DE8002961U1 - Aschenbecher mit vorrichtung zum raschen ausloeschen von zigaretten u.dgl. - Google Patents
Aschenbecher mit vorrichtung zum raschen ausloeschen von zigaretten u.dgl.Info
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- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F19/00—Ash-trays
- A24F19/10—Ash-trays combined with other articles
- A24F19/14—Ash-trays combined with other articles with extinguishers
Landscapes
- Passenger Equipment (AREA)
- Cigarettes, Filters, And Manufacturing Of Filters (AREA)
Description
Aschenbecher mit Vorrichtung zum raschen Auslöschen von Zigaretten u.dgl.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Aschenbecher mit Vorrichtung zum raschen Auslöschen von
Zigaretten u.dgl.
Wie allen Rauchern bekannt ist, ist es zum vollständigen Auslöschen einer Zigarette gewöhnlich notwendig,
die Zigarette selbst im Aschenbecher zu zerdrücken, so daß die glühenden Tabakteile vollkommen
zerstückelt werden und das Weiterbrennen verhindert wird.
Obwohl dieser Vorgang äußerst einfach ist, ist er jedoch nicht frei von Nachteilen, unter welchen der
erste darin besteht, daß sich der Raucher gewöhnlich die Pinger mit der Asche beschmutzt und daß eine
gewisse Geschicklichkeit erforderlich ist, um das vollständige und sichere Auslöschen der Zigarette
zu erreichen.
Es ist ebenfalls bekannt, daß die Zigaretten sehr oft nicht ganz ausgelöscht werden. Dann erfolgt ein
Weiterbrennen, verbunden mit der Entwicklung von
üblen Gerüchen, insbesondere dann, wenn eine Verbrennung des Filterteils der Zigarette stattfindet.
Ein weiterer Nachteil besteht ferner darin, daß das erwähnte System zum Auslöschen einer Zigarette in der
Tat zur Vernichtung des restlichen Teils der Zigarette führt.
Aus diesen Gründen ist dieses System praktisch nicht
anwendbar, wenn man aus irgendeinen Grund das Rauchen der Zigarette unterbrechen will, um diese später
wieder anzuzünden·
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Um den erwähnten Nachteilen abzuhelfen, wurden bereits einige Arten von Aschenbechern erzeugt, die mit verschiedenen
Maßnahmen zum Auslöschen der Zigaretten ausgerüstet sind« Unter diesen ist ein Aschenbecher am
bekanntesten, der einen Stampfer o.dgl· aufweist, mit welchem die Zigarette zum Auslöschen derselben
zerdrückt wird. Dadurch wird die Glut jedoch nicht sicher gelöscht, und es ist ferner die Verwendung
eines getrennten Elementes, nämlich des Stampfers o.dgl., erforderlich.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt in der Beseitigung der oben angeführten Nachteile durch die
Schaffung eines Aschenbechers, der mit einer Vorrichtung zum raschen Auslöschen von Zigaretten u.dgl.
versehen ist, die es ermöglicht, Zigaretten u.dgl. praktisch sofort, ohne Zuhilfenahme zusätzlicher Elemente
und ohne üble Gerüche zu erzeugen, auszulöschen.
Dabei liegt ein besonderes Ziel der Erfindung in der Schaffung eines Aschenbechers, der es ermöglicht, das
vollständige Auslöschen der Glut einer Zigarette durchzuführen, ohne daß die Zigarette oder der Zigarettenstummel
zerdrückt werden muß und ohne daß die Hände mit Asche oder mit Teilen des Zigarettenstummels
beschmutzt werden.
Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung liegt in der Herstellung eines Aschenbechers, der mit einer
Vorrichtung zum raschen Auslöschen von Zigaretten versehen ist, die die Möglichkeit bietet, die Zigarette
5 ohne Beschädigung derselben auslöschen zu können, so daß ein Wiederanzünden derselben Zigarette zu einer
späteren Zeit möglich ist, ohne daß die Zigarette Aromaänderungen erfahren hat.
