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DE800167C - Gewebe und Verfahren zu seiner Herstellung - Google Patents

Gewebe und Verfahren zu seiner Herstellung

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Publication number
DE800167C
DE800167C DENDAT800167D DE800167DA DE800167C DE 800167 C DE800167 C DE 800167C DE NDAT800167 D DENDAT800167 D DE NDAT800167D DE 800167D A DE800167D A DE 800167DA DE 800167 C DE800167 C DE 800167C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fabric
fiber products
textile fiber
fiberglass
products
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DENDAT800167D
Other languages
English (en)
Inventor
Kulmbach Alfred Böhmer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Publication date
Application granted granted Critical
Publication of DE800167C publication Critical patent/DE800167C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D15/00Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used
    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
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    • D03D15/20Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the material of the fibres or filaments constituting the yarns or threads
    • D03D15/242Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the material of the fibres or filaments constituting the yarns or threads inorganic, e.g. basalt
    • D03D15/267Glass
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    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
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    • D03D15/40Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the structure of the yarns or threads
    • D03D15/44Woven fabrics characterised by the material, structure or properties of the fibres, filaments, yarns, threads or other warp or weft elements used characterised by the structure of the yarns or threads with specific cross-section or surface shape
    • D03D15/46Flat yarns, e.g. tapes or films
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2101/00Inorganic fibres
    • D10B2101/02Inorganic fibres based on oxides or oxide ceramics, e.g. silicates
    • D10B2101/06Glass
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    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2401/00Physical properties
    • D10B2401/14Dyeability
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2401/00Physical properties
    • D10B2401/20Physical properties optical
    • DTEXTILES; PAPER
    • D10INDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10BINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBLASSES OF SECTION D, RELATING TO TEXTILES
    • D10B2505/00Industrial
    • D10B2505/08Upholstery, mattresses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Woven Fabrics (AREA)
  • Surface Treatment Of Glass Fibres Or Filaments (AREA)

Description

Es sind Gewebe bekannt, die aus Glasfasern oder
Gespinsten daraus hergestellt sind und die, meist auf Grund ihrer hervorragenden Isoli'ereigenschafiten, zu technischen Zwecken Verwendung finden.
Die Erfindung betnifft die Verwendung von Glasfasererzeugnissen, zweckmäßig als Glasfaserband oder Gespinst, zur Herstellung von Geweben, wobei die Glasfasern nur εΊηεη Teil des Gewebes bilden und mit Textilfasem zusammen verarbeitet werden, beispielsweise zu Möbelbezugstoffen o. dgl.
Es ist ein Nachteil bei1 Glasgeweben, daß die feinsten Faden auf Grund ihrer Brüdliigkeit und auch auf Grund der Härte des Stoffes an sich eine Schicht feinster Härchen bilden. Wahrend bei Textilgespimsten, als sehr viel weicherem Material, solche aus einem Gewebe hervorstehenden Härchen ohne Einfluß bleiben, wirken bei den eigenartigen Eigenschaften der Glasfasern diese wie Härchen wirkenden Splitter auf die Haut ein und üben zum mindesten einen unangenehmen Juckreiz auf die Haut aus, können aber auclh Entzündungen verursachen. Diese Eigenschaften der Glasfaser mußten die Verwendung zu anderen Zwecken als zu technischen verhindern.
Es wurde nun überraschenderweise gefunden, daß die erwähnten Nachteile der Glasfaser nicht in Erscheinung treten, wenn sie zusammen mit Textilfasern verarbeitet wird. Es werden dann die feinsten Härchen der Glasfaser von dem Textilteil aufgenommen, der etwa einem Polster vergleichbar ist. Die letzten etwa verbleibenden nachteiligen Erscheinungen können dann durch eine Nachbehandlung des Gewebes behoben werden, die vorteilhafterweise mit dem Färbevorgang vereinigt wird.
Mit der Erfindung werden einerseits (von der Glasfaserseite) fur die Verwendung von Glasfasern völlig neue Gebiete erschlossen, und andererseits (von der Textilfaserseite) werden die Kosten für die Herstellung von Textilgeweben unter Verwendung von Glasfasern, z. B. als Schuß, beträchtlich verringert.
Das Mengenverhältnis zwischen Glasfaser und Textilfaser kann in weiten Grenzen schwanken und
hängt außer von den Effekten, die mit den Stoffen erzielt werden sollen, auch von den Eigenschaften ab, die man den Erzeugnissen geben will. So sind z. B. Gewebe mit 60 bis 70 %> Glasfaser hervorragend als Möbelbezugstoffe geeignet. Die wesentlich herabgesetzte Empfindlichkeit gegenüber Feuchtigkeit list ein weiterer Vorteil des neuen Gewebes, das, um weitere Verwendungsbeispiele zu nennen, gut brauchbar ist als Schuhbezugstoff, Steifleinen, Wattierleinen u. dgl., als Dekorationsstoff in feuergefährdeten Räumen, wie Lichtspielräumen, Flugzeugkabinen und ähnliche.
Man hat es auch in der Hand, je nach Zusammensetzung der Ober- oder Unterseite des Gewebes die Wirkung nach der Glasfaserseite oder nach der Textilfaserseite zu verschieben.
Die Herstellung des Gewebes erfolgt in der Weise, daß in einem Webstuhl z. B. als Kette ein Textilfaden dient, während der Sahuß aus Glasfaser besteht. Die beiden Gespinstsorten werden zu dem gewünschten Muster in bekannter Weise verwebt. Das so hergestellte Gewebe wird anschließend gewalkt und gestreckt, vorteilhaft in feuchtem Zustand. Dieser Verfahrensgang kann mit der Färbung vereinigt werden, wenn ungefärbtes Ausgangsmaterial verarbeitet wird. Das Weben erfolgt in der gleichen Weise, wie vorher beschrieben, so daß ein einheitliches, meist grau aussehendes Gewebe entsteht, bei dem lediglich das Muster zu erkennen ist, bei dem aber noch keinerlei Farbeffekte vorhanden sind. Dieses rohe Gewebe wird anschließend einem Färbeprozeß unterzogen. Hierbei nimmt nur die Textilfaser Farbstoff auf, während die Glasfaser ungefärbt bleibt und ihre ursprüngliche Farbe beibehält, so daß nunmehr die gewünschten Farbeffekte in Erscheinung treten. Der Glasfaseranteil wirkt in dem fertigen Gewebe etwa wie ein Seidenfaden mit schönem Glanzeffekt. Der von den feinsten Härchen der Glasfaser stammende Pelz, der zunächst wie eine Schimmelschicht das Gewebe umgibt, ist völlig verschwunden, und das Gewebe ist zum Gebrauch fertig. Auch nachträglich treten nun keine feinsten Splitter der Glasfaser mehr in Erscheinung.
Es fällt in den Rahmen der Erfindung, wenn auch in sich gefärbte Glasfaser verwendet wird oder bei demselben Gewebe Glasfasern unterschiedlicher Färbung, also mit mehreren Farben, wobei die Farbe der Glasfaser aus entsprechend gefärbtem Glas herrühren kann oder aber aus einem Lacküberzug oder eVner in anderer Weise erfolgten Färbung. $0

