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DE8000101U1 - Dachpfanne - Google Patents

Dachpfanne

Info

Publication number
DE8000101U1
DE8000101U1 DE19808000101U DE8000101U DE8000101U1 DE 8000101 U1 DE8000101 U1 DE 8000101U1 DE 19808000101 U DE19808000101 U DE 19808000101U DE 8000101 U DE8000101 U DE 8000101U DE 8000101 U1 DE8000101 U1 DE 8000101U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pan
liquid
roof
heat
pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808000101U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IDUSO und VERWERTUNG KREATIVER IDEEN MBH 5300 BONN Gesell zur Forderung
Original Assignee
IDUSO und VERWERTUNG KREATIVER IDEEN MBH 5300 BONN Gesell zur Forderung
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IDUSO und VERWERTUNG KREATIVER IDEEN MBH 5300 BONN Gesell zur Forderung filed Critical IDUSO und VERWERTUNG KREATIVER IDEEN MBH 5300 BONN Gesell zur Forderung
Priority to DE19808000101U priority Critical patent/DE8000101U1/de
Publication of DE8000101U1 publication Critical patent/DE8000101U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24SSOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
    • F24S20/00Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
    • F24S20/60Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
    • F24S20/69Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings in the form of shingles or tiles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B10/00Integration of renewable energy sources in buildings
    • Y02B10/20Solar thermal
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/40Solar thermal energy, e.g. solar towers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Sustainable Development (AREA)
  • Sustainable Energy (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