Ein weiterer Zweck der vorliegenden Erfindung liegt in der Herstellung eines Aschenbechers, der mit einer
Vorrichtung zum raschen Auslöschen von Zigaretten u.dgl. versehen ist, und der leicht aus gewöhnlich im
Handel erhältlichen Elementen und Werkstoffen mit einem Kostenaufwand herstellbar ist, der völlig mit
jenem eines herkömmlichen Aschenbechers vergleichbar ist.
Die gestellte Aufgabe sowie die angedeuteten Ziele und weitere Ziele, die nachfolgend besser aufscheinen
werden, werden durch einen Aschenbecher erreicht, der mit einer Vorrichtung zum raschen Auslöschen von
Zigaretten u.dgl. versehen ist und erfindungsgemäß
dadurch gekennzeichnet ist, daß er ein Behälterelement
aufweist, an dessen Boden wenigstens eine Ausnehmung vorgesehen ist, in welche eine Zigarette von der Seite
der Glut einsteckbar ist und die geeignet ist, das Brennen der Glut wegen Sauerstoffmangels zu unterbinden.
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Weitere Merkmale und Vorteile gehen aus der folgenden ausführlichen Beschreibung eines erfindungsgemäßen
Aschenbechers hervor, der mit einer Vorrichtung zum raschen Auslöschen von Zigaretten u.dgl. versehen und
als Ausführungsbeispiel der Erfindung in der beiliegenden Zeichnung dargestellt ist.
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In dieser Zeichnung ist die Lage einer sich in der Ausloschphase befindenden Zigarette verdeutlicht.
Gem. Fig. 1 weist der Aschenbecher 1, der mit einer Vorrichtung zum raschen Auslöschen von Zigaretten
u.dgl. versehen ist, ein Behältereleinent 2 auf. Dieses kann aus jedem beliebigen Material bestehen,
das gewöhnlich zur Herstellung eines Aschenbechers verwendet wird.
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So kann das Behälterelement 2 entweder aus Glas, Metall oder zweckmäßig wärmebeständigem Kunststoff
hergestellt werden und jede beliebige Gestalt aufweisen, da es hinsichtlich der Abmessungen und der Form
des Aschenbechers keine Einschränkungen gibt.
Lediglich als Beispiel und ohne Beschränkung ist in der Zeichnung ein Behälterelement 2 dargestellt,
das eine runde Form mit einem Seitenrand, der mit Auflagen 3 für die Zigarette versehen ist, hat.
Am Boden 4 des Behälterelementes 2 ist ein vorspringender Teil 5 vorgesehen, der unmittelbar einstückig
mit dem Behälterelement 2 hergestellt oder ggf. auch als getrenntes Zusatzteil vorgesehen sein kann und
das Ausnehmungen 6 enthält. Diese Ausnehmungen 6 haben eine im wesentlichen zylindrische Ausbildung
und einen zweckmäßig geformten Boden, um das Ende einer Zigarette 10 von der Seite der Glut 11 her aufzunehmen.
Jede Ausnehmung 6 ist ferner so gestaltet, daß ihre Abmessungen im wesentlichen gleich denen der Zigaretten
sind, so daß beim Einstecken der Zigarette in eine der Ausnehmungen praktisch ein luftdichter Abschluß
gegenüber der Außenumgebung gebildet wird.
Auf diese Weise kann keine Luft in die Ausnehmung 6 eintreten und auf keinen Fall kann die Luft die
Glut 11 erreichen, die im Bereich des Bodens der Ausnehmung 6 zu liegen kommt.
Da keine Luft eindringen kann, fehlt die notwendige Sauerstoffzufuhr, die für das Brennen der Glut unentbehrlich
ist. Polglich hört das Brennen praktisch sofort auf, und die Zigarette 10 wird rasch und ohne
Erzeugung von üblen Gerüchen ausgelöscht.
