DE8000101U1 - Dachpfanne - Google Patents
DachpfanneInfo
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- DE8000101U1 DE8000101U1 DE19808000101U DE8000101U DE8000101U1 DE 8000101 U1 DE8000101 U1 DE 8000101U1 DE 19808000101 U DE19808000101 U DE 19808000101U DE 8000101 U DE8000101 U DE 8000101U DE 8000101 U1 DE8000101 U1 DE 8000101U1
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24S—SOLAR HEAT COLLECTORS; SOLAR HEAT SYSTEMS
- F24S20/00—Solar heat collectors specially adapted for particular uses or environments
- F24S20/60—Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings
- F24S20/69—Solar heat collectors integrated in fixed constructions, e.g. in buildings in the form of shingles or tiles
-
- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
- Y02—TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
- Y02B—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
- Y02B10/00—Integration of renewable energy sources in buildings
- Y02B10/20—Solar thermal
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- Y02E—REDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
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Description
Dachpfanne
Die Neuerung betrifft eine Dachpfanne.
Die Kollektion von Sonnenwärme auf dem Hausdach geschieht zur Zeit durch Sonnenkollektoren, die mit oder ohne Glasabdeckung
Wärme durch eine Flüssigkeit in Rohrschlangen aufnehmen und der gewünschte" Verwendung (Brauchwasser, Heizung..
Wärmetauscher usw.) zuführen.
Bei diesen Formen der Kollektion von Sonnenwärme besteht das Problem, daß die dafür erforderlichen Anlagen im Verhältnis
Eum Ertrag zu aufwendig sind, d.h. daß die erzielte Ersparnis
an anderen Energieträgern (Kohle, öl, Erdgas usw.) den Kapitaldienst
für die Investition nicht deckt. Auch die Verwendung einfacherer Kollektoren, z. B. Kunststoffröhrenmatten oder
Röhrenplatten aus Metall, lösen das Problem wegen zu geringer Lebenserwartung oder zu hoher Investitionskosten nicht.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Nachteile zu vermeiden. Dies wird bei einer wie eingangs erläuterten
Dachpfanne erreicht durch eingelagerte flexible Kunststoff rohre, die von einer Flüssigkeit durchströmbar sind.
Dadurch wird es möglich, für die Aufnahme von Sonnen- oder auch Umluftenergie die traditionelle Dachpfanne In abgeänderter
Form weiter zu verwenden.
Weitere vorteilhafte Merkmale der Neuerung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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<< ·«
!Sin in die Pfanne eingearbeitetes System aus membrandünnen
Kunststoffrohren gewährleistet, daß die duroh die Pfanne
fließende Flüssigkeit die Wärmeenergie in hohem Maße aufnimmt. Sie geringere Wärmedurehlässigkeit dee Materials
wird daduroh weitgehend aufgehoben, daß das Röhreneyetem
nur wenige Millimeter unter der Pfannenoberfläehe verläuft
und die Pfannenoberseite auf geeignete Welse wärmeaufnehmend
und augleioh witterungsbeständig ausgestattet ist (z. B.
duroh schwarzen Kunststoff- oder feerlaok). Zugleich sorgt
eine mit der Pfanne feetverbundene Dämmsahloht, z. B4
Styropor, für die erforderliohe Wärmedämmung an der Unterseite der Pfanne. Eine unter dem Rohrsystem eingearbeitete
Bstrlohfflätte gewährleistet im Bedarfsfalle die für Dachabdeokungen erforderliehe Stabilität der Pfanne.
- der Damnsehiöht (Styropor schwer entflammbar)
- der daraufliegenden fistrichmatte
- der dünnwandigen Kunststoffrohrschlange mit Eingangsund Ausgangsmuffe
- der auf die Dämmschicht aufgegossenen und das Kunststoffrohr
umfassenden Schicht.
Die Pfanne erscheint wegen eier innigen Verbindung mit der
Dämmschicht (z.B. 20 mm + 20 mm) als eine Pfanne von ca. 40 mm Dicke. Ohne Flüssigkeitsmenge 1st sie jedoch wegen des eingebetteten Rohrsystems weniger schwer als die gleich große
Zementpfanne.
Die Dämmschicht wird außer ziur Isolierung von der Dachinnenseite
her zur Abdichtung der Verbindung mit der seitlichen Pfanne und der Auflage auf die darunterliegende Pfanne genutzt.