Dachpfanne
Die Neuerung betrifft eine Dachpfanne.
Die Kollektion von Sonnenwärme auf dem Hausdach geschieht zur Zeit durch Sonnenkollektoren, die mit oder ohne Glasabdeckung Wärme durch eine Flüssigkeit in Rohrschlangen aufnehmen und der gewünschte" Verwendung (Brauchwasser, Heizung.. Wärmetauscher usw.) zuführen.
Bei diesen Formen der Kollektion von Sonnenwärme besteht das Problem, daß die dafür erforderlichen Anlagen im Verhältnis Eum Ertrag zu aufwendig sind, d.h. daß die erzielte Ersparnis an anderen Energieträgern (Kohle, öl, Erdgas usw.) den Kapitaldienst für die Investition nicht deckt. Auch die Verwendung einfacherer Kollektoren, z. B. Kunststoffröhrenmatten oder Röhrenplatten aus Metall, lösen das Problem wegen zu geringer Lebenserwartung oder zu hoher Investitionskosten nicht.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu vermeiden. Dies wird bei einer wie eingangs erläuterten Dachpfanne erreicht durch eingelagerte flexible Kunststoff rohre, die von einer Flüssigkeit durchströmbar sind. Dadurch wird es möglich, für die Aufnahme von Sonnen- oder auch Umluftenergie die traditionelle Dachpfanne In abgeänderter Form weiter zu verwenden.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Neuerung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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!Sin in die Pfanne eingearbeitetes System aus membrandünnen Kunststoffrohren gewährleistet, daß die duroh die Pfanne fließende Flüssigkeit die Wärmeenergie in hohem Maße aufnimmt. Sie geringere Wärmedurehlässigkeit dee Materials wird daduroh weitgehend aufgehoben, daß das Röhreneyetem nur wenige Millimeter unter der Pfannenoberfläehe verläuft und die Pfannenoberseite auf geeignete Welse wärmeaufnehmend und augleioh witterungsbeständig ausgestattet ist (z. B. duroh schwarzen Kunststoff- oder feerlaok). Zugleich sorgt eine mit der Pfanne feetverbundene Dämmsahloht, z. B4 Styropor, für die erforderliohe Wärmedämmung an der Unterseite der Pfanne. Eine unter dem Rohrsystem eingearbeitete Bstrlohfflätte gewährleistet im Bedarfsfalle die für Dachabdeokungen erforderliehe Stabilität der Pfanne.
Die neuerungsgemäße Pfanne besteht aus insgesamt vier Elementen
- der Damnsehiöht (Styropor schwer entflammbar)
- der daraufliegenden fistrichmatte
- der dünnwandigen Kunststoffrohrschlange mit Eingangsund Ausgangsmuffe
- der auf die Dämmschicht aufgegossenen und das Kunststoffrohr umfassenden Schicht.
Die Pfanne erscheint wegen eier innigen Verbindung mit der Dämmschicht (z.B. 20 mm + 20 mm) als eine Pfanne von ca. 40 mm Dicke. Ohne Flüssigkeitsmenge 1st sie jedoch wegen des eingebetteten Rohrsystems weniger schwer als die gleich große Zementpfanne.
Die Dämmschicht wird außer ziur Isolierung von der Dachinnenseite her zur Abdichtung der Verbindung mit der seitlichen Pfanne und der Auflage auf die darunterliegende Pfanne genutzt. Wegen der guten Dichtungseigenschaften der Dämmschicht kann die Pfanne bei der Auflage nach unten um gut die Hälfte kürzer überlappen als bei traditionellen Pfannen.
4 -
Das eingebettete Kunststoffrohr verläuft ganz Im Innern der Pfanne so, daß bei normaler Verlegung der Pfanne keine Wassersäeke entstehen« die Pfanne also bei Bedarf weitgehend entleert werden kann« An der Oberkante der Pfanne endet das Kunststoffrohr mit einer Muffe so, daß diese mit der Ober» seite der Pfanne absehneidet« An der Unterkante der Pfanne endet das Kunststoffrohr mit einer Muffe derart, daß diese mit der Dämmunterselte abschneidet. Zwei übereinanderliegend© Pfannen werden dabei so verbunden, daß ein kurzes Paßetüek dicht in die beiden übereinanderliegenden Muffen der oberen und unteren Pfanne hineingesteckt wird«
Wegen der Dicke der Pfanne (ca. 40 mm) kann die seitliche Falz in die Ebene der Dämmschicht verlagert werden. Dadurch wird erreicht, daß die Oberseite der Pfanne und damit das gesamte Dach vom Röhrensystem durchzögen wird, also voll für den Warmeabtransport zur Verfügung steht.
Durch die feste Verbindung sind die Bruchgefahren für die neuerungsgemäße Pfanne gering. Die Bruchsicherheit kann im Bedarfsfalle dadurch heraufgesetzt werden, daß unterhalb des Röhrensysteme eine Estrichmatte eingebracht wird. Andererseits dürften die Anforderungen hinsichtlich der Bruohsicherheit für diesen Pfannentyp wegen der Innigen Verbindung mit dem Röhrensystem und der Dämmschicht erheblich reduzierbar sein.
Die weiche Dämmschicht der Pfannenunterseite erlaubt eine besonders einfache Verlegung dieser Pfanne dadurch, daß sie auf die mit einer Zahnung ausgestattete Dachlatte gedrückt wird und unverrückbar aufliegt.
Funktionsweise»
Das mit der neuerungsgemäßen Pfanne belegte Daoh arbeitet in der Regel mit einem gesehlossenen Flüssigkeitskreislauf wie folgtj
1. Von dem auf dem Dachboden aufliegenden Zubringerrohr geht eine Abzweigung in jede senkrecht übereinanderliegende Pfannenreihe. Dadurch steigt die Flüssigkeit von Pfanne zu Pfanne senkrecht hoch und fließt in Pirsthöhe in ein Sammlerrohr, von dort in einen Wärmetauscher bzw. eine Wärmepumpe, von dort in die Umwälzpumpe zurück zum unteren Zubringerrohr.
2. Als Flüssigkeit kann frostgeschütztes Wasser, aber auoh jedes andere Medium verwendet werden, gegen das das in die Pfanne eingebettete Kunststoffrohr resistent ist.
3. Die Flugrichtung von unten nach oben gestattet es, mit minimaler Pumpleistung auszukommen und trotzdem sicherzustellen, daß das gesamte Röhrensystem des Daohes ständig gefüllt ist.
4. Eine stufenlos thermisch gesteuerte Pumpe gewährleistet, daß der Flüssigkeitskreislauf dem Bedarf an Wärmetransport ständig angepasst ist. Dabei kommt der Kreislauf zum Stillstand, wenn eine Wärmeaufnahme nicht lohnt. Entsprechend erhöht sich die Geschwindigkeit, wenn der Wärmeabtransport stärker erwünscht oder sogar erforderlich ist.
5. Durch Dimensionierung der Wärmepumpe bzw. des Wärmetauschers wird garantiert, daß auch an heißen Tagen eine bestimmte Flüssigkeitshöchsttemperatur eingehalten wird.
· J 1 I t t «
Sine Aus führungshorn) der Neuerung ist in den Zeichnungen wiedergegeben· Ee zeigen
Fig. 1 in Draufsieht eine Pfanne mit den handelsüblichen Abmessungen,
Fig. 2 Auf- und Seitenrisse entsprechend den in Fig. 1 angegebenen Schnittlinien A-B, C-D und E-P,
Fig. 3 die Verbindung der Röhren von Pfanne zu Pfanne,
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt gemäß dem Kreis in Fig. 3,
Fig. 5 den sehematiseh dargestellten Kreislauf der Flüssigkeit.
In den Fig. 1 und 2 sind die flexiblen, von einer Flüssigkeit durchströmten Kunststoffrohre mit 1 bezeichnet. Mit 2 ist die Pfannensefticht, mit 3 die Dämmschicht und mit 4 die Estrichmatte beziffert. Die nach unten bzw. oben führenden Muffen zur Aufnahme des in dieser Figur nicht dargestellten Verbindungsstücks tragen die Bezugszeichen 5 und 6. 7 bezeichnet die in die Dämmschicht hineingeführte Falz zur Aufnahme der seitlich anschließenden Pfanne. In Fig. 3 ist ein Dachsparren 8 mit Dachlatten 9 und daraufliegenden Pfannen 10 dargestellt.
Fig. 4 gibt das übereinanderllegen zweier Dachpfannen 10 mit unterer Muffe 5 und oberer Muffe 6 sowie mit Verbindungsstück 11 wieder. Fig. 5 zeigt das Schema des Flüssigkeitskreislaufs mit Angabe der Flußrichtung 12 des Durchflusses durch eine senkrecht übereinanderliegende Pfannenreihe 13, den Wärmetauscher bzw. die Wärmepumpe 14 und die Kreislaufpumpe 15·
Bei der Herstellung der neuerungsgemäßen Pfanne wird die darunterliegende Dämmschicht nach Art einer Verschalung ausgeformt. Die Rohre zweier übereinanderliegender Pfannen werden durch ein Stecksystem dicht miteinander verbunden.

