DE808163C - Feinmessgeraet fuer Vergleichsmessungen - Google Patents
Feinmessgeraet fuer VergleichsmessungenInfo
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- DE808163C DE808163C DEP17779A DEP0017779A DE808163C DE 808163 C DE808163 C DE 808163C DE P17779 A DEP17779 A DE P17779A DE P0017779 A DEP0017779 A DE P0017779A DE 808163 C DE808163 C DE 808163C
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-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01B—MEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
- G01B3/00—Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
- G01B3/18—Micrometers
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
Description
- Feinmeßgerät für Vergleidismessungen Die Erfindung bezieht sich auf ein Feinmeßgerät, und zwar ein Außenmeßgerät für Vergleichsmessungen. Die rasche, bequeme und genaue Messung ohne Benutzung besonderer Meßuhren wird erfindungsgemäß dadurch ermöglicht, daß die Bewegungen einer Meßspindel mit Präzisionsgewinde durch eine Zahnstange hervorgerufen und begrenzt sowie gleichzeitig unmittelbar auf eine leicht ablesbare Skala mit großem Durchmesser übertragen werden, wobei für die Durchführung von Außenmessungen ein Gegenlager am Gerät vorgesehen ist.
- Die Einzelheiten des erfindungsgemäßen Geräts sind dem auf der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiel eines Feinmeßgeräts für Außenmessungen zu entnehmen. Hierbei zeigt Abb. 1 eine Seitenansicht des Geräts teilweise im Schnitt, Abb. 2 einen Querschnitt nach Linie A-A in Abb. 1, Abb. 3 einen Querschnitt nach Linie B-B in Abb. I.
- Das Gerät besteht aus dem Spindelgehäuse a und dem Meßbügel c. In dem ersteren ist die Meßspindel k untergebracht, welche mit ihrem einen Ende auf dem zu messenden Gegenstand zum Anliegen kommt und an ihrem anderen Ende mit einer Kopfscheibe m mit Befestigungsmutter n versehen ist. In dem Spindelgehäuse a ist außerdem die Gewindemutter 1 mit Mikrometerfeingewinde befestigt, welche in das Gewinde w der Meßspindel k greift.
- Unterhalb der Gewindemutter I ist quer zu der Meßspindel k eine Zahnstange e angeordnet, welche seitlich an der Meßspindel k vorbeigeht und in dem entsprechend gestalteten Spindelgehäuse a gelagert ist. Diese Zahnstange greift entweder unmittelbar in ein auf der Meßspindel t sitzendes Zahnrad d oder in ein Zahnritzel g, welches mit einem Vorgelegerad f verbunden ist, das seinerseits mit dem Zahnrad d kämmt. Durch eine solche Übersetzung ins Schnelle wird der Drehweg der Meßspindel k vergrößert. In einem Ansatz des Gehäuses a ist außerdem eine Feder h angeordnet, welche die Zahnstange e stets nach außen drückt.
- Wenn nun durch Druck auf den Knopf i die Zahnstange nach innen gedrückt wird, hebt sich die Meßspindel um einen Betrag an, welcher unter Berücksichtigung der Übersetzung der Zahnräder der Zahnstangenlänge entspricht. Beim Loslassen drückt die Feder h die Zahnstange so weit nach außen, bis das innere Ende der Meßspindel k auf dem zu messenden Gegenstand mit stets gleichbleibendem Meßdruck aufliegt. Zusammen mit der Meßspindel verdreht sich auch die Kopfscheibe m, welche z. B. mittels eines Zeigers o den zurückgelegten Spindelweg auf der außen am Gehäuse a angebrachten Skala b anzeigt. Diese Skala ist als Hülse ausgebildet und an dem Gehäuse a verdrehbar befestigt, so daß bei der Grundeinstellung des Geräts tz. B. bei der Ausgangsstellung bei ausgefahrener Zahnstange) stets auf Null oder einen anderen gewünschten Wert eingestellt werden kann.