Wegen der guten Dichtungseigenschaften der Dämmschicht kann die Pfanne bei der Auflage nach unten um gut die Hälfte kürzer
überlappen als bei traditionellen Pfannen.
4 -
Das eingebettete Kunststoffrohr verläuft ganz Im Innern
der Pfanne so, daß bei normaler Verlegung der Pfanne keine
Wassersäeke entstehen« die Pfanne also bei Bedarf weitgehend
entleert werden kann« An der Oberkante der Pfanne endet das Kunststoffrohr mit einer Muffe so, daß diese mit der Ober»
seite der Pfanne absehneidet« An der Unterkante der Pfanne endet das Kunststoffrohr mit einer Muffe derart, daß diese
mit der Dämmunterselte abschneidet. Zwei übereinanderliegend©
Pfannen werden dabei so verbunden, daß ein kurzes Paßetüek
dicht in die beiden übereinanderliegenden Muffen der oberen
und unteren Pfanne hineingesteckt wird«
Wegen der Dicke der Pfanne (ca. 40 mm) kann die seitliche
Falz in die Ebene der Dämmschicht verlagert werden. Dadurch wird erreicht, daß die Oberseite der Pfanne und damit das
gesamte Dach vom Röhrensystem durchzögen wird, also voll für
den Warmeabtransport zur Verfügung steht.
Durch die feste Verbindung sind die Bruchgefahren für die neuerungsgemäße Pfanne gering. Die Bruchsicherheit kann im
Bedarfsfalle dadurch heraufgesetzt werden, daß unterhalb des Röhrensysteme eine Estrichmatte eingebracht wird. Andererseits
dürften die Anforderungen hinsichtlich der Bruohsicherheit für diesen Pfannentyp wegen der Innigen Verbindung mit
dem Röhrensystem und der Dämmschicht erheblich reduzierbar sein.
Die weiche Dämmschicht der Pfannenunterseite erlaubt eine besonders
einfache Verlegung dieser Pfanne dadurch, daß sie auf die mit einer Zahnung ausgestattete Dachlatte gedrückt
wird und unverrückbar aufliegt.
Das mit der neuerungsgemäßen Pfanne belegte Daoh arbeitet
in der Regel mit einem gesehlossenen Flüssigkeitskreislauf
wie folgtj
1. Von dem auf dem Dachboden aufliegenden Zubringerrohr geht
eine Abzweigung in jede senkrecht übereinanderliegende Pfannenreihe. Dadurch steigt die Flüssigkeit von Pfanne
zu Pfanne senkrecht hoch und fließt in Pirsthöhe in ein
Sammlerrohr, von dort in einen Wärmetauscher bzw. eine Wärmepumpe, von dort in die Umwälzpumpe zurück zum unteren
Zubringerrohr.
2. Als Flüssigkeit kann frostgeschütztes Wasser, aber auoh
jedes andere Medium verwendet werden, gegen das das in die Pfanne eingebettete Kunststoffrohr resistent ist.
3. Die Flugrichtung von unten nach oben gestattet es, mit
minimaler Pumpleistung auszukommen und trotzdem sicherzustellen, daß das gesamte Röhrensystem des Daohes ständig
gefüllt ist.
4. Eine stufenlos thermisch gesteuerte Pumpe gewährleistet, daß der Flüssigkeitskreislauf dem Bedarf an Wärmetransport
ständig angepasst ist. Dabei kommt der Kreislauf zum Stillstand, wenn eine Wärmeaufnahme nicht lohnt. Entsprechend
erhöht sich die Geschwindigkeit, wenn der Wärmeabtransport stärker erwünscht oder sogar erforderlich ist.
5. Durch Dimensionierung der Wärmepumpe bzw. des Wärmetauschers wird garantiert, daß auch an heißen Tagen eine bestimmte
Flüssigkeitshöchsttemperatur eingehalten wird.
· J 1 I t t «
Sine Aus führungshorn) der Neuerung ist in den Zeichnungen
wiedergegeben· Ee zeigen
Fig. 1 in Draufsieht eine Pfanne mit den handelsüblichen
Abmessungen,
Fig. 2 Auf- und Seitenrisse entsprechend den in Fig. 1
angegebenen Schnittlinien A-B, C-D und E-P,
Fig. 3 die Verbindung der Röhren von Pfanne zu Pfanne,
Fig. 4 einen vergrößerten Ausschnitt gemäß dem Kreis
in Fig. 3,
Fig. 5 den sehematiseh dargestellten Kreislauf der Flüssigkeit.
