenartigen Erhöhung 52 der Tragplatte 48 geführt und gehalten. Mitdieser Anordnung und Ausbildung des Dichtelementes läßt sich der Bürstenhalter 46 bei seiner Montage leicht in die Einbauöffnung des Gehäuses einschwenken, ohne daß ein "Verrutschen oder Verformen des Dichtelementes befürchtet werden muß.
Am Boden des Gehäuseteils l6 ist innen eine Gleichrichter-Baugruppe 60 befestigt, die einen scheibenförmigen Grundkörper 61 aus Kunststoff und drei daran befestigte ringsektorförmige Tragbleche 62, 63, 64 für die Dioden des Gleichrichters hat. In Figur 1 ist die Gleichrichter-Baugruppe 6Ö
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entlang der Schnittlinie I-I in Figur 5 dargestellt. Am Tragblech 62 sind sechs Plus-Diod,en 66 und eine Zusatz-Diode 67 befestigt. Am Tragblech 63 sitzen drei Erreger-Dioden 68 und am Tragblech 64 sind sechs Minus-Dioden 69 und eine Zusatz-Diode 70 befestigt. Die aus Figur 6 ■ ersichtliche Schaltung der Dioden ist bekannt und wird daher nicht näher erläutert. Am Tragblech 62 ist ein Gewindebolzen 72 zum Anschluß des Pluspols der vcm Generator . zu 'speisenden Batterie (B+) befestigt. Am Tragblech 63 * sitzt ein Gewindebolzen 73, welcher als Anschluß für die j Vorerregung des Generators dient (D+). Am Tragblech 64 ist
ein Gewindebolzen 74 befestigt, an welchem der Minuspol der Batterie angeschlossen werden kann (D-). Alle drei Gewindebolzen 72, 73j 74 treten durch den Boden des Gehäuseteils 16 isoliert nach außen hindurch.
Der Grundkörper 61 der Gleichrichter-Baugruppe 60 hat eine Bohrung 76, durch welche die Welle 24 mit Spiel hindurchtritt . An der Bohrung 76 ist ein kreisringförmiger axialer Kragen 77 gebildet, der mit geringem radialem Spiel in die Ringnut 42 der Scheibe 40 greift. Auf der [ ' anderen Seite hat der Grundkörper 6l einen Kragen 78, dessen Stirnrand ein Dichtelement 79 trägt, welches am Boden des Gehäuseteils 16 aufliegt. Der Kragen 78 'umschließt einen schlüssellochförmigen Raum 80, in welchem oben die Schleifringe 36, 38 und"unten der Bürstenhalter U6 untergebracht sind. Der Raum 80 ist durch das Dichtelement 79 am Kragen 78, durch die in der Ringnut 42 der Scheibe 40 gebildete Labyrinthdichtung und durch den 0-Ring 54 an der Tragplatte 48 des Bürstenhalters 46 gegen den übrigen Innenraum des Generatorgehäuses und nach außen staubdicht abgeschlossen.
Der Raum 80 ist unten, nach den Seiten hin verbreitert, wo-
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durch neben dem für den angedeuteten Köcher 45 des Bürstenhalters 46 freizuhaltenden mittleren Bereich noch zwei seitliche Raumbereiche 8l und 82 gebildet sind. In den seitlichen Raumbereichen 81, 82 sind Kontaktelemente 83, 84j 85 angeordnet, die mit am Bürstenhalter 46 sitzenden Pestkontakten zusammenarbeiten, welche nachstehend noch beschrieben werden. Die Kontaktelemente 83, 84, 85 sind durch Blechstreifen gebildet, die in der aus Figur 6 er- \ sichtlichen Weise mit den Anschlüssen und Dioden des Gleichrichters verbunden sind. Die Kontaktelemente 83 und 85 stehen senkrecht auf der Scheibenebene des Grundkörpers 61, sind haarnadelförmig gebogen und in lagerbockartigen Erhöhungen 86 des Grundkörpers 61 gefaßt und gehalten. Das Kontaktelement 84 ist ein U-förmiger Bügel mit parallel zur Scheibenebene des Grundkörpers 6l liegender Biegeachse, dessen hinterer Schenkel am Grundkörper 61 festgenietet ist. Der vordere Schenkel· des Kontaktelementes 84 bildet eine senkrecht zur Zeichnungsebene frei bewegliche federnde Kontaktzunge, die bei nicht angebautem Bürstenhalter 46 leicht schräg nach vorne steht.
