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DE8008010U1 - Bodenablauftopf - Google Patents

Bodenablauftopf

Info

Publication number
DE8008010U1
DE8008010U1 DE19808008010 DE8008010U DE8008010U1 DE 8008010 U1 DE8008010 U1 DE 8008010U1 DE 19808008010 DE19808008010 DE 19808008010 DE 8008010 U DE8008010 U DE 8008010U DE 8008010 U1 DE8008010 U1 DE 8008010U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pot
collar
web
sealing ring
floor drainage
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808008010
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FA HELMUTH DALLMER 5760 ARNSBERG
Original Assignee
FA HELMUTH DALLMER 5760 ARNSBERG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FA HELMUTH DALLMER 5760 ARNSBERG filed Critical FA HELMUTH DALLMER 5760 ARNSBERG
Priority to DE19808008010 priority Critical patent/DE8008010U1/de
Publication of DE8008010U1 publication Critical patent/DE8008010U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Neuerung bezieht sich auf einen Bodenablauftopf an dessen kreizylindrischer Topfwand oben ein ebener nach außen gerichteter Kragen anschließt. Dieser Kragen dient dazu, Dichtungsbahnen bei der Erstellung des Fußbodens an den Topf dicht anzuschließen. Durch den Anschluß der verlegten Dichtungsbahnen an den Topf muß gewährleistet sein, daß weder das auf der
Topf
Dichtungsbahn ankommende noch das durch Rückstau im ansteigende Wasser unter die Dichtungsbahn gelangen kann.
Bei einem bekannten Bodenablauftopf der eingangs genannten Art (DT-Gbm 79 07 274) ist der Kragen an die zylindrische Topfwand angeformt. Die Verwendung dieses bekannten Bodenablauftofpes
erscheint nur für Fußböden sinnvoll und wirtschaftlich, die mit Dichtungsbahnen abgedichtet sind. Für Fußböden ohne Dichtungsbahnen sind Ablauftöpfe ohne Kragen vorgesehen. Nach dem Stand
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der Technik müssen also zwei Ausführungsformen zur Verfügung
stehen.
Hier setzt die Neuerung ein. e liegt die Aufgabe zu Grunde,
einen Bodenablauftopf der eingangs genannten Art so auszubilden daß er jedenfalls in seiner Grundform, sowohl mit Dichtungsbahnen alsauch - vereinfacht - für Fußböden ohne Dichtungsbahnen eingesetzt werden kann.
Diese Aufgabe wird durch einen Bodenablauftopf mit den Merkmalen des Hauptanspruches der vorliegenden Neuerung und im besonderen mit den weiteren Merkmalen der llnteransprüche gelöst.
Bei einem solchen Bodenablauftopf ist der Kragen nicht angeformi sondern er wird als zusätzliches Element mitgeliefert. Nach Bedarf wird er vom Handwerker auf der Baustelle am Topf angeklemmi oder angeschraubt. Durch mindestens einen Dichtungsring ergibt sich bei der Verbindung der genannten Teile eine Abdichtung die hinsichtlich ihrer Qualität der angefi^pmten Verbindung nichi nachsteht.'"Fußböden ohne Dichtungsbahnen steht der Ablauf topf
ohne Kragen, als vereinfacht und besonders preisgünstig zur Verfügung. Fabrikation und Lagerhaltung kann auf eine Standartausführung beschränkt werden.
Eine baustellengerechte Verbindung zwischen Kragen und Topf
kann gemäß der weiteren Neuerung durch angefr^mte Klemmelemente oder durch Gewindeelemente (Innengewinde und Außengewinde) vorgesehen werden. Die Klemmverbindung der Teile (Rastver-
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bindung) kann besonders schnell hergestellt werden, bei der Schraubverbindung besteht die Möglichkeit, durch Festziehen des Kragens die elastische Verformung des Die htungsringes größer oder kleiner zu machen. Im besonderen kann zwischen einem inneren kragenseitigen Steg und einem äußeren topfseitigen Steg ein im Querschnitt etwa rechteckiger oder trapezförmiger Ringraum gebildet werden, in dem der Richtungsring zuseiner Ausdehnung nach oben Gelegenheit hat. Auch schließt die Neuerung die Möglichkeit einer Anordnung zweier Dichtungsringe ein, einmal innenseitig und einmal außenseitig, ais eines topfseitigen Steges. Als Widerlager sind ein innenseitiger und ein außenseitiger Steg am Kragen vorgesehen. In allen Fällen bleibt am Randbereich des Topfes ein Absatz frei, auf den sich ein den Abdeckrost aufnehmendes Aufsatzteil abstützer kann
Nach der weiteren Neuerung kann der Kragen mit einer allseitig aufgeschweißten oder aufgeklebten Dichtungsbahn geliefert wer-
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den. Die Verwendung eines ausgerüsteten Kragens gewährleistet den sorgfältigen Dichtungsanschluß und erleichter die Arbeit auf der Baustelle.
