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DE808231C - Gehrungsschneider, insbesondere fuer Buchdruckereien - Google Patents

Gehrungsschneider, insbesondere fuer Buchdruckereien

Info

Publication number
DE808231C
DE808231C DEK2191A DEK0002191A DE808231C DE 808231 C DE808231 C DE 808231C DE K2191 A DEK2191 A DE K2191A DE K0002191 A DEK0002191 A DE K0002191A DE 808231 C DE808231 C DE 808231C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stop
miter
miter cutter
cutter according
swivel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK2191A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Kuba
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK2191A priority Critical patent/DE808231C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE808231C publication Critical patent/DE808231C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B5/00Devices for making type or lines
    • B41B5/08Tools or auxiliaries
    • B41B5/12Tools or auxiliaries for making type in the form of lines, e.g. by drawing or casting

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Milling, Broaching, Filing, Reaming, And Others (AREA)

Description

  • Gehrungsschneider, insbesondere für Buchdruckereien Die Erfindung betrifft einen Gehrungsschneider, insbesondere für Buchdruckereien, wie er zum Schneiden von Gehrungen für Quadrate, Regletten, Zeilen und Messinglinien benutzt wird.
  • Die bekannten Gehrungsschneider arbeiten sämtlich nicht mit der häufig erwünschten Genauigkeit. Man kann mit ihnen weder einen genauen Winkel für die Schnittfläche noch eine genaue Länge für das bearbeitete Werkstück vorausbestimmen. Dies hat seinen Grund einmal darin, daß der Drehpunkt des Schwenkkeils außerhalb der Anschlagflächen liegt und daher der nach der Gradskala eingestellte Winkel nicht dem Winkel der Schnittfläche entspricht. Zum anderen erfolgt der Vorschub von Handunter gleichzeitiger Ablesung der gewünschten Länge. Es ist erklärlich, daß auf diese Weise Werkstücke von übereinstimmender Länge gar nicht hergestellt werden können. Hinzu kommt noch, daß das Schneidwerkzeug ein einfaches Schabemesser ist, mit dem man keinesfalls an eine Messinglinie von z. B. 5 mm Stärke eine entsprechende Gehrung schneiden könnte.
  • Die Erfindung hilft diesen Mängeln hauptsächlich dadurch ab, daß der die beiden Anschlagleisten tragende Schwenkkeil durch einen zentrierenden Flansch, dessen Schwenkachse mit der Schnittlinie der Anschlagflächen zusammenfällt, derart geführt ist, daß sich diese Schwenkachse stets an der gleichen Stelle im Arbeitsbereich des Schneidwerkzeugs befindet. Da der Drehpunkt des Schwenkkeils und der Schnittpunkt der Ablesekanten der Anschlagleisten übereinstimmen, bildet stets der auf der Gradskala einzustellende auch wirklich den gewünschten Winkel.
  • Für die Genauigkeit der Arbeit ist es ferner von Vorteil, zum Schneiden ein Räumwerkzeug an Stelle des üblichen Schabemessers zu verwenden. Hierdurch wird nicht nur der gesamte Arbeitsvorgang um das Mehrfache beschleunigt, sondern es ist auch Gewähr dafür .geboten, daß eine einwandfreie Schnittfläche geschaffen wird, weil es möglich ist, beliebig feine Späne abzuheben.
  • Ein weiteres Merkmal der . Erfindung besteht darin, daß der auf jeder Anschlagleiste angebrachte, einstellbare Schieber einen unterFederdruck stehenden Anschlag aufweist, welcher den Vorschub des Werkstücks bis zu dem eingestellten Maß bewirkt. Der federnde Anschlag drückt das Werkstück mit praktisch gleichbleibendem Druck gegen das Werkzeug und unterbricht denVorschub, wenn dieserAnschlag die auf der Skala der Anschlagleiste festgelegte Einstellung erreicht.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung an Hand eines Ausführungsbeispiels veranschaulicht. Es zeigt Fig. i den Gehrungsschneider in Stirnansicht, Fig. 2 einen Aufriß, Fig. 3 einen Seitenschnitt nach der Linie 111-111 der Fig. 2 und Fig.4 einen Horizontalschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3; Fig.5 und 6 stellen den* Führungsflansch des Schwenkkeils in Seitenansicht bzw. im Grundriß dar; Fig. 7 ist die Seitenansicht, Fig. 8 der Aufriß und Fig. 9 ein Vertikalschnitt nach der Linie IX-IX für den auf den Anschlagleisten gleitenden Schieber. Auf dem Sockel i des Gehrungsschpeiders ist der Schwenkkeil 2 beweglich, auf welchem die Anschlagleisten 3 befestigt sind, die in einem Winkel von 6o° zueinander verlaufen. Geführt wird der Schwenkkeil 2 durch den Flansch 4, der durch Schrauben 5 mit dem Schwenkkeil e derart verbunden ist, daß seine Schwenkachse 6 mit der Schnittlinie 7 der Anschlagflächen der Leisten 3 zusammenfällt. Der Schwenkkeil 2 wird auf den gewünschten Gehrungswinkel eingestellt, indem die Kante der rechten oder linken Anschlagleiste 3 auf den entsprechenden TeilstrichderGradskala8 gebrachtwird.DieEinstellung des Schwenkkeils kann mit Hilfe der Kordelschraube 9 gesichert werden.
