DE809133C - Kupplung fuer Lastkraftwagen - Google Patents
Kupplung fuer LastkraftwagenInfo
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- DE809133C DE809133C DEP20933A DEP0020933A DE809133C DE 809133 C DE809133 C DE 809133C DE P20933 A DEP20933 A DE P20933A DE P0020933 A DEP0020933 A DE P0020933A DE 809133 C DE809133 C DE 809133C
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- Germany
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- coupling
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- auxiliary coupling
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60D—VEHICLE CONNECTIONS
- B60D1/00—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices
- B60D1/24—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions
- B60D1/28—Traction couplings; Hitches; Draw-gear; Towing devices characterised by arrangements for particular functions for preventing unwanted disengagement, e.g. safety appliances
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Kupplung für Lastkraftwagen Die üblichen, starr ausgebildeten Kupplungen zwischen Lastkraftwagen und ihren Anhängern haben den Übelstand, daß sie bei Überbeanspruchung während des Fahrbetriebes reißen können. In diesem Falle bewegt sich der Anhängewagen entsprechend der ihm vor dem Bruch der Kupplung erteilten Bewegungsenergie steuerlos weiter, wodurch häufig schwere Sachschäden oder Unglücksfälle verursacht werden.
- Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, in Verbindung mit der an sich bekannten starren Kupplung oder neben derselben eine Hilfskupplung, bestehend aus einem oder mehreren elastischen Gliedern, derart anzuordnen, daß sie erst bei der Zerstörung, beim Reißen oder beim Bruch der starren Hauptkupplung in Wirkung tritt. Diese Hilfskupplung wird erfindungsgemäß oberhalb oder unterhalb der gewöhnlichen Hauptkupplung angeordnet und mit Hilfe beliebiger Verbindungsglieder an die bei jedem Lastkraftmotorwagen vorhandene hintere Traverse, die üblicherweise in einem Normalprofil, z. B. einem U-Eisen oder Drehgestell mit gekümpeltem Boden besteht, angeschlossen. Eine besonders vorteilhafte Ausbildung dieser Einrichtung besteht darin, daß die hintere, zweckmäßig mit einem höheren Steg als üblich ausgebildete Traverse des Motorwagens mit einer besonderen Aussparung versehen wird, in welche die Verbindungsglieder der z. B. in Form einer Flüssigkeitskupplung ausgebildeten Hilfskupplung, über welcher bereits die Hauptkupplung befestigt ist, eingeschoben sind. Der Zylinder der Hilfskupplung kann vorteilhaft auch seitlich beweglich, z. B. drehbar in der Traverse befestigt werden, damit beim Wenden des Fahrzeuges keine schädlichen Beanspruchungen in der Hilfskupplung eintreten können. Durch diese Anordnung wird eine besonders gute und sichere Führung der beweglichen Glieder der Hilfskupplung gegeneinander sowie eine Sicherung derselben gegen seitliche Beanspruchung erzielt, durch welche ein Verbiegen oder Brechen der Glieder der Hilfskupplung verursacht werden könnte. ' In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes beispielsweise dargestellt. Abb. i stellt die erfindungsgemäß ausgebildete Hilfskupplung in beispielsweiser Ausbildung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, dar; Abt). 2 zeigt die Hilfskupplung gemäß der Erfindung in Draufsicht; Abb. 3 zeigt die erfindungsgemäß ausgestaltete hintere Traverse eines Motorwagens; Abb. 4 zeigt in vergrößertem Maßstabe den Zylinder der Hilfskupplung; Abb. 5 und 6 zeigen in vergrößertem Maßstabe die Verbindung zwischen der Kolbenstange der Hilfskupplung und dem Gestänge.
- Im einzelnen bezeichnet das Bezugszeichen i die als U-Profil, jedoch mit erhöhtem mittlerem Steg ausgebildete hintere Traverse des Motorlastwagens. In dieser Traverse ist die Hauptkupplung 2 in üblicher Weise befestigt, deren Gestänge 3 mit Hilfe beweglicher Scharniere 4 an den Boden des Drehgestells 5 des Anhängewagens angeschlossen ist. Die Traverse ist in der Mitte unterhalb der Hauptkupplung mit einer besonderen Aussparung versehen. In dieser Öffnung ist der Zylinder 6 einer Flüssigkeitskupplung, z. B. einer Ölkupplung, gemäß Abb. i und 2, eingebaut, in welchem der Kolben 7 beweglich geführt ist. Die Kolbenstange 8 ist, z. B. mittels einer Stopfbüchse 9 und mit Manschette abgedichtet, durch den Zylinderhals io hindurchgeführt allseitig beweglich, z. B. durch ein Kreuzgelenk i i, 12, an das Gestänge 13 angeschlossen. Dieses Gestänge ist wiederum durch ein Gelenk 14 mit der Verlängerung oder Zugstange 15, welche unter dem Boden des Drehgestells 5 des Anhängers bei 16 und 17 gelagert ist, verbunden. Um dem Gestänge eine größere Festigkeit und bessere Führung zu geben, ist dasselbe ebenfalls mit einer Gabel 18, welche in i9 und 2o an der Vorderwand des Drehgestells beweglich befestigt ist, versteift. Die Unebenheiten der Fahrbahn und die kleinen Längenverschiebungen des Gestänges werden durch die drehbare Gleitbüchse 21 aufgenommen.