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Ausf'ührungsbeispiele der Neuerung werden im folgenden näher beschrieben unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen. Es zeigen:
Fig. 1
Fig. 4
Fig. 5
Fig. 6-9
einen lotrechten Schnitt durch die Einzelteile eines Bodenablauftopfes nach der Neuerung ist ein Querschnitt nach II von Fig. 1 zeigt einen lotrechten Schnitt durch einen Bodenablauf topf eingebaut in einen mit Folien abgedichteten Boden
zeigt den eingebauten, vereinfachten Bodenablauf-· topf in einem Fußboden ohne Dichtungsfolien (Die.; tungsbahnen)
zeigt in vergrößertem Maßstab einen Schnitt durcl den RAndbereich nach V von Fig. 3 zeigen entsprechende Schnitte verschiedener weiterer Ausführungsmöglichkeiten nach der Neuerung.
Der auf Fig. 1 dargestellte bodenablauftopf 1 hat als Zusatzteil einen Dichtungsring 2 mit vollem Kreisquerschnitt, einen Kragen 3 und ein Aufsatzteil 5. Topf, Kragen und Aufsatzteil bestehen aus einem Kunststoff mit einer zweckentsprechenden mechanischen Festigkeit. Am Topf ist oben eine nach außen offene Nut angeformt, geeignet zur Aufnahme des Dichtungsringes 2. Auf dem Kragen 3 ist eine Dichtungsbahn 4 aufgeklebt oder angeschweißt.
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Wenn der Bodenablauftopf für einen Boden vorgesehen ist, der mit Folienbahnen abgedichtet ist, dann wird der Dichtungsring
2 in die Nut eingelegt und der Kragen 3 am oberen Rand des Topfes 1 angeklemmt, wie auf Fig. 3 dargestellt. Der Topf wird in den Beton des Bodens eingesetzt oder eingegossen, darart, daß die mit dem Kragen 3 verbundene Dichtungsbahn 4 zum Anschlu. der Dichtungsbahnen dienen kann, ■ mit denen der Fußboden gegen Feuchtigkeit abgedichtet ist. Zur Aufnahme eines Rostes 6 dient das Aufsatzteil 5, das oben in den Topf eingesetzt wird, wobei es sich auf einen Absatz 10 des Topfes setzt. Wie man auf Fig.
3 erkennt, liegt die Trittfläche des Fußbodens, gebildet durch Fliesen 9 in Mörtel 8 bündig mit dem Rost 6.
Bei dem Fußboden nach Fig. 4, wo keine Dichtungsbahnen vorgesehen sind, sondern auf dem Beton lediglich ein Estrich 7 aufgebracht ist, wird der Topf 1 ohne Dichtungsring und ohne Kragen 3 einbetoniert. Das Aufsatzteil 5 ist entsprechend der Höhe des Estriches zugeschnitten.
Die Ausbildung des Topfes und des Kragens im Bereich der Klemmelemente ist aus Fig. 5 näher ersichtlich. Die nach außen offene Nut 11 zur Aufnahme des Dichtungsringes 3 ist im Querschnitt halbkreisförmig und wird unten durch einen Flansch 12 begrenzt. Am Kragen 3 ist ein zylindrischer Steg 13 angeformt an den, unt^n am Ende, Nocken 14 oder segmentartige Vorsprünge (Fig. 2) gebildet cind. Wenn der Dichtungsring 3 in die Nut 11 eingesetzt ist, dann wird der Kragen 3 durch Aufdrücken angebracht, wobei die Nocken 14 am Rand des Flansches 12 einrasten und oben
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ein Plansch 15 des Kragens auf einer ebenen Randfläche des
Topfes aufliegt. Der Dichtungsring wird dabei verfr^mt und
liegt abdichtend am Steg 13 an.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6 sind die Querschnitte von Topf und Kragen ähnlich wie bei Fig. 5, wobei jedoch die Verbindung durch ein Gewinde hergestellt ist, bestehend aus
einem Außengewinde 16 am Topf und einem Innengewinde 16 a am Steg des Kragens.
Auch der Kragen bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 wird durch eine Gewindeverbindung gehalten, jedoch ist dabei eine Nut 17 am Kragen gebildet, während die gegenüberliegende Fläche des Topfes im ■.·- Schnitt gerade ist.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 8 ist ebenfalls eine Gewindeverbindung vorgesehen, bestehend aus einem Außengewinde am topfseitigen Steg 19 und einem Innengewinde an einem lcragenseitigen Steg 23. Am Kragen ist zusätzlich noch ein innerer
Steg 21 vorgesehen, der zusammen mit dem ..Steg 19 des Topfes einen Ringraum 24 zur Aufnahme des Dichtungsringes bildet. Die Stege 21 und 19 sind jeweils endseitig durch entsprechende
Anschläge am Topf bzw. am Kragen gehalten.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 sind an einem topfseiti· gen Steg 25 innen und außen Nuten geformt zur Aufnahme eines inneren Dichtungsringes 28 und eines äußeren Dichtungsringes 29. Es ist eine Gewindeverbindung vorgesehen mit einem Außen-
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gewinde am Steg 25 und einem Innengewinde am kragenseitigen Steg 27. Die Anlagefläche für den inneren Dichtungsring 28 wird durch einen am Kragen ange formten inneren Steg 26 gebildet.

