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DE808406C - Kurbelgetriebe - Google Patents

Kurbelgetriebe

Info

Publication number
DE808406C
DE808406C DEL370A DEL0000370A DE808406C DE 808406 C DE808406 C DE 808406C DE L370 A DEL370 A DE L370A DE L0000370 A DEL0000370 A DE L0000370A DE 808406 C DE808406 C DE 808406C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
transmission
shaft
gear
continuously variable
pinion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL370A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Ernst Lukas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERNST LUKAS DIPL ING
Original Assignee
ERNST LUKAS DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERNST LUKAS DIPL ING filed Critical ERNST LUKAS DIPL ING
Priority to DEL370A priority Critical patent/DE808406C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE808406C publication Critical patent/DE808406C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H29/00Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action
    • F16H29/02Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts
    • F16H29/04Gearings for conveying rotary motion with intermittently-driving members, e.g. with freewheel action between one of the shafts and an oscillating or reciprocating intermediate member, not rotating with either of the shafts in which the transmission ratio is changed by adjustment of a crank, an eccentric, a wobble-plate, or a cam, on one of the shafts

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Kurbelgetriebe In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Bild i eine Seitenansicht einer Einrichtung gemäß der Erfindung, Bild z eine Draufsicht auf .Bild i in vergrößertem Maßstabe, zum Teil im Schnitt, Bild 3 eine schematische Darstellung einer Einrichtung nach Bild i mit mehreren Pleuelstangen, Bilder 4 bis 6 schematische Darstellungen einer Einrichtung gemäß der Erfindung in verschiedenen Kombinationen mit einem Ausgleichsgetriebe.
  • In der Zeichnung bedeuten a und b zwei von einer Motorwelle c gedrehte Platten. Irmerhalb dieser Platten sind Scheiben d angeordnet, die mit einem Kttrl>elzapfen f ausgestattet sind. Die Scheiben d liegen exzentrisch zu den Platten a und b und können durch Zahnräder g, h innerhalb der Platten a, -b verstellt werden. Das Zahnrad h liegt zentrisch zu der Scheibe d, an der es befestigt ist. Das Zahnrad g liegt zentrisch zur Kurbelwelle c und ist an einer Welle i befestigt, die mit einer äußeren Nut j ausgestattet ist und innerhalb der hier als Hohlwelle ausgebildeten Kurbelwelle c', dieser gegenüber vierdrehbar, aber nicht verschiebbar gelagert ist. In die gekrümmte Nut j greift ein Ansatz k eines Teils m ein, der in einem Schlitz n der Hohlwelle c' hin und her verschiebbar ist, und zwar mit Hilfe des Handhebels p. Durch die Verschiebung des Ansatzes k dreht sich die Welle i des Zahnrads g und damit die Scheibe d, die über die Kurbel f die gegenüberliegende Scheibe, d mitnimmt. Auf diese Weise` kann der Kurbelzapfen f aus der in Bild i bei q dargestellten Lage in .die in ausgezogenen Linien dargestellte Lage und von dieser in die Lage q' oder in eine zwischen q und q' liegende andere Lage bewegt werden. Diese Bewegung kann, wie man siehts auch während des Arbeitens der Maschine erfolgen.