In den Fig. 1 und 2 sind die flexiblen, von einer Flüssigkeit
durchströmten Kunststoffrohre mit 1 bezeichnet. Mit 2 ist die Pfannensefticht, mit 3 die Dämmschicht und mit 4 die
Estrichmatte beziffert. Die nach unten bzw. oben führenden Muffen zur Aufnahme des in dieser Figur nicht dargestellten
Verbindungsstücks tragen die Bezugszeichen 5 und 6. 7 bezeichnet die in die Dämmschicht hineingeführte Falz
zur Aufnahme der seitlich anschließenden Pfanne. In Fig. 3 ist ein Dachsparren 8 mit Dachlatten 9 und daraufliegenden
Pfannen 10 dargestellt.
Fig. 4 gibt das übereinanderllegen zweier Dachpfannen 10 mit
unterer Muffe 5 und oberer Muffe 6 sowie mit Verbindungsstück 11 wieder. Fig. 5 zeigt das Schema des Flüssigkeitskreislaufs mit Angabe der Flußrichtung 12 des Durchflusses
durch eine senkrecht übereinanderliegende Pfannenreihe 13, den
Wärmetauscher bzw. die Wärmepumpe 14 und die Kreislaufpumpe 15·
Bei der Herstellung der neuerungsgemäßen Pfanne wird die darunterliegende
Dämmschicht nach Art einer Verschalung ausgeformt. Die Rohre zweier übereinanderliegender Pfannen werden
durch ein Stecksystem dicht miteinander verbunden.
Claims (1)
- Iduso Gesellschaft zur
Förderung und Verwertung
kreativer Ideen mbH
Am Lenkert 11
5300 Bonn 2Ansprüche1. Dachpfanne, gekennzeichnet durch eingelagerte flexible Kunststoffrohre (1), die von einer Flüssigkeit durchströmbar sind.2. Pfanne nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer festen Verbindung mit einer Dämmschicht insbesondere Styropor, besteht.5. P-fanne nach den Ansprüchen 1 2, gekennzeichnet durch eine eingebri? 3hte Estrichmatte (4).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808000101U DE8000101U1 (de) | 1980-01-04 | 1980-01-04 | Dachpfanne |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808000101U DE8000101U1 (de) | 1980-01-04 | 1980-01-04 | Dachpfanne |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8000101U1 true DE8000101U1 (de) | 1980-07-03 |
Family
ID=6711759
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808000101U Expired DE8000101U1 (de) | 1980-01-04 | 1980-01-04 | Dachpfanne |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8000101U1 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3030743A1 (de) * | 1980-08-14 | 1982-03-25 | Soptim Ingenieurbüro GmbH, 5100 Aachen | Waermeaustauscher |
| DE3036897A1 (de) * | 1980-09-30 | 1982-04-22 | Hans 6507 Ingelheim Weitzel | Dacheindeckungselement aus kunststoff o.dgl. verformbarem werkstoff zur gewinnung von sonnenenergie |
| DE19603540A1 (de) * | 1996-02-01 | 1997-08-07 | Bernhard Ehret | Dacheindeckungselement |
| DE29803796U1 (de) | 1998-03-06 | 1998-05-20 | Sauter, Ernst, 72469 Meßstetten | Deckplatte für die Dacheindeckung und/oder Außenwandverkleidung von Gebäuden |
-
1980
- 1980-01-04 DE DE19808000101U patent/DE8000101U1/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3030743A1 (de) * | 1980-08-14 | 1982-03-25 | Soptim Ingenieurbüro GmbH, 5100 Aachen | Waermeaustauscher |
| DE3036897A1 (de) * | 1980-09-30 | 1982-04-22 | Hans 6507 Ingelheim Weitzel | Dacheindeckungselement aus kunststoff o.dgl. verformbarem werkstoff zur gewinnung von sonnenenergie |
| DE19603540A1 (de) * | 1996-02-01 | 1997-08-07 | Bernhard Ehret | Dacheindeckungselement |
| DE29803796U1 (de) | 1998-03-06 | 1998-05-20 | Sauter, Ernst, 72469 Meßstetten | Deckplatte für die Dacheindeckung und/oder Außenwandverkleidung von Gebäuden |
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