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DE809863C - Waermeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldaempfer - Google Patents

Waermeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldaempfer

Info

Publication number
DE809863C
DE809863C DEP34624A DEP0034624A DE809863C DE 809863 C DE809863 C DE 809863C DE P34624 A DEP34624 A DE P34624A DE P0034624 A DEP0034624 A DE P0034624A DE 809863 C DE809863 C DE 809863C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
heat exchanger
exhaust gas
exhaust
rib
silencer according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP34624A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dr-Ing Martin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eberspaecher Climate Control Systems GmbH and Co KG
Original Assignee
J Eberspaecher GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by J Eberspaecher GmbH and Co KG filed Critical J Eberspaecher GmbH and Co KG
Priority to DEP34624A priority Critical patent/DE809863C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE809863C publication Critical patent/DE809863C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01NGAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; GAS-FLOW SILENCERS OR EXHAUST APPARATUS FOR INTERNAL-COMBUSTION ENGINES
    • F01N5/00Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy
    • F01N5/02Exhaust or silencing apparatus combined or associated with devices profiting by exhaust energy the devices using heat
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Exhaust Silencers (AREA)

Description

  • Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer Bei den bis jetzt bekannten Wärmeaustauschern, die zwecks Ausnutzung der Abgaswärme von Verbrennungskraftmaschinen mit Abgasschalldämpfern kombiniert sind und die aus der Abgasführung durch entsprechende Vorrichtung Wärme entziehen, die wieder zur Beheizung von Fahrzeuginnenräumen verwendet wird, sind noch nicht alle wärmetechnischen, strömungstechnischen und akustischen Möglichkeiten ausgenutzt, die zur Erzielung eines mit physikalischem Optimum arbeitenden kombinierten Schalldämpfer-Wärme-Austauschers möglich sind. Vielfach wird der Außenmantel des Schalldämpfers zur Wärmeabgabe an einen Warmluftraum benutzt, der um den Schalldämpfermantel herumgelegt ist und durch einen zweiten Blechmantel, der den Schalldämpfermantel in bestimmtem. Abstand umgibt, abgegrenzt wird. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß der Schalldämpferaußenmantel für eine intensive Wärmeabgabe ungeeignet ist, da die Abgase an diesem, relativ betrachtet, die geringste Geschwindigkeit haben und da weiterhin die Wärmeentnahme am Umfange eines Gasstromes erfolgt, also an dem Teil der geringsten Temperatur, während der heiße Abgaskern im Innern des Schalldämpfers nicht oder nicht in genügender Weise zur Wärmeübertragung ausgenutzt wird.
  • Eine andere bekannte Bauart ist dadurch gekennzeichnet, daß durch das Innere des Schalldämpfers Einzelrohre geführt werden, durch die die zu erhitzende Luft, die sowohl Raum- als auch Frischluft sein kann, zum Zwecke des Aufheizens geführt wird. Es ist auch die physikalische Umkehrung dieser .Bauart bekanntgeworden, d. h. der Wärmeau3tauscher ist in der Weise ausgebildet, daß die heißen Abgase durch mehrere Innenrohre fließen und die Warmluft in einem diese Rohre umgebenden Außenmantel geführt wird.
  • Die beiden letztgenannten Ausführungen haben den Nachteil, daß der mit dem Wärmeaustauscher kombinierte Schalldämpfer infolge der Durchführung der Rohre, auch wenn er bezüglich seiner Dämpfungseigenschaften vorausberechnet wurde, akustisch verstimmt wird. Bei der erstgenannten bekannten Bauart ist der Einbau eines Sicherheitsraumes bekanntgeworden; der den Zweck hat, bei undicht werdendem Schalldämpfermantel etwa aus der Abgasleitung ausströmende Kohlenoäcydmengen ins Freie abzuleiten und deren Vermischung mit der Raumheizung zu verhindern. Derartige Ausführupgen sind durch die deutschen Patentschriffen637898 und 722754 bekanntgeworden: Die an zweiter und dritter Stelle genannten Bauarten, bei welchen mehrere Einzelrohre durch den Schalldämpferinnenraum hindurchgeleitet werden, um möglichst große Heizflächen zu erzielen, haben den Nachteil, daß die vorbeschriebene Sicherung gegen das Eindringen von kohlenoxydhaltigen Abgasen in die Heizluft entweder gar nicht oder nur schwer erreicht werden kann. Soll eine derartige Sicherungsmaßnahme bei diesen Heizungen durchgeführt werden, so ist ein eiheblicher Arbeits- und gewichtsmäßiger Aufwand erforderlich.
