[go: up one dir, main page]

DE809369C - Photographisches Vergroesserungsgeraet mit selbsttaetiger Scharfstellung - Google Patents

Photographisches Vergroesserungsgeraet mit selbsttaetiger Scharfstellung

Info

Publication number
DE809369C
DE809369C DEP23280A DEP0023280A DE809369C DE 809369 C DE809369 C DE 809369C DE P23280 A DEP23280 A DE P23280A DE P0023280 A DEP0023280 A DE P0023280A DE 809369 C DE809369 C DE 809369C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
curve
lens
movement
drum
apparatus head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP23280A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Klatt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP23280A priority Critical patent/DE809369C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE809369C publication Critical patent/DE809369C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/34Means for automatic focusing therefor
    • G03B27/36Means for automatic focusing therefor by mechanical connections, e.g. by cam, by linkage

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Variable Magnification In Projection-Type Copying Machines (AREA)

Description

  • Photographisches Vergrößerungsgerät mit selbsttätiger Scharfstellung Es sind photographische Vergrößerungsapparate mit selbsttätiger Scharfeinstellung des Objektivs bekannt, deren Apparatekopf mittels eines mit der Apparatesäule verbundenen Parallelogrammgestänges auf und ab geschwenkt werden kann und bei welchen eine mit dem Gestänge fest verbundene Kurve über eine Rolle direkt auf das Objektiv einwirkt. Diese Anordnung ist nur für die Vergrößerung kleiner Negativformate bzw. die Steuerung kurzbrennweitiger Objektive anwendbar, weil deren Hub entsprechend klein ist. Es wurde schon versucht, durch Übersetzungselemente verschiedener Art den Schwingwinkel der Kurve zu vergrößern, um auf diese Weise einen größeren Kurvenhub zu erzielen, damit auch Objektive längerer Brennweite, welche bei größeren Negativformaten notwendig sind, gesteuert werden können. Diese indirekten Antriebe der Kurve durch das Parallelogrammgestänge sind nicht betriebssicher, weil an kleinen Hebelarmen große Kräfte wirken, welche nach kurzer Zeit die Genauigkeit der Objektiveinstellung ungünstig beeinflussen. Bekanntlich schwanken die Brennweiten von Objektiven gleicher Abmessungen und Daten innerhalb gewisser Grenzen, was bei Serienfertigung nicht zu vermeiden ist. Die Steuerkurve muß deshalb durch Veränderung ihres Hubes der Brennweite des jeweilig verwendeten Objektivs angepaßt werden. Bei den bekannten Steuerungen sind diese Einrichtungen zum Brennweitenausgleich recht umständlich und vor allem theoretisch nicht einwandfrei, weil alle Kurven bei Serienfertigung die gleiche Form haben und zum Zwecke des Brennweitenausgleichs lediglich im Raum so verlagert werden, daß nur die Anfangs- und Endwerte der Kurvenbahn dem jeweils verwendeten Objektiv entsprechen.
  • In der Praxis werden beim Vergrößern oft sogenannte Vergrößerungsrahmen verwendet. Dadurch verändert sich die Schärfenebene, so daß bei Vergrößerungsgeräten mit selbsttätiger Scharfstellung die Automatik der jeweiligen Schärfenebene angepaßt werden muß (Fokusausgleich). Da die Vergrößerungsrahmen der verschiedenen Hersteller oft in der Dicke verschieden sind, ist es bei den bekannten Geräten zum Teil sehr umständlich, diese Anpassung vorzunehmen, und geschieht meist so, daß die Rahmendicke abgemessen wird und die entsprechenden Teile:der Automatik um dieses Maß verschoben werden.
