DE8008541U1 - Gerät zum Bewickeln von Rohren, Kabeln o.dgl. - Google Patents
Gerät zum Bewickeln von Rohren, Kabeln o.dgl.Info
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Description
Bezeichnung; Gerät zum Bewickeln von Rohren, Kabeln
oder dergleichen
Beschreibung:
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Die Erfindung betrifft ein Gerät zum Bewickeln von Rohren,
Kabeln, Kabelbäumen oder dergleichen mit Isolier- und/oder Klebeband, das einen das zu bewickelnde Rohr oder dergleichen
umfassenden Rotor aufweist, auf dem wenigstens eine Spule mit dem Bandmaterial drehbar gelagert ist, und der mit
einem Motor in Verbindung steht.
Für das Aufbringen eines Korrosionsschutzbandes auf Großrohre ist aus der US-PS 40 58 427 eine Vorrichtung der eingangs
bezeichneten Art bekannt. Dagegen wurden bisher Rohre mit Durchmessern von beispielsweise 2 bis 5 cm, soweit sie
nicht werkseitig isoliert waren, von Hand bewickelt. Das gleiche gilt für Kabel oder aber auch für das Zusairanenbinden
von Kabelbäumen, bei denen an den jeweiligen Befestigungsstellen von Hand ein Klebeband umwickelt wurde.
' Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Gerät
zu schaffen, mit dem auch die vorstehend genannten Einsatzfälle bearbeitet werden können, das es insbesondere
ermöglicht, auch im Bereich der handwerksmäßigen Bearbeitung eine maschinelle Umwicklung von Rohren oder Kabeln
zu ermöglichen und hierdurch gegenüber dem Umwickeln von Hand die Genauigkeit der Umwicklung insbesondere bei überlappender
Umwickelung zu verbessern.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Rotor aus einem sich über mehr als 180° Zentri-winkel
erstreckenden Kreisringabschnitt besteht, der eine Achse für die Bandspule trägt, und daß ein maulartig geformtes Halteelement
vorgesehen ist, das mit Führungen für den Rotor sowie auf den Rotor wirkenden Antriebsmitteln versehen ist, die
mit dem Motor in Wirkverbindung stehen, und daß wenigstens ein der Maulöffnung gegenüberliegendes Stützmittel am Halteelement
angeordnet ist. Ein derartiges Gerät hat den Vorteil, daß es an jeder beliebigen Stelle ohne Montagearbeiten auf-gesetzt
werden kann und nach dem Festlegen des freien Bandendes auf dem zu bewickelnden Gegenstand die vorgesehene ein-
oder mehrlagige Bewicklung vorgenommen werden kann. Insbesondere für den handwerksmäßigen Einsatz ist das erfindungsgemäße
Gerät von großem Vorteil, da das zweckmäßigerweise mit einem entsprechenden Griff versehene Halteelement auf den zu bewik-
• H. ...
kelnden Gegenstand bis zur Anlage am Stützmittel quer
zur Längserstreckung des Gegenstandes aufgesetzt werden
kann. Die Bewicklung kann je nach Wunsch ein- oder mehrlagig erfolgen, wie dies beispielsweise beim Zusammen- ;i
zur Längserstreckung des Gegenstandes aufgesetzt werden
kann. Die Bewicklung kann je nach Wunsch ein- oder mehrlagig erfolgen, wie dies beispielsweise beim Zusammen- ;i
binden von Kabeln eines Kabelbaumes mit Hilfe von Klebe- j
band zweckmäßig ist. Aber auch das Umwickeln eines Rohres '.
oder dergleichen über die Länge kann mit diesem Gerät {
durchgeführt werden, da von Hand zusätzlich zu der um die
I Rohrachse erfolgenden Wickelbewegung das Gerät in Rohr- \
längsrichtung bewegt werden kann. Durch eine entsprechende \
Abstimmung der Längsbewegung auf die Umwicklungsgeschwindigkeit kann auch von Hand bei einiger übung eine gleichmäßige !