Der Generator hat einen elektronischen Spannungsregler 90, welcher an der vom Gehäuseinnern abgekehrten Seite der Tragplatte 48 des Bürstenhalters 46 durch zwei Niete 91 befestigt ist. Zwischen Tragplatte 48 und Spannungsregler 90 ist ein Kühlblech 92 eingespannt, das am Rand vier über den Umfang des Gehäuses des Spannungsreglers 90 verteilte, von der Tragplatte 48 wegweisende Lappen 93 hat, welche die Wärme an die Umgebung abführen. Der Spannungsregler 90 ist in der nachstehend beschriebenen Weise mit den Kontaktelemeriten 83, 84, 85 und mit den Schleifbürsten 43, 44 verbunden.
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R. 6 20 8
Zu diesem Zweck hat der Spannungsregler 90 drei als Kontaktstifte 94, 95j 96 ausgebildete Anschlüsse und einen als Blechstreifen gestalteten, in der Zeichnung nicht sichtbaren vierten Anschluß, die durch Aussparungen in der Tragplatte 48 hindurchtreten. Der Kontaktstift 94 ist auf der dem Gehäuseinneren zugekehrten Seite der Tragplatte 48 mit einem aus Blech gestanzten und gebogenen Pestkontakt 97 verbunden, welcher durch einen Niet 98 an einer neben dem Köcher 45 vorgesehenen Konsole 99 des Bürstenhalters 46 befestigt ist. Der Pestkontakt 97 trägt an seinem abgewinkelten freien Endabschnitt einen Kontaktpila 100, welcher sich bei der Montage des Bürstenhalters 46 an das als Kontaktzunge 'ausgebildete Kontaktelement 84 der Gleichrichter-Baugruppe 60 anlegt.
Der Kontaktstift 95 des Spannungsreglers 90 ist mit einem Blechstück 101 verbunden, welches auf einer zweiten Konsole 102 des Bürstenhalters 46 durch einen Niet 103 befestigt ist. Das Blechstück 101 hat einen seitlichen Ansatz 106, dessen freies abgewinkeltes Ende 107 mit einem von der Tragplatte 48 abstehenden Blechstreifen I08 ver-C lötet ist. Der Blechstreifen I08 ist abgekröpft und hat dadurch zwei zueinander versetzte Längsabschnitte 109 und 110. Der Längsabschnitt 109 ist mit dem seitlichen Ansatz IO6 des Blechstreifens 101 verbunden und mit seinem freien Ende zusätzlich in der Tragplatte 48 verankert. Der Längsabschnitt 110 bildet einen Messerkontakt mit zwei gegenüberliegenden' Kontaktflächen 112, die beim Anbauen des Bürstenhalters 46 an das Generatorgehäuse zwischen die beiden Schenkel des Kontaktelementes 83 einschwenken und den Kontakt mit dem Anschluß 74 und den Minus-Dioden 69 des Gleichrichters herstellen.
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Der dritte Kontaktstift 96 am Spannungsregler 90 ist mit einem Kontaktblech 114 elektrischleitend verbunden, welches auf der oberen Seite der Konsole 99 aufliegt ■ und an dieser durch den Niet 98 befestigt ist. Zur Vermeidung eines Kurzschlusses zwischen den Kontaktblechen 114 und 97 ist unter dem Kopf des Niets 98 eine Isolierscheibe 115 und um dessen Schaft herum eine Isolierbuchse II6 angeordnet. Ein Kurzschluß kann selbstverständlich auch auf andere Weise vermieden werden, z.B. dadurch, daß das Kontaktblech 114 an einer anderen Stelle am Bürstenhalter 46 befestigt wird. Das Kontaktblech 114 hat einen seitlichen Ansatz 117S dessen abgewinkeltes freies Ende 118 mit einem Blechstreifen 119 verlötet ist, der spiegelbildlich zum Blechstreifen IO8 geformt und in der Tragplatte 48 abgestützt ist und wie dieser einen Messerkontakt 120 bildet. Bei der Montage des Bürstenhalters 46 schwenkt der Messerkontakt 120 in das Kontaktelement 85 der Gleichrichter-Baugruppe 60 ein und stellt eine Verbindung des Reglers 90 mit dem Anschluß 72 für den Pluspol der Batterie (battery sensing) her.