  • Da aber der Gedanke, den Wärmeaustauscher mit dem Abgas-Schalldämpfer zu kombinieren, bezüglich des Materialaufwandes und hinsichtlich der erwünschten Herabminderung des durch Fahrzeuge mitgeführten Totgewichtes sehr erstrebenswert ist, war die Entwicklung eines kombinierten Schalldämpferlufterhitzers, der es ermöglicht, die erhitzte Warmluft direkt ins Fahrzeuginnere zu führen, von besonderer Bedeutung.
  • Erfindungsgemäß werden nun im abgasführenden Teil ein oder mehrere an akustische Dämpfungsvolumina angrenzende Rippen- oder Nadelwärmeaustauschelemente an einer Begrenzungsfläche eines Schalldämpfers so angeordnet; daß in mehreren auf akustische Dämpfung abgestimmten Gaskanälen die Wärmeabgabe durch Kanalführung an den Stellen größter Abgasgeschwindigkeit und höchster Abgasinnentemperatur unter Ausnutzung der Schwingungsturbulenz der sich bei Verbrennungskraftmaschinen ergebenden pulsierenden Gasströmung erzwungen wird. Die. einzelnen Abgaskanäle haben zweckmäßigerweise einen verhältnismäßig engen Querschnitt, so daß sich umfangreiche Heißgaskerne nicht bilden können.
  • Die erfindungsgemäß im abgasführenden Teil ausgeführten Gaskanäle können dabei im Innern des Schalldämpfers bezüglich ihrer Länge und ihres Querschnittes mit einfachen Mitteln so bemessen werden, daß eine optimale akustische Dämpfungswirkung erreicht wird. Durch die erfindungsgemäße Schaffung der Kanäle mit Hilfe von Abdeckplatten auf den einzelnen Kanalrippen oder Nadeln kann in sehr billiger und fertigungsmäßig einfacher Weise jede gewünschte bzw. akustisch notwendig werdende Kanaldimension hinsichtlich Länge und Querschnitt geschaffen werden. Man hat mit der erfindungsgemäßen Ausführung somit gleichzeitig zahlreiche Vorteile gegenüber den bisher bestehenden Systemen gemeinsam erreicht, und zwar einmal eine gute Dämpfung durch exakte akustische Abstimmung, die zudem noch mit sehr einfachen und billigen technischen Mitteln, nämlich einer veränderlichen Kanalabdeckung, erreicht wird; außerdem können mehrere akustische Dämpfungsvolumina in einfachster Weise erfindungsgemäß auf die durch die Rippen oder Nadeln im abgasführenden Teil gebildeten Heizkanäle 'aufgesetzt werden. Die zur Gasführung dienenden Kanäle können in erfindungsgemäßer Weise gleichzeitig die Funktion akustischer Dämpfungsglieder und wärmetechnisch richtig ausgebildeter Heizrippen oder Nadeln erfüllen. Außerdem wird dadurch, daß die Zwischenräume zwischen den Rippenwandungen oder den einzelnen nadelartigen Gebilden entsprechend eng gehalten werden können, infolge der Gasgeschwindigkeitssteigerung eine sehr gute Wärmeübertragung erreicht, die außerdem durch geeignete Formgebung der Kanalwandungen (Zickzackführung) oder der eingebauten Nadeln auch noch die für den Wärmeübergang wichtige Spitzenwirkung ausnutzt. Dadurch, daß die so geschaffenen Gasführungswege auf ihrem ganzen Querschnitt durch die wärmeaufnehmenden Metallteile, seien es die Kanalwandungen oder seien es die hineinragenden Nadeln, durchsetzt sind, wird in erfindungs7. gemäßer Weise erreicht, daß eine sehr große Oberfläche mit den pulsierenden Abgasen in Verbindung ist, so daß die Schwingungsturbulenz, die von der Arbeitsweise der Verbrennungskraftmaschine herrührt, zur Verbesserung der Wärmeübertragung sehr günstig ausgenutzt wird.
  • Es werden also durch die erfindungsgemäße Ausführung sowohl die schalldämpfungsmäßigen Forderungen als auch die wärmetechnischen Bedingungen eines guten Wärmeaustauschers in wirtschaftlicher und billiger Weise verbunden. Gleichzeitig kann die Sicherheitsforderung, daß nämlich das Eindringen der Abgase in die Frischluft auch bei Undichtwerden der Abgasleitung verhindert werden muß, in einfacher Weise erfüllt werden dadurch, daß der in den Abgasteil eingebaute Rippen- oder Nadelkörper eine glatte Außenfläche erhält, an die in bekannter Weise die bearbeitete Grundfläche des Rippen- oder Nadelkörpers, der die Wärmeabgabe an die Heizluft vermittelt, dicht angepreßt wird.
