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DE807491C - Abfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Vorderradfederung fuer Kraftraeder - Google Patents

Abfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Vorderradfederung fuer Kraftraeder

Info

Publication number
DE807491C
DE807491C DEK2082A DEK0002082A DE807491C DE 807491 C DE807491 C DE 807491C DE K2082 A DEK2082 A DE K2082A DE K0002082 A DEK0002082 A DE K0002082A DE 807491 C DE807491 C DE 807491C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
column
piston
suspension
rubber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK2082A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1613922U (de
Inventor
Josef Bohnen
Wilhelm Huckschlag
Eduard Reimann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IAKRONPRINZIA A G fur METALLI
Original Assignee
IAKRONPRINZIA A G fur METALLI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IAKRONPRINZIA A G fur METALLI filed Critical IAKRONPRINZIA A G fur METALLI
Priority to DEK2082A priority Critical patent/DE807491C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE807491C publication Critical patent/DE807491C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16FSPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
    • F16F3/00Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic
    • F16F3/08Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of a material having high internal friction, e.g. rubber
    • F16F3/10Spring units consisting of several springs, e.g. for obtaining a desired spring characteristic with springs made of a material having high internal friction, e.g. rubber combined with springs made of steel or other material having low internal friction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fluid-Damping Devices (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

  • Abfederung für Fahrzeuge, insbesondere Vorderradfederung für Krafträder Die Erlindung Bezieht sich auf Allfederungen für Fahrzeuge, insbesondere auf Vorderradfederungen an Krafträdern, mit in einem Rolir zwischen einem Widerlager und einem verschiebbaren Kolben oder Plunger angeordneter Säule aus Guintni oder einem ähnlichen elastisch verformbaren Stoff. Eine solche Federung zeichnet sich bei großer baulicher Einfachheit und geringem Gewicht durch ein großes spezifisches Arbeitsvermögen und eine leervorragende Dämpfung aus. Diese Eigenschaften machen sich insbesondere bei schweren Stößen, wie sie z. 11. durch Schlaglöcher hervorgerufen werden, sehr vorteilhaft bemerkbar. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die Federung in ihrem Anfangsbereich noch nicht voll befriedigt, und zwar wurde gefunden, daß sie wegen ihrer großen Dämpfung und Energievernichtung auf schnell aufeinanderfolgende Stöße, wie sie gerade im Anfangsbereich der Fede-.-1111g auftreten (rasche Folge kleiner Stöße), nicht in ge«-iiusclitein Maße anspricht. Der Grund liegt augenscheinlich darin,. daß die Entspannungs- oder Hingangskurve in einem verhältnismäßig weiten Abstand von der Spannungs- oder Rückgangskurve verläuft, so daß dann, wenn der nächste kleine Stoß schon auftritt, bevor die Gummisäule voll ausgefedert hat, ein senkrechter Kraftanstieg von der l-,'iickgangs- zur Hingangskurve stattfinden muß.
