DE8008921U1 - Spreizdübel - Google Patents
SpreizdübelInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16B—DEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
- F16B13/00—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose
- F16B13/04—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front
- F16B13/06—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve
- F16B13/063—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander
- F16B13/066—Dowels or other devices fastened in walls or the like by inserting them in holes made therein for that purpose with parts gripping in the hole or behind the reverse side of the wall after inserting from the front combined with expanding sleeve by the use of an expander fastened by extracting a separate expander-part, actuated by the screw, nail or the like
-
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Joining Of Building Structures In Genera (AREA)
Description
HILTI AKTIENGESELLSCHAFT IN SCHAAN Fürstentum Liechtenstein
Die Erfindung betrifft einen Spreizdübel mit einem im rückwärtigen
Bereich ein Gegenlager aufweisenden Ankerbolzen, einem sich nach vorne konisch erweiternden Spreizkörper und
einem durch das Einziehen des Spreizkörpers mittels des Ankerbolzens radial aufweitbaren Spreizelement.
Bekannte Spreizdübel der oben genannten Art weisen ein
hülsenförmiges Spreizelement auf. Zur Verdrehsicherung
sowie zur Halterung des Dübels im Bohrloch ist das hülsenförmige Spreizelement an seinem umfang mit Ausprägungen
versehen. Diese Spreizdübel erfordern jedoch ein sehr ge- ;;
hülsenförmiges Spreizelement auf. Zur Verdrehsicherung
sowie zur Halterung des Dübels im Bohrloch ist das hülsenförmige Spreizelement an seinem umfang mit Ausprägungen
versehen. Diese Spreizdübel erfordern jedoch ein sehr ge- ;;
naues Einhalten des Bohrlochdurchmessers. Ist der Bohr- I
lochdurchmesser zu gross, so kommen die Ausprägungen nicht |
in Berührung mit der Bohrlochwandung. Das Einziehen des |
Spreizkörpers in das Spreizelement ist somit nicht möglich. p
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Spreizdübel |
zu schaffen, der innerhalb eines grösseren Durchmesserberei- § ches des Bohrloches setzbar ist. Ϊ
Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass das ^
Spreizelement aus über den gesamten Umfang des Spreizkörpers ?
angeordneten Lamellen besteht, und die Lamellen ein radial * federndes, freies Ende aufweisen, das unter Bildung eines *
spitzen Winkels mit der Dübellängsachse gegen das Gegenlager
gerichtet ist. Die radial federnden Lamellen können sich dem
Durchmesser des Bohrloches innerhalb eines grösseren Bereiches anpassen. Da das freie Ende der Lamellen gegen das * Gegenlager gerichtet ist, ergibt sich beim Einsetzen des
Dübels in ein Bohrloch ein sehr geringer Widerstand. Wird
dagegen der Dübel belastet, so wirken die Lamellen praktisch
als Widerhaken.
gerichtet ist. Die radial federnden Lamellen können sich dem
Durchmesser des Bohrloches innerhalb eines grösseren Bereiches anpassen. Da das freie Ende der Lamellen gegen das * Gegenlager gerichtet ist, ergibt sich beim Einsetzen des
Dübels in ein Bohrloch ein sehr geringer Widerstand. Wird
dagegen der Dübel belastet, so wirken die Lamellen praktisch
als Widerhaken.
Die Lamellen können einzeln um den Ankerbolzen herum angeordnet werden. Aus herstellungstechnischer Sicht ist es
jedoch zweckmässig, wenn die Lamellen mit. einer Hülse ver- ;
jedoch zweckmässig, wenn die Lamellen mit. einer Hülse ver- ;
bunden sind. Durch die Hülse werden die Lamellen zusammengehalten,
ohne jedoch in ihrer Funktion eingeschränkt zu
werden. Das Verbinden der Lamellen mit der Hülse kann auf
unterschiedliche Weise erfolgen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise das Verbinden der Lamellen mit der Hülse mit- , tels einer Punktschweissung. Weitere Möglichkeiten der Ver- ί
werden. Das Verbinden der Lamellen mit der Hülse kann auf
unterschiedliche Weise erfolgen. Eine Möglichkeit ist beispielsweise das Verbinden der Lamellen mit der Hülse mit- , tels einer Punktschweissung. Weitere Möglichkeiten der Ver- ί
bindung bestehen im Kleben, im Nieten oder Löten. \
Für eine einfache Herstellung der Lamellen ist es vorteilhaft, wenn das freie Ende der Lamellen über eine Faltstelle
einteilig mit der Hülse verbunden ist. Die Hülse und die Lamellen können somit zusammen beispielsweise in einem
einzigen Stanzvorgang hergestellt werden. Für das Verbinden der Lamellen mit der Hülse bestehen grundsätzlich zwei
verschiedene Möglichkeiten. Sind die Lamellen am rückwärtigen Ende der Hülse angeordnet, so werden die Lamellen
lediglich um einen spitzen Winkel nach aussen gebogen. Sind dagegen die Lamellen am vorderen Ende der Hülse angeordnet,
müssen diese um einen stumpfen Winkel nach hinten gebogen κ
1 werden. Grundsätzlich sind also beide Arten möglich.
um der Forderung nach einem grösseren Durchmesseranwendungsbereich
nachzukommen, müssen die Lamellen in genügendem Masse nach aussen ragen. Es ist daher zweckmässig, dass die
Lamellen in uneingefedertem Zustand zur Längsachse des Dübels einen Winkel von 5 bis 30, vorzugsweise 15 Grad,
bilden.