  • Die Fig. i und 2 zeigen ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes in Längs- und Querschnitt. Innerhalb des Dampfermantels i befinden sich die beispielsweise durch Längsrippen 18 und i9 gebildeten Abgaskanäle 2 und 3, die im abgasführenden Teil die akustische Verbindung zwischen den Dämpfungsräumen q, 5 und 6 durch Aufsetzen von einfachen Blechwandungsteilen bilden. Die Abgase treten bei 7 in den Schalldämpfer ein und nach Durchfließen der hintereinanderliegenden Kanäle 2 und 3 bei 8 aus. Es können selbstverständlich je nach der akustischen Notwendigkeit beliebig viele Kanalgruppen hintereinander angeordnet werden. Die Kaltluft, die in vielen Fällen zweckmäßigerweise als Frischluft zugeführt wird, tritt bei 14 ein und bei 13 als Warmluft wieder aus. Soll auf das Gegenstromprinzip verzichtet werden, so kann auch umgekehrt gearbeitet werden. Die Abgaskanäle 2 und 3 werden zur Erzielung großer Wärmedurchgangsflächen zweckmäßig so ausgebildet, daß jede bei Wärmeaustauschern bekannte Formgebung benutzt werden kann. Im Beispielsfall sind die Wärmedurchgangsflächen nahezu rechteckig ausgebildet (s. Fig. 2), wobei die Wärmeübertragung nach der Frischluftseite über eine Trennfuge 25 erfolgt. Die Grundplatte des Rippenkörpers der Abgasseite 19 und diejenige des Rippenkörpers der Frischluftseite sind so gestaltet, daß sie in der Trennfuge 25 satt und dicht aufeinandergesetzt werden können. Beispielsweise kann diese Trennfläche beiderseitig glatt überschliffen werden. Zur Vermeidung von Korrosions- und Verrostungsgefahr, die unter Umständen infolge der kapillaren Wirkung der Trennfuge besteht, kann die Trennfuge in erfindungsgemäßer Weise teilweise oder ganz abgedeckt. sein. Außerdem besteht die Möglichkeit, falls eine allseitig geschlossene Abdeckung der Trennfuge zweckmäßig erscheint, die Abdeckung mit einer Sollbruchstelle oder einer bei Undichtwerden der Abgasseite infolge des Überdrucks sich öffnenden, ventilartig wirkenden Öffnung zu versehen. Die letztgenannte Maßnahme erübrigt sich bei geschlossener Trennfuge, wenn entsprechend der deutschen Patentschrift 722 754 eine Absaugung etwa eindringender Abgase durch den Vergaser vorgesehen ist.
  • Zur Erhöhung der Wärmeübertragung selbst werden im Beispielsfalle die flachen Abgaskanäle 2 und 3 mit Längsrippen versehen. Ebenso könnten diese Kanäle natürlich auch mit nadelförmigen Rippen ausgestattet sein. Die gleiche oder ähnliche Vorrichtung in bezug auf die Verrippung oder Benadelung wird auf der Frischluftseite 9 vorgenommen (s. Fig. 2). Um nun die notwendigen akustischen Längen der Abgaskanäle 2 und 3 im abgasführenden Teil zu erreichen, ohne daß dabei der Heizeffekt gestört wird, sieht die Erfindung vor, daß die Rippen der beispielsweise angegebenen Gruppen 2 und 3 mit Abdeckplatten oder -blechen i i und 12 abgedeckt werden. Diese Art der Schaffung bestimmter Kanallängen ist billig und zweckmäßig. Dadurch, daß es hiermit in einfacher Weise möglich ist, verschiedene Kanallängen akustisch auszunutzen, ist eine optimale Gestaltung der schalldämpfenden Wirkung des kombinierten Wärmeaustauscherschalldämpf.ers möglich. Es besteht weiterhin die Möglichkeit,, entgegen dem in Fig. i dargestellten Beispiel die Rippengruppen 2 und 3 auf die ganze Länge durchlaufen zu lassen, was fertigungsgemäß in manchen Fällen gewisse Vorteile bietet. In dem Falle der durchlaufenden Rippen kann durch einfache Einfügung von Strömungsleitblechen 16, die in diesem Falle, wie in Fig. 3 dargestellt ist, kammartig von oben über die Rippen gesteckt werden, jede gewünschte akustische