  • An der Rückwand des Sockels i ist die Führung io für das Räumwerkzeug ii befestigt, das senkrecht zur Schwenkebene des Keils 2 auf- und abwärts bewegt werden kann. Die Schwenkachse 6, 7 befindet sich in der Arbeitsfläche des Räumwerkzeugs i i. Zur Bewegung des Räumwerkzeugs dient der Handhebel 12, der vertikal beweglich ist. Die Feder 13 ist bestrebt, den Hebel 12 und damit das Räumwerkzeug i i stets in der oberen Stellung zu halten. Das Räumwerkzeug i i ist in der bekannten Weise mit Zähnen versehen, die mit zunehmendem Arbeitshub stärker werden, so daß jeder Zahn schneidet und die Berührung mit dem Werkstück beim Rückgang des Werkzeugs i i aufgehoben wird. Der Führungsflansch 4 ist mit einem Durchbruch 22 versehen, damit die anfallenden Späne abgeführt und die Arbeitsfläche immer frei bleibt.
  • Auf den Anschlagleisten 3 ist je ein Schieber 14 beweglich, welcher nach der Skala 15 eingestellt und durch die Kordelschraube 16 gesichert werden kann. In einer Führung 17 des Schiebers ist ein gleitender Anschlag 18 vorgesehen, der unter Wirkung der Druckfeder 19 steht. Die Feder 19 hat das Bestreben, den Anschlag 18 ;in @ Richtung auf das Räumwerkzeug zu drücken, und zwar bis zur Begrenzung 2o.
  • Das strichpunktiert angedeutete Werkstück 21, das auf Gehrung und Länge geschnitten werden soll, wird nach Einstellung des Schwenkkeils 2 und des Schiebers 3 von Hand an die Anschlagleiste 3 gedrückt, nachdem der Anschlag 18 entgegen der Wirkung der Feder i9 so-weit in den Schieber 14 hineinbewegt worden ist, dä.ß sich zwischen Anschlag 18 und Werkzeug i i der erforderliche freie Raum ergibt. Beim Schneiden braucht das Werkstück 21 nur leicht an der Anschlagleiste 3 gehalten zu werden, weil den Vorschub der federnde Anschlag i8 besorgt, bis die Begrenzung 20 wirksam wird. Es ist selbstverständlich, daß das Maß, mit welchem der Anschlag 18 über die Ablesekante des Schiebers 14 vorsteht, beim Eichen bzw. beim Anbringen der Skalen 15 berücksichtigt werden muß.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gehrungsschneider, insbesondere für Buchdruckereien, dadurch gekennzeichnet, daß der die beiden Anschlagleisten (3) tragende Schwenkkeil (2) durch einen zentrierenden Flansch (4), dessen Schwenkachse (6) mit der Schnittlinie der Anschlagflächen zusammenfällt, derart geführt ist, daß sich diese Schwenkachse stets an dergleichen Stelle im Arbeitsbereich des Schneidwerkzeugs befindet.
  2. 2. Gehrungsschneider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum Schneiden ein Räumwerkzeug (i i) verwendet wird.
  3. 3. Gehrungsschneider nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Räumwerkzeug (i i) durch einen Handhebel (12) auf und nieder bewegt wird, wobei die Aufwärtsbewegung durch eine Feder (13) unterstützt wird.
  4. 4. Gehrungsschneider nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der auf jeder Anschlagleiste (3) angebrachte einstellbare Schieber (14) einen unter Federdruck stehenden Anschlag (18) aufweist, welcher den Vorschub des Werkstückes bis zu dem eingestellten Maß bewirkt.
DEK2191A 1950-03-17 1950-03-17 Gehrungsschneider, insbesondere fuer Buchdruckereien Expired DE808231C (de)

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DEK2191A DE808231C (de) 1950-03-17 1950-03-17 Gehrungsschneider, insbesondere fuer Buchdruckereien

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DEK2191A DE808231C (de) 1950-03-17 1950-03-17 Gehrungsschneider, insbesondere fuer Buchdruckereien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE808231C true DE808231C (de) 1951-07-12

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ID=7209276

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DEK2191A Expired DE808231C (de) 1950-03-17 1950-03-17 Gehrungsschneider, insbesondere fuer Buchdruckereien

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DE (1) DE808231C (de)

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