Die Erfindung soll nachstehend anhand der sie beispielsweise wiedergebenden Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
Fig. 1 einen erfindungsgemässen Spreizdübel in ungespreiztem
Zustand,
Fig. 2 eine Abwicklung des aus Fig. 1 ersichtlichen Sprexzelementes,
Fig. 3 den Spreizdübel gemäss Fig. 1 in gespreiztem Zustand,
Fig. 4 eine weitere Ausführung eines erfindungsgemässen
Dübels.
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Der aus Fig. 1 ersichtliche Spreizdübel weist einen insgesamt mit 1 bezeichneten Ankerbolzen auf. Das rückwärtige
Ende des Ankerbolzens 1 ist als Sechskantkopf ausgebildet und dient als Gegenlager la. Angrenzend an das Gegenlager la
ist eine Unterlagsscheibe 2 auf dem Schaft des Ankerbolzens angeordnet. Das vordere Ende des Ankerbolzens 1 ist als
Gewinde Ib ausgebildet. Auf dem Gewinde Ib ist ein insgesamt
mit 3 bezeichnetes Spreizelement angeordnet. Das Spreizelement 3 besteht aus radial federnden Lamellen 3a und einer
damit verbundenen Hülse 3b. Ein auf das Gewinde Ib aufgeschraubter
Spreizkörper 4 wird beim Anziehen des Spreizdübels am Gegenlager la in das Spreizelement 3 eingezogen.
Durch die nach aussen ragenden Lamellen 3a wird ein Verlieren der Unterlagsscheibe 2 verhindert. Im uneingefederten
Zustand bilden die Lamellen 3a mit der Längsachse des Spreizdübels einen Winkel O^ . Der Winkel oC beträgt zwischen 5
und 30 Grad, vorzugsweise jedoch etwa 15 Grad.
Die aus Fig. 2 ersichtliche Abwicklung des Spreizelementes 3 zeigt die über den Ring 3b miteinander verbundenen Lamellen
3a. Zwischen den einzelnen Lamellen 3a verlaufen Schlitze 3c. Die freien Enden der Lamellen 3a werden um die strichpunktiert
dargestellte Faltstelle 3d umgebogen.
Fig. 3 zeigt den in ein Bohrloch 5 eingesetzten Spreizdübel. Durch Anziehen am Gegenlager la des Ankerbolzens 1 wurde der
Spreizkörper 4 in das Spreizelement 3 eingezogen. Dabei hat sich das Spreizelement 3 radial aufgeweitet. Beim Belasten des
Ankerbolzens 1 entsteht durch die Anordnung von Spreizkörper 4 und Spreizelement 3 eine Nachspreizung. Die Lamellen 3a
dienen beim Anziehen auch der Verdrehsicherung.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführung eines erfindungsgemäs-
sen Spreizdübels. Dieser besteht aus einem insgesamt mit 6 i
bezeichneten Ankerbolzen, einer Unterlagsscheibe 7 sowie
einem insgesamt mit 8 bezeichneten Spreizelement. Der Anker-'
bolzen 6 ist an seinem vorderen Ende mit einem Spreizkonus 6a versehen. Das rückwärtige Ende des Ankerbolzens 6 ist als
Gewinde 6b ausgebildet. Das Spreizelement 8 besteht aus Lamellen 8a und einer Hülse 8b. Die Lamellen 8a sind am
rückwärtigen Ende der Hülse 8b angeordnet und mit diesem über eine Faltstelle 8c verbunden. Im Gegensatz zu der in
Fig. 1 bis 3 dargestellten Ausführung ist der Biegewinkel der Lamellen 8a nur gering. Am rückwärtigen Ende des Ankerbolzens
6 ist eine Sechskantmutter 9 auf das Gewinde 6b aufgeschraubt, welche als Gegenlager dient. Beim Anziehen
der Sechskantmutter 9 wird der Spreizkonus 6a in die Hülse 8b hineingezogen, wobei diese radial aufgeweitet wird. Die
Lamellen 8a des Spreizelementes dienen als Rückzug- und Verdrehsicherung beim Spreizen des Dübels.
Claims (4)
1. Spreizdübel mit einem im rückwärtigen Bereich ein Gegenlager aufweisenden Ankerbolzen, einem sich nach
vorne konisch erweiternden Spreizkörper und einem durch das Einziehen des Spreizkörpers mittels des Ankerbolzens
radial aufweitbaren Spreizelement, dadurch
gekennzeichnet , dass das Spreizelement (3, 8) aus über den gesamten Umfang des Spreizkörpers
(4, 6a) angeordneten Lamellen (3a, 8a) besteht und die Lamellen (3a, 8a) ein radial federndes, freies Ende
aufweisen, das unter Bildung eines spitzen Winkels mit der Dübellängsachse gegen das Gegenlager (la, 9) gerichtet
ist.
2. Spreizdübel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (3a, 8a) mit einer Hülse (3b, 8b)
verbunden sind.
3. Spreizdübel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende der Lamellen (3a, 8a) über eine
Faltstelle (3d, 8c) einteilig mit der Hülse (3b, 8b) verbunden ist.
4. Spreizdübel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Lamellen (3a, 8a) in uneingefedertem
Zustand zur Längsachse des Dübels einen Winkel lpe) von 5 bis 30, vorzugsweise 15 Grad, bilden.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE3012498 | 1980-03-31 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8008921U1 true DE8008921U1 (de) | 1981-12-24 |
Family
ID=1326491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8008921U Expired DE8008921U1 (de) | 1980-03-31 | Spreizdübel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8008921U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0211100A1 (de) * | 1985-08-07 | 1987-02-25 | Mächtle GmbH | Schwerlastanker mit Sicherungseinrichtung |
-
0
- DE DE8008921U patent/DE8008921U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0211100A1 (de) * | 1985-08-07 | 1987-02-25 | Mächtle GmbH | Schwerlastanker mit Sicherungseinrichtung |
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