  • Vorliegende Erfindung beseitigt alle Mängel der bekannten, automatisch gesteuerten Vergrößerungsapparate und ermöglicht es auch, die sehr vorteilhafte parallelogrammartige Aufhängung des Apparatekopfes für Negative bis 13 X 18 cm anzuwenden, während jetzt die Grenze bei etwa 6 x g ein liegt. Zur Erzeugung der Steuerbewegung wird nicht mehr wie bei den bekannten Ausführungen die Schwingbewegung des Parallelogrammgestänges, sondern erfindungsgemäß die Aufundabbewegung des Apparatekopfes benutzt. Das auf bekannte Weise an der Bildbühne des Apparatekopfes drehbar gelagerte und über eine Rolle direkt auf das Objektiv wirkende Kurvenstück ist mit einer Trommel verbunden, auf deren Umfang ein Band (zweckmäßig ein Stahlband) befestigt ist, dessen anderes Ende mit einem Gelenkpunkt an der Säule, also im Raum stillstehend verbunden ist. Im Innern der Trommel ist eine Drehungsfeder angeordnet, unter deren Wirkung das Stahlband auf die Trommel aufgewickelt wird. Die Verhältnisse sind so gewählt; daß die Trommel bzw. das Kurvenstück annähernd eine Umdrehung ausführt. Auf diese Weise kann jede praktisch vorkommende Objektivbewegung beherrscht werden. Bei entsprechender Wahl der Feder bewirkt dieser Antrieb zugleich, daß der Apparatekopf im Gleichgewicht gehalten wird. Damit die Kurvensteigung gegen Ende der Kurvenbahn nicht zu groß wird, kann die Gesamtanordnung gemäß der Erfindung so getroffen werden, daß die Winkelgeschwindigkeit der Kurve beider Bewegung des Apparatekopfes von oben nach unten zunimmt, entsprechend der in der Geschwindigkeit zunehmenden Objektivbewegung.
  • Der Brennweitenausgleich wird erfindungsgemäß durch Veränderung des Kurvenschwingwinkels bzw. durch den auf diese Weise veränderten Kurvenhub erzielt. Dies geschieht auf alleeeinfachste Art so, daß der während des Betriebes feststehende, gelenkige Aufhängepunkt des Stahlbandes verändert wird. Die Veränderung des Gelenkpunktes erfolgt gemäß der Erfindung annähernd rechtwinklig zur Richtung des Stahlbandes in einer seiner Endlagen. Diese Maßnahme bewirkt, daß die Anfangs- oder Endstellung der Kurve bei Veränderung des Kurvenschwingwinkels gleich bleibt. Der Brennweitenausgleich geht wie folgt vor sich: In der gleichbleibenden Anfangs- oder Endstellung der Kurve wird das Objektiv mittels des Objektivgewindes scharf eingestellt. In der entgegengesetzten Stellung wird der während des Betriebes feststehende Gelenkpunkt für aas Stahlband bzw. der Kurvenschwingwinkel so lange verändert, bis auch in dieser Apparatestellung das Objektiv scharf zeichnet. Damit ist die Kurvenbahn theoretisch richtig der Objektivbewegung angepaßt.
  • Der Fokusausgleich erfolgt auf einfachste Weise so, daß die Säule, an welcher der Apparatekopf aasgelenkt ist oder in einer Geradführung läuft, in ihrer unteren mit dem Grundbrett des Vergrößerungsapparates fest verbundenen Führung in senkrechter Richtung verschieb- und feststellbar ist. Am unteren Ende trägt die Säule eine Nase, welche auf den Vergrößerungsrahmen und, wenn ohne Vergrößerungsrahmen gearbeitet wird, auf das Grundbrett des Apparates aufgesetzt und dann die Säule festgeklemmt wird.
  • Die Gesamterfindung kann mit derselben Wirkung auch bei Vergrößerungsapparaten angewendet werden, deren Apparatekopf nicht parallelogrammartig geschwenkt, sondern in einer Geradführung auf und ab bewegt wird.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt; es zeigt , Fig. i die Seitenansicht des Vergrößerungsgerätes in höchster und tiefster Stellung, Fig. 2 eine Seitenansicht der Trommel und Kurve, Fig. 3 den Querschnitt X-X durch Trommel und Kurve, Fig.4 eine teilweise Seitenansicht des Vergrößerungsgerätes in höchster und tiefster Stellung.
  • Der Apparatekopf i (Fig. i) kann mittels des Parallelogrammgestänges 2 und 3 oder einer Geradführung auf und ab bewegt werden. An der Bildbühne 4 ist das Kurvenstück 5 im Punkt 6 drehbar gelagert und wirkt über die Rolle 7 auf das Objektiv B. Mit dem Kurvenstück 5 ist die Trommel 9 fest verbunden. Das zweckmäßig aus Stahl bestehende Band io ist einerseits am Umfang der Trommel 9 bei ii, andererseits an dem im Raum während des Betriebes feststehenden Gelenkpunkt 12 befestigt. Die im Innern der Trommel 9 angeordnete Drehungsfeder 13 (Fig. 3) erzeugt ein Drehmoment der Trommel 9, so daß sich das Band io auf die Trommel 9 aufwickelt. Auf diese Weise entsteht beim Aufundabbewegen des Apparatekopfes i eine Drehbewegung des Kurvenstückes 5, welche bei entsprechender Wahl der Verhältnisse annähernd eine Umdrehung beträgt. Zugleich wird der Apparatekopf i durch die Wirkung der Drehungsfeder 13 im Gleichgewicht gehalten. Die Lage des Gelenkpunktes 12 wird zweckmäßigerweise so gewählt, daß, wie