DE8004676U1 - Kuehltheke - Google Patents
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- Cold Air Circulating Systems And Constructional Details In Refrigerators (AREA)
Description
if Die Erfindung bezieht sich auf eine Kühltheke mit einem den Ver-
" dampferraum abdeckenden Kühlboden, unter dem ein oder mehrere
' Ventilatoren sowie in Distanz dazu mindestens ein Verdampfer an-
■;; geordnet sind.
ί Bei den verkehrsüblichen Kühltheken dient der Kühlboden dazu, den
I Verdampferraum nach oben abzudecken. Auf dem Kühlboden wird die I zum Verkauf angebotene Ware ausgebreitet. UnterhcLb des Kühlbodens
i befindet sich die zum Kühlen der Ware erforderliche maschinelle
§ 10 Einrichtung, die im wesentlichen aus den Ventilatoren und der Ver-I
dampferanordnung besteht. Der Boden des Verdampferraumes ist gell
neigt ausgebildet und enthält eine Sammelrinne, in der sich ' Kondensat ansammeln kann.
;:; 15 Von Zeit zu Zeit ist es erforderlich, den Verdampferraum zu reinigen,
,:. wozu der Kühlboden abgenommen oder abgeschwenkt werden muß. Zufolge
j der oxisfesten Anordnung der Ventilatoren ist aber der Zugang zum
ι Verdampferraum erschwert, «as sich besonders dann nachteilig aus=
: wirkt, wenn der Verdampfer vereist ist.
ΐ 20
: Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, den Zugang zum Ver-
I dampferraum und die Säuberung, insbesondere des Kühlkörpers, zu
i·: erleichtern, wobei der Wirkungsgrad der Kühlleistung nicht nur auf-
!' recht erhalten bleiben sondern auch wirksam gesteigert werden soll.
P 25
Zur Lösung dieser Aufgabe wird mit der Erfindung vorgeschlagen, die Ventilatoren an der Unterseite des schwenkbar gestalteten
Kühlbodens zu befestigen und mit einer in Richtung zum Verdampfer abfallend geneigten Strömungsachse schräg anzuordnen.
Hierzu erweist es sich als vorteilhaft, wenn die Ventilatoren an einem den Verdampferraum durchsetzenden Staublech angeflanscht sind
und das Staublech an der Unterseite des Kühlbodens befestigt sowie auf der Oberseite eines den Verdampferraum nach unten abschließenden
Isoliergehäuses abgestutzt ist.
Mit dieser erfindungsgemäßen Maßnahme wird die Möglichkeit eröffnet,
beim Abschwenken des Kühlbodens einen freien Zugang zum Verdampfer zu schaffen und auch die davonfliegende Sammelrinne des
Isoliergehäuses mühelos erreichen zu können. Es kann daher Kondensat schnellstens entfernt und auch der Verdampfer leicht gewartet werden,
weil die Ventilatoren mit dem Kühlboden aufwärts geschwenkt sind und nicht mehr den Weg zum Verdampferraum versperren.
Zufolge dieser erfindungsgemäßen Anordnung der abschwenkbar angeordneten
Ventilatoren entstehen aber zusätzliche Probleme dahingehend, die Ansaugluft den Ventilatoren möglichst widerstandslos zuzuführen.
Zu diesem Zweck sieht die Erfindung im Rahmen eines Ausführungsbeispieles
vor, daß der Kühlboden über die Ventilatoren hinweg in Richtung zur Kundenseite der Kühltheke unter Bildung einer Ansaugkammer
geführt ist und daß ein die Ansaugkammer kundenseitig abschließendes, mit Lufteintrittsöffnungen versehenes Hohlprofil vorgesehen ist. Bei
einer Ausgestaltung der Erfindung besteht das Hohlprofil aus einem, eine Reihe distanziert voneinander angeordneter Auflagestücke kunden-
• * ■ ·
seitig übergreifenden Alu-Strangpreßprofil und einer Lochblende,
die an der gegenüberliegenden Seite mit den Auflagestücken hohlraumbildend
verbunden ist.
Damit wird das Problem gelöst, die technische Zuführung der Kühlluft
zu den Ventilatoren von der Kundenseite aus nicht sichtbar zu machen und dennoch ausreichende Strömungsquerschnitte zu erreichen.
Zu diesem Zwek sind die Auflagestücke stufenartig ausgebildet und
auf einer Quertraverse befestigt, wobei die stufenartige Absetzung sich in Richtung zur Ansaugkammer erstreckt und dort zwischen benachbarten
Auflagestücken Strömungskanäle bildet.
