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DE800286C - Herstellung von Mischbindern - Google Patents

Herstellung von Mischbindern

Info

Publication number
DE800286C
DE800286C DEP7118A DEP0007118A DE800286C DE 800286 C DE800286 C DE 800286C DE P7118 A DEP7118 A DE P7118A DE P0007118 A DEP0007118 A DE P0007118A DE 800286 C DE800286 C DE 800286C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fine
mixture
waste
lignite
furnace slag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP7118A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Dipl-Ing Bruchhausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Eisenwerke AG
Original Assignee
Deutsche Eisenwerke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Eisenwerke AG filed Critical Deutsche Eisenwerke AG
Application granted granted Critical
Publication of DE800286C publication Critical patent/DE800286C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B7/00Hydraulic cements
    • C04B7/24Cements from oil shales, residues or waste other than slag
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02PCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES IN THE PRODUCTION OR PROCESSING OF GOODS
    • Y02P40/00Technologies relating to the processing of minerals
    • Y02P40/10Production of cement, e.g. improving or optimising the production methods; Cement grinding

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pyridine Compounds (AREA)

Description

  • Deutsche Eisenwerke Akt.-Ges. in Mülheim, Ruhr Herstellung von Mischbindern
    In allen Zweigen der Bauindustrie, wie z. B. iin
    IIochbau, "Tiefbau. Wasserbau, Kanalbau usw.,
    «-erdeci als Bindemittel außerordentlich große
    Mengen hydraulischer Bincleinittel, wie hydrau-
    lischer Kalk und insbesondere die verschieden-
    sten Zemente, benötigt. Zur Herstellung der ver-
    schiedenen Animierten, a ie z. B. Portlandzeinent,
    Eisenportlandzeinent und Hochofenzeinent, sind in
    allen Fällen nicht unbedeutende Mengen an I3renn-
    stoff, und zwar unmittelbar zum Trocknen und vor
    allen Dingen zum Brennen sowie mittelbar zuin
    Mahlen, erforderlich. So hetriigt der Brennstoff-
    auf\\-and allein für <las 1 ,rciineii (los Klinkers iili
    Drehofen je nach den Metwerhältnissen etwa 18
    liis 30"/0. 1)a der Portlandzenient nur aus gemahle-
    neni t@linher besteht, ist in diesem Falle der
    Brennstoffanteil für das Fertigerzeugnis sehr
    hoch. Günstiger liegen diese Verhältnisse beint
    Eisenportlandzcinent und 1 lochofciimnwnt, wo zum
    Klinker noch bis zu 3o"/'o bz«-. 30 bis iooio und
    gegebenenfalls auch mehr geeignete Hochofen-
    schlacke =gemahlen wird, «-elche au sich vorn
    Zementwerk aus nur durch verhältnismäßig ge-
    ringen Trocknungswärineauf-,vand belastet ist.
    Noch günstiger gestalten sich die Wä rineauf-
    wandsverliüMiisse für die in den letzten Jahren
    entwickelten sogenannten Mischbinder, welche nur
    bis etea 30"/o Klinker enthalten und infolgedessen
    einen ncwh geringeren Wärmeaufwand für das
    Brennen dieser anteilmäßig geringeren Klinker-
    menge erfordern. Dementsprechend «-eisen jedoch
    die \lischbinder auch nur geringere Festigkeiten
    auf als die Zemente.
    Verschiedenen bekannten Vorschlägen liegt nun
    der Gedanke zugrunde, Zement oder zementartige
    hydraulische Bindemittel dadurch wä rniewirtschaft-
    lich günstiger herzustellen, daß kalkhaltige Stoffe