Claims (1)

  1. Iduso Gesellschaft zur
    Förderung und Verwertung
    kreativer Ideen mbH
    Am Lenkert 11
    5300 Bonn 2
    Ansprüche
    1. Dachpfanne, gekennzeichnet durch eingelagerte flexible Kunststoffrohre (1), die von einer Flüssigkeit durchströmbar sind.
    2. Pfanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer festen Verbindung mit einer Dämmschicht insbesondere Styropor, besteht.
    5. P-fanne nach den Ansprüchen 1 2, gekennzeichnet durch eine eingebri? 3hte Estrichmatte (4).
DE19808000101U 1980-01-04 1980-01-04 Dachpfanne Expired DE8000101U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19808000101U DE8000101U1 (de) 1980-01-04 1980-01-04 Dachpfanne

Applications Claiming Priority (1)

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DE19808000101U DE8000101U1 (de) 1980-01-04 1980-01-04 Dachpfanne

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8000101U1 true DE8000101U1 (de) 1980-07-03

Family

ID=6711759

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19808000101U Expired DE8000101U1 (de) 1980-01-04 1980-01-04 Dachpfanne

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE8000101U1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3030743A1 (de) * 1980-08-14 1982-03-25 Soptim Ingenieurbüro GmbH, 5100 Aachen Waermeaustauscher
DE3036897A1 (de) * 1980-09-30 1982-04-22 Hans 6507 Ingelheim Weitzel Dacheindeckungselement aus kunststoff o.dgl. verformbarem werkstoff zur gewinnung von sonnenenergie
DE19603540A1 (de) * 1996-02-01 1997-08-07 Bernhard Ehret Dacheindeckungselement
DE29803796U1 (de) 1998-03-06 1998-05-20 Sauter, Ernst, 72469 Meßstetten Deckplatte für die Dacheindeckung und/oder Außenwandverkleidung von Gebäuden

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3030743A1 (de) * 1980-08-14 1982-03-25 Soptim Ingenieurbüro GmbH, 5100 Aachen Waermeaustauscher
DE3036897A1 (de) * 1980-09-30 1982-04-22 Hans 6507 Ingelheim Weitzel Dacheindeckungselement aus kunststoff o.dgl. verformbarem werkstoff zur gewinnung von sonnenenergie
DE19603540A1 (de) * 1996-02-01 1997-08-07 Bernhard Ehret Dacheindeckungselement
DE29803796U1 (de) 1998-03-06 1998-05-20 Sauter, Ernst, 72469 Meßstetten Deckplatte für die Dacheindeckung und/oder Außenwandverkleidung von Gebäuden

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