Die Benutzung des mit einer Vorrichtung zum raschen Auslöschen von Zigaretten u.dgl. gem. der Neuerung
versehenen Aschenbechersi ist nach den vorstehenden
Ausführungen selbstverständlich. Wenn nämlich ein Raucher die Absicht hat, eine Zigarette 10 auszulöschen,
genügt es, daß er die Zigarette 10 mit der Glut 11 voran in die Ausnehmung 6 einsteckt und
einige Sekunden darin hält. Nach diesem Vorgang kann die Zigarette oder der Zigarettenstummel vollkommen
ausgelöscht herausgezogen werden, ohne die Gefahr, daß die Verbrennung, die bekanntlich üble Gerüche
_ 6 entwickelt, im Inneren des Aschenbechers weitergeht.
Die beschriebene Anordnung gibt ferner die Möglichkeit, eine Zigarette 10 in jedem Moment augenblicklich
auslöschen zu können, wobei es dem Raucher möglich ist, die Hände z.B. in dem Fall frei zu haben, in dem er
einen Telefonanruf beantworten muß oder andere Handlungen ausüben möchte, bei denen die Zigarette hinderlich
wäre.
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Da ferner das Auslöschen durch natürliche Unterbrechung des Tabakglimmens wegen Sauerstoffmangels
erfolgt, wird die Zigarette auf keine Weise beschädigt.
Insbesondere wird das Aroma der Zigarette in dem Fall nicht verändert, in dem der Raucher die Zigarette
später wieder anzündet, um diese ganz auszurauchen.
Aus den obigen Ausführungen geht hervor, daß die Neuerung die angestrebten Ziele vollständig erreicht.
Insbesondere ist es zweckmäßig, die Tatsache zu unterstreichen, daß die Lösung, eine oder mehrere Ausnehmungen
vorzusehen, in welche das glühende Ende einsteckbar ist, das Erreichen von bedeutenden praktischen Vorteilen
auf Grund der Schnelligkeit und Sicherheit des Auslöschens der Zigaretten ermöglicht.
Nachdem es ferner keine Einschränkung für die Ausbildung
des Aschenbecherρ gibt, ist es möglich, einen
dem Vorsprung 5 entsprechenden Körper, in dem sich die Ausnehmungen 6 befinden, auch bei bereits vorhan-
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denen Aschenbechern anzubringen.
Patentanwalt
Claims (5)
1. Aschenbecher mit Vorrichtung zum raschen Auslöschen
von Zigaretten u.dgl., dadurch g e k e η η zeichnet, daß er ein Behälterelement (2)
aufweist, an dessen Boden (4) wenigstens eine Ausnehmung (6) vorgesehen ist, in die eine Zigarette
(10) von der Seite der Glut (11) einsteckbar ist und die geeignet ist, das Brennen der Glut (11)
wegen Sauerstoffmangels zu unterbinden.
2. Aschenbecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß er eine Mehrzahl von Ausnehmungen
(6) aufweist, die im wesentlichen eine zylindrische Ausbildung haben und mit einem zweckmäßig
geformten Boden versehen sind.
3. Aschenbecher nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei ihm wenigstens
eine Ausnehmung (16) in einem Vorsprung (5) ausgebildet ist, der am Boden (4) des Behälterelementes
(2) vorgesehen ist.
4. Aschenbecher nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung
(5) einstückig mit dem Behälterelement (2) ausgebildet ist.
5. Aschenbecher nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung
(5), der mit Ausnehmungen (6) versehen ist, in bereits vorhandene Aschenbecher einsetzbar ist.
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|---|---|---|---|
| ITMI1979U22846U IT7922846U1 (it) | 1979-10-11 | 1979-10-11 | Struttura di portacenere, provvista di un dispositivo per lo spegnimento rapido di sigarette e simili. |
Publications (1)
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