Der vierte, in der Zeichnung nicht sichtbare Anschluß des Spannungsreglers 90 entspricht dem üblicherweise mit "DP" bezeichneten Regleranschluß; wie Figur 6 zeigt. Dieser Anschluß ist an die Schleifbürste 44 herangeführt und bildet an seinem freien Ende ein Kontaktblech, das den Bürstenkanal im Köcher 45 hinten abdeckt, die Bürstenfeder abstützt und mit der Litze 122 der Bürste verlötet ist. Die andere Schleifbürste 43 ist über eine Litze 124 an ein Kontaktblech 125 angelötet, welches einstückig an das Blechteil 97 angeformt ist und die Schleifbürste 43 mit dem Kontaktstift 94 des Spannungsreglers 90 verbindet. Der Aufbau des Spannungsreglers selbst ist im vorliegenden
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Zusammenhang nicht von Bedeutung und daher nicht offenbart. Der Spannungsregler hält wie üblich die Ausgangsspannung des Generators durch ein mehr oder weniger häufiges und langes Einschalten des Erregerstromes konstant.
Um zu ermöglichen, daß die Anschlüsse 94, 95, 96 des Spannungsreglers 90 schon vor dessen Anbau an den Bürx stenhalter mit den die Festkontakte bildenden Blechteilen 97, 101, 114 verbunden werden können, z.B. durch Schweißen, ist die Tragplatte 48 mit zwei Randaussparungen 126 und 128 versehen, die bis zu den Löchern für die Kontaktstifte 94, 95, 96 reichen und nach dem Anbau des Spannungsreglers durch eingesetzte Paßstücke 130, 132 geschlossen werden. Durch die Abkröpfungen der Blechstreifen 108 und 119 haben die abgewinkelten freien Enden 107, 118 der Blechteile 101 und 114 einen größeren . Abstand voneinander als die Messerkontakte 110 und 120.
Das hat den Vorteil, daß der Spannungsregler 90 vor dem Einsetzen und Verlöten der Blechstreifen 108 und 119 ohne Behinderung durch diese Teile an der Tragplatte.48
\ ( festgenietet werden kann.
Beim Anbau des Bürstenhalters 46 an das Generatorgehäuse • müssen zunächst in Schräglage des Bürstenhalters die Schleifbürsten durch die Einbauöffnung 50 im Gehäuse hindurchgeführt und dann der Bürstenhalter in seine vorgeschriebene Lage eingeschwenkt werden. Dabei schwenken die Messerkontakte 110 und 120 selbsttätig in die Kontaktelemente 83 und 85 an der Gleichrichter-Baugruppe 60 ein. Gleichzeitig legt sich der Kontaktpilz 100 an·die federnde Kontaktzunge des Kontaktelementes 84 an, so daß
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sämtliche Verbindungen zwischen Gleichrichter-Baugruppe und Spannungsregler selbsttätig hergestellt werden. Die Messerkontakte 110 und 120 beanspruchen in der Ebene der Einbauöffnung 50 nur wenig Platz, so daß sie sich bequem zusätzlich zu der Kontaktverbindung 100, 84 unterbringen lassen. Die vermehrte Anzahl der Kontaktverbindungen ist beim Anmeldungsgegenstand vorteilhaft dadurch ausgenutzt, daß der Spannungsregler 90 beidpolig isoliert CKontaktverbindung 83, 95) mit dem Gleichrichter und außerdem zur Auswertung eines weiteren Signals mit dem Pluspotential der Batterie (Kontaktverbindung· 85, 96, battery sensing) verbunden ist.
Der Bürstenhalter nach Figur 7 ist auf der vom Inneren des Generatorgehäuses abgekehrten äußeren Seite seiner Tragplatte l40 mit einer Anschlußeinrichtung für einen an anderer Stelle des Generators sitzenden Spannungsregler versehen. Diese Einrichtung besteht aus drei Messerkon^- takten 142, 144 und 146, welche mit den Festkontakten auf der anderen Seite der Tragplatte 140 verbunden sind und aus zwei an die Tragplatte angeformten axialen Ansätzen 148 und 15Ü, die einen steckdosenartigen Raum 152 für einen am Anschlußkabel des Spannungsreglers sitzenden Stecker umschließen. Zur Sicherung des Speckersoistlein Drahtbügel 154 vorgesehen, welcher in Augen 156 der Ansätze 148 und 150 gelagert ist und ein leicht konkav gebogenes Mittelteil I58 hat, welches hinter einer Schulter des eingesetzten Steckers schwenkbar ist.
