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DE8006970U1 - Zusammensetzspiel - Google Patents

Zusammensetzspiel

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Publication number
DE8006970U1
DE8006970U1 DE19808006970 DE8006970U DE8006970U1 DE 8006970 U1 DE8006970 U1 DE 8006970U1 DE 19808006970 DE19808006970 DE 19808006970 DE 8006970 U DE8006970 U DE 8006970U DE 8006970 U1 DE8006970 U1 DE 8006970U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cord
individual bodies
bodies
individual
game
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808006970
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SCHAAF GERT 4020 METTMANN
Original Assignee
SCHAAF GERT 4020 METTMANN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SCHAAF GERT 4020 METTMANN filed Critical SCHAAF GERT 4020 METTMANN
Priority to DE19808006970 priority Critical patent/DE8006970U1/de
Publication of DE8006970U1 publication Critical patent/DE8006970U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Zusammensetzspiel
Die vorliegende Neuerung betrifft ein Spiel zum Zusammensetzen einer Vielzahl von identischen, regelmäßig geformten, einem Kubus einschreibbaren Einzelkörpern mit ebenen Seitenflächen zu einem kraft- und/oder formschlüssig zusammengehaltenen, insbesondere regelmäßigen, Gesamtkörper.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Zusammensetzspiel zu schaffen, dessen Einzelkörper eine solche Ausgestaltung aufweisen, daß sie nur in einer speziellen, auf den Spielzweck abgestimmten Weise zusammensetzbar sind.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß bei einem eingangs beschriebenen Spiel dadurch gelöst, daß die Einzelkörper an zwei auf einer Körperdiagonalen gegenüberliegenden Ecken mit einer VerbindungseinrichtunE versehen sind.
Aufgrund der neuerungsgemäß gestalteten Einzelkörper kann beim Zusammensetzen derselben immer nur ein Einzelkörper mit zwei weiteren Einzelkörpern verbunden werden, d.h. eine Verbindung eines Einzelkörpers mit mehr als zwei Einzelkörpern ist nicht möglich.
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Über die neuerungsgemäfl vorgesehenen "Eckverbindungen" ergeben sich nur begrenzte Zusammensetzmöglichkeiten der Einzelkörper zu einem Gesamtkorρer, deren Auffindung den eigentlichen Reiz des Spieles darstellt. Wenn zwei Einzelkörper über eine Eckverbindung zusammengesetzt werden, kommen zwei ebene Seitenflächen derselben miteinander in Anlage. Es IaBt sich somit sukzessive durch Aneinanderreihung mehrerer Einzelkörper der gewünschte Gesamtkörper herstellen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Neuerung besteht die Verbindungseinrichtung aus einer entlang der Körperdiagonalen geführten und an den beiden Ecken endenden Bohrung und einer durch die Bohrung geführten Schnur, Kordel, Kette oder dergl. Besonders bevorzugt wird hierbei eine Ausführungsform, bei der sämtliche Einzelkörper über eine Schnur, Kordel, Kette oder dergl. miteinander verbunden sind.
Bei der vorstehend genannten Ausführungsform sind die Einzelkörper sciiiit kettenförmig entlang einem relativ flexiblen Verbindungsglied aufgereiht, das sich durch die Bohrungen der jeweiligen Einzelkörper erstreckt und an den entsprechenden Körperecken vom Bohrungsende des einen Körpers in die Bohrung des anderen Körpers eintritt. Da die Verbindungseinrichtung bei dieser Ausführungsform nicht starr $ ausgebildet ist, können zwei benachbarte Einzelkörper nahezu beliebig gegeneinander bewegt werden, so daß ein Zusammensetzen in der Vertikalen und Horizontalen ohne weiteres möglich ist.
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Zweckmäßigerweise sind die die Verbindungseinrichtung aufweisenden Körperecken abgeflacht. Dies hat den Vorteil, daß die Verbindungseinrichtung s beispielsweise die vorstehend erwähnte Schnur, innerhalb des durch die Abflachung gewonnenen Freiraumes angeordnet sein kann und somit beim Zusammenbau der Einzelkörper kaum hinderlich ist. Iiii übrigen werden durch die Abflachungen auch scharfe Kanten vermieden, über die sich die Schnur sonst hinwegerstrecken müßte.
Eine besonders bevorzugte Ausführungsform der Neuerung zeichnet sich dadurch aus, daß die Einzelkörper kubisch ausgebildet sind. Diese Kuben sind dann über die Verbindungseinrichtungen baukastenförmig zu einem Gesamtkörper zusammensetzbar, der vorzugsweise wieder ein Kubus ist. Naturgemäß sind auch andere Körperformen denkbar, wenn sie die eingangs angegebenen Bedingungen erfüllen.
Eine Ausführungsform der Neuerung weist siebenundzwanzig Einzelkörper und eine "offene" Schnur auf. Diese siebenundzwanzig Einzelkörper sind zu einem Kubus zusammensetzbar, dessen Seitenlänge von drei
s Einzelkörpern gebildet wird. Die Schnur ist bei dieser Ausführungs-
Ij form nicht in Schleifenform angeordnet, sondern weist zwei Enden auf,
die vorzugsweise an zwei Endkörpern befestigt sind. Die Endkörper
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'! sind somit nur an einer Ecke mit einer Verbindungseinrichtung ver-
' sehen, so daß für diesen Fall die vorstehend wiedergegebene Lehre