Claims (6)

- 1 - 10.03.1980/BS 80/213 Patentanwalt Dipl.-lng. H. Fritz 576 NEHEIM-HÜSTEN Mühlenberg 74
1. Bodenablauftopf, an dessen kreiszylindrischer Topfwand oben ein ebener nach außen gerichteter Kragen anschließt gekennzeichnet durch die nachfolgenden Merkmale:
- einander zugeordnete Rastelemente oder Gewind^lemente sind einerseits an einem äußeren, am '-· Kragen (3) angeformten Steg (13) und andererseits an einem inneren, am Topf (1) angeformten Steg gebildet
- in einem Raum zwischen den Stegen ist ein Dichtungsring (2) aufgenommen
2. Bodenablauftopf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß am Ende eines kragenseitigen Steges (13) nach innen gerichtete Rastnocken (14) ausgebildet sind, die an einem topfseitigen Flansch (12) einrasten.
3. Bodenablauftopf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß am kragenseitigen Steg ein Innengewinde und am topfseitigen Steg ein dementsprechendes Aussengewinde ausgebildet ist.
4. Bodenablauftopf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß
-"2- 1 0.03. Ί.1 98Ü/BS 80/213
zwischen zwei geraden Stegen ein Ringraum (24) zur Aufnahme des Dichtungsringes (2) vorgesehen ist.
5. Bodenablauftopf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß an einem topfseitigen Steg(25) ein innerer Dichtungsring (28) und ein äußerer Di-chtungsring (29) gehalten sind, und daß am Kragen ein innerer Steg (26) und ein äußerer Steg (27) angeformt sind, den jeweiligen Dichtungsringen zugeordnet.
6. Bodenablauftopf nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Kragen (3) Umlauf eine Dichtungsbahn (4) aufgeklebt oder aufgeschweißt ist.
DE19808008010 1980-03-22 1980-03-22 Bodenablauftopf Expired DE8008010U1 (de)

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DE19808008010 DE8008010U1 (de) 1980-03-22 1980-03-22 Bodenablauftopf

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DE8008010U1 true DE8008010U1 (de) 1980-06-19

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ID=6714075

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19808008010 Expired DE8008010U1 (de) 1980-03-22 1980-03-22 Bodenablauftopf

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DE (1) DE8008010U1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4013775A1 (de) * 1990-04-28 1991-11-07 Dallmer Gmbh & Co Ablaufarmatur fuer einen fliesenfussboden
DE29901452U1 (de) 1999-01-28 1999-05-06 Passavant-Werke Ag, 65326 Aarbergen Ablaufarmatur für einen Fliesenfußboden
DE10112546A1 (de) * 2001-03-15 2002-10-24 Ahlmann Aco Severin Entwässerungseinrichtung sowie Verfahren zur Herstellung einer Entwässerungsanordnung
DE102005004100A1 (de) * 2005-01-28 2006-08-17 Aco Severin Ahlmann Gmbh & Co. Kg Flansch und Montageset mit einem derartigen Flansch für einen Bodenablauf
DE102017115841A1 (de) * 2017-07-14 2019-01-17 Tece Gmbh Ablauf mit Dichtmanschette

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