    zusamnwn mit Waschbergen, d. h. den bei der
    Steinkohlenwäsche anfallenden Rückständen, oder mit Braunkohlenasche unter Ausnutzung des in diesen Abfallstoffen noch enthaltenen Brennstoffes gebrannt oder gesintert werden.
  • So ist bereits vor über 5o Jahren vorgeschlagen worden, Zement auf die Weise zu erzeugen, daß gemahlene `@%ascliberge rnit zu feinem Pulver verarbeitetem Kalk naß gemischt und brikettiert werden; diese Briketts sollen in einem kontinuierlich arbeitenden Ofen durch Brennen teilweise verglast «erden, worauf das Erzeugnis fein gemahlen und gesiebt wird.
  • Ein anderer Vorschlag richtet sich darauf, zementartige Bindemittel aus Braunkohlenasche, Kalkstein und gegebenenfalls Silikaten dadurch herzustellen, daß die Braunkohlenasche gewaschen, mit den Zuschlägen vermischt, zu Preßkörpern geformt und alsdann geglüht oder bis zur Sinterung gebrannt wird, worauf der so erzeugte Sinter allein oder auch mit anderen Hydrauliten, wie llcchofenschlacke oder Traß, vermahlen wird.
  • I>ei beiden vorbeschriebenen Verfahren sind umständliche, Arbeit und Energie erfordernde Aufbereitungs- oder Vorbereitungsmaßnahmen erforderlich, und das Brennen der Formlinge kann nur in Kanalöfen oder Schachtöfen erfolgen, wobei gegebenenfalls noch zusätzliche Heizung benötigt N\, i rd.
  • Gemäß einem anderen bekannten Verfahren sollen Waschberge zusammen mit Kalk, Dolornit, Gips o. dgl. ohne Hinzufügung weiterer Brennstoffe in Konvertern durch Verblasen mittels Preßltift geglüht «-erden, urn dadurch Baustoffe Herzustellen. Diese. Glühung, durch welche eine leichte, jedoch nicht unbedingt erforderliche Sinterung eintreten kann, soll die Calcination Gier kalkhaltigen Stoffe hervorrufen und eine Aufschließung der erdigen Bestandteile der als Brennstoffe dienenden Abfälle bewirken, so daß Erzeugnisse entstehen sollen, welche je nach dem Mengenverhältnis der den Brennstoff enthaltenden Berge o. dgl. zu den kalkhaltigen Stoffen angeblich z. B. als ':Mörtelbildner verwendbar sind oder sich zur Herstellung von Bausteinen oder 'Betonarbeiten eignen sollen. Abgesehen davon, daß dieses in Konvertern durchzuführende Glühverfahren bei interinittierendern Betrieb und verhältnisiniißig geringem Durchsatz die An-,vendung von Preßluft bedingt, erfolgt bei der Glühung oder leichten Sinterung nur eine Umwandlung der kalkhaltigen Stoffe zu gebranntem Kalk oder in Verbindung mit den erdigen Bestandteilen der 'Magerungsmittel zu Monocalciumsilicat.
  • Bei der Herstellung von Ziegeln oder Zement aus `Vaschbergen mit entsprechenden Zuschlägen ist ferner schon vorgeschlagen Nvorden, <las Mischgut in Ofen mit fortschreitendem Brand unter Abzeig der Schwelgase vor- und es sodann unter reichlicherer Luftzufuhr fertigzubrennen, wobei ', die Abgase vor der Kühlzone zur Verlvertung gleichfalls abgezogen werdeni. Zur Durchführung dieses Verfahrens sollen die zunächst fein gen nahlenen `'Waschberge mit den gleichfalls feinen Zu-
    schlagstoffen als Ziegelgut in den 'Ofen eingesetzt
    «-erden, so claß hierfür ebenfalls nur die angeführ-
    ten Kanalöfen oder auch Schachtöfen in Frage
    kommen.
    Schließlich ist es noch bekannt, Waschberge,
    Kohlenschlämme und iiliinliche Abfailproclukte in
    einem Abstichgenerator, welcher mit Sauerstoff
    oder mit an Sauerstoff angereicherter Luft betric-
    1>eti wird, zu Zement zu verarbeiten.
    r'lndere bekannte Verfahren zur Verwertung des
    Brennstoffgehaltes von Waschbergen befassen sich