überlappende Bewicklung erzeugt werden. \
Die Führung des Rotors auf dem Halteelement kann in ent- i
s sprechend geformten Gleitführungen erfolgen. In einer {
\ zweckmäßigen Ausgestaltung der Erfindung ist jedoch vor- s
gesehen, daß am Halteelement auf zwei konzentrisch zur
Rotordrehachse ausgerichteten Kreisen mit Abstand zuein- i ander Führungsrollen angeordnet sind, zwischen denen der : Rotor an seiner Umfangsflache gehalten ist. Der Abstand ;
Rotordrehachse ausgerichteten Kreisen mit Abstand zuein- i ander Führungsrollen angeordnet sind, zwischen denen der : Rotor an seiner Umfangsflache gehalten ist. Der Abstand ;
der Führungsrollen zueinander hängt im wesentlichen von der
Größe der Rotoröffnung ab, damit der Rotor bei seiner Umlaufbewegung in jeder Position zum Halteelement sicher ge-
Größe der Rotoröffnung ab, damit der Rotor bei seiner Umlaufbewegung in jeder Position zum Halteelement sicher ge-
führt .ist und die Reaktionskräfte gegenüber den Antriebs-
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mitteln entsprechend aufgenommen werden.
Die Sicherung des Rotors in axialer Richtung kann auch bei der Verwendung von Führungsrollen durch entsprechende
Gleitführungen vorgesehen werden. Besonders zweckmäßig ist es jedoch, wenn die Führungsrollen an ihren Enden
jeweils einen ihre Lauffläche überragenden Bund aufweisen, der die Stirnflächen des Rotors übergreift. In einer vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß I die auf den Rotor wirkenden Antriebsmittel durch wenigstens
zwei, vorzugsweise diametral gegenüberliegende, gleichsinnig angetriebene Räder gebildet werden, die an der Umfangsflache
des Rotors anliegen. Hierdurch ist gewährleistet, daß zu jedem Zeitpunkt während des Rotorumlaufes wenigstens ein
Rad auf den Rotor einwirkt. Der besondere Vorteil dieser Ausgestaltung des Antriebes ist darüber hinaus dadurch gegeben,
daß der Rotor als ein einfaches Drehteil hergestellt werden kannn. Bevorzugt ist hierbei die Ausbildung der Räder
als Reibräder, da dadurch die Kraftübertragung vom Motor auf die als Antriebe wirkenden Räder einfach gestaltet werden
kann. Bei einem zwangsgesteuerten Antrieb, beispielsweise über einen Zahnriemen, durch den praktisch der Gleichlauf
der beiden Räder gewährleistet ist, kann der Rotor auf seiner Umfangsfläche mit einer entsprechenden Verzahnung
versehen werden, in die die als Zahnräder aus-
gebildeten Antriebsräder eingreifen. Es muß lediglich dafür Sorge getragen werden, daß zu beiden Seiten der
Verzahnung am Rotorumfang noch eine entsprechende glatte Lauffläche vorhanden ist, über die sich der Rotor an
Gleitsteinen oder Führungsrollen abstützen kann. Bei der Ausbildung als Reibradantrieb kann dagegen die Kraftübertragung
vom Motor auf die Antriebsräder über einen einfachen Riementrieb erfolgen.
Das .der Maulöffnung gegenüberliegende Stützmittel ist
zweckmäßigerweise als Anschlag ausgebildet und so ausgerichtet, daß die Achse des zu bewickelnden Gegenstandes,
beispielsweise die Rohr- oder Kabelachse, mit der Drehachse des Rotors zusammenfällt. Soll das erfindungsgemäße
Gerät zur fortlaufenden, überlappenden Bewicklung eines Rohres oder dergleichen eingesetzt werden, ist das Stützmittel
zweckmäßigerweise als Rolle ausgebildet. In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist hierbei vorgesehen,
daß als Stützmittel zwei unter einem Winkel zueinander ausgerichtete Rollen vorgesehen sind, wobei die
durch die Rollenachsen definierte Ebene parallel zur Drehebene des Rotors ausgerichtet ist. Durch diese Anordnung
ist praktisch eine Zwangsführung für das Gerät gebildet, so daß auch bei handwerklichem Einsatz, beispielsweise für
die nachträgliche Isolierung von bereits montierten Rohren
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eine gleichmäßige, überlappende Bewicklung, beispiels-
f weise mit einem Korrosions- oder Wärmeisolationsband
möglich ist.