Die Ansaugluft wird daher kundenseitig von dem Alu-Strangpreßprofil
begrenzt. Die Auflagestücke, welche in Distanz zueinander angeordnet sind, dienen zur Abstützung des Alu-Strangpreßprofiles und bilden
außerdem zwischen sich Strömungskanäle, weil die Auflagestücke stufenartig abgesetzt sind. Demgemäß bilden die Auflagestücke die
Ansaugkammer, obwohl sie auf einer durchgehenden Quertraverse befestigt sind, weil sie in Richtung zum Verdampferraum stufenartig
abgesetzt sind. Der bedienungsseitige Rand der Auflagestücke wird von der Lochblende abgedeckt, deren Löcher einen genügend großen
Einströmquerschnitt für die anzusaugende Luft bilden. Selbstverständlich
ist die Lochblende der stufenartigen Ausbildung der Auflagestücke angepaßt.
Darüberhinaus sieht aber die Erfindung noch vor, daß der Kühlboden
in dem den Hohlprofil benachbarten Bereich ebenfalls mit Lufteintrittsöffnungen versehen sind, die sich zweckmäßigerweise in einer
vom Hohlprofil distanzierten Abkantung des Kühlbodens befinden, welche
sich auf den stufenartigen Absetzungen der Auflagestücke abstützt.
Die Ansaugluft kann also auf zwei verschiedenen Wegen in die Ansaugkammer
gelangen, nämlich einerseits durch die Lochblende und andererseits durch die Lufteintrittsöffnungen der Abkantung des KUhlbodens.
Der zwischen der Abkantung und dem Hohlprofil bzw. der Lochblende
befindliche Zwischenraum wird von der Bedienungsseite aus nicht bemerkt, weil die Auflagestücke bzw. das Alu-Strangpreßprofil die
Ebene des KUhlbodens überragen.
Der zwischen der Abkantung und dem Hohlprofil bzw. der Lochblende
befindliche Zwischenraum wird von der Bedienungsseite aus nicht bemerkt, weil die Auflagestücke bzw. das Alu-Strangpreßprofil die
Ebene des KUhlbodens überragen.
Es erweist sich außerdem als vorteilhaft, wenn das Alu-Strangpreßprofil
kundenseitig mit rinnenartigen Profilierungen fUr das Anordnen
von Preisschildern, einer Scheibenheizung und einer Scheibendichtung
von Preisschildern, einer Scheibenheizung und einer Scheibendichtung
versehen ist. Zweckmäßigerweise sitzt das Alu-Strangpreßprofil mit |
seinem abgewinkelten unteren Randbereich dichtend auf der Taschen- |
ablageplatte der Kühltheke auf und umgreift diese randseitig, so I
daß dieser Randbereich mit der Quertraverse verbunden werden kann. |
vollkommen vermieden. Di erfindungsgemäße Anordnung erlangt, von ;
der Kundenseite aus gesehen, einen harmonischen übergang. ■
Π4ο erfindungsgemäße Gesamtkonzeption einer Kühltheke bietet aber |
auch die Möglichkeit, eine neue Gestaltung des Verdanpfers anzu- |
wenden und damit den Wirkungsgrad der Kühlleistung zu erhöhen. ■
k 2-5 mit seinem unteren Rand in Distanz zum darunter befindlichen Isolier- <-
gehäuse zur Bildung eines Strömungskanales angeordnet ist. Es er- |
•als i
weist sicm besonders vorteilhaft, wenn nach der Einströmöffnung des [j
brechungen versehenes Rohr für eine Flüssigkeits bzw. Feuchtigkeits- |
^0 verteilung angeordnet ist, wobei zweckmäßigerweise der Abstand des Rohres <
zum Isoliergehäuse größer als zum unteren Rand des Verdampfers ist. ·
Zufolge der nach unten geneigten Ausströmöffnung der Ventilatoren wird eh Teil der geführten Luft durch diesen Strömungskanal geführt.
Dies hat zunächst zur Folge, daß der Verdampfer an seiner Außenfläche nicht vereisen kann. Andererseits wird zufolge dieses
Strömungskanals und durch die in seinem An fangsbereich befindliche
Rohranordnung eine lange Mischstrecke bei einer kleinen bzw. kurzen Bauart des Verdampfers erreicht, in der die strömende
Luft mit Flüssigkeit bzw. Feuchtigkeit angereichert und intensiv gemischt wird. Damit wird die Kühlleistung des Verdampfers wesentlieh
erhöht und die Vereisungsgefahr bzw. Wartungsnotwendigkeit gemindert.
