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DE807378C - Gleitpunkt-Zugfeder zum Antrieb von Uhren aller Art, technischen