eine Ausnahme erfahrt. Derartige Ausführungsformen mit "offener"
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Schnur eignen sich insbesondere zum Zusammenbau von Gesamtkörpern, die eine ungerade Zahl von Einzelkörpern aufweisen, d.h. siebenundzwanzig, einhundertfünfundzwanzig etc.
Eine weitere Ausführungsform der Neuerung zeichnet sich dadurch aus, daß sie vierundsechzig Einzelkörper und eine "geschlossene" Schnur aufweist. Hierbei ist die Schnur in Schleifenform angeordnet, so daß die vorstehend erwähnten Endkörper entfallen. Diese Ausführungsfarm eignet sich insbesondere zum Zusammenbau von Gesamtkörpern, die eine gerade Anzahl von Einzelkörpern aufweisen, beispielsweise acht, vierundsechzig etc.
Um ein Kippen der Einzelkörper zu vermeiden, wird man im allgemeinen bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsfarmen keine elastischen Schnüre verwenden. Ein derartiger Einsatz ist jedoch nicht ausgeschlossen, falls derartige Nachteile nicht auftreten sollten.
Eine weitere Ausführungsform der Neuerung zeichnet sich dadurch aus, daß die Verbindungseinrichtung aus Steckglied und daran angepaßter Bohrung besteht. Bei dieser Ausführungsform müssen die Einzelkörper aneinandergesteckt werden, während bei den vorstehend beschriebenen Ausführungsformen nur ein Zusammensetzen erforderlich war. Die Steckglieder bzw. Bohrungen müssen dabei so angeordnet bzw. ausgebildet sein, daß eine Eckverbindung zwischen zwei Einzelkörpern möglich ist, wobei die Verbindungsglieder den Zusammenbau der Einzelkörper nicht
behindern sollten. Es empfiehlt sich somit auch bei dieser Ausführungsform eine Abflachung der entsprechenden Körperecken, um Raum für die Anordnung der Verbindungsglieder zu erhalten. Es ist offensichtlich, daß bei dBn aneinandersteckbaren Einzelkörpern eine von Ecke zu Ecke durchgehende Bohrung entfallen kann.
Die Verbindungseinrichtung kann auch aus flexiblen Verbindungsgliedern bestehen, die die Einzelkörper kettenförmig zusammenhalten. Die Verbindungsglieder sind dabei so flexibel ausgebildet (Kunststoff), daß benachbarte Einzelkörper nahezu beliebig relativ zueinander bewegt werden können. Diese Bewegungsmöglichkeiten müssen eine kettenförmige Aneinanderreihung der Einzelkörper und ein Zusammensetzen derselben zu einem einheitlichen Gesamtkörper zulassen.
Die Neuerung wird nunmehr anhand von bevorzugten Ausführungsbeispielen in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine erste Ausführungsform eines Einzelkörpers für ein neuerungsgemäß ausgebildetes Spiel;
Fig. 2 mehrere Einzelkörpsr der Fig. 1 zu einem Gesamtkörper zusammengesetzt, wobei die Einzelkörper an einer Schnur hängen;
Fig. 3 einen aus den Einzelkörpern der Fig. 1 und 2 zusammengesetzten Gesamtkörper mit vierundsechzig Einzelkörpern; und
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Einzelkörpers für ein neuerungsgemäß ausgebildetes Spiel.
In Fig. 1 iat Bin Einzelkörper 1 in Kubusform dargestellt, durch den entlang einer Körperdiagonalen eine Bohrung 5 geführt ist. Die Bohrung endet in zwei Körperecken 2 und 3, die, wie bei 4 gezeigt, abgeflacht sind. Derartige Einzelkörper 1 lassen sich über Verbindungseinrichtungen beispielsweise zu einem regelmäßigen Gbsamtkörper 7 zusammensetzen, wie er in Fig. 3 dargestellt ist.
Bei einer Ausführungsform des neuerungsgemäßen Zusammensetzspiels ist eine Vielzahl von derartigen, in Fig. 1 gezeigten Einzelkörpern 1 auf einer Schnur aufgereiht, die durch die jeweiligen Körperbohrungen 5 verläuft und an den Körperecken 2 und 3 in den Körper eintritt bzw. aus diesem austritt. Fig. 2 zeigt eine Reihe von derartigen Einzelkörpern 1, die mittels einer Schnur 6 verbunden und zu einem Gesamtkörper zusammengesetzt sind. Man erkennt, daß die Schnur 6 die Einzelkörper 1, wenn diese zusammengesetzt sind, etwa zickzackförmig durchläuft. Die Schnur kann entweder als geschlossene Schleife ausgebildet sein oder zwei Enden aufweisen, die an entsprechenden Endkörpern arretiert sind.
Über die Schnur 6 wird eine Eckverbindung zwischen zwei benachbarten Einzelkörpern 1 hergestellt, wobei die Schnur an den entsprechenden Ecken aus der jeweiligen Bohrung 5 des einen Einzelkörpers 1 aus-und in die entsprechende Bohrung des anderen Einzelkörpers eintritt. Wie bei 4 gezeigt, ist dieser Eckbereich abgeflacht, so daß die Schnur in dem dadurch gebildeten Freiraum von einem Einzelkörper in den anderen geführt werden kann, ohne das Zusammensetzen der Körper zu behindern.
In Fig. 4 ist eine abgewandelte Ausführungsform eines Einzelkörpers 10 dargestellt, der keine durchlaufende Bohrung aufweist. Als Verbindungseinrichtung wirkt bei diesem Einzelkörper keine Schnur, Kordel, Kette oder dergleichen, sondern die Einzelkörper 10 weisen an zwei auf einsr Körperdiagonalen gegenüberliegenden Ecken entsprechende Verbindungsglieder auf. In Fig. 4 sind diese Verbindungsglieder selbst nicht gezeigt, sondern nur die abgeflachten Eckbereiche 11, die entsprechende Verbindungselemente aufnehmen können. Beispielsweise können die Verbindungselemente aus einem Steckglied und einer daran angepaßten Bohrung bestehen.