Sofern das Gerät zur Bewicklung von Gegenständen mit unterschiedlichen Durchmessern eingesetzt werden soll,
ist es zweckmäßig, wenn das Stützmittel in Richtung auf die Rohrachse auf dem Halteelemennt verschieb- und festlegbar
gelagert ist, so daß das als Anschlag dienende
ΐ 10 Stützmittel für den jeweiligen Einsatzfall so eingerichtet
werden kann, daß die Achse des zu bewickelnden Gegenstandes zumindest annähernd mit der Rohrachse zusammenfällt.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Achse der Bandrolle in ihrer Winkellage
gegenüber der Drehebene des Rotors einstellbar mit diesem verbunden ist. Dies ist insbesondere für ein durchgehendes,
überlappendes Bewickeln von Bedeutung. Die Winkellage der Achse der Bandrolle ist so eingestellt, daß der Winkel dem
Steigungswinkel der sich durch die Bewicklung ergebenden Schraubenlinie entspricht. Bei einer vorgegebenen Drehzahl
für den Rotor kann dann bei einiger Übung auch bei Führung des Gerätes von Hand die Vorschubgeschwindigkeit in Achsrichtung
des zu bewickelnden Gegenstandes so eingestellt werden, daß sich eine gleichmäßige überlappende Bewicklung des Rohres
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ohne Verzug des aufzubringenden Bandes ergibt. Soll das
Gerät beispielsweise zum Zusammenbinden von Kabelbäumen eingesetzt werden, wobei lediglich eine "punktweise"
Bewicklung auf den Kabelbaum aufgebracht wird, dann entfällt jeder Vorschub in Längsrichtung und die Achse der
Bandrolle muß dann unter einem Winkel von 90° zur Drehebene des Rotors ausgerichtet sein.
Für das fortlaufende Bewickeln, beispielsweise von Rohren, ist es zweckmäßig, wenn in einer weiteren vorteilhaften
Ausgestaltung der Erfindung wenigstens eine der als Stützmittel vorgesehenen Rollen mit dem Antriebsmotor in Verbindung
steht. Hierbei wird zweckmäßigerweise die Winkellage der Achse der Bandrolle zur Drehebene des Rotors fest vorgegeben
und die Drehgeschwindigkeit des Rotors und die sich aus der Drehgeschwindigkeit der Stützrolle ergebende Vorschubgeschwindigkeit
so aufeinander abgestimmt, daß die durch die Winkellage der Bandrolle vorgegebene Steigung der Bewicklung
eingehalten wird. Die angetriebene Stützrolle ist hierbei zweckmäßigerweise mit einem entsprechenden Haftbelag versehen,
so daß der nicht immer vermeidbare Schlupf zwischen der Rohroberfläche und der Antriebsrolle auf ein Minimum
reduziert wird und somit eine gleichmäßige Bewicklung gewährleistet ist.
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Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen eines Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine rotorseitige Aufsicht auf das Gerät; Fig. 2 eine antriebsseitige Aufsicht auf das Gerät;
Fig. 3 eine Stirnansicht in Richtung des Pfeiles
"A" mit einem Teil des zu bewickelnden Rohres; Fig. 4 eine andere Ausführungsform für den Rotorantrieb.
Wie die Aufsieht gemäß Fig. 1 zeigt, weist das Wickelgerät
ein Halteelement 1 auf, das an einem Ende maulartig ausgebildet ist, so daß es mit der Maulöffnung über einen zu bewickelnden
Gegenstand, beispielsweise ein Rohr 2, senkrecht zur Längsachse des Rohres geschoben werden kann.
Auf dem Halteelement 1 ist ein Rotor 3 gelagert, der aus einem teilweise offenen Kreisring besteht, wobei sich der
Kreisring über einen Zentriwinkel von mehr als 180°, vorzugsweise 240° erstreckt und somit eine Maulöffnung mit einmen
entsprechenden Zentriwinkel cL- = 120° verbleibt. Der
Rotor 3 hat beispielsweise einen rechteckigen Querschnitt, |
I wie die Stirnansicht in Fig. 3 erkennen läßt, und ist auf | dem Haltelement in entsprechenden Führungen gelagert, die
eine Rotation um die geometrische Achse 4 des Kreisringes | ermöglichen. Diese Führungen können in Form einer entsprechend
kreisringförmig gestalteten Ausnehmung auf dem Halteelement 1, Gleitsteinen oder ähnlichem gebildet sein. In der
dargestellten bevorzugten Ausführungsform wird die Führung durch Führungsrollen bewirkt, die auf zwei konzentrisch zur
Rotorachse 4 ausgerichteten Kreisen über den Umfang des Rotors verteilt angeordnet sind und die den Rotorkörper
zwischen sich einschließen. Die Führungsrollen des äußeren Kreises sind mit 5 gekennzeichnet, die Führungsrollen des
inneren Kreises sind mit 6 gekennzeichnet. In Fig. 1 ist der Rotor in bezug auf das Halteelement in einer Stellung gezeigt,
bei der die Maulöffnung des Halteelementes und die Öffnung
des Rotors übereinander liegen. Die Führungsrollen 5 und 6 i
f sind nun so auf den Umfang verteilt, daß jeweils an den Enden
f sind nun so auf den Umfang verteilt, daß jeweils an den Enden
der Maulöffnungen des Halteelements je eine Führungsrolle 5,
sich unmittelbar gegenüberliegen, während in den übrigen Bereichen jeweils die an der Innenseite und an der Außenseite
der Umfangsflache des Rotors 3 anliegenden Führungsrollen abwechseln.