Längenunterteilung durchgeführt werden. Diese in die Rippen oder in eine entsprechende Nadelreihe eintauchenden Kamm- oder Leitbleche können über die Rippenhöhe i9 hinaus ins Innere der Dämpfungsvolumina hinein, wie dies bei 24 dargestellt ist, verlängert werden, so daß eine leitschaufelartige strömungstechnisch günstige Wirkung erzielt wird. Ebenso können die Abdeckplatten i i und 12 am Ein- und Austritt, also bei 20, 21, 22 und 23, leitschaufelartig geformt sein, wodurch ein drosselfreier Strömungsverlauf gesichert und gleichzeitig erreicht wird, daß keine Behinderung der wärmeübergangbegünstigenden Schwingungen auftritt. Die Rippen- oder Nadelkörper können auf jede bekannte Art hergestellt; werden. Durch geeignete Maßnahmen bei der Führung des F räsers kann bei der Rippenkörperherstellung selbst ein strömungsgerechter, d: h. drosselfreier Ein- und Auslauf gesichert werden, wie dies beispielsweise am Fuß 17 und Auslauf 18 von Kanal 3 zu ersehen ist. Die Rippengruppen 2 und 3 werden mit den Abdeckplatten i i und 12 zum Teil so abgeschlossen, daß günstig wirkende akustische Längen der Abgaskanalgruppen 2 und 3 oder aber einzelner diese_-Kanäle erreicht werden. Der freie Durchflußquerschnitt der Kanalgruppen steht mit den Volumina der Kammern 4, 5 und 6 in Verbindung. Das Verhältnis von Kanallängen zu den Volumina kann in jeder gewünschten akustischen Weise gestaltet werden, wodurch in wirtschaftlicher und billiger Weise eine einwandfreie,akustische Abstimmung des kombinierten Wärmeaustauscherschalldämpfers ermöglicht wird. Mit der Maßnahme der akustischen Rippenkanäle wird weiterhin eine gute Dämpfung der extrem hohen Schneidetöne durch Reibung erreicht, was sich dämpfungsmäßig sehr vorteilhaft auswirkt. Um zu vermeiden, daß die Strömung beim Aastritt aus dem ersten Gaskanal 2 unmittelbar in den Kanal 3 hinüberläuft und dabei die sehr hohen Schallfrequenzen mitreißt, eine Erscheinung, die nachweisbar bei vielen Schalldämpferkonstruktionen störend wirkt, wird die bereits obenerwähnte leitschaufelförmige Gestaltung des Bleches 24 vorgenommen.
  • Um weiterhin zu vermeiden, daß die Abdeckplatten bzw. -bleche i i oder 12 membranartige Schwingungen ausführen, falls sie aus dünnem Material hergestellt werden sollen, und daß diese Schwingungen in Berührung mit den Rippengruppen i9 ein schwirrendes Geräusch verursachen, besteht die Möglichkeit, die Rippen verschieden hoch zu gestalten und die Abd'eckbleche über diese satt aufzuspannen, wie dies aus Fig. 2 ersichtlich ist.
  • Weiterhin wird darauf hingewiesen, daß die vorliegende Erfindung den Vorteil hat, daß durch die Wärmeabgabe der Abgase in den verrippten oder benadelten Kanälen abgasseitig eine Abgasvolumenkontraktion eintritt, die den durch die Rippen oder Nadeln verursachten erhöhten Reibungseffekt weitgehend aufhebt, was eine Verbesserung sowohl der Motorleistung als auch der Schalldämpfung zur Folge hat.
  • In solchen Fällen, in denen die Verrippung bzw: Benadelung nicht etwa durch ein Guß-, Preßfließ-, Gesenkschmiede- oder Lötverfahren aufgebracht werden soll, sondern in dem insbesondere bei Einzelanfertigung die Notwendigkeit gegeben ist, durch Fräsen aus dem Vollen eine widerstandsgünstige Verrippung oder Benadelung zu erzielen, kann, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, in erfindungsgemäßer Weise eine Doppelfräsung mit sich kreuzenden Fräsrichtungen in der Weise vorgenommen werden, daß sich nadelförmige Rippenteile mit parallellogrammförmigem Querschnitt 26 ergeben. Pfeilrichtung 27 stellt die eine, Pfeilrichtung 28 die zweite Fräsrichtung dar.