    nicht mit der 13erstellung hydraulischer Binde-
    ! mittel hieraus, scin<Ici-ii 1>cisliiels\reise mit der Er-
    zeugung von künstlichem Traß als Mörtelz11-
    schlagstoff, wobei \@'aschl>erge finit riiedrigl>ro zetr
    tigern Mergel gemischt, his zur Sinterung ge-
    brannt und alsdann genialilen werdein, und ferner
    beispielsweise mit der I lerstellung eines porigen
    Raustoffes <Lurch Sinterung von zerkleinerten
    Waschbergen allein 1111 Drehofen, gegebenenfalls
    unter Zusatz weiteren 13renristoties, wobei die
    heißen :l:>gase des 1>r-eliofetis in einem an den
    Ofen angeschlossenen .@1iliitzeclainil fkessel oder
    einem sonstigen geei"iieteri \Viirnicaustauscher aus-
    genutzt werden sollen.
    Die meisten dieses- vorbeschriebenien Verfahren
    dürften infolge wirtschaftlicher und technischer
    Schwierigkeiten keinen Eingang in die Praxis ge-
    funden haben.
    Ausgelierid von diesen 1>e,harititeri Vorschlägen,
    den Brennstoffgehalt von Waschbergen oder auch
    von tonhaltigem Braunkohlenabraum für den Sin-
    terprozeß attsztiiitrtzen, bezieht sich die 1?rfinicfung
    nun auf die Ilerstellurig von Mischbindern und be-
    steht-darin, daß die bei der Kohlenwäsche anfallen-
    den Feinberge oder der Braunkohlenabraunn in
    einer Körnung bis i; nun, vorzugsweise bis j 111111,
    in Mischung mit feinstiickigen oder krümeligen,
    z. B. mit Tonerde behafteten oder vermengten
    Kalksteiaabfällen, wie sie in dc@r Kalksteinaufl>erei-
    tung anfallen, vorzugsweise etwa gleicher Kör-
    nung, ohne vorherige weitere Vorbereitung diie-
    ser Stoffe oder ihrer Mischung, d. h. ohne künst-
    liche Trocknung, Maldung oder Brikettierung, auf
    einer Saugzugsinteranlage, insbesondere auf einem
    Dwight 1_loyd I3am , tuiter an sich bekannter Aus-
    nutzung des in den Waschbergen oder (lern Braun-
    kohlenabrauin noch enthaltenen Breunstoftes für
    den Sinterprozeß vorzugsweise ohne weiteren be-
    sonderen Brennstoffzusatz zu cinein klinkerartigen
    Anreger gesintert werden bz@@-. wird, worauf etwa
    15 bis (>oo/o dieses klinkerartigen Anregers mit
    etwa 85 bis 4oo/o natürlichen oder künstlichen
    Puzzolanen (z. 13. geeigneter Ilocliofensclilacke
    oder Traß) gegebenenfalls tiiitci- Zusatz von Gips-
    stein o. (1g1. Abhindereglern zu einem Misch-
    binder vermahlctn werden.
    Als Ausgangsstoffe für den klinkerartigen An-
    reger von Mischbindern dienen also bei (lern neuen
    N 'erfahren lediglich Abfallstoffe in <lern "Zustand,
    wie sie anfallen, deren Gemisch ohne weitere Vor-
    bereitung desselben unmittelbar auf ein Saugzug-
    sititerbaud aufgegeben wird, so daß für die Abfall-
    SeHe olle:" deren Gemisch v():' der Slntclung kCl-
    nerlei \\-ärtm' oc1('r an(lcrc @alcrgie aufgewandt zu
    \\-er(k.n braucht, wie die: 1)-:i (lcii nicistcn (kt- vor-
    zum \fahlcn
    titl(1 ßrihctticren (lict:('r @t()i-ic u11(1 ferner auch 1)"i
    (1cr 1)isllur iiblich('ll I'()1-ll:tii(Iz,:Iiiciitllei"stellttt1g
    sowie 1)e1 (!ei- lii:cttl)(>rti<t»@l- l11;(1 I I(@cil(@fcnzet»c»t-
    el-rctigttng, zur»ln-ch:lcit u!1(1 \1::;11"n (lcr 1@()h-
    stotic@ erf(@rd@l-lich i<t. I» f@ll;;((less'.-17 11:1t (11s nrtu
    \-erfahrcit 17('11:'1t (1(l11 \()rt('il (1',s i'()rtfallc 1)c<(»1-
    dci-s aufzu\\cn(lc»@lrr \\;i1-111('tl-:igri- IwI (1"r I@;rrcu-
    gttitg (lcs l;litthcrartigell _\llrcgcrs @:'llca 11()c11 (1(j1