Claims (6)

14. Mai 19B0 SchutzansprUche
1. Spiel zum Zusammensetzen einer Vielzahl van identischen, regelmäßig geformten, einem Kubus einschreibbaren Einzelkörpern mit ebenen Seitenflächen zu einem kraft- und/oder formschlüssig zusammengehaltenen, insbesondere regelmäßigen, Gesamtkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelkörper (1, 10) an zwei auf einer Körperdiagonalen gegenüberliegenden Ecken (2, 3) mit einer Verbindungseinrichtung versehen sind und daß die Verbindungseinrichtung aus einer entlang der Körperdiagonalen geführten und an den beiden Ecken (2, 3) endenden Bohrung (5) und einer durch die Bohrung geführten
Schnur (6), Kordel, KBtte oder dgl, besteht.
2. Spiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche
■ Einzelkörper (1) über eine Schnur (6), Kordel, Kette oder dgl.
miteinander verbunden sind.
3. Spiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die die Verbindungseinrichtung aufweisenden Körperecken (2, 3) abpeflacht (4, 11) sind.
4. Spiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Einzelkörper (1, 10) kubisch ausgebildet sind.
5. Spiel nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß es siebenundzwanzig Einzelkörper und eine "offene" Schnur aufweist.
6. Spiel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß es vierundsechzig Einzelkörper und eine "geschlossene" Schnur aufweist.
DE19808006970 1980-03-14 1980-03-14 Zusammensetzspiel Expired DE8006970U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19808006970 DE8006970U1 (de) 1980-03-14 1980-03-14 Zusammensetzspiel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19808006970 DE8006970U1 (de) 1980-03-14 1980-03-14 Zusammensetzspiel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8006970U1 true DE8006970U1 (de) 1980-07-31

Family

ID=6713757

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19808006970 Expired DE8006970U1 (de) 1980-03-14 1980-03-14 Zusammensetzspiel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8006970U1 (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3621744A1 (de) * 1986-06-28 1988-01-14 Froer Spielwaren Gmbh Wuerfelspiel
DE102004007460A1 (de) * 2004-02-13 2005-09-22 Jens Rochler Spielzeug zum Erstellen von unterschiedlichen, zumindest eindimensionalen geometrischen Anordnungen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3621744A1 (de) * 1986-06-28 1988-01-14 Froer Spielwaren Gmbh Wuerfelspiel
DE102004007460A1 (de) * 2004-02-13 2005-09-22 Jens Rochler Spielzeug zum Erstellen von unterschiedlichen, zumindest eindimensionalen geometrischen Anordnungen

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