Es empfiehlt sich, die Düsen oder sonstigen Durchbrechungen in dem den Strömungskanal durchsetzenden Rohr in der 6- bis 9-Uhr-Position,
bezogen auf eine von rechts ankommende Strömung, anzuordnen. Die aus diesen Düsen austretende Feuchtigkeit bzw. Flüssigkeit
wirkt sich niederschlagend auf die den Strömungskanal durchsetzende Luft aus, wobei es sich empfiehlt, das Rohr an einen
Dampfgenerator anzuschließen, der Gegenstand einer anderen Erfindung ist.
Es empfiehlt sich aber auch, an der Einlaufseite des Strömungskanales
ein an sich bekanntes Vernebelungsrohr anzuordnen. Zweckroäßigerweise
ist der Verdampfer entgegengesetzt zu den Ventilatoren geneigt angeordnet.
Demgemäß erweist es sich als zweckmäßig, den unterhalb des Verdampfers
befindlichen Isolierboden ebenfalls geneigt auszubilden, was den Vorteil hat, daß die Strömung der Ventilatoren abgelenkt wird und dadurch
weiterhin den Wirkungsgrad erhöht.
Es liegt auf der Hand, daß einige Merkmale der Erfindung unabhängig
von den anderen Merkmalen verwirklicht werden können. So hängt beispielsweise die Verdampferanordnung nicht funktionell
davon unbedingt ab, daß die Ventilatoren mit dem Kühlboden anhebbar
sind. Auch bei ortsfest angeordneten Ventilatoren wäre die Gestaltung des Verdampfers von Vorteil.
Andererseits ist die Ausgestaltung des Ansaugkanales kundenseitig ebenfalls funktionell urabhängig davon, daß die Ventilatoren mit
dem Kühlboden anhebbar sind.
In ihrer Kombination führen die Merkmale der Erfindung jedoch zu einer überraschenden Leistungssteigerung der Kühltheke in Verbindung
mit einer pflegeleichteren Anordnung. Die Befindung beschränkt sich
daher nicht auf die Kombination.
Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Zeichnung. In ihr ist die Erfindung schematisch und beispielsweise dargestellt. Es
zeigen:
gemäß Fig. 1 und
Fig. 3: eine vergrößerte Querschnitts-Darstellung der Zone B
gemäß Fig. 1.
Im Ausührungsbeispiel der Fig. 1 ist eine vereinfachte Darstellung
einer Kühltheke gezeigt, bei der kundenseitig eine transparente Frontscheibe 25 und bedienungsseitig eine tischartige Gestaltung
gezeigt sind. Die Frontscheibe 25 ist im Lager 27 schwenkbar angeordnet.
Die Ware liegt auf einem Kühlboden 3 ausgebreitet, der einen Verdampferraum 29 nach oben abschließt. Der Verdampferraum 29
ist nach unten durch ein Isoliergehäuse 5 abgeschlossen. Der Kühlboden 3 ist um das Lager 28 verschwenkbar.
Innerhalb des Verdampferraumes 29 befindet sich ein Ventilator 1 bzw. eine Reihe solcher Ventilatoren 1, welche die Luft aus dem
zwischen der Frontscheibe 25 und dem Kühlboden 3 gebildeten Raum ansaugen und einem Verdampfer 22 zuführen, von wo aus die gekühlte
Beim Gegenstand der Erfindung ist nun der einzelne Ventilator am Kühlboden 3 angeflanscht und folglich mit dem Kühlboden 3 um
das Lager 28 hochschwenkbar. Wenn man darüberhinaus die Frontscheibe
25 um das Lager 77 hochschwenkt, ist der Verdampferraum bis zum Verdampfer 22 frei zugänglich. Infolgedessen ist die von
der Oberfläche des Isoliergehäuses 5 gebildete Sammelrinne 6 leicht erreichbar und vom Kondensat befreibar.
Je nachdem, welche Länge die Kühltheke aufweist, sind mehrer Ventilatoren
1 nebeneinander angeordnet* Sie sind an einem, den Verdampferraum
29 quer durchsetzenden Staublech 2 befestigt, das seinerseits an der Unterseite des Kühlbodens 3 angeflanscht ist. Der zweckmäßigerweise
abgekantete untere Rand des Staubleches 2 stützt sich auf der Wand 4 des Isoliergehäuses 5 ab. Das Staublech 2 ist in
einem solchen Winkel 7 am Kühlboden 3 befestigt, daß sich eine schiD g nach unten gegen das Isoliergehäuse 5 gerichtete Strömung
^0 ergibt.