aus der Zeichnung ohne weiteres ersichtlich ist, die Winkelgeschwindigkeit des Kurvenstückes 5 bei gleichmäßiger Bewegung des Apparatekopfes von oben nach unten zunimmt. Durch Verschieben des Gelenkpunktes 12 um die Strecke a verändert sich auch die Aufwickellänge des Stahlbandes io um die Strecke b und somit der Gesamtkurvenschwingwinkel um den Winkel a. Erfolgt die Verschiebung des Gelenkpunktes 12 ungefähr rechtwinklig zur unteren Endlage i4-12 des Stahlbandes io, dann bleibt die untere Endstellung des Kurvenstückes 5 unverändert. Beim Brennweitenausgleich wird nun in dieser untersten Apparatestellung das Objektiv 8 mittels des Objektivgewindes 15 scharf eingestellt und anschließend der Apparatekopf in die oberste Endstellung bewegt. Jetzt wird der Gelenkpunkt 12 in Richtung 12-12 mit Hilfe der Schraube 22 so lange verschoben, bis auch in der obersten Apparatestellung das Objektiv 8 scharf zeichnet. Fig. 4 zeigt die Umkehrung dieses Vorganges. Bei dieser Anordnung wird der Gelenkpunkt 12 etwa rechtwinklig zur oberen Endlage 12-i4 des Stahlbandes io verschoben. Dann bleibt die Kurve 5 in der obersten Apparatestellung unverändert. In dieser Stellung wird das Objektiv 8 scharf eingestellt. Die Verschiebung des Gelenkpunktes 12 erfolgt in der untersten Stellung des Apparates so lange, bis auch in dieser Stellung das Objektiv scharf zeichnet.
  • Der Gelenkpunkt 12 ist während des Betriebes fest mit der Apparatesäule 16 verbunden. Die Säule 16 ist in ihrer unteren Führung 17 (Fig. i), welche ihrerseits feste Verbindung mit dem Grundbrett 18 hat, verschiebbar und kann mittels der Schraube i9 festgeklemmt werden. Die mit dem unteren Teil der Säule 16 fest verbundene Nase 2o wird zum Zwecke des Fokusausgleichs auf die jeweilige Schärfenebene 21 aufgesetzt.
  • An Stelle der Trommel 9 und des Bandes io kann auch ein Kettenrad und eine Kette oder ein Rillenrad und ein schnurartiges Element verwendet werden. Die Verschiebung des Gelenkpunktes 12 sollte theoretisch in einem Radius von der Länge 14-i2 und dem Drehpunkt 14 erfolgen. Bei der praktischen Verwirklichung des Erfindungsgedankens genügt aber eine ungefähr rechtwinklige Verschiebung in bezug auf die Richtung 14-12.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vergrößerungsgerät mit selbsttätiger Scharfstellung des Objektivs mittels einer an der Bildbühne drehbar gelagerten, über eine Rolle auf das Objektiv wirkenden Kurve, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehbewegung der Kurve (5) bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Apparatekopfes (i) durch ein Band (io) (Kette) erzeugt wird, welches einerseits am Umfang einer mit der Kurve verbundenen Trommel (9) (Kettenrad), andererseits an einem während des Betriebes im Raum feststehenden Gelenkpunkt (12) befestigt ist.
  2. 2. Vergrößerungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der im Raum feststehende Gelenkpunkt (12) so angeordnet ist, daß die Winkelgeschwindigkeit der Kurve (5) bei der Bewegung des Apparatekopfes (i) von oben nach unten zunimmt.
  3. 3. Vergrößerungsgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der während des Betriebes im Raum .feststehende Gelenkpunkt (12) ungefähr rechtwinklig zur Richtung des Bandes (io) (Kette) in einer seiner Endstellungen (14-12) verstellt werden kann.
  4. 4. Vergrößerungsgerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Säule (16) in ihrer unteren Führung (17) verschieb- und festklemmbar angeordnet und mit einer Nase (2o) versehen ist, welche auf die jeweilige Schärfenebene (21) aufgesetzt wird.
DEP23280A 1948-12-02 1948-12-02 Photographisches Vergroesserungsgeraet mit selbsttaetiger Scharfstellung Expired DE809369C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP23280A DE809369C (de) 1948-12-02 1948-12-02 Photographisches Vergroesserungsgeraet mit selbsttaetiger Scharfstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP23280A DE809369C (de) 1948-12-02 1948-12-02 Photographisches Vergroesserungsgeraet mit selbsttaetiger Scharfstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809369C true DE809369C (de) 1951-07-30