Der Abstand der auf der Innen- bzw. der Außenseite des Rotors anliegenden, aufeinanderfolgenden Führungsrollen 5
bzw. 6 ist nun so bemessen, daß bei einer Drehung des Rotors 3 um die Achse 4 jeweils mindestens drei Führungsrollen den
Rotor 3 führen. Die Führung des Rotors 3 in axialer Richtung wird bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch bewerkstelligt,
daß die Führungsrollen 5 bzw. 6 jeweils an ihren Enden mit einem Bund 7 versehen sind, der die beiden Stirnflächen
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des Rotors 3 übergreift (Fig. 3).
Auf dem Rotor (3), vorzugsweise im Bereich eines freien Endes ist auf einer Achse 8 (vgl. Fig. 3);die mit nicht
näher dargestellten Mitteln hinsichtlich ihrer Winkellage in bezug auf die Drehebene des Rotors einstellbar ist,
eine Spule 9 mit dem auf das Rohr 2 aufzubringenden Bandmaterial
drehbar gelagert. Die Lagerung der Spule 9 ist in herkömmlicher Weise so ausgebildet, daß mit Hilfe einer
nicht näher dargestellten, vorzugsweise einstellbaren Reibbremse die für den Abzug des Bandes erforderliche Kraft
reguliert werden kann. Wird nun ein freies Ende des Bandmaterials auf die Rohroberfläche aufgebracht und dort durch
Klebung oder mechanisch befestigt und der Rotor 3 mit der auf ihm befestigten Bandspule 9 in Richtung des Pfeiles 10
gedreht und hierbei gleichzeitig das Gerät mit einer auf die Drehgeschwindigkeit des Rotors abgestimmten Geschwindigkeit
in Richtung des Pfeiles 11 (Fig. 3) in Richtung der mit der
Drehachse 4 des Rotors zusammenfallenden Rohrachse bewegt,
so ergibt sich die in Fig. 3 dargestellte schraubenlinienförmige Umwicklung der Rohraußenfläche. Je nach Einstellung
des Winkels der Achse 8 der Bandrolle und der Abstimmung von Wickelgeschwindigkeit und Vorschubgeschwindigkeit ergibt
sich dann eine entsprechende Überlappung der Bewicklung. In der Aufsicht gemäß Fig. 1 ist das zur Rohroberfläche von der
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Bandspule 9 ablaufende Band mit 12 gekennzeichnet.
Zwei vorzugsweise auf der der Rotorlagerung abgewandten Seite des Halteelementes 1 unter einem Winkel zueinander
angeordnete Stützrollen 13 bilden hierbei für das Gerät einen Anschlag, mit dem sichergestellt ist, daß die Drehachse
4 des Rotors zumindest annähernd mit der Rohrachse zusammenfällt. Bei dem v'orstehend beschriebenen Wickelvorgang
wird das Gerät gegen die Rohroberfläche gedrückt, wobei die Ausbildung der Stützmittel als Rollen die in
Fig. 3 in Richtung des Pfeiles 11 angegebene Bewegung in Achsrichtung störungsfrei von Hand ermöglicht.
Wie anhand von Fig. 2 dargestellt, ist es zweckmäßig, wenn die Stützrollen in einer eigenen Halterung 14 gelagert sind,
das mit hier nur angedeuteten Feststell- und Führungsmitteln 15, beispielsweise in einem Längsschlitz 16 im Halteelement
1 in Richtung der Mittelachse 17 der Maulöffnung verschieb- und feststellbar ist. Auf diese Weise können die Führungsmittel,
im vorliegenden Fall die Stützrollen 13 immer so eingerichtet werden, daß die Achse des zu bewickelnden Gegenstandes
und die Drehachse des Rotors zumindest annähernd zusammenfallen.