Wie auch die Fig. 2 zeigt, ragt der Kühlboden 3 über die Ventilatoren
1 kundenseitig hinaus und bildet eine Ansaugkammer 11 gegenüber dem Isoliergehäuse 5. Das besondere Problem besteht
darin, diese Ansaugkammer 11 kundenseitig so abzuschließen, daß sie im äußeren Erscheinungsbild unauffällig ist aber dennoch
die Voraussetzung dafür bietet, daß genügend Ansaugluft zur Verfügung gestellt werden kann.
lagestücken 12, distanziert voneinander, befestigt. Diese Auflagestücke
12 sitzen auf einer durchgehenden Traverse 13 und werden beispielsweise mit Schrauben 31 befestigt. Sie sind stufenartig
abgesetzt. Der stufenartige Ansatz 30 ragt in Richtung zur Ansaugkammer 11 vor. Infolgedessen wird zwischen den stufenartigen
Ansätzen 30 der einzelnen Auflagestücke 12 jeweils ein Kanal gebildet, durch den die angesaugte Luft in die Ansaugkammer 11 gelangen
kann. Kundenseitig sind die Auflagestücke 12 von einem Alu-Strangpreßprofil 15 umgriffen, das mit seinem Führungssteg
am oberen Rand an den Auflagestucken 12 eingehängt ist. Die Außenseite dieses Alu-Strangpreßprofiles 15 ist mit Profilierungen 16, 17, 18,
beispielsweise für die Anordnung von Preisschildern, für Scheibenheizung und für Scheibendichtung versehen. Diese Auflagestücke
sind außerdem mit seitlichen Aussparungen 37. welche nicht durchgehend zu sein brauchen, versehen, um Materialersparnis zu erzielen.
Bedienungsseitig sind die Auflagestücke 12 mit einer Lochblende überdeckt, deren Löcher in wahlweiser Anordnung eine Durchströmung
der Luft aus dem Raum zwischen der Frontscheibe 25 und dem Kühlboden 3 (vgl. Fig. 1) in die Ansaugkammer ermöglichen. Die Lochblende
14 ist der stufenartigen Ausbildung der Auflagestücke 12
angepaßt, so daß nicht nur über den vertikalen sondern auch über den horizontalen Bereich der Lochblende 14 Luft eingesaugt werden
kann.
5 Der Kühlboden 3 ist in Distanz vor der Lochblende 14 mit einer
Abkantung 9 versehen, in der sich ebenfalls Luftdurchtrittsöffnungen
10 befinden. Die Luft kann also durch drei Flächen 14, mit darin befindlichen Lufteinströmöffnungen in die Ansaugkammer
gelangen. Die Abkantung 9 sützt sich auf der horizontalen Fläche
10 der Lochblende 14 bzw. der Auflagestücke 12 ab. Die Auflagestücke
können außerdem mit Hilfe der Schrauben 32 am Isoliergehäuse 5 befestigt werden. Der zwischen der Abkantung 9 und der Lochblende
bzw. den Auflagestücken 12 befindliche Zwischenraum kann von der Kundenseite aus nidit eingesehen werden, weil die Auflagestücke
15 und das Alu-Strangpreßprofil 15 die Ebene des Kühlbodens 3 überji
,· ragen.
:·: In Fig. 2 ist außerdem gezeigt, daß das Alu-Strangpreßprofil 15,
ί welches auch aus anderem Material bestehen kann, am unteren Rand
I 20 abgewinkelt ist, so daß es mit der Abwinkelung 34 auf einer Taschen-
|; ablageplatte 19 der Kühltheke aufsitzt und darunter eine Flansch-
;■:. leiste 35 besitzt, welche den Rand der Taschenablageplatte 19 um-
:f greift und mit der Quertraverse 13 verschraubt ist. Auf diese Weise
I wird ein sauberer Abschluß des Profiles 15 gegenüber der Taschenab-
p 25 lageplatte 19 erreicht, ohne daß die Verbindungsmittel von außen
;; her sichtbar sind.
; Wie die Fig. 3 zeigt, ist der Verdampfer 22 gegenüber dem Isoliergef
häuse 5, dessen obere Fläche durch den Isolierboden 23 gebildet ist,
;, 30 distanziert angeordnet. Dadurch wird ein Strömungskanal 20 gebildet,
durch den ein Teil der vom Ventilator 1 erzeugten Strömung geführt
wird. Diese Strömung hat zur Folge, daß der Verdampfer 22 nicht vereisen kann.
