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DE800009C - Schwerfluessigkeitsscheidung - Google Patents

Schwerfluessigkeitsscheidung

Info

Publication number
DE800009C
DE800009C DEP8770A DEP0008770A DE800009C DE 800009 C DE800009 C DE 800009C DE P8770 A DEP8770 A DE P8770A DE P0008770 A DEP0008770 A DE P0008770A DE 800009 C DE800009 C DE 800009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cell
separating
heavy liquid
separation
floating
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP8770A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Wilhelm Dr-Ing Mayer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Original Assignee
Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Westfalia Dinnendahl Groeppel AG filed Critical Westfalia Dinnendahl Groeppel AG
Priority to DEP8770A priority Critical patent/DE800009C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE800009C publication Critical patent/DE800009C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/28Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
    • B03B5/30Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

des Deutschen Poferriama
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSEIc GRUPPE 1oi
p 8770 VIbIic D
Otuj. Friedrich Wilhelm Mayer in Herne-Sodingen ist als Erfinder genannt worden
Westfalia Dinnendahl Gröppel Akt.-Ges. in Bochum
und £ΐ.*3η$. Friedrich Wilhelm Mayer in Herne-Sodingen
Schwerflüssigkeitsscheidung
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 2. Oktober 1948 an Patenterteilung bekanntgemacht am 27. Juli 1950
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Trennen von feinkörnigen Gemischen nach dem spezifischen Gewicht durch Schwimmen und Sinken in einer Schwerflüssigkeit, insbesondere zur Aufbereitung feinkörniger Kohlen und Erze.
Bei derartigen Trenn- oder Aufbereitungsverfahren wird eine Schwerflüssigkeit, deren Dichte zwischen derjenigen des leichtesten und derjenigen des schwersten Kornes liegt, benutzt. Die Schwerflüssigkeit kann dabei eine stabile Lösung oder auch eine instabile Aufschlämmung eines Beschwerungsstoffes in einer Flüssigkeit, gewöhnlich Wasser, seiin. Es sind bereits eine Reihe derartiger Aufbereitungsverfahren bekannt. Diese bekannten Verfahren sind jedoch in erster Linie nur für gröbere Kornklassen geeignet. Bei feinkörnigen Gemischen versagen sie.
Verfahrenstechnisch liegen die Schwierigkeiten bei der Aufbereitung feinkörniger Gemische mit Hilfe von Schwerflüssigkeiten in der geringen Sinkbzw. Steiggeschwindigkeit der Körnchen in der Schwerflüssigkeit. Die Folge davon ist, daß
a) der Trennvorgang eine viel größere Zeit benötigt als bei gröberen Gemischen,
b) jede Bewegung der Schwerflüssigkeit während und nach dem Trennvorgang eine Störung desselben bewirkt, da die absinkenden bzw. aufsteigenden Körnchen den Flüssigkeitswirbeln leicht folgen und dadurch wieder vermischt werden.
Es können daher auch die üblichen Austragverfahren, wie z. B. Abstreichen des Schwimmgubes mit Hilfe von Tauchbändern, Abschöpfen, Überspülen über den Gefäßrand, Austragen durch Becherwerke usw., nicht verwendet werden, da bei allen diesen Verfahren die Schwerflüssigkeit so stark durchwirbelt wird, daß eine unerwünschte Vermischung wieder eintritt.
Durch die Erfindung sollen die Nachteile der bekannten Verfahren beseitigt und ein Verfahren geschaffen werden, das die Lücke in der Aufbereitungstechnik hinsichtlich der Trennung von feinkörnigen Gemischen mittels einer Schwerflüssigkeit schließt. Die Erfindung besteht darin, daß das zu trennende Gemisch zusammen mit der Schwerflüssigkeit in eine

Claims (6)