Family

ID=7369136

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP23280A Expired DE809369C (de) 1948-12-02 1948-12-02 Photographisches Vergroesserungsgeraet mit selbsttaetiger Scharfstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE809369C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3213748A (en) * 1961-02-16 1965-10-26 Durst Ag Automatic focusing arrangement for enlarging apparatus

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3213748A (en) * 1961-02-16 1965-10-26 Durst Ag Automatic focusing arrangement for enlarging apparatus

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7302053U (de) Photographische mattscheibenkamera
DE2842479C2 (de) Reprografische Kamera
DE809369C (de) Photographisches Vergroesserungsgeraet mit selbsttaetiger Scharfstellung
DE3333770C2 (de) Verstelleinrichtung für die Umlenkspiegel eines Kopiergerätes mit variabler Vergrößerung
DE456129C (de) Kinematographischer Apparat fuer Aufnahme, Wiedergabe und Kopieren
DE512085C (de) Vorrichtung zum Einstellen von photographischen Apparaten, insbesondere zur Schaerfeneinstellung des Objektivs bei kinematographischen Aufnahmeapparaten
DE378853C (de) Vorrichtung zur Regelung der Belichtung lichtempfindlicher Schichten
DE750967C (de) Photographisches Vergroesserungsgeraet
DE2305689C3 (de) Einrichtung zur seitlichen Führung einer bewegten Bahn
DE465297C (de) Sprechmaschine mit ueber Rollen laufendem Lautschrifttraeger
DE1497089C3 (de) Optisches Abbildungssystem
DE367469C (de) Kinematograph mit optischem Ausgleich der Bildwanderung
DE539995C (de) Kinematographische Kamera mit in einer Richtung umlaufender Linse
DE618837C (de) Photographisches Entzerrungsgeraet
DE121779C (de)
DE2427428C2 (de) Vorrichtung zum Übertragen und Aufzeichnen von Informationen auf ein lichtempfindliches Aufzeichnungselement
DEP0023280DA (de)
DE602363C (de) Kinematographisches Geraet
DE659420C (de) Filmwickelvorrichtung zur Vermeidung des Umspulens
AT78240B (de) Geschwindigkeitsmesser.
DE520584C (de) Vorrichtung zur Feinregelung der Laufgeschwindigkeit von Kinofilmen
DE579274C (de) Photographische Vergroesserungsvorrichtung
DE1597276C (de)
DE64041C (de) Neuerung an der durch Patent Nr. 49849 geschützten Panorama-Camera
DE853095C (de) Schmalfilm-Projektor