Der Rotor 3 wird nun über einen vorzugsweise elektrischen Motor
17 in Drehung versetzt, der zweckmäßigerweise auf einem als Griff ausgebildeten Ende des Halteelementes 1
befestigt ist. Da der Rotor 3 keinen geschlossenen Kreisring darstellt, muß die Kraftübertragung an mindestens
zwei Punkten erfolgen, so daß gewährleistet ist, daß sich wenigstens immer ein Punkt des Rotors im Krafteingriff
befindet. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind, wie aus Fig. 1 ersichtlich, auf den die Maulöffnung begrenzenden
Teilen des Halteelementes diametral gegenüberliegend zwei Antriebsräder 18 gelagert, die im vorliegenden
Fall als Reibräder ausgebildet sind und mit einer entsprechenden Anpreßkraft an der äußeren Umfangsflache des Rotors
3 anliegen. Die Wellen der Antriebsräder 18 sind durch das Halteelement 1 hindurchgeführt und auf der Unterseite (Fig.
2) jeweils mit einem entsprechenden Rad 19 fest verbunden.
Auf dem Halteelement ist ferner im Griffbereich ein Umlenkrad 20 und ein Treibrad 21 gelagert, die beide auf der Längsachse
17 des Halteelementes hintereinander angeordnet sind. Das Treibrad 21 steht hierbei über ein nur angedeutetes Winkelgetriebe
22 mit dem Motor 17 in Verbindung. Um die Räder 19, das Uralenkrad 20 und das Treibrad 21 ist ein Riemen 22
geführt, so daß bei einer Drehung des Treibrades in Richtung des Pfeiles 23 die Räder 19 und die Antriebsräder 18 in der
angegebenen Pfeilrichtung gleichsinnig drehen. Zweckmäßig ist es, wenn das Treibrad 23 sowie die beiden Räder 19 als Zahn-
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räder und der Riemen 22 entsprechend als Zahnriemen ausgebildet sind, so daß ein Synchronlauf der beiden Antriebsräder
18 gewährleistet ist. Da die Antriebsräder 18 als Reibräder ausgebildet sind, ist ein geringfügiger Schlupf
ungefährlich, da jeweils beim Einlauf des freien Endes des Rotors in den Eingriff mit einem Antriebsrad keine besondere
Zuordnung notwendig ist.
Anstelle des dargestellten und beschriebenen Riementriebes können die beiden Antriebsräder 18 auch über ein Kegelradgetriebe
angetrieben werden, wie dies in Fig. 4 schematisch dargestellt ist. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist der Motor
17 anstelle des Treibrades 21 mit einem Kegelrad 24 versehen,
das jeweils mit Hilfe einer Welle 25, an deren Enden wiederum Kegelräder 26, 27 befestigt sind, die Antriebskraft auf ein
dem Antriebsrad 18 zugeordnetes Kegelrad 28 überträgt.
Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist es mit Hilfe einer entsprechenden, nicht dargestellte Getriebeanordnung
darüber hinaus möglich, wenigstens eine der Stützrollen 13 mit dem Antriebsmotor 17 zu verbinden, so daß der für die
Längsbewicklung, beispielsweise eines Rohres, erforderliche Vorschub nicht mehr von Hand vorgenommen zu werden braucht,
sondern auch über den Antriebsmotor bewirkt wird. Dies hat den Vorteil, daß die erforderliche Abstimmung der Drehge-
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schwindigkeit des Rotors und die Vorschubgeschwindigkeit des Gerätes insgesamt fest vorgegeben ist. Zur Handhabung
muß das Gerät lediglich fest gegen das zu bewickelnde Rohr gedrückt werden, um für den notwendigen Kraftschluß
zwischen der Antriebsrolle und der Rohroberfläche zu sorgen.
Die Anwendung des Gerätes ist nun nicht auf das beschriebene Beispiel der Umwicklung eines Rohres beschränkt. Auch das
Aufbringen eines Isolierbandes auf ein Kabel oder eine Kabelverbindung
kann hierdurch in gleicher Weise bewirkt werden. Bei einem Zusammenbinden von mehreren parallel verlaufenden
Kabeln, insbesondere Kabelbäumen oder zum Zusammenbinden von Stangenmaterial kann das Gerät in gleicher Weise mit Vorteil
eingesetzt werden. In diesem Fall weist die Achse 8 der Bandspule gegenüber der Drehebene des Rotors einen Winkel
von 90° auf, da für diesen Zweck lediglich eine mehrfache Umwicklung des betreffenden Bündels in einer Drehebene zu
erfolgen braucht. Für diesen Einsatzzweck ist es vorteilhaft, wenn auf dem Rotor neben der Bandspule noch eine Schneidvorrichtung
gelagert ist, so daß das zu umwickelnde Band nach der entsprechenden Umwicklungszahl mit einem einfachen Handgriff
getrennt werden kann und das freie Ende von Hand fest an das Bündel angedrückt werden kann, wenn das Gerät an der
nächsten Bewicklungsstelle eingesetzt wird.
