DE8006362U1 - Konsole zur gelenkigen lagerung der zahnstangenabschnitte einer untertaegigen gewinnungsmaschine - Google Patents
Konsole zur gelenkigen lagerung der zahnstangenabschnitte einer untertaegigen gewinnungsmaschineInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Konsole zur gelenkigen Lagerung einer für den Vorschub einer untertägigen
Gewinnungsmaschine dienenden Zahnstange, deren Abschnitte an beiden Enden mit unterhalb der Verzahnung
befindlichen Ansätzen ausgestattet sind, die in eine in Zahnstangenlängsrichtung verlaufende Konsolenausnehmung
eingreifen und hier zusammen mit dem Ansatz des benachbarten Zahnstangenabschnittes von
je einem quer zur Zahnstangenlängsrichtung verlaufenden
Bolzen gehalten werden, der durch eine Bohrung des Ansatzes geführt und in beiden Konsolenwänden
gelagert ist.
Derartige Konsolen liegen auf dem an der versatzseitigen Wand des Strebfördermittels befestigten Zahnstangenhalter
auf, der, wie die einzelnen Rinnen des Strebfördermittels, in schußartige Abschnitte unterteilt
ist. Er besitzt in Höhe der Strebfördermitteloberkante ein zum Abbaustoß geöffnetes, der Schußlänge
entsprechendes Winkeleisen, das auf seinem waagerechten Schenkel zwei im Abstand der Zahnstangenabschnitte
voneinander angeordnete, mit ihm fest verschweißte Konsolen trägt. Jede der beiden Konsolen
nimmt die beiden Ansätze benachbarter Enden der Zahnstangenabschnitte auf und ist mit ihnen durch je einen
quer zur Längsrichtung des Strebfördermittels verlaufenden Bolzen gelenkig verbunden.
Beim Rücken des Strebfördermittels, vor allem in den Bereichen, in denen die auf dem Strebfördermittel verfahrbare
Gewinnungsmaschine mit ihrem Lösewerkzeug in den Abbaustoß eingeführt werden muu, treten ganz erhebliche
Querkräfte auf, die durch die Rückzylinder
hervorgerufen werden, die über das Fördermittel und
die Zahnstange die Gewinnungsmaschine in den Abbaustoß hineindrücken. Diese Kräfte werden zu einem wesentlichen Teil Über die Konsolen in die Zahnstange
eingeleitet und treten über die die Zahnstange umgreifenden Führungsstücke der Gewinnungsmaschine in
den Maschinenkörper über. Dabei werden neben dem in die Konsole eingreifenden Ansatz der Zahnstangenabschnitte
vor allem die beiden Konsolenwände belastet, und es wird im Extremfall die dem Kohlenstoß zugev
wandte freie Konsolenwand erheblich verformt.
Aufgabe der Erfindung ist es, die Konsolen so auszubilden, daß sie den auf sie einwirkenden Querkräften
besser gewachsen sind.
Dazu geht die Erfindung von der eingangs erläuterten Konsole aus und schlägt vor, sie als Wanne auszubilden,
deren die Ansätze benachbarter Zahnstangenabschnitte aufnehmende Mulde eine der Ansatzdicke entsprechende
Breite hat. Konsolen dieser Bauart sind durch die stirnseitig geschlossene, wannenförmige Aust
nehmung besondere widerstandsfähig. Hierfür ist nicht
allein die Form der Ausnehmung ausschlaggebend, sondern in gleichem Maße auch die auf die Ansatzdicke der
Zahnstangenabschnitte abgestellte Ausnehsungsbreite*
Durch sie werden die beiden Bolzen von den durch Querkräfte verursachten Biegemomenten entlastet und die
Zahnstangenabschnitte stets in einer Lage gehalten, in der ihre in die Ausnehmung eingreifenden Ansätze
' nicht verkanten können.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann bei
Konsolen, die zur Aufnahme von mit horizontalen Triebstöcken ausgestatteten Zahnstangenabschnitten
bestimmt und mit einem Ansatz ihrer versatzseitigen Lasche mit der Konsole verbunden sind, die dem Strebfördermittel
benachbarte Konsolenwand unterhalb der Triebstocke angeordnet und mit einer die Drehbewegung
des Antriebsrades der Gewinnungsmaschine nicht behindernden Verzahnung ihrer den Triebstöcken zugewandten
Fläche versehen sein. Eine so ausgebildete Konsolenausnehmung läßt sich auf eine Breite beschränken, die
nur wenig größer als die Dicke der eingreifenden Zahnstangenansätze ist und benötigt nur wenig Raum auf dem
Zahnstangenhalter.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Abbildung dargestellt und im folgenden Beschreibungsteil
näher erläutert.
Die Konsole ist mit 1 bezeichnet. Sie ist wannenförmig ausgebildet und mit einer muldenförmigen,stirnseitig
geschlossenen Ausnehmung 2 versehen. In diese Ausnehmung 2 greifen benachbarte Zahnstangenabschnitte 3 mit
je einem Ansatz 4 ein, der eine der Ausnehmung 2 entsprechende Breite hat. Die einzelnen Zahnstangenabschnitte
3 werden von zwei unterschiedlich dicken Lasehen 5,6 gebildet, die durch horizontal angeordnete
Triebstöcke 7 miteinander verbunden sind.