    \ (#rrttg -I@roch»ullg<-, \1:1111- ttll@l l;riketticrtulgs_
    koten fiil" (iic \-()rl)ereitullg (l('1- IZ@)11st@)'rir fiil-
    (lessclt I@lI,ll@rLlllg Zll ('1>11:i1('11. l171 lll>r1@;C'tl \\('I@t
    der c'rliu(lun;;a@@m;!L@ hcr@@.'ac'llt@ hlilthcrartig(. :\tt-
    rege'r eilte a1llicl-c7-(lclnlich`glnc \1:1!111>arhcit auf, s()
    (lila (liu \lalllh()ste» - \-(-i-giichell @nit (1c11 \lahl-
    kostetl \-(m i11 it()nllalcr \\ eise cr-rcugtcm lilinl.:cr
    - g,ristgcr sind.
    Dur Sintcru)I-«;Illg >(11;>t cri()l;@t auf (Icr Saug-
    zttg@intcranlcl<@c (,11t1:' @@-l@;tl)r \\-e!t('rcr I-@rrllna@)tfc
    -abgrschelI \-(» t d,r cri()r(ler@ic11cnZündflamme-,
    da die
    ()der der Braunkohlen-
    abraum bei ct\\':t ()o i)is ;()'1 @@ iiiclit fhichtigcil l='e-
    stall(ltelletl Intt ellt<1)reillell@l@'tl c):h;llt('I1 all, hli'sc'1-
    süu@e,I(mcr(1e, 1:11h. \lagilesia lt. (1g1. 11(:c11 etwa
    to los 301;U 1)rcnttl):11-c lacstandtcile attf\\ciscll 1)zw.
    atif\\cist. Pic<cr I'<rcmist()fi;;clialt getiiigt norinaler-
    \\ci@e durchaus, (1('1l t;ilncrpr()zcla auf cillcr @<1Ltg-
    zttgsillte@an@agc (lurcllrufiihr@» und dabei solcl1c
    @intertentl>: ratilrett 11 'rc@)rr»rnfl'tl, (1i 1a sich illi
    Sintergut 1i!- :1t1(1 Ti-1c11lcii1iiis111Cate und -alLltlll-
    nate bilden. so (1a1.; _;ich (1_'r @o (r ictlgte hlinl;cr_
    ttrti-c _\ltre@rer in her@ol-a:@(rlt(lcr Weise zur Iler-
    stellung luwhacrtigrr \1i« 111» n(I(,i- cignct.
    \\-citrrlti» c'1-:tl-ci1.,t sielt (1i"' l:rfi»(1u» n()elt (lar_
    aus, 1I1 (1C111 auf clll('r @augzug@llnct-a11kIgc zu `!Il-
    terlidcil (ictlli<c}1 atls Vc'inhcl-gen und l;rünteligen
    I@alhstci»al)fülletl lctztire Zum Tcil durch cllt-
    fe'ittl;i@rlli@@c 11()cii()tcltsrüchschlacl;e o(1(r
    sprechend
    gratiulici-tc kall;h:iltig.' llocli#:fen#cltlacl;e z» cr-
    setzen. \\-(:(1:1r(1 (liu #!.i#lsatrhosten \\-citerllin \u1-
    Mindert \\-cr(1en l;intiirll, (1;t l;:tll<ll<tltige I 1oc11ofcn-
    stüc@;schlac@e in genügcIlll"Il \Icngu'll v;@)ltlfcil zur
    Verfügung' sttIlt. Alicli ist @'s `c@(d)c»cnfall,< plig-
    lich, cnts.l)rcchcll(1 fei;l(» h:lli;sl)litt, I)olomit, gc-
    bramitcll 1:i11. hr@i@l(', l@il;<, "I-rümtttc'rsc}lutt
    o. (1g1. als hall;tr ügir rtt \-( r\\ eit@lcn o @lcr InitzLl-
    wr\vcn<lcn.
    i)as neue \-crialtrcii \\1r(1 \-(:rr»@s\@risc (1('1-1:r:
    atlsgcfülll t. (lala zur 1
    ) !crstL'llut:@ (1: s l<lilli;er;trtigcn
    AS1regurs (':\\-a 3# 111s ()O °.o \\#a#Clll),I##e ()C1':7
    hraunh()h}e»:Il)ra»1» in \li@rltttli 111;t (,; 171s @o°;'()
    l:alhhalti<,cll @t()ftc'n z.11. ,ruf cinc'»1 1)\@ight-l,}()\(l._
    ßruld 1>e1 etltsl)rcihilt@lcn Tcmpcraturcn (ctea
    1300`' ( ) gcSltm m w'rn. 1 )nah \-ertnahlcn von
    ct\\-a 1,3 los ()oo,'o (1ic:cs hlitiherartig(°n Allrcgcrs
    Init ct\\a @3 1)1s +o" lo Ilatttrlicl)('It ()(1(r kiiustlieh! l1
    I)ttzzolttileii, z. h. TI-;ll.i ()@ler @(ceiguctcr Iloc@(@tcn-
    sclil;tckc', ge@@d)e71et@i:tlls ttlltc'r Zttstttz Brat ctlt-
    sprcchcndct1 \leng''lI (iil)ssirin o. (lgl. -\M)i»dc-
    reglerli, c7-gibt sich ('in \li@clib 11(1."r voll aus-
    gezeichuctcn I_ielt>rltaften, \((1(11"r z. ß. f)ruck-
    fcctigkc'iten auf\\eist, die meit ül)cr der NAIV,>
    (ic1--\()1-1li('lifc'stigl;c'it N-otl iliiti(lestct1, 1 ;o I;g/Cni=
    11(;;"7t und \\-clchc an die Festigkeitswerte von
    If@)ch@)iell-. I?isenportland- oder Portlandzement
    lteranmiche». i)er (lach dem crtill(lttngsgetlliilaet1
