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DE809680C - Schalter fuer elektrisches Licht - Google Patents

Schalter fuer elektrisches Licht

Info

Publication number
DE809680C
DE809680C DEK203A DEK0000203A DE809680C DE 809680 C DE809680 C DE 809680C DE K203 A DEK203 A DE K203A DE K0000203 A DEK0000203 A DE K0000203A DE 809680 C DE809680 C DE 809680C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
switching
contact
light
thermal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK203A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1612560U (de
Inventor
Erich Dipl-Ing Kube
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK203A priority Critical patent/DE809680C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE809680C publication Critical patent/DE809680C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H43/00Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed
    • H01H43/30Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action
    • H01H43/301Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material
    • H01H43/302Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material of solid bodies
    • H01H43/304Time or time-programme switches providing a choice of time-intervals for executing one or more switching actions and automatically terminating their operations after the programme is completed with timing of actuation of contacts due to thermal action based on the expansion or contraction of a material of solid bodies of two bodies expanding or contracting in a different manner, e.g. bimetallic elements

Landscapes

  • Thermally Actuated Switches (AREA)

Description

  • Schalter für elektrisches Licht Schalter für elektrisches Licht sind in der Regel so gebaut, daß mit dem Abschalten das Licht sogleich erlischt. Das sofortige Verlöschen hat in vielen Fällen insofern einen Nachteil, als der Weg zum nächsten Lichtschalter, z.B. beim Verlassen des Zimmers nach dem Auslöschen der Schreibtischlampe o.dgl., im Dunkeln erfolgen muß bzw. daß erst der nächste Lichtschalter eingeschaltet werden muß, bevor der erstere ausgeschaltet wird.
  • Dieser Nachteil wäre vermeidbar, wenn das Licht nach dem Abschalten des Schalters noch nachleuchten würde, beispielsweise 20 oder 30 Sekunden. Es sind Schalter bekannt, die einen ähnlichen Vorgang bezwecken, z.B. die Treppenhauslichtautomaten. Diese zeigen aber einen grundlegenden Unterschied darin, daß bei ihnen die Leuchtdauer vom Zeitpunkt des Einschaltens an und nicht, wie gefordert, vom Zeit' punkt des Ausschaltens an eine gewisse festlegbare Zeit anhält.
  • Durch den Schalter nach der Erfindung wird der obengeschilderte Nachteil der gebräuchlichen Lichtschalter dadurch behoben, daß er, sei es auf mechanischem oder elektrischem Wege, durch eine Nachleuchtvorrichtung im Schalter den Lichtkontakt nach dem Abschaltvorgang des Schalters so lange noch geschlossen hält, bis er nach einer vorbestimmten Nachleuchtdauer des Lichtes selbsttätig geöffnet wird.
  • Die für die Nachleuchtdauer erforderliche Abschaltverzögerung kann auf verschiedene Art erreicht werden, beispielsweise dadurch, daß eine beim Abschalten des Lichtschalters wirksame kleine Pendel- oder Luftbremse zwischen die Schaltglieder eingebaut wird. Eine wesentliche Vereinfachung wird durch die Benutzung des elektrischen Stromes erreicht, indem beim Schalten des Schalters, sei es beim Einschalten oder Ausschalten, zusätzlich ein sich dabei schließender Thermoschalter eingeschaltet wird, dessen Heizwicklung nach dem Ausschalten -des Lichtschalters den kontaktgebendeii Therinofühler, beispielsweise einen Bimetallstreifen, erwärmt und die Unterbrechung des Lichtstromes und des Heizstromes entsprechend der Nachleuchtdauer einleitet.