DE800009C - Schwerfluessigkeitsscheidung - Google Patents
SchwerfluessigkeitsscheidungInfo
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- DE800009C DE800009C DEP8770A DEP0008770A DE800009C DE 800009 C DE800009 C DE 800009C DE P8770 A DEP8770 A DE P8770A DE P0008770 A DEP0008770 A DE P0008770A DE 800009 C DE800009 C DE 800009C
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03B—SEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
- B03B5/00—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
- B03B5/28—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation
- B03B5/30—Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by sink-float separation using heavy liquids or suspensions
Landscapes
- Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)
Description
des Deutschen Poferriama
DEUTSCHES PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSEIc GRUPPE 1oi
p 8770 VIbIic D
Otuj. Friedrich Wilhelm Mayer in Herne-Sodingen
ist als Erfinder genannt worden
und £ΐ.*3η$. Friedrich Wilhelm Mayer in Herne-Sodingen
Patentiert im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland vom 2. Oktober 1948 an
Patenterteilung bekanntgemacht am 27. Juli 1950
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum
Trennen von feinkörnigen Gemischen nach dem spezifischen Gewicht durch Schwimmen und Sinken
in einer Schwerflüssigkeit, insbesondere zur Aufbereitung feinkörniger Kohlen und Erze.
Bei derartigen Trenn- oder Aufbereitungsverfahren wird eine Schwerflüssigkeit, deren Dichte
zwischen derjenigen des leichtesten und derjenigen des schwersten Kornes liegt, benutzt. Die Schwerflüssigkeit
kann dabei eine stabile Lösung oder auch eine instabile Aufschlämmung eines Beschwerungsstoffes in einer Flüssigkeit, gewöhnlich Wasser,
seiin. Es sind bereits eine Reihe derartiger Aufbereitungsverfahren
bekannt. Diese bekannten Verfahren sind jedoch in erster Linie nur für gröbere Kornklassen geeignet. Bei feinkörnigen Gemischen
versagen sie.
Verfahrenstechnisch liegen die Schwierigkeiten bei der Aufbereitung feinkörniger Gemische mit
Hilfe von Schwerflüssigkeiten in der geringen Sinkbzw. Steiggeschwindigkeit der Körnchen in der
Schwerflüssigkeit. Die Folge davon ist, daß
a) der Trennvorgang eine viel größere Zeit benötigt als bei gröberen Gemischen,
b) jede Bewegung der Schwerflüssigkeit während und nach dem Trennvorgang eine Störung desselben
bewirkt, da die absinkenden bzw. aufsteigenden Körnchen den Flüssigkeitswirbeln leicht folgen und
dadurch wieder vermischt werden.
Es können daher auch die üblichen Austragverfahren, wie z. B. Abstreichen des Schwimmgubes mit
Hilfe von Tauchbändern, Abschöpfen, Überspülen über den Gefäßrand, Austragen durch Becherwerke
usw., nicht verwendet werden, da bei allen diesen Verfahren die Schwerflüssigkeit so stark durchwirbelt
wird, daß eine unerwünschte Vermischung wieder eintritt.
Durch die Erfindung sollen die Nachteile der bekannten Verfahren beseitigt und ein Verfahren geschaffen
werden, das die Lücke in der Aufbereitungstechnik hinsichtlich der Trennung von feinkörnigen
Gemischen mittels einer Schwerflüssigkeit schließt. Die Erfindung besteht darin, daß das zu trennende
Gemisch zusammen mit der Schwerflüssigkeit in eine
Claims (6)
1. Verfahren zum Trennen von feinkörnigen Gemischen durch Schwimmen und Sinken in
einer Schwerflüssigkeit, insbesondere zur Aufbereitung von feinkörnigen Kohlen und Erzen,
dadurch gekennzeichnet, daß das zu trennende Gemisch zusammen mit der Schwerflüssigkeit in
eine verhältnismäßig niedrige Trennzelle aufgegeben, dort für einige Zeit in absoluter Ruhe
belassen and dann der gesainte Inhalt der Zelle
racrr unten wirbelfrci "vfagetNMB "wi«4 «»bei
das Sinkgut vmu das Schwimmget getrennt
voneinander abgeführt werden. uo
2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch I1 gekennzeichnet durch
eine flache, vorzugsweise rechteckige oder quadratische Trennzelle mit einem aus einer Anzahl
nebeneinander angeordneten Spitzkasten be- us
stehenden Boden, dessen düsenartig ausgebildete Auslauföffnungen durch je ein Ventil gesteuert
werden.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Ventile ir>o
einer Zelle durch eine gemeinsame Steuervorrichtung betätigt werden.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Reihe von
Auslauf ventilen eine durch eine Zwischenwand unterteilte Saimrmelrinne zugeordnet .ist und aHie
Sammelrinnen einer Zelle auf einem verschiebbaren Rahmen gelagert sind.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Auf- i«o gabebumker und je zwei Trenmzellen eine
schwenkbare Dosierlutte für das zu trennende Gemisch eingeschaltet ist.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Trenn- ms
zellen neben bzw. übereinander angeordnet sind.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP8770A DE800009C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schwerfluessigkeitsscheidung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP8770A DE800009C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schwerfluessigkeitsscheidung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE800009C true DE800009C (de) | 1950-07-28 |
Family
ID=7361878
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP8770A Expired DE800009C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Schwerfluessigkeitsscheidung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE800009C (de) |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP8770A patent/DE800009C/de not_active Expired
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