25
Claims (10)
1. Gerät zum Bewickeln von Rohren, Kabeln, Kabelbäumen oder dergleichen mit Isolier- und /oder Klebeband, das
einen das zu bewickelnde Rohr oder dergleichen umfassenden Rotor aufweist, auf dem wenigstens eine Spule mit dem
Bandmaterial drehbar gelagert ist und der mit einem Antrieb in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet , daß der Rotor (3) aus einem sich über mehr als 180° Zentriwinkel erstrecken-—
den Kreisringabschnitt besteht, der eine Achse (8) für die Bandspule (9) trägt und daß ein maulartig geformtes Halte-
Telefon: (02 21) 38 0238 : ·; ;felpgr|a|mm: inventatoflKöln · Telex: 8 883555 max d
f 12 Postscheckkonto Köln (BLZ 370 1005Ö) ^t<3.;N"r..'i52251 -SoÖ'·: Dejjtschp Bank AG Köln (BLZ 370 70060) Kto.-Nr. 1236181
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2έ
element (1) vorgesehen ist, das mit Führungen (5, 6)
für den Rotor (3) sowie auf den Rotor (3) wirkenden Antriebsmitteln (18, 19, 20, 21, 22) ausaestettet ist, die
mit dem Motor (17) in Wirkverbindung stehen, und wenigstens
ein der Maulöffnung gegenüberliegendes Stützmittel (13) am Halteelement (1) angeordnet ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, (
dadurch gekennzeichnet , daß als Führungen für den Rotor (3) am Haltelement (1) auf zwei konzentrisch
zur Rotordrehachse (4) ausgerichteten Kreisen mit Abstand zueinander Führungsrollen (5, 6) angeordnet sind, zwischen
denen der Rotor (3) an seiner Umfangsflache gehalten ist.
3. Gerät nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet , daß die Führungsrollen (5, 6) an ihren Enden jeweils einen ihre Lauffläche
überragenden Bund (7) aufweisen, der die Stirnflächen des Rotors (3) übergreift.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet , daß die auf den
Rotor (3) wirkenden Antriebsmittel durch wenigstens zwei, vorzugsweise diametral gegenüberliegende, gleichsinnig angetriebene
Räder (18) gebildet werden, die an der Umfangs-
- 3
fläche des Rotors (3) anliegen.
5. Gerät nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet , daß die Räder (3) über einen Riementrieb (22), vorzugsweise einen Zahnriemen,
mit dem Motor (17) verbunden sind.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet , daß als Stützmittel wenigstens eine Rolle (13) vorgesehen ist.
7. Gerät nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet , daß als Stützmittel zwei unter einem Winkel zueinander ausgerichtete Rollen (13)
vorgesehen sind, wobei die durch die Rollenachsen definierte Ebene parallel zur Drehebene des Rotors (3) ausgerichtet ist.
8. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet , daß das Stützmittel (13) in Richtung auf die Rotorachse (4) auf dem Haltelement
(1) verschieb- und feststellbar gelagert ist.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet , daß die Achse (8) der Bandspule (9) in ihrer Winkellage gegenüber der Drehebene
,, ,, «jctiici cat a »a
des Rotors (3) einstellbar mit diesem verbunden ist.
10. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet , daß wenigstens
eine der als Stützmittel (13) vorgesehenen Rollen mit
dem Antriebsmotor (17) in Verbindung steht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808008541 DE8008541U1 (de) | 1980-03-28 | 1980-03-28 | Gerät zum Bewickeln von Rohren, Kabeln o.dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808008541 DE8008541U1 (de) | 1980-03-28 | 1980-03-28 | Gerät zum Bewickeln von Rohren, Kabeln o.dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8008541U1 true DE8008541U1 (de) | 1984-01-05 |
Family
ID=6714227
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808008541 Expired DE8008541U1 (de) | 1980-03-28 | 1980-03-28 | Gerät zum Bewickeln von Rohren, Kabeln o.dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8008541U1 (de) |
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1980
- 1980-03-28 DE DE19808008541 patent/DE8008541U1/de not_active Expired
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