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß es nicht erforderlich ist, dem Heizstrom für den Therrnoschalter einen getrennten Stromkreis zu geben, sondern daß der Lichtstrom selbst als Heizstrom benutzt werden kann, da der für die Heizwicklung erforderliche Widerstand praktisch keine Einbuße an Leuchtkraft für die eingeschaltete Glühlarnpe bringt. Hierbei wird mit be-'sonderem Vorteil der Heizwicklung des Therrnoschalters ein kleiner, einstellbarer Regel%#riderstand parallel geschaltet, mit dem am Lichtschalter von außen die Nachleuchtdauer nach Wunsch eingestellt werden kann. Damit ist gleichzeitig die Anpassung an die Wattstärke der Glühlampe gegeben.
  • Eine besonders einfache, zweckmäßige und im Lichtschalter leicht einzubauende Ausführung des Thermoschalters besteht darin, daß derselbe aus einem unmittelbar mit der Heizwicklung versehenen und den einen Kontakt tragenden Birnetallstreifen sowie aus einer den anderen Kontakt tragenden Kippkontaktfeder besteht, wobei der Thermoschalter im Lichtschalter so angeordnet ist, daß bei der Betätigung des Lichtschalters ein Schaltglied desselben die Kippkontaktfeder aus der durchgebogenen Offnungslage der Kontakte in die durchgebogene Schlußlage der Kontakte durchdrückt. Nach dem Ausschalten des Lichtschalters erwärmt der nunmehr durch die Heizwicklung des Bimetallstreifens fließende Lichtstrom den Bimetallstreifen und biegt ihn gegen die Kippkontaktfeder so lange durch, bis letztere wieder in die Offnungsstellung umschlägt.
  • Die Nachleuchtdauer des Lichtschalters hat nun eine Abhängigkeit von der Raumtemperatur, die je nach der Jahreszeit zwischen hohen Kälte- bzw. Wärinegraden schwanken kann, dadurch, daß die Erwärmung des Bimetallstreifens bis zur Öffnung der Kontakte jeweils von der Raumtemperatur aus erfolgt und somit bei niedriger Raumtemperatur mehr Zeit braucht als bei höherer. Dieser Temperaturabhängigkeit kann durch Nachregeln am Regelwiderstand begegnet werden. Sie kann aber auch durch geeignete Ausbildung des Thermoschalters kompensiert werden. Eine beshders einfache Ausführung besteht darin, daß der Thermoschalter zwei parallele, an dem einen Ende starr verbundene und drehbar gelagerte sowie bei Erwärmung in gleicher Richtung sich durchbiegende Bimetallstreifen aufweist, wobei nur der den Kontakt tragende die Heiz*icklung besitzt. Das freie Ende des anderen Bimetallstreifens ist am Haltebügel des Thermostaten schiebbar gehaltert. Bei Änderung der Raumtemperatur biegen sich beide Bimetallstreifen gleichmäßig durch und bleiben parallel, so daß der Kontakt des mit der Heizwicklung versehenen Streifens seine Lage zum Kontakt der Kippkontaktfeder beibehält, solange der Bimetallstreifen durch die Heizwicklung keine zusätzliche Erwärmung erhält.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform des Schalters nach der Erfindung, und zwar mit elektrischer Ausschaltverzögerung an Hand einer handelsüblichen Druckknopfschalterform, wobei Fig. i einen Aufriß, Fig. 2 einen waagerechten Schnitt durch den Lichtschalter unter Weglassung der normalen Schaltgliederteile und Fig. 3 die Seitenansicht eines die Raumtemperatur kompensierenden Thermoschalters mit zwei Bimetallstreifen darstellt.