Die dem Strebfördermittel 8 benachbarte Konsolenwand 9 befindet sich unterhalb der Triebstocke 7· Sie besitzt
zahnartige Bohrungsverstärkungen 10, die die Drehbewe-
* t I I Il
I III
I III
ι -s-
1 Antriebsrades der Gewinnungsmaschine nicht behin-
v dem. Quer zur Zahnstangenlängsrichtung ist sowohl
: die versatzseitige, stärker ausgebildete Konsolen-
ι 5 wand 11 als auch die ihr gegenüberliegende Seiten-
$ wand 9 mit Bohrungen 13» 12 versehen. Bolzen 14» die
durch eine Bohrung 15 des Zahnstangenansatzes 4 gets führt sind, halten die beiden Zahnstangenabschnitte
3 in der Konsole 1. Sie.sind gegen seitliches Ver-
|i ' durch eine Ausnehmung 17 der versatzseitigen Konsole
!' eingeschlagen wird. Unterhalb der Konsolenausneh-
f, 15 ters 20, befindet sich jeweils eine Bohrung 21, durch
ν die die Spannhülse l6, zum Auswechseln des Bolzens
Die stirnseitigen Wände 22 der Konsolen 1 verlaufen schräg nach unten und passen sich damit den in die
20 Konsole 1 eingreifenden Zahnstangenansätzen 4 an. Daher
behindern sie deren vertikale Abwinkelung nicht. Da eine der beiden Konsolenbohrungen 12,13» und zwar
die der Stoßstelle der Rinnenschüsse benachbarte Bohrung 12,langlochartig ausgebildet ist, besteht zwi-
25 sehen benachbarten Zahnstangenabschnitten 3 und damit
auch zwischen benachbarten Förderrinnen 8 eine hinreichende horizontale Bewegungsmöglichkeit.
Alle Konsolen 1 liegen auf dem an der versatzseitigen Wand des Strebfördermittels 8 befestigten Zahnstangen-30
halter 20 auf, der, wie die einzelnen Rinnen des Streb-
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la ■ I···
fordernd.ttels 8, in schußartige Abschnitte unterteilt
ist. Er besitzt in Höhe der Strebfördermitteloberkante
2 3 ein zum Abbaustoß geöffnetes, der Schußlänge entsprechendes Winkeleisen 19* das auf seinem waagerechten
Schenkel 24 zwei im Abstand der Zahnstangenabschnitte
3 voneinander angeordnete, mit ihm fest verschweißte Konsolen 1 trägt. Jede der beiden Konsolen 1 nimmt die beiden
Ansätze 4 benachbarter Enden der Zahnstangenabschnitte 3 auf und ist mit ihnen durch die quer zur Längsrichtung
des Strebfördermittels 8 verlaufenden Bolzen 14 gelenkig verbunden. Das die Konsolen 1 tragende Winkeleisen
19 ist mit einem gleichlangen, winkelförmig gebogenem Blech 25, das sich zum Versatz hin öffnet und mit in gleich
mäßigen Abständen angebrachten Verstärkungsrippen 26, die das winkelförmige Blech 25 und das Winkeleisen 19 verbinden,
verschweißt. Die Rippen 26 sind mit zwei übereinanderliegenden Bohrungen 27 ausgestattet, an denen die Rückzylinder
des Strebausbaues angeschlossen sind.
Claims (2)
1. Konsole zur gelenkigen Lagerung einer für den Vorschub einer untertägigen Gewinnungsmaschine dienenden
Zahnstange, deren Abschnitte an beiden Enden mit unterhalb der Verzahnung befindlichen Ansätzen
ausgestattet sind, die in eine in Zahnstangenlängsrichtung verlaufende Konsolenausnehmung
eingreifen und hier zusammen mit dem Ansatz des benachbarten Zahnstangenabschnittes von je einem quer
zur Zahnstangenlängsrichtung verlaufenden Bolzen gehalten werden, der durch eine Bohrung eines der
beiden Ansätze geführt und in beiden Konsolenwänden gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Konsole (1) als Wanne ausgebildet ist, deren die Ansätze (4) benachbarter Zahnstangenabschnitte (3)
aufnehmende Mulde (2) eine der Ansatzdicke entsprechende Breite hat.
2. Konsole nach Anspruch 1 zur Aufnahme von mit horizontalen
Triebstöcken ausgestatteten Zahnstangenabschnitten,
die mit einem Ansatz ihrer versatzseitigen Lasche mit der Konsole verbunden sind, dadurch
gekennzeichnet, daß die dem Strebfördermittel (8) benachbarte Konsolenwand (9) sich unterhalb der Triebstocke
(7) befindet und mit einer die Drehbewegung des Antriebsrades der Gewinnungsmaschine nicht behindernden
Verzahnung (10) ihrer den Triebstöcken (7) zugewandten Fläche versehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808006362 DE8006362U1 (de) | 1980-03-08 | 1980-03-08 | Konsole zur gelenkigen lagerung der zahnstangenabschnitte einer untertaegigen gewinnungsmaschine |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808006362 DE8006362U1 (de) | 1980-03-08 | 1980-03-08 | Konsole zur gelenkigen lagerung der zahnstangenabschnitte einer untertaegigen gewinnungsmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8006362U1 true DE8006362U1 (de) | 1983-01-20 |
Family
ID=6713562
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808006362 Expired DE8006362U1 (de) | 1980-03-08 | 1980-03-08 | Konsole zur gelenkigen lagerung der zahnstangenabschnitte einer untertaegigen gewinnungsmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8006362U1 (de) |
-
1980
- 1980-03-08 DE DE19808006362 patent/DE8006362U1/de not_active Expired
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