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Gewebe, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil, z. B. der Schuß, aus Glasfasererzeugnissen und der Rest aus Textilfasererzeugnissen besteht.
2. Gewebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei 20 bis 70 °/o Textilfasererzeugnissen der Rest aus Glasfasererzeugnissen besteht.
3. Gewebe nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Glasfasererzeugnisse unterschiedlicher Färbung in demselben Gewebe zusammen mit Textilfasererzeugnissen verarbeitet s'ind.
4. Verfahrea zur Herstellung voa Geweben nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Webstuhl Textilfasererzeugnisse mit Glasfasererzeugniissen zu einem einheitlichen Gewebe verarbeitet werden und daß dieses Gewebe einer Nachbehandlung durch Walken und Strecken unterzogen wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachbehandlung in Gegenwart von Feuchtigkeit erfolgt.
6. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß ungefärbte Textilfasererzeugnisse zusammen mit ungefärbten oder farbigen Glasfasererzeugnissen zu einem Gewebe verarbeitet werden und daß dieses Gewebe anschließend gefärbt und während des Färbevorganges gewalkt und gestreckt wird.
Γ1
auf die Γί .l-1
auf die Ansprüche
ent schrift Fr. 800 167, Kl. 86c, Gr.1/20:
5i eingegangenen Verzichterklärung ist
verzichtet worden.
© 2200 9.
DENDAT800167D Gewebe und Verfahren zu seiner Herstellung Expired DE800167C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE800167C true DE800167C (de) 1950-09-07

Family

ID=577536

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT800167D Expired DE800167C (de) Gewebe und Verfahren zu seiner Herstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE800167C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178915B (de) * 1957-08-19 1964-10-01 Gen Electric Elektrischer Isolierstoff
DE1189599B (de) * 1959-08-31 1965-03-25 Westinghouse Electric Corp Isolierband fuer elektrische Zwecke

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178915B (de) * 1957-08-19 1964-10-01 Gen Electric Elektrischer Isolierstoff
DE1189599B (de) * 1959-08-31 1965-03-25 Westinghouse Electric Corp Isolierband fuer elektrische Zwecke

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