Darüberhinaus ist in diesem Strömungskanal eingangsseitig ein
den Strömungskanal 20 durchsetzendes Rohr 21 angeordnet, dessen Abstand zum Isolierboden 23 größer als zum unteren Rand des Verdampfers
22 ist. Dadurch wird die Luftströmung so verzweigt, daß ein größerer Anteil unterhalb des Rohres 21 vorbeifließen muß.
Dieses Rohr 21 weist mehrere Düsen 24 auf, die beim Ausführungsbeispiel in der 6- bis 9-Uhr-Stellung angeordnet sind, wenn die
<bzw. Feuchtigkeit wird die im Rohr 21 geführte Flüssigkeit^ welche vorzugsweise von
einem Dampfgenerator stammt, schräg nach unten auf die Luftströmung
geführt, wodurch eine intensive Durchmischung der Luft mit gefällter Flüssigkeit stattfindet, bis die Luft den Verdampfer 22 passiert hat.
Auf diese Weise wird ein intensiver Wirkungsgrad für die Kühlung und Befeuchtung der Luft, welche den Verdampfer 22 nicht passiert, erreicht.
An der Eingangsseite des Verdampfers 22 kann außerdem, in machen Fällen auch anstelle des Rohres 21, ein Vernebelungsrohr 38 in üblicher
Bauart vorgesehen sein.
Der Verdampfer 22 ist entgegengesetzt zur Strömungsrichtung 8 der Ventilatoren 1 geneigt. Demgemäß ist auch der Isolierboden 23 des
Isolierkörpers 5 geneigt, so daß von beiden Seiten aus die Sammelrinne 6 (vgl. Fig. 1) beschickt werden kann.
1 Ventilator
2 Staublech
3 Kühlboden
4 Wand
5 Isoliergehäuse
6 Sammelrinne
7 Winkel
δ Luftströmung
9 Abkantung
10 Luftdurchtrittsöffnung
11 Ansaugkammer
12 Auflagestück
13 Traverse
14 Lochblende
15 Alu-Strangpreßprofil
16 Profilierung für Preisschild
17 Profilierung für Scheibenheizung
18 Profilierung für Scheibendichtung
19 Taschenablageplatte 20 Strömungskanal
21 Rohr
22 Verdampfer
23 Isolierboden
24 Düse
25 Frontscheibe
t · * r
2ό Bedienungsseite
27 Lager
28 Lager
29 Verdampferraum
30 stufenartiger Ansatz
31 Schraube
32 Schraube
33 Schraube
34 Abwinkelung 35 Flanschleiste
36 Führungssteg
37 Aussparung
38 Vernebelungsrohr
39 Hohlprofil 15
Claims (16)
1) Kühltheke mit einem den Verdampferraum abdeckenden Kühlboden, unter
dem ein oder mehrere Ventilatoren sowie in Distanz dazu mindestens ein Verdampfer angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventilatoren (1) an der Unterseite des schwenkbar gestalteten Kühlbodens (3) befestigt und mit einer in Richtung
zum Verdampfer (22) abfallend geneigten Strömungsachse schräg angeordnet sind.
2) Kühltheke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventilatoren (1) an einem den Verdampferraum (29) durchsetzenden Staublech (2) angeflanscht sind und das Staublech (2)
an der Unterseite des Kühlbodens (3) befestigt sowie auf der Oberseite eines den Verdampferraum (29) nach unten abschließenden
Isoliergehäuses (5) abgestützt ist.
15
15
3) Kühltheke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühlboden (3) über die Ventilatoren (1) hinweg in Richtung zur Kundenseite unter Bildung einer Ansaugkammer (11)
geführt ist und daß ein die Ansaugkammer (11) kundenseitig abschließendes,
mit Lufteintrittsöffnungen (10) versehenes Hohlprofil (39) vorgesehen ist.
4) Kühltheke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
daß das Hohlprofil (39) aus einem, eine Reihe distanziert voneinander angeordneter Auflagestücke (12) kundenseitig übergreifenden
Alu-Strangpreßprofil (15) und einer Lochblende (14) besteht,
die an der gegenüberliegenden Seite mit den Auflagestücken (12)
hohlraumbildend verbunden ist.