  • r ist eine Pleuelstange, die an eine Zahnstange s angelenkt ist, die ein oder mehrere Ritzel t, ,,t' zu drehen vermag. Die Ritzel t, t' sollen so ausgestaltet sein, da8 sie in der einen Richtung kraftübertragend wirken, während sie in der anderen Bewegungsrichtung frei umlaufen können. Die Ritzel t und t' wirken auf ein gemeinsames Zahnrad u ein, und zwar das Ritzel t beim Rechtsgang der Zahnstange s und das Ritzel t' beim Linksgang der Zahnstange s. w bedeutet einen Freilauf, der die Bewegung des Ritzels t' nur` in einer Richtung auf eine Welle z überträgt. Die stetige Verstellbarkeit des Abstands des Kurbelzapfens f von der angetriebenen Drehachse c ermöglicht ein stufenloses Regeln der Umdrehungsgeschwindigkeit der getriebenen Welle a: In Bild 3 sind weitere Pleuelstangen r' und r" schematisch veranschaulicht, die mit Hilfe von Zahnstangen s s' auf andere Ritzel einwirken, deren Umlauf vorzugsweise auf ein gemeinsames Antriebsrad übertragen wird. Iiurch die Anwendung mehrerer Ritzel ist es möglich, die Kraftübertragungen zu vergleichmäßigen.
  • In den Bildern 4 bis 6 bedeutet SG symbolisch ein stufenloses Getriebe, wie es in den Bildern i bis 3 veranschaulicht ist. Dabei stellt AG ein Ausgleichsgetriebe dar, in das die Kraft in der Pfeilrichtung eingeleitet wird und über das die Kraft über das stufenlose Getriebe und unmittelbar auf die getriebene Welle v weitergeleitet wird.
  • Bremst man bei einem Ausgleichsgetriebe (z. B. bei Kraftfahrzeugen) die eine Abtriebswelle ab, so wird die andere Abtriebswelle ihre Drehzahl erhöhen. Wenn die Antriebswelle konstante Drehzahl besitzt, kann man also die Drehzahl der einen Abtriebswelle zwischen o und einem Höchstwert regeln, der gleich der doppelten Drehzahl der beiden Abtriebswellen bei gleichmäßiger Belastung ist.. Man kann also für Getriebe, die von o bis zu einem Höchstwerte während eines sehr kurzen Anfahrens regeln sollen, um dann mit der Höchstdrehzahl im Dauerbetrieb weiterzulaufen; einfach ein Ausgleichsgetriebe vorsehen, dessen eine Abtriebswelle die zu treibende Maschine antreibt, während die andere Abtriebswelle stetig gesteigert .durch eine Bremse bis zum Stillstand belastet wird. Da bei Antrieben, die längere Zeit beliebige andere Drehzahlen zwischen o und einem Höchstwert abgeben sollen, eine einfache Bremse nicht mehr sinnvoll verwendet werden kann, ist die Anordnung nach Abb. 4 vorgesehen, bei der die Bremse durch ein stufenloses Getriebe nach Abb. i bis 3 ersetzt ist, dessen Energie nicht vernichtet wird, sondern zum Antrieb mit herangezogen wird Durch diese Anordnung kann jede beliebige Drehzahl stufenlos eingestellt werden, das verhältnismäßig empfindliche stufenlose Getriebe wird entlastet und sein Lauf weiter durch das Ausgleichsgetriebe vergleichmäßigt. Es kann außerdem in den Abmessungen kleiner gehalten werden als bei alleiniger Verwendung des stufenlosen Getriebes.
  • In Bild 5 ist vor das stufenlose Getriebe eine Bremse geschaltet. Meist wird auch ein stufenloses Getriebe lange Betriebszeiten bei Höchstdrehzahl haben (z. B. bei Kraftfahrzeuggetrieben). Die Bremse soll für diese Betriebszeiten das stufenlose Getriebe nach Bild i bis 3 ausschalten und so einmal` eine Bremswirkung durch die Antriebsmaschine ermöglichen, zum anderen das verhältnismäßig komplizierte stufenlose Getriebe schonen.
  • _ In Bild 6 ist ein Fliehkraftregler symbolisch auf die Triebwelle des stufenlosen Getriebes gezeichnet, das mit dem Schalthebel verbunden ist und so eine selbsttätige Einstellung des stufenlosen Getriebes auf die jeweils günstigste Drehzahl ermöglichen soll. Ein so z. B. für ein Kraftfahrzeug gebautes Getriebe würde bei richtiger Einstellung ein Abwürgen der Antriebsmaschine verhindern.