- Der mit dem Spindelgehäuse a verbundene Meßbügel c besitzt auf seiner gegenüberliegenden Seite ein verschiebbares Winkelstück u mit Aufsatzbolzen v. Das Winkelstück u gleitet zu diesem Zweck satt auf der einen Hälfte eines geschliffenen Bolzens t, dessen andere Hälfte in dem Meßbügel c in einer halbrunden, parallel zur Meßspindel k verlaufenden Aussparung s befestigt ist. Eine Einstellung in verschiedene Bereichsstufen wird z. B. durch drei Gewindelöcher mit Gewinde z1, z2 und z3 bewerkstelligt, in die ein Gewindebolzen y einzuschrauben ist, der das Winkelstück u in einem Einstellschlitz x durchsetzt.
- Zur Durchführung einer Vergleichsmessung wird z. B. ein Endmaß oder Stichmaß zwischen den Aufsatzbolzen v und die Meßspindel k angebracht und das Winkelstücku so weit verschoben und durch Festziehen des Gewindebolzens y in seiner Lage festgehalten, daß das eingestellte Maß das Ausgangsmaß darstellt und außerdem die Kopfscheibe m durch entsprechende Verstellung der Skala b den Ausgangspunkt anzeigt. Nach Eindrücken der Zahnstange e und Einlegen des zu messenden Gegenstands werden dann nach Loslassen der Zahnstange die Abweichungen auf der Skala b angezeigt. Diese Abweichungen können auch nach beiden Seiten, also nach der Plus- und Minusseite hin, abgelesen werden, wenn die Ausgangsstellung bei teilweise eingedrückter Zahnstange e durch das Winkelstück u festgelegt wird.
- Durch den Einstellschlitz x und die Gewindelöcher zl, z2 und Z3 läßt sich das erfindungsgemäße Gerät für einen großen Meßbereich verwenden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Feinmeßgerät als Außenmeßgerät für Vergleichsmessungen, dadurch gekennzeichnet, daß es eine Anzeigevorrichtung, eine Meßspindel (k) mit Präzisionsgewinde (w), deren Betätigung durch eine quer hierzu verlaufende Zahnstange (e) erfolgt, und ein Gegenlager (v) für das zu messende Werkstück aufweist.
- 2. Feinmeßgerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (e) unmittelbar oder über ein Vorgelege (g, f) in ein auf der Meßspindel sitzendes Zahnrad (d) eingreift.
- 3. Feinmeßgerät nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine in dem Spindelgehäuse (a) untergebrachte Feder (h) die Zahnstange (e) in Ausgangsstellung hält.
- 4. Feinmeßgerät nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßspindel (k) eine Kopfscheibe (m) aufweist, welche die Bewegungen der ersteren auf einer an dem Gehäuse einstellbar angebrachten Skala (b) anzeigt.
- 5. Feinmeßgerät nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Meßbügel (c) mit einem einstellbaren und einen Einstellschlitz (x) aufweisenden Winkelstück (u) versehen ist, das auf einem parallel zu der Meßspindel (k) verlaufenden und zur Hälfte in den Meßbügel (c) eingelassenen geschliffenen Bolzen (t) gleitet und in seiner Lage durch Festziehen eines den Einstellschlitz (x) durchsetzenden Gewindebolzens (y) gehalten ist.
- 6. Feinmeßgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß durch mehrere Gewindelöcher (z) in dem Meßbügel (c) für den Gewindebolzen (y) das Winkelstück (u) für einen großen Meßbereich zu verschieben ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17779A DE808163C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Feinmessgeraet fuer Vergleichsmessungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17779A DE808163C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Feinmessgeraet fuer Vergleichsmessungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE808163C true DE808163C (de) | 1951-07-12 |
Family
ID=7366706
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17779A Expired DE808163C (de) | 1948-10-12 | 1948-10-12 | Feinmessgeraet fuer Vergleichsmessungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE808163C (de) |
-
1948
- 1948-10-12 DE DEP17779A patent/DE808163C/de not_active Expired
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