  • Bei durchgehenden Längsrippen können diese auch diffusorartig auseinanderlaufend angeordnet werden, so daß an der Eintrittsstelle, an der die Gase infolge der hohen Geschwindigkeit die größte Temperatur aufweisen, die größte Wärmeabgabe erzwungen wird. Der durch die hohe Abgasströmungsgeschwindigkeit sich ergebende erhöhte Gegendruck wird andererseits wieder durch die diffusorförmig ausgebildeten Kanalwandungen kompensiert. Auch durch diese Maßnahmen ist ein Optimum an Wärmeübergang bei Begünstigung der Motorleistung und der Schalldämpfung erreicht.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer zu motorleistungs- und schalldämpfungsbegünstigender Ausnutzung der Abgaswärme von Verbrennungskraftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere im abgasführenden Teil (7, 8) an akustische Dämpfungsvolumina angrenzende Rippen- oder Nadelwärmeaustauschelemente (18, i9) an einer Begrenzungsfläche eines Schalldämpfers (i.) so angeordnet sind, daß in verschiedenen auf akustische Dämpfung abgestimmten Abgaskanälen (2, 3) die Wärmeabgabe durch Kanalführung an den Stellen größter Gasgeschwindigkeit und höchster Gastemperatur unter Ausnutzung der Schwingungsturbulenz der pulsierenden Gasströmung erzwungen wird.
  2. 2. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeübergang der Abgase an das wärmeaustauschende Bauelement im Bereich der akustisch wirkenden Gaskanäle (2, 3) erfolgt.
  3. 3. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach .Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere wärmeabführende akustische Gaskanalgruppen (2, 3) nacheinander durchflossen werden, wobei die Unterbrechungsstellen von schalldämpfenden Kammern (4, 5, 6) umgeben sind.
  4. 4. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die wärmeabgebenden akustischen Kanäle mit innerer Verrippung (18, i9) oder Benadelung versehen sind.
  5. 5. Wärmeaustauscher, kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen- oder Nadelkörper durch Platten oder Bleche (i i, 12) abgedeckt sind, deren Länge die effektive akustische Länge der Kanäle und deren Lage den akusti schen Querschnitt des strömungsdurchflossenen Rippenkörpers bestimmt.
  6. 6. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen- bzw. Nadelkörper in ihrer Höhe in der Weise verschieden gestaltet sind, daß ein darübergelegtes Abdeckblech (11, 12) sich unter Spannung gleichmäßig an einen Teil oder an alle Rippenköpfe bzw. Nadelspitzen fest anlegt.
  7. 7. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Querschnitt zwischen den inneren Rippen bzw. Nadeln der akustischen Kanäle und den Abdeckplatten mit der effektiv wirksamen Länge der akustischen Kanäle und den dazwischenliegenden Kammervolumina nach akustischen Gesichtspunkten abgestimmt ist. B. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet d'aß der Strömungsein- und auslauf in und aus den Rippen- bzw. Nadelkanälen vom Rippenfuß aus durch leitschaufelbildende Einlauf- bzw. Auslaufflächen (17, 18) hergestellt wird. g. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß drosselfreie Ein- und Auslaufstellen in den Abgaskanälen durch entsprechende Ein- und Auslaufkanten (20, 21, 22, 23) der Abdeckplatte vorgesehen sind. io. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die leitschaufelartigen Ausläufe der Gaskanäle über die Rippenhöhe (24) hinaus verlängert sind. i i. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß die den Sicherheitsraum bildende Trennfläche (25) zwischen kaltem und heißem Rippenkörper entlang der Trennfuge so abgedichtet ist, daß die bei Undichtheit durchtretenden Abgase infolge ihres Oberdrucks ins Freie abziehen können. 12. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß eine akustisch wirksame Kanallänge durch kammartige Leitschaufelflächen (16) hergestellt wird, die in die Verrippung (2, 3) eintauchen. 13. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die durchlaufenden Rippen- oder Nadelkörper durch zwischengeschaltete Leitschaufelflächen (16) in verschiedene akustisch wirkende Abgaskanallängen unterteilt werden. 14. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 13, dadurch gekennzeichnet, daB die Verrippung bzw. Benadelung mit Fräsern, die in zwei sich kreuzenden Fräsrichtungen (27, 28) bewegt werden, hergestellt wird, wobei die Fräsrichtungen so gewählt werden, daß sich parallelogrammförmige Nadelquerschnitte (26) ergeben. 15. Wärmeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldämpfer nach Anspruch i bis 14, dadurch gekennzeichnet, daB die Heizkanäle (2, 3) diffusorartige Form haben.
DEP34624A 1949-02-20 1949-02-20 Waermeaustauscher kombiniert mit Abgas-Schalldaempfer Expired DE809863C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4063590A (en) * 1976-10-22 1977-12-20 Mcconnell Christopher L Preheater for clothes dryer
DE4019093C1 (en) * 1990-06-15 1991-09-26 Mercedes-Benz Aktiengesellschaft, 7000 Stuttgart, De Motor vehicle exhaust duct - has heat exchange manifold attached to engine to cool exhaust

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