  • Im Gehäuse i befindet sich am Schaltersockel 2 die die Druckknöpfe 3 und 4 tragende Brücke 5 gelagert, welche das Kippschalterglied 6 um den Drehpunkt 7 in die Ein- und Ausschaltlagen links bzw. rechts betätigt, wobei in der Einschaltlage die Stromzuführungskontakte 8 und 9 durch das Kippschalterglied 6 geschlossen sind. Unterhalb des Kippschaltergliedes 6 ist im Sockel 2, durch die Schrauben io be-. festigt, der Thermoschalter angebracht, bestehend aus dem Haltebügel ii, dem mit der isoliert aufgebrachten Heizwicklung 12 und dem Kontakt 13 versehenen Bimetallstreifen 14 sowie der Kippkontaktfeder 15. Der Bimetallstreifen 14 ist isoliert in den Thermoschalter eingebaut, wobei das eine Ende der darauf befindlichen Heizwicklung 12 mit dem Bimetallstreifen 14 metallisch verbunden ist. Das andere, freie Ende der Heizwicklung 12 ist mit dem Stromzuführungskontakt 9 und die den Kontakt 16 tragende Kippkontaktfeder 15 ist mit dem Stromzuführungskontakt 8 leitend verbunden. Parallel zu der Heizwicklung 12 des Bimetallstreifens 14 ist der vermittels des kleinen, von außen bedienbaren Knebels 17 regelbare Widerstand 18 auf dem Schaltersockel 2 angebracht.
  • Die in Fig. 3 dargestellte, den Einfluß der Raumtemperatur ausschaltende Ausführung des Therinoschalters zeigt wieder den Haltebügel ii mit dem die Heizwicklung 12 tragenden Bimetallstreifen 14 und der Kippkontaktfeder 15. Der Bimetallstreifen 14 ist isoliert über das um die kleine Drehachse ig drehbare Zwischenstück 20 mit einem zweiten Bimetallstreifen 21 starr verbunden, wobei das freie Ende des BimetallstreifenS 21 in der am Haltebügel ii befindlichen Rast 22 geführt ist.
  • In der Zeichnung sind bei Fig. 2 die leitenden Verbindungen zwischen den Stromzuführungskontakten 8 und 9, der Heizwicklung 12 und dem Regelwiderstand 17 stark punktiert angedeutet.
  • Bei der Einschaltung des Lichtschalters mittels Druckknopf 3 drückt das umschlagende Kippschalterghed 6 die Kippkontaktfeder 15 nach unten durch, wobei der Kontakt 16 der Kippkontaktfeder 15 an den Kontakt 13 des Bimetallstreifens 14 festgedrückt wird. Solange der Lichtschalter eingeschaltet ist, geht der Lichtstrom über die Stromzuführungskontakte 8 und 9 und das Kippschalterglied 6. Vom Augenblick des Ausschaltens des Schalters mittels Druckknopf 4 bleibt der Lichtstrom weiterhin vom Stromzuführungskontakt 9 über die Heizwicklung 12, den Bimetallstreifen 14, die Kippkontaktfeder 15 zum Stromzuführungskontakt 8 geschlossen, wobei noch der Regelwiderstand 18, einen Teil des Lichtstromes übernehmend, parallel zur Heizwicklung liegt. Der durch die Heizwicklung 12 gehende Lichtstromanteil erwärmt den Bimetallstreifen 14, dessen freies, den Kontakt 13 tragendes Ende sich dadurch nach oben biegt und mit dem Kontakt 13 über den Kontakt 16 die Kippkontaktfeder so lange nach oben drückt, bis diese in die gestrichelt gezeichnete Lage nach oben durchschnellt und den Lichtstromkreis endgültig unterbricht.
  • Die Wirkungsweise des die Raumtemperatur kompensierenden Thermoschalters nach Fig. 3 ist f01-gende: Die beiden in gleicher Richtung wirkenden, an dem einen Ende starr verbundenen, aber im Haltebügel ii mit der Achse ig drehbar gelagerten parallelen Bimetallstreifen 14 und 21 biegen sich bei Änderung der Raumtemperatur in gleicher Weise durch und bleiben dabei völlig parallel. Da das freie Ende des BimetallstreifenS 21 am Haltebügel ii in der Rast 22 geführt ist, bleibt die Lage des am Bimetallstreifen 14 befindlichen Kontaktes 13 die gleiche und damit auch der Abstand des letzteren vom Kontakt 16 der Kippkontaktfeder 15. Erst die beim Abschalten des Lichtschalters erfolgende zusätzliche Erwärmung des Bimetallstreifens 14 durch den durch die Heizwicklung12 fließenden Lichtstromanteil erzeugt die für die Ab- schaltung des Thermoschalters erforderliche Durchbiegung des Bimetallstreifens 14-Der Erfindungsgedanke ist natürlich nicht auf Kippschalterausführung gemäß dem Beispiel beschränkt, sondern er kann auch bei Schaltern mit Kontaktschaltwalzen o. dgl. sinngemäß verwendet werden. Bei Mehrfachschaltern, wie sie oft bei Gruppenschaltungen von Glühlampen benutzt werden, wird die Nachleuchtvorrichtung dem zuletzt abschaltenden Stromkreis zugeordnet.