5) Kühltheke nach Anspruch 3 oder 4, dadurch g e k e η η -
zeichnet, daß die Auflagestücke (12) stufenartig abgesetzt ausgebildet und auf einer Quertraverse (13) befestigt sind,
wobei die stufenartige Absetzung (30) sich in Richtung zur Ansaugkammer (11) erstreckt und dort zwischen benachbarten Auflagestücken
(12) Stxömungskanäle bildet«
6) Kühltheke nach Anspruch 3 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lochblenda (14) der stufenartigen Ausbildung der Auflagestücke (12) angepaßt ist.
7) Kühltheke nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet,
daß der Kühlboden (3) in dem den Hohlprofil (39) benachbarten Bereich ebenfalls mit Lufteintrittsöffnungen (10)
versehen ist.
8) Kühltheke nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lufteintrittsöffnungen (10) sich in einer vom
Hohlprofil (39) distanzierten Abkantung (9) des Kühlbodens (3) befinden, die sich auf den stufenartigen Absetzungen (30) der
Auflagestücke (12) abstützt.
9) Kühltheke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß das Alu-Strangpreßprofil (15) kundenseitig mit rinnenartigen
Profilierungen (16,17,18) für das Anordnen von Preisschildern, einer Scheibenheizung und einer Scheibendichtung versehen
ist.
• · C ·
13' 1
13' 1
10) Kühltheke nach Anspruch 4 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Alu-Strangpreßprofil (15) mit
seinem abgewinkelten unteren Randbereich dichtend auf der Taschenablageplatte (19) der Kühltheke aufsitzt und diese
randseitig umgreifend mit der Quertraverse (13) verbunden ist.
11) Kühltheke, insbesondere nach Anspruch 1, .oder einem der folgenden,
dadurch gekennzeichnet , daß der Verdampfer (22)
mit seinem unteren Rand in Distanz zum darunter befindlichen Isoliergehäuse (5) zur Bildung eines Strömungskanales (20)
angeordnet ist.
12) Kühltheke nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
daß nach der Einströmöffnung des Strömungskanals (20) ein ihn durchsetzendes, mit Düsen (24) oder sonstigen Durchbrechungen
versehenes Rohr (21) für eine Flüssigkeitsverteilung angeordnet ist.
13) Kühltheke nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß der Abstand des Rohres (21) zum Isoliergehäuse (5) gxßer als zum unteren Rand des Verdampfers (22) ist.
14) Kühltheke nach Anspruch 12 oder 13, dadurch g e k e π η zeichnet,
daß die Düsen (24) oder sonstigen Dyr_chbrechungen in der 6 bis 9-Uhr-Position, bezogen auf eine von
rechts ankommende Luftströmung, angeordnet sind.
15) Kühltheke nach Anspruch 12 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (21) an einen Dampfgenerator
angeschlossen ist.
- 4 - I
16) Kühltheke nach Anspruch 11 oder folgenden, dadurch gekenn- |j
'i< zeichnet, daß an der Einlaufseite des Strömungskanals
(20) ein an sich bekanntes Vernebelungsrohr (38) angeordnet ist.
5 17) Kühltheke nach Anspruch 11 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Verdanpfer (22) entgegengesetzt zu
den Ventilatoren (1) geneigt angeordnet ist.
Dipl.-Ing.H.-D.Ernicke 10 Patentanwal t
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808004676 DE8004676U1 (de) | 1980-02-21 | 1980-02-21 | Kuehltheke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808004676 DE8004676U1 (de) | 1980-02-21 | 1980-02-21 | Kuehltheke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8004676U1 true DE8004676U1 (de) | 1980-07-10 |
Family
ID=6713090
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808004676 Expired DE8004676U1 (de) | 1980-02-21 | 1980-02-21 | Kuehltheke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8004676U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3105886A1 (de) * | 1981-02-18 | 1982-08-26 | Allgemeine Kühlmöbelbau GmbH & Co KG, 8904 Friedberg | Verkaufstheke |
| FR2658260A1 (fr) * | 1990-02-09 | 1991-08-16 | Europ Ind Froid | Profile pour vitrine frigorifique et agencement de vitrine frigorifique utilisant un tel procede. |
-
1980
- 1980-02-21 DE DE19808004676 patent/DE8004676U1/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3105886A1 (de) * | 1981-02-18 | 1982-08-26 | Allgemeine Kühlmöbelbau GmbH & Co KG, 8904 Friedberg | Verkaufstheke |
| FR2658260A1 (fr) * | 1990-02-09 | 1991-08-16 | Europ Ind Froid | Profile pour vitrine frigorifique et agencement de vitrine frigorifique utilisant un tel procede. |
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