I 1
R. 6 2 0 B
20,3.1980 Ki/Kö
ROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 1
Bürstenhalter für Generatoren von Kraftfahrzeugen |;
Zusammenfassung
Es wird ein Bürstenhalter für Generatoren von Kraftfahrzeugen vorgeschlagen, welcher neben einem Köcher C45) für Schleifbürsten auch Pestkontakte ClQO, 110, 120) trägt, denen ruhende Gegenkontakte (84, 83, 85) an einer in das Generatorgehäuse integrierten Gleichrichter-Baugruppe (60) zugeordnet sind. Die Pestkontakte sind andererseits mit den einzelnen Anschlüssen (94, 95, 96) eines an den Bürstenhalter angebauten Spannungsreglers (90) oder einer Anschlußvorrichtung für einen weggebauten Spannungsregler verbunden. Mindestens ein Pestkontakt (110, 120) des Bürstenhalters ist als Messerkontakt ausgebildet, der beim Anbauen des Bürstenhalters an das Generatorgehäuse selbsttätig in ein entsprechend geformtes Gegenkontaktelement (83, 85) an der Gleichrichter-Baugruppe (60) einschwenkt. Dadurch ergibt sich eine platzsparende Ausbildung der Pestkontakte, die es ermöglicht, auf gleichem Raum mehrere Pestkontakte als bisher unterzubringen. Ein zusätzlicher Pestkontakt (110) kann vorteilhaft zur beidpoligen Isolierung des Spannungsreglers (90) dienen. Ein anderer zusätzlicher Pestkontakt (120) läßt sich zur Heranführung des Pluspotentials der Batterie an den Spannungsregler (90) nutzen (battery sensing). Ein Kühlblech (92) zwischen Tragplatte (48) des Bürstenhalters und angebautem Spannungsregler (90) hat vorzugsweise mehrere von der Tragplatte wegweisende Lappen (93) zur Abführung der Wärme an die Umgebung.

Claims (1)

  1. R. 620 8
    20.3.1980 Ki/Kö
    »
    ROBERT BOSCH GMBH, 7000 Stuttgart 1
    Ansprüche
    ; 1. Bürstenhalter für Generatoren von Kraftfahrzeugen,
    mit einer am Generatorgehäuse befestigbaren Tragplatte, die auf der einen Seite einen durch eine Einbauöffnung
    im Gehäuse hindurchführbaren Köcher mit Schleifbürsten
    und Konsolen für zusätzliche Pestkontakte trägt, und an deren anderer Seite ein Spannungsregler bzw. eine Anschlußeinrichtüng für einen Spannungsregler befestigt ist, dessen bzw. deren einzelne Anschlüsse durch die { » Tragplatte hindurchgeführt und mit den Pestkontakten I
    verbunden sind, welche beim Anbauen der Tragplatte an
    das Generatorgehäuse in Berührung mit ruhenden Gegenkontakten einer im Generatorgehäuse angeordneten Gleich-.· richter-Baugruppe kommen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens ein Pestkontakt (110, 120) als mindestens annähernd rechtwinklig von der Tragplatte (48) abstehender,, mindestens annähernd parallel zu den im rechten Winkel zur Tragplatte stehenden Seitenflächen der Schleifbürsten (43, 44) verlaufender Messerkontakt ausgebildet ist.
    * if
    . 620 8
    2. Bürstenhalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerkontakt durch einen abgekröpften Blechstreifen (108) mit zwei zueinander versetzten Längsabschnitten (109, HO) gebildet ist, von denen der eine (110) die Kontaktflächen (112) trägt und der andere (109) mit einem an der Tragplatte (48) befestigten Kontaktblech (101) ver-
    j '\ bunden ist, welches an den einen Anschluß (95) des Spannungsreglers (90) angeschlossen ist.
    3. Bürstenhalter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der von den Kontaktflächen (112) abgekehrte Endabschnitt (109) des Blechstreifens (108) in der Tragplatte (48) zusätzlich verankert ist.
    4. Bürstenhalter mit den Gattungsmerkmalen des Anspruchs 1 und insbesondere nach einem der vorhergehenden An-Sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Pestkontakt an der Tragplatte (48), vorzugsweise ein Messerkontakt (110), zur isolierten Verbindung des Spannungsreglers mit dem Minuspotential (D-) der Gleichrichter-Baugruppe (60) vorgesehen ist.
    5. Bürstenhalter mit den Gattungsmerkmalen des Anspruchs 1 und insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein
    • I I
    620 8
    Festkontakt des Bürstenhalters (46), vorzugsweise ein
    Messerkontakt (120), zur Verbindung des Spannungsreglers (90) mit dem Batterie-Plus anschluß (B+) der Gleich"-riehter-Baugruppe (60) vorgesehen ist.
    $. Bürstenhalter mit den Gattungsmerkmalen des Anspruchs 1 und insbesondere nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Tragplatte (48) und Spannungsregler (90) ein Kühlblech (92) eingespannt ist, welches am Rand mehrere über den Umfang des Spannungsreglers (90) verteilte, von der Tragplatte (48) wegweisende abgewinkelte Lappen (93) hat.
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