    \ eriahrcn hcr@restdltc \lischbitl(ler, (ler sich in
    j('(1(-111 Dalle als durchaus raunll)est<in@lig cr\\ icsell
    h:lt, ist i@lfol@re<lcsscn gceigilet, in der llauinrlu::tric
    in #; iclen 1<;11(1t in ()11\i crtiger \\-cisc :I71 die St" lle
    (1(r !tci- \-cr\\c11citillg titl(lc1l(letl Z(-111cnte zu
    treten, Zumal 1n1 Übrigen 17c1 entcl)rcchcll(1er
    stcllnng (1(r `intcrtctnperatur, der 7-ly(lrattlefak-
    t(.rc1l l177(1 (1c'1- \1<IlllfciniIcit der auf cillcr Saug-
    ;<Lig-Silltci-;tli};igc entsprechend (lcr Vrtill(lung 11c'r-
    stclitc° hlittl;erartige Anreger ;"Hein (7(1c1" unter Zil-
    ma@t@uil;@ r. l'. \-nii ge@'igileter II(>chofcllschlacl;c rin
    11-:dr:tuli:ch_'; T>il7(1rnlittcl voll (1t1_'1- ()ti@tlität dar-
    stc'llt. \\-(1(11c der der entsprechenden Normen-
    kann.
    1?s \\;r,' fcnlcr :In sich gegChcllc»falls <()gar
    auch Iniiglich, 1)c1 der llcl-stcllttllg (lcr \o@n@c'il-
    i:(Illcllte "1t1"11 Tu'll (1"s
    (Itll-lli c1('11 ans
    \\l.chllcrgcii mlc=r I@rausthohlcllalli-aum und eilt-
    Stoffen auf eitler
    @atl@''7ngslilt('tallla,@e 11('rgestelltell 1;11111;cta1-tlgc'tl
    _\nregcr ZU cr:etrin, \\(>(lurdl einerseits 1),1-cilllst()ti
    gespart t117(1 att(lcrcrscits (liu Kapazit;it des Zetilelit-
    \@ crhes gcst,i@rcrt \\-e1-;1,11 ki)Illlt,.
    111 s()lcIlc'nl:illc», in (Ionen (lie \\ @ischber=,c ()(lcr
    (lcr 13rau»1;o111cltal»-aum selbst lliillere (;"halte all
    Fall: ()(lcr sonstig,n 1)asiscltclt laest.oldtcilen he-
    sitzc1l 1)z\#;. besitzt, ist für (Lee 1lerstcllullZ, (1e:
    i;l_inhcr artigen .\nrcgcr@ auf einer Stiugzilgsiiitcr-
    alllagc natttr`@clniil.i \@('ni@@cr o(lcr gegel)cile»fall;
    auch heilt Kalk crf()rderlich.
    All Stulle \-()t1 Waschbcrgcn oOcr to)1111(tlti,c1ll
    1.
    i-llaulih@)hl(°na})r<lullt kann 1>c1 (lern ltcucn \@rrf;:hrcn
    im tihrigcll auch (las 1)c'1 der Steiill;()llicllgc\\-i1111ung
    in (1(r l@(.111@71\@;isclle anfallende s()getl:tliltte Mittel-
    gut ent<prechen@l feiner rlnnig \-e1-\\c1l(lttllg iiii-
    (@cn, \\(1;11(s ltühere _\lltcilc all K()llle, im übrig('n
    ::her (t\\ <t glciclle :!ttsanumcnsetzttng besitzt \\ ie (liu
    \\-ascltl)ir , s() dafi auch hieraus zurunmen 711;t
    feilte11 1;a11;- und :Lcgcl)cn('nfalls t()nhaltigull Stofl=('it
    7.. In. £111t ('171u117 @£7.L1;@i:U@slllterl)atl(1 e171 aLlsg('7.ciCn-
    ncter l;litll;crartigcr :\»rcgcr hergestellt \\er<lin
    h a 1111.
    \uch ist es ltntcr ('iilst:iil(letl llriiglicll. 1)e1 (1,11l
    nctlc;t \-crfahrc» (1i( \\"aschl)ergc mlcr (lcil tottlial-
    tigctt Brau lti;(lhlenal>raum mehr oller \\-eniger (lunch
    l@cssclascl@c' o. (1@1. zu el-setzel1.
    Sollte <otsllalttlts\\-cise (1(r I3rennstotigcli;tit der
    \\-aschl>cr@e o (1(r (los ßraunkohlenal)rauins (). (1g1.
    für (lcn S<itlgztigsillte1-1)i-oZe1,l nicht an_:l-eichell,
    steht ins iil)rigell sticht: 1n1 Wege, entsprechend"
    \IelWen andcrcr feiner ßrennstoie, vorzugs\\-cise
    gleicllf@ill,; -\1>ialll)rcnnstoffc, ruzugd)en, \\(717(i cs
    sich jcdodt in den meisten Fällen nur um \-erh@i@t-
    llisin;il:,@g @@-crit@ge \iengell handelst \\ 1r(-1.
    l@c:(;1:(lcl@ w)rteilhaft gestaltet sich die I>urch-
    fii117-.1:1g dis nctu'n \-crfalii-etls auf eilleill Sattgzttg-
    @itacrh:ni(l. j((1(7(1 i:t at1c11 die Anwendung anderer
    kontinuierlich oder auch interinittierend arbeitender Saugzugsintereinrichtungen möglich.