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalter für elektrisches Licht, dadurch gekennzeichnet, daß einem Schaltglied des Lichtschalters eine mechanisch oder elektrisch betätigte Nachleuchtvorrichtung beigefügt ist, welche nach dem Abschalten des Lichtschalters den Lichtstrom noch eine gewisse, zweckmäßig einstellbare Zeit aufrechterhält.
  2. 2. Schalter für elektrisches Licht nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Nachleuchtvorrichtung aus einem dem Schaltglied des Lichtschalters parallel geschalteten Thermoschalter besteht, der, durch den Schaltvorgang des Lichtschalters eingeschaltet, die Stromzuführungskontakte so lange elektrisch leitend verbindet, bis der nach dem Abschalten des Lichtschalters durch den Thermoschalter noch fließende Lichtstrom den Stromkreis des Thermoschalters und damit den Lichtstrom selbst unterbricht. 3. Schalter für elektrisches Licht nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermoschalter aus einem mit Heizwicklung versehenen, den einen Kontakt tragenden Bimetallstreifen und einer den anderen Kontakt tragenden Kippkontaktfeder besteht und daß der Thermoschalter im Lichtschalter so angeordnet ist, daß beim Schalten des letzteren durch eines seiner Schaltglieder die Kippkontaktfeder aus der Kontaktöffnungslage in die Kontaktschlußlage durchgedrückt wird und daß nach dem Abschalten des Lichtschalters der alsdann durch die Heizwicklung des Bimetallstreifens fließende Lichtstrom den Bimetallstreifen erwärmt und gegen die Kippkontaktfeder durchbiegt, bis diese in die Kontaktöffnungslage umschlägt. 4. Schalter für elektrisches Licht nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Heizwicklung des Bimetallstreifens ein von außen verstellbarer Regelwiderstand parallel geschaltet ist. 5. Schalter für elektrisches Licht nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Thermoschalter zwei parallele, an einem Ende starr verbundene, im Haltebügel des Thermoschalters drehbar gelagerte, in gleicher Richtung wirkende Bimetallstreifen besitzt, von denen der eine den Kontakt und die Heizwicklung trägt und der andere am freien Ende in einer am Haltebügel des Thennoschalters befindlichen Rast geführt ist.
DEK203A 1949-10-25 1949-10-25 Schalter fuer elektrisches Licht Expired DE809680C (de)

Priority Applications (1)

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DEK203A DE809680C (de) 1949-10-25 1949-10-25 Schalter fuer elektrisches Licht

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DEK203A DE809680C (de) 1949-10-25 1949-10-25 Schalter fuer elektrisches Licht

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DE809680C true DE809680C (de) 1951-08-02

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ID=7208346

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DEK203A Expired DE809680C (de) 1949-10-25 1949-10-25 Schalter fuer elektrisches Licht

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2105058A2 (de) * 1970-06-25 1972-04-28 Etud Sa

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2105058A2 (de) * 1970-06-25 1972-04-28 Etud Sa

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