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DE809986C - Vorrichtung zum Zerkleinern und Sieben von Massenguetern - Google Patents

Vorrichtung zum Zerkleinern und Sieben von Massenguetern

Info

Publication number
DE809986C
DE809986C DEA123A DEA0000123A DE809986C DE 809986 C DE809986 C DE 809986C DE A123 A DEA123 A DE A123A DE A0000123 A DEA0000123 A DE A0000123A DE 809986 C DE809986 C DE 809986C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mechanisms
striking
projections
striking mechanisms
bulk goods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA123A
Other languages
English (en)
Inventor
Arno Andreas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEA123A priority Critical patent/DE809986C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE809986C publication Critical patent/DE809986C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C13/00Disintegrating by mills having rotary beater elements ; Hammer mills

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Pulverization Processes (AREA)

Description

  • Es ist in vielen Fällen erwünscht, daß aus Schlagwerken bestehende Zerkleinerungsapparate einen verhältnismäßig geringen Prozentsatz an feinem Gut erzeugen. Das kann dadurch erzielt werden, daß die Schlagwerke mit verhältnismäßig geringer Umfangsgeschwindigkeit im freien Schlag entgegengesetzt der Einlaufrichtung auf das -Gut wirken. Hierbei ist es zweckmäßig, daß genügend zerkleinertes Gut sofort ausfallen kann.
  • Zu diesem Zweck wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die mit beispielsweise zahnartigen Vorsprüngen i besetzten rotierenden Schlagwerke 2 als hohle Trommeln ausgebildet sind (vgl. Abb. i) und zwischen den Vorsprüngen der gewünschten Korngröße entsprechende Öffnungen 3 oder Schlitze aufweisen, durch welche das genügend zerkleinerte Gut sofort nach unten ausgetragen wird. Das Schlagwerk läuft dabei im Sinne des' Pfeils 4 entgegen dem einlaufenden Gut 5. Im Mühlengehäuse 6 ist eine mit der Feder 7 abgefederte Schlagplatte 8 angeordnet, die auch durchbrochen sein kann, wodurch noch nicht genügend zerkleinerte Stücke . einer weiteren Zerkleinerung unterzogen werden. Eine gezahnte feste oder bewegliche Schlagplatte 9 verhindert ein Mitreißen größerer Stücke in Richtung auf die Platte B.
  • In Abb. 2 sind im Mühlengehänse io beispielsweise vier gleichsinnig umlaufende, durchbrochene und mit Zähnen 12 besetzte Schlagwerke ii angeordnet, welche das einlaufende Gut zerkleinern und an jeder Stelle das genügend fein zerkleinerte Gut durch die Öffnungen 13 austreten lassen. In beliebigen, gegebenenfalls regelbaren Entfernungen sind dabei einige feststehende oder bewegliche gezahnte Schlagplatten 14 angeordnet. Die Vorrichtung bewirkt gleichzeitig ein Fördern des Guts in der Richtung des Umlaufs der Schlagwerke zum Endauslauf 15. Auf diese Weise können mit kleinen, einfachen Vorrichtungen große Leistungen und ein kubisches Korn ohne allzuviel Feines erreicht werden: Es ist auch möglich, in solchen Vorrichtungen schmieriges Material zu verarbeiten, da sich die Schlagwerke immer wieder freiarbeiten. Hineingelangendes Eisen bewirkt keinerlei Störungen.
  • Abb. 3 zeigt im Gehäuse 16 zwei gegeneinanderarbeitende durchbrochene Schlagwerke 17 und 18, wobei das Schlagwerk 18 durch eine Federung i9 nachgiebig angeordnet sein muß.
  • Abb. 4 zeigt im Gehäuse 20 vier durchbrochene Schlagwerke 21, welche im Durchmesser verschieden groß gehalten sind. Die Aufgabe des Guts 22 erfolgt durch ein Rüttelsieb 23, welches das genügend fein Zerkleinerte schon vor Eintritt in die Mühle ausscheidet. Abb. 5 zeigt eine ähnliche Vorrichtung mit durchbrochenen Schlagwerken 24, welche beliebig geneigt auch ein Fördern des Guts während des Zerkleinerungsvorgangs bewirken. Es kann auch die ganze Vorrichtung beliebig geneigt aufgestellt werden.
  • Abb. 6 zeigt im Gehäuse 25 im Querschnitt ein nach der Mitte zu konisch zusammenlaufendes durchbrochenes Schlagwerk 26, wobei durch die konische Anordnung des Schlagwerks der Verschleiß der Gehäuseseitenwand 27 auf ein Minimum gebracht wird. Das gleiche Ziel kann auch dadurch erreicht werden, daß auf einem zylindrischen durchbrochenen Schlagwerk die äußeren Zähne länger als die inneren Zähne gehalten werden. Statt der feststehenden Zähne o. ä. können auch bewegliche Schlaghämmer auf den durchbrochenen Schlagwerken angeordnet sein.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Zerkleinern und Sieben von Massengütern, dadurch gekennzeichnet, daß die mit beispielsweise zahnartigen Vorsprüngen (i) besetzten rotierenden Schlagwerke (2) als hohle Trommeln ausgebildet sind und zwischen den Vorsprüngen der gewünschten Korngröße entsprechende Öffnungen (3) oder Schlitze aufweisen, durch welche das genügend zerkleinerte Gut sofort ausfällt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnung mehrerer Schlagwerke (2) diese gleichsinnig umlaufen und dabei das Gut im Sinne des Umlaufs weiterfördern, wobei . die gesamte Vorrichtung beliebig geneigt angeordnet sein kann.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagwerke (2) verschiedene Durchmesser haben.
  4. 4. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagwerke (2) an den Enden einen größeren Durchmesser als in der Mitte haben, was gegebenenfalls durch verschiedene Höhe der Vorsprünge (i) erzielt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das oder die Schlagwerke (2) mit feststehenden oder beweglichen, gegebenenfalls abgefederten Schlagplatten (8) zusammenarbeiten.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (i) auf den Schlagwerken (2) aus längeren schraubenförmig, gegebenenfalls gegeneinandergeneigten Rippen bestehen.
DEA123A 1949-10-30 1949-10-30 Vorrichtung zum Zerkleinern und Sieben von Massenguetern Expired DE809986C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809986C true DE809986C (de) 1951-08-06

Family

ID=6919103

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA123A Expired DE809986C (de) 1949-10-30 1949-10-30 Vorrichtung zum Zerkleinern und Sieben von Massenguetern

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE809986C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE961589C (de) * 1952-04-01 1957-04-11 Herbert S Simpson Vorrichtung zum Zerkleinern von koernigem Material
DE1042357B (de) * 1956-02-27 1958-10-30 Heinrich Raab Schlagmuehle mit mehreren etwa im Kreis angeordneten Rotoren
DE1147465B (de) * 1954-10-22 1963-04-18 Smidth & Co As F L Zerkleinerungsanlage
DE1221082B (de) * 1961-09-12 1966-07-14 Erich O Riedel Prallschleudermuehle
DE1272688B (de) * 1966-01-28 1968-07-11 Hazemag Hartzerkleinerung Prallbrecher zum Zerkleinern von Sperrmuell
DE102011000018A1 (de) * 2011-01-03 2012-07-05 ThyssenKrupp Fördertechnik GmbH Mehrwalzenbrecher

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