Claims (2)

  1. PATENT AYSPBCCII1?: r. Verfahren zur Herstellung von 1llischl,>in-(lern, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der Kohlenwäsche anfallenden Feinherge oder Braunkohlenabraum in einer Körnung bis 15 min, vorzugsweise bis i mm, in Mischung mit feinstückigen oder krümeligen Kalksteinabfällen, wie sie in der Kalksteinaufbereitung anfallen, vorzugsweise in etwa gleicher Körnung, ohne vorherige weitere `Torbereitung dieser Stoffe oder ihrer Mischung, d. 1i. ohne künstliche Trocknung, Mahlung oder Brikettierung, auf einer Saugzugsinteranlage, insbesondere auf einem I)wiglit-I.loyd-Band, unter an sich bekannter Ausnutzung des in den Waschbergen oder dein Braunkohlenabraum noch enthaltenen Brcrinstoffes für den Sinterprozeß und vorzugsweise ohne weiteren besonderen Brennstoffzusatz zu einem klinkerartigen Anreger gesintert werden bzw. wird, worauf etwa 15 bis 6o% dieses klinkerartigen Anregers mit etwa $5 bis 4o 1/o natürlichen oder künstlichen Puzzolanen (z. B. geeigneter IIochofenschlacke oder Traß), gegebenenfalls unter Zusatz von Gipsstein o. dgl. Abbindereglern, zu einem Mischbinder vermahlen ,werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in deni mittels Saugzug zu sinternden Gemisch die Kalksteinabfälle zum Teil durch kalkhaltige, entsprechend feinkörnige Hochofenstückschlacke oder granulierte Hochofenschlacke ersetzt ,werden. 3. :Mittels Saugzug zu sinterndes Gemisch zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch r oder 2, bestehend aus 35 bis 6001o Waschbergen oder ßraunkohlenabraum und 65 bis 4o% feinen kalkhaltigen Stoffen.
DEP7118A 1947-11-18 1948-10-02 Herstellung von Mischbindern Expired DE800286C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR800286X 1947-11-18

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE800286C true DE800286C (de) 1950-10-25

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3737046A1 (de) * 1987-10-31 1989-05-11 Hoelter Heinz Aufarbeitung und wandlung von kontaminierten problemabfallstoffen in produkte zur herstellung von baustoffen fuer den untertagebergbau

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DE3737046A1 (de) * 1987-10-31 1989-05-11 Hoelter Heinz Aufarbeitung und wandlung von kontaminierten problemabfallstoffen in produkte zur herstellung von baustoffen fuer den untertagebergbau

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