  • Die Erfindung beseitigt diesen Mangel dadurch, daß zwischen dein im Rohr verschiebbaren Kolben und der Gummis<itile eine metallische Druckfeder, z. B. eine Schraubenfeder, eingeschaltet ist und daß der Kolben einen nach einem Teilhub desselben auf die Gummisäule sich aufsetzenden Ansatz trägt. Durch diese neue Ausbildung wird zunächst erreicht, daß die kleineren Stöße nicht mehr von der Gtinimisäulcnfeder allein, sondern zugleich von der metallische» Feder aufgenommen «-erden, wobei @leshalli, weil die beiden Federn hiiitereiiiaiiclergeschaltet werden, jede um einen Teil des Federweges zusammengedrückt wird. Die Federung wird dadurch in ihrem Anfangsbereich weicher und elastischer, und es wird ein schnelleres Abklingen der kleineren Stöße erzielt. Insbesondere wird die Entspannungskurve im Anfangsbereich der Federung näher an die Spannungskurve herangedrückt mit der Folge, daß auch schnell aufeinanderfolgende Stöße elastisch aufgefangen xverden. Dabei besteht gegenüber der schon bekannten alleinigen:\nwendung einer Metallfeder für den Anfangsbereich der Vorteil daß durch die Mitwirkung der Gummisäule auch bei den kleineren Stößen noch eine Dämpfung eintritt, wenn auch in einem kleineren Ausmaß als bei alleiniger Anwendung einer Gummisäule. Auf der anderen Seite wird durch die neue Ausbildung erreicht, daß der im Rohr verschiebbare Kolben nach einem Teilhuf> unmittelbar auf die Gummisäule drückt, so daß die Metallfeder ausgeschaltet ist und stärkere Stöße, etwa solche, wie sie bei Sclilaglöcliern auftreten, allein von der Gummisäule aufgenommen werden, so daß deren Dämpfung und spezifisches Arbeitsvermögen für die Vernichtung der Energie stärkerer Stöße voll ausgenutzt Werden.
  • Für die Hinterräder von Krafträdern ist bereits eine :\lifederung bekannt, die eineMetallfeder, z. B. eine Spiralfeder und eine Feder aus elastisch verformbarem Stoff, wie Gummi, aufweist. Bei dieser bekannten Federung ist die Anordnung aber so, <lal5 die leichteren Stöße allein von der Metallfeder aufgenommen \verden, wohingegen bei den schweren St@>Licn die Metallfeder und die Gummifeder genieiiisam belastet werden, indem sie dann parallel :;e>clialtet sind. Ferner ist es bei Abfederungen für das Hinterrad von Krafträdern bekannt, zwei metallische Schraubenfedern so anzuordnen, daß ein verschiebharerKolben o. dgl. imAnfangsbereich der Federung nur eine der beiden Federn belastet, wahrend er sich nach einem Teilbub auch auf die z\xeite Feder aufsetzt, so daß bei stärkeren Stößen die beiden nun parallel geschalteten Federn gleichzeitig zusammengedrückt werden. Demgegenüber zeigt der Erfindungsgegenstand den wesentlichen Unterschied, daß im Anfangsbereich der Federung zwei hintereinandergeschaltete, unterschiedliche Federn, nämlich eine Gummisäule und eine Metallfeder, wirksam sind, während nach Zurücklegung eines Teiles des Federweges die Metallfeder ausgeschaltet wird und nun allein noch die Gttmmisäulenfeder wirksam ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Längsschnitt.
  • Dem Beispiel ist eine in die Vorderradgabel eines Kraftrades eingebaute Federung zugrunde gelegt., Die Schenkel der Gabel bestehen, wie an sich bekannt, je aus zwei teleskopartig ineinander geführten Rohren i und 2 wobei sowohl die Außen- oder Oberrohre als auch die Innen- oder Unterrohre durch Brücken starr miteinander verbunden sind. Die Oberrohre i tragen oben den Lenker, während die L.'nterrolire 2 je all ihren) unteren Ende ein,2ii geschlitzten Halter 3 für die Vorradachse haben. Da die beiden in den Gabelschenkeln untergebrachten Federungen miteinander übereinstinnnen, soll der Einfachheit halber nur eine solche Federung im einzelnen beschrieben «-erden.