  • Bei dem Getriebe nach der Erfindung handelt es sich i. um ein stufenloses regelbares Getriebe, bei dem das Übersetzungsverhältnis durch Änderung des Hubs an einem Kurbeltrieb eingestellt wird, wobei die Kurbel über kleine Zahnstangen treibt, die ihre Kraftimpulse an einseitig wirkende Ritzel abgeben; 2. um die Verwendung von Ausgleichsgetrieben als stufenloses Getriebe durch Bremsung einer Abtriebswelle und 3. um die Kombination der beiden Getriebe unter i und 2 zu einem gemeinsamen stufenlosen Getriebe, wobei Getriebe i die Stelle der Bremse am Getriebe 2 einnimmt und die auftretenden Kräfte am Getriebe i auf die zu treibende Welle übertragen werden.
  • Das Getriebe soll in einer der drei Formen bisher übliche Getriebe ersetzen, z. B. nach i Antrieb von Werkzeugmaschinen, nach 2 als Getriebe zum anfahren von Zentrifugen, nach 3 Automobilgetriebe.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kurbelgetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurbel insbesondere während des Betriebs aus einer Nullstellung oder annähernden Nullstellung in eine Wirkstellung bringbar ist und eine Pleuelstange antreibt, die nur in einer Bewegungsrichtung, z. B. über eine Zahnstange und ein Ritzel, Kraft abgibt, während sie in der entgegengesetzten Richtung frei läuft.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Pleuelstange, .die in einer Bewegungsrichtung auf ein nach einer Richtung frei laufendes Ritzel o. dgl. einwirkt, während sie in der anderen Bewegungsrichtung auf ein zweites, ähnliches Ritzel o. dgl. einwirkt.
  3. 3. Getriebe, gekennzeichnet durch zwei oder mehrere Pleuelstangen nach Anspruch i oder 2; deren Ritzel o. dgl. vorzugsweise auf ein gemeinsames getriebenes Rad einwirken.
  4. 4. Getriebe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Kurbelzapfen an exzentrisch in umlaufenden Plattenpaaren gelagerten drehbaren Scheiben angeordnet ist, die während des Betriebs gedreht werden können.
  5. 5. Getriebe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehung der Scheiben durch ein zentrisch zur Welle angeordnetes Zahnrad erfolgt, das auf ein zentrisch zur Scheibe angeordnetes Zahnrad einwirkt.
  6. 6. Getriebe nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daB die Drehung der Scheiben durch eine in einer Hohlwelle angeordneten Achse erfolgt, die eine gekrümmte Nut aufweist, der gegenüber ein der Welle gegenüber nicht drehbarer seitlich verschiebbarer Ansatz eingreift.
  7. 7. Getriebe, dadurch gekennzeichnet, daB ein stufenloses Getriebe, z. B. nach Anspruch i bis 6, und/oder eine .Bremse mit einem Ausgleichsgetriebe derart verbunden sind, daB das Ausgleichsgetriebe zum stufenlosen Getriebe wird, wodurch alle auftretenden Kräfte als Antriebskräfte auf die zu treibende Welle übertragen werden können.
DEL370A 1949-11-11 1949-11-11 Kurbelgetriebe Expired DE808406C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL370A DE808406C (de) 1949-11-11 1949-11-11 Kurbelgetriebe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEL370A DE808406C (de) 1949-11-11 1949-11-11 Kurbelgetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE808406C true DE808406C (de) 1951-07-16

Family

ID=7254865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL370A Expired DE808406C (de) 1949-11-11 1949-11-11 Kurbelgetriebe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE808406C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10305483B3 (de) * 2003-02-11 2004-09-16 Kastriot Merlaku Stufenlos verstellbares Getriebe mit Hebeln und Freiläufen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10305483B3 (de) * 2003-02-11 2004-09-16 Kastriot Merlaku Stufenlos verstellbares Getriebe mit Hebeln und Freiläufen

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