verhältnismäßig niedrige Trennzelle aufgegeben, dort für einige Zeit in absoluter Ruhe belassen und dann der gesamte Inhalt der Ze1IIe nach unten wirbelfrei abgelassen Ayird, wobei das Sinkgut unid das ScIi wimmgut getrennt voneinander abgeführt werden. so Auf der Zekhnuing ,ist eine Anlage zinn Durch führung des neuen Verfahrens beispielsweise dargestellt. Die Anlage besteht aus zwei Reihen von Trennzellen i, die rechts und links an einem Aufgabebunker 7 angeordnet sind. Die Böden jeder dieser 5s Trennzellen ι bestehen aus einer Anzahl Spitzkasten 2 mit je einer durch einen Ventilkörper 3 verschließbaren Auslaufdüse 4, deren Durchmesser in einem bestimmten Verhältnis zum Abstand der Düsenöffnung vom Flüssigkeitsspiegel intnerha'lb der eo Trennzelle steht. Sämtliche Ventile 3 einer Zelle werden durch eine gemeinsame Steuervorrichtung gleichzeitig betätigt. Unter den Auslaufdüsen 4 sind die Sammelrinnen 5 angeordnet, die durch Zwischenwände in getrennte Rinnen zur Abführung es des Sink- und des Schwimmgutes, gegebenenfalls auch noch eines Zwischengutes, unterteilt sind. Die Sammelrinnen 5 sind auf einem gemeinsamen Rahmen 5" befestigt, der unterhalb der Trennzelle 1 verschiebbar ist. Oberhalb der Trennzellen 1 befindet sich d'ie Beschickungsanlage, die im wesentlichen aus dem fahrbaren Förderband 6, dem Bunker 7 und der um die Zapfen 8 schwenkbaren Dosierlutte 9 besteht. Zu beiden Seiten der Dosierlutte befinden sich die Zuführungsrinnen 10 für die Schwerflüssigkeit, die durch Bodenventile 11 mit der Zuleitung 12 zum Füllen der Zellen 1 in Verbindung stehen. Die Anlage arbeitet in folgender Weise: Das von dem Verteilerband 6 kommende Gemisch so gelangt zunächst in den Bunker 7. Von hier aus wird die Dosierlutte 9 mit dem zu trennenden Gemisch gefüllt, wenn sie sich in der Mittellage unterhalb des Bunkers befindet. Beim Ausschwenken nach !rechts bzw. Links entleert sich die Dosierlutte 9 diurch ihren offenen Boden in die Taschen 13· In den beiden ausgeschwenkten Lagen ist die Bunkeröffnung abgeschlossen. Die für die Füllung der Zelle ι notwendige Menge Schwerflüssigkeit fließt aus der Rinne 10 durch das Ventil n in die Zulei- »0 tung 12 und nimmt auf diesem Wege das Gut aus der Tasche 13 mit in die Trennzelle 1. Hier kommt kurze Zeit nach der Füllung die Schwerflüssigkeit zur Ruhe, so daß die Trennung in Schwimm- und Sinkgut störungsfrei vor sich gehen kann. Nach Beendigung der Trennung wird der gesamte Zelleninhalt wirbelfrei abgelassen, wobei zuerst das am Zellenboden liegende Sinkgut und dann das unter der Oberfläche der Schwerflüssigkeit schwimmende Schwimmgut zusammen mit der Schwerflüssigkeit ausgespült wird. Durch einfaches, seitliches Verschieben des Rahmens 50 während des Ablassens wird das Sinkgut in die Rinne 5* und das Schwimmgut in die Rinne 5C abgeleitet. Von hier gelangen die beiden Trennprodukte mit dem Schwerflüssigkeitsstrom über die entsprechenden Rinnen der Hauptsammeirinne 14 getrennt zu den Entbrühungs- und Abbrausesieben. Nach dem Entleeren der Zelle werden die Bodenventile geschlossen, und der oben beschriebene Vorgang beginnt von neuem. Die auf den Entbrühungssieben vom Sink- und Schwimmgut getrennte Schwerflüssigkeit wird in die Rinnen zurückgepumpt. Die Steuerung der Vorgänge kann in bekannter Weise durch Nockenwellen, Kontaktscheiben, Schwimmer o. dgl., die Übertragung der Steuerimpulse mechanisch, pneumatisch, hydraulisch oder elektrisch erfolgen. Zur Erhöhung der Griuindiflächenleistung können mehrere Trennzellenraihen übereinander angeordnet werden. · Das neue Verfahren eignet sich insbesondere zur Erzeugung von Edelkohle aus Feinkohle. Ebenso kann aber auch mit gleich gutem Erfolg die Trennung von Erzen, seltenen Erden, Halb- oder Fertigerzeugnissen der chemischen oder keramischen In- iss dustrie auf diese Weise durchgeführt werden. PA T E N T A N S l> R C C H E :
1. Verfahren zum Trennen von feinkörnigen Gemischen durch Schwimmen und Sinken in einer Schwerflüssigkeit, insbesondere zur Aufbereitung von feinkörnigen Kohlen und Erzen, dadurch gekennzeichnet, daß das zu trennende Gemisch zusammen mit der Schwerflüssigkeit in eine verhältnismäßig niedrige Trennzelle aufgegeben, dort für einige Zeit in absoluter Ruhe belassen and dann der gesainte Inhalt der Zelle racrr unten wirbelfrci "vfagetNMB "wi«4 «»bei das Sinkgut vmu das Schwimmget getrennt voneinander abgeführt werden. uo
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I1 gekennzeichnet durch eine flache, vorzugsweise rechteckige oder quadratische Trennzelle mit einem aus einer Anzahl nebeneinander angeordneten Spitzkasten be- us stehenden Boden, dessen düsenartig ausgebildete Auslauföffnungen durch je ein Ventil gesteuert werden.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Ventile ir>o einer Zelle durch eine gemeinsame Steuervorrichtung betätigt werden.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Reihe von Auslauf ventilen eine durch eine Zwischenwand unterteilte Saimrmelrinne zugeordnet .ist und aHie Sammelrinnen einer Zelle auf einem verschiebbaren Rahmen gelagert sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Auf- i«o gabebumker und je zwei Trenmzellen eine schwenkbare Dosierlutte für das zu trennende Gemisch eingeschaltet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Trenn- ms zellen neben bzw. übereinander angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
DEP8770A 1948-10-02 1948-10-02 Schwerfluessigkeitsscheidung Expired DE800009C (de)

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DE800009C true DE800009C (de) 1950-07-28

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DEP8770A Expired DE800009C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schwerfluessigkeitsscheidung

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