  • Das Unterrohr 2 entli;ilt in der Nähe seine unteren Endes eine feste Querwand 4, die als Widerlager für eine Säule 5 aus Guninii, und z«:iivorzugsweise synthetischem Kautschuk, oder einem ähnlichen elastisch verforinhareii Werkstoff dicht. Die Säule 5 ist iin Rohr ? finit Hilfe von in Abständen angeordneten metallischen Eingen 6 geführt. Die Ringe 6 sind in die Säule eingebettet und haben eine verhältnismäßig weite Ofnting, durch welche hindurch die ztt ischeti den Ringen liegenden Abschnitte der Säule miteinander in Verbindung stehen, so daß letztere einen durchgelicnden Körper aus Gummi o. dgl. bildet. :\in unteren Ende hat sie eine metallische Fußsclicil>e j und eine Schraube S, mit der sie am Widerlager -4 befestigt ist. Das obere Säulenende kann eine Führungsscheibe oder, wie im Beispiel gezeigt, eine Fi;lirtin:;sliiiclise g tragen. Oberhalb der Gummisäule ist im 1'nterrohr 2 ein Kolben io geführt, der von edier Stange i i getragen wird. Diese greift von ollen her in Blas Rohr 2 ein und ist mit ihrem oberen Ende an einer festen Querwand 12 des Oberrohres i und/oder einer oberen Verbindungsbrücke 13 der Oberrohre der beiden Gabelschenkel befestigt. Zwischen dein Kolben io und der Gutninisäule 5 ist eine schraubenförmige Druckfeder 14 aus Metall eingeschaltet, die sich finit ihrem einen 1?iide am Kolben und mit ihrem anderen Ende an der Stiriifl'iclie der Säule abstützt. An seiner unteren Stirnseite hat der Kolben io einen von einer Verlängerung der Kolbenstange gebildeten Fortsatz i 5. der sich nach einem Teilhub des Kolbens auf das obere I?ncle der Säule 5 aufsetzt.
  • Über dein Kolben io ist am Rohr 2 eine zweite schraubenförmige Druckfeder i6 aus Metall angeordnet, die sich einerseits am Kolben, anderseits an einem oben am Unterrohr festen \\'iderlager 1 7 abstützt, das von einem im oberen Rohrende befestigten Innenflansch oder Ding gebildet sein kann. Die zweite Schraubenfeder 16 dient einerseits als Rückstoßfeder, anderseits hat sie die Aufgabe, die Gummisäule 5 und die dieser zugeordnete Schraubenfeder 14 zwecks Verkürzung des Federweges vorzuspannen bzw. unter Vorspannung zu halten. Die Federn stehen also bei der in der Zeichnung veranschaulichten Ruhe- oder Ausgangsstellung sämtlich bereits unter Spannung, und zwar ist letztere so gewählt, daß die Gummisäule 5 und die ihr zugeordnete Schraubenfeder 14 tun einen Betrag vorgespannt sind, der etwa dem auf einen Schenkel der Vorderradgabel entfallenden Anteil des Gewichtes des Kraftrades und des Fahrers entspricht.
  • Beim Auftreten von Stößen schieben sich die Unterrohre 2 der Gabelschenkel in deren Oberrohre i hinein, was zur Folge hat, daß in jedem Gabelschenkel der Kolben io sich in Richtung auf das i untere Widerlager 4 verschiebt. 13e) kleineren Stöße!' werden die Sclrr@:ul>cnfcder 14 tind die dahinter geschaltete @uminis:iulenfeder 5 gemeinsam belastet und je um einen Teil des Federweges zusammengedrückt. Es ist also eine zwar durch die Gummisäule et;vas ged<iinpfte, aber immer noch weiche und elastische Federung vorhanden, die auch schnell aufeinanderfolgende Stöße elastisch aufzufangen vermag. Bei schweren Stößen wird dadurch, daß der Kolben io sich nach einem dem Anfangsbereich der Federung entsprechenden Teilkuli mit seinem Fortsatz 1,5 auf die Gummisäule 5 aufsetzt, die Schraubenfeder 14 ausgeschaltet, so daß nunmehr nur noch die Gummisäule ; beansprucht wird. Die vorteilhaften Eigenschaften der von der letzteren gebildeten Feder, Nvie progressives Ansteigen des Federwiderstandes, lohe Dämpfung und großes spezifisches Arbeitsvermögen, werden also bei den starken Stößen voll ausgenutzt. Die Gummisäule wirkt dabei, wie aii wich bekannt, in der Weise, daß heim Zusammendrücken derselben zun:ichst die Federwirkung ihres elastischen Werkstoffes aasgenutzt wird. Bei Zunahme des Druckes verformen sich die zwischen den Führungsringen 6 liegenden Abschnitte der S'iule derart, daß sie sich nach aulien aufbauchen. Dadurch kommen sie, von der Mitte beginnend, an der lnnenwandulig des Unterrohres 2 zur Anlage, wodurch die Federcharakteristik ini Sinne einer Steigerung der Dämpfung becinflulit wird.