- Bei einem Bruch der Hauptkupplung 2 oder einem Bruch des Gestänges 3 derselben tritt die Hilfskupplung als Zugelement in Tätigkeit. In diesem Falle verriegelt die selbsttätige Sperrklinke 22 die Zugstange 15.
- Der Kolben 7 der Kupplung ist zweckmäßig mit Durchtrittskanälen 23 versehen, durch welche die Flüssigkeitsfüllung bei der Bewegung des Kolbens langsam von der einen Seite des Kolbens auf die andere treten kann.
- Der vordere, verbreiterte Teil der Traverse i kann zweckmäßig mittels besonderer Streben mit den Trägern des Motorwagenrahmens verbunden sein. Die in üblicher Form ausgeführte Hauptkupplung 2 kann oberhalb oder unterhalb der Hilfskupplung angeordnet sein.
- Die beschriebene Einrichtung kann mannigfach im Rahmen der wesentlichen Gedanken, so z. B. in bezug auf die besondere Konstruktion der Hilfskupplung und ihrer Verbindung mit dem Motorwagen und dem Anhänger, abgeändert und ausgestaltet werden.
- Beim Einbau der Hilfskupplung in einem vorhandenen Wagen muß die Traverse allenfalls durch einen Träger verbreitert werden, wenn kein Platz vorhanden sein sollte.
Claims (9)
- PATENTANSPRACHE: i. Kupplung für Lastkraftwagen, dadurch gekennzeichnet, daß in Verbindung mit der an sich bekannten starren Kupplung oder neben derselben eine elastisch wirkende Hilfskupplung derart angeordnet ist, daß dieselbe erst bei der Zerstörung und beim Unwirksamwerden der starren Hauptkupplung in Wirkung tritt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskupplung über oder unter der starren Hauptkupplung angeordnet und mit Hilfe beliebiger Verbindungsglieder an die vorhandenen Traversen des Motorwagenrahmens und des Anhängerrahmens angeschlossen ist.
- 3. Vorrichtung nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfskupplung in einer Aussparung der zu diesem Zweck verbreiterten Wand der hinteren Traverse des Motorlastwagens in Form einer Flüssigkeitskupplung eingebaut ist.
- 4. Vorrichtung nach Ansprüchen' i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder der Flüssigkeitskupplung starr mit der Wand der hinteren Motorwagentraverse verbunden ist, während die Kolbenstange der Kupplung allseitig beweglich, z. B. vermittels eines Kreuzgelenks, an die zum Anschluß am Anhängewagen dienenden Verbindungsglieder angeschlossen ist.
- 5.. Anhängewagen zur Verwendung der Hilfskupplung nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Anhängewagen außer mit der Anschlußgabel für die Hauptkupplung noch mit einer zweiten, nach oben und unten drehbar am Rahmen des Anhängewagens angeschlossenen Gabel für die Hilfskupplung versehen ist.
- 6. Hintere Traverse für Motorlastwagen nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wand der Traverse verbreitert ist und neben der üblichen, zur Aufnahme der Hauptkupplung dienenden Öffnung eine zweite, darunter befindliche Öffnung zur Aufnahme der Hilfskupplung besitzt.
- 7. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge der Hilfskupplung gegabelt und mit einer drehbaren Gleitbüchse versehen ist. B.
- Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge der Hilfskupplung allseits beweglich unter dein Hoden des Anhängerdrehgestells hindurchgeführt wird und daselbst gelagert ist.
- 9. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daB das Gestänge der Hilfskupplung an seinem rückwärtigen Ende durch eine selbsttätige Sperrklinke in seiner Längsbewegung abgeriegelt werden kann. io. Vorrichtung nach Ansprüchen i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daB der Zylinder der Hilfskupplung seitlich beweglich, z. B. drehbar in der Traverse befestigt werden kann.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP20933A DE809133C (de) | 1948-11-06 | 1948-11-06 | Kupplung fuer Lastkraftwagen |
| BE580095A BE580095A (fr) | 1948-11-06 | 1959-06-26 | Récipient pour fours métallurgiques rotatifs, en particulier pour convertisseurs à rotation rapide. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP20933A DE809133C (de) | 1948-11-06 | 1948-11-06 | Kupplung fuer Lastkraftwagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE809133C true DE809133C (de) | 1953-10-05 |
Family
ID=7368005
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP20933A Expired DE809133C (de) | 1948-11-06 | 1948-11-06 | Kupplung fuer Lastkraftwagen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE580095A (de) |
| DE (1) | DE809133C (de) |
-
1948
- 1948-11-06 DE DEP20933A patent/DE809133C/de not_active Expired
-
1959
- 1959-06-26 BE BE580095A patent/BE580095A/fr unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE580095A (fr) | 1959-10-16 |
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