  • Der bei Rückkehr der Teile in die Ausgangsstellung auftretende hiickstoß wird durch die über dem Kolben io angeordnete zweite Schraubenfeder 16 aufgefangen.
  • Natürlich 1>es,_liriinl:t sich die Erfindung nicht auf das dargestellte heispiel, vielmehr sind Abänderungen desselben sowie andere Ausführungsformen und Anwendtiligen miiglich. So könnte die ztvischen dem Kolben io und der Guiumisäule 5 eingeschaltete Feder 14 statt eine Schraubenfeder auch eine aridere metallische Druckfeder, z. l3. eine Pufferfeder, sein. :Mich die als Riickstoßfeder @tiigeor<iliete Schraubenfeder it, könnte durch eine andere Feder, z. 13. durch eine Pufferfeder oder eine Gummifeder und eine dieser zugeordnete Metallfeder, ersetzt werden. Die dargestellte räumliche Anordnung könnte umgekehrt «-erden, indem die Außenrohre i der Gabelschenkel unten liegen und die Radachse aufnehmen, wä Brend die die Federn enthaltenden Innenrohre 2 von oben in die Außenrohre eintauchen und oben den Lenker tragen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Abfederung für Fahrzeuge, insbesondere Vorderradfederung an Krafträdern, mit in einem Rohr zwischen einem Widerlager und einem verschiebbaren Kolben angeordneter Säule aus Gummi oder einem ähnlichen elastisch verformbaren Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Kolben (io) und der Gummisäule (5) eine metallische Druckfeder (i.1) eingeschaltet ist, die leichtere Stöße in Gemeinschaft mit d°r Guniinis'itile aufnimmt, und daß der Kolben (io) einen nach einem Teilhub desselben auf die Gummisäule (5) sich aufsetzenden Ansatz (i5) trägt, der schwere Stöße unmittelbar auf die Gtunniisäule überträgt.
  2. 2. Abfederung nach Anspruch i, dadurch gekenn7eiclnet, daß die der Guinniisäule (5) zugeordnete --Metallfeder (io) eine Schraubenfeder ist.
  3. 3. Abfederung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der der Feder (i4) und der Gummisäule (5) abgekehrten Seite des Kolbens (io) zwischen diesem und einem zweiten Widerlager (i7) eine Druckfeder (i6), 1>eisl>ielsweise gleichfalls eine Schraubenfeder, eingeschaltet ist, die außer zum Auffangen des l','iiclcstoßes zugleich zur Vorspannung der Gunnnis@itile (5) und der dieser zugeordneten Metallfeder (i4) dient.
DEK2082A 1950-03-09 1950-03-09 Abfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Vorderradfederung fuer Kraftraeder Expired DE807491C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE911465C (de) * 1951-11-27 1954-05-13 Conrad Bruesselbach Fa Teleskopfederung fuer Fahrzeuge, insbesondere Zweiraeder
DE1005393B (de) * 1953-12-24 1957-03-28 Auto Union Gmbh Progressive Federung, insbesondere fuer Teleskopgabeln von Kraftraedern
DE2648221A1 (de) * 1975-10-24 1977-05-05 Honda Motor Co Ltd Vorderradgabel fuer zweiradfahrzeuge
US5667234A (en) * 1994-12-24 1997-09-16 Fichtel & Sachs Ag Bicycle, a front fork and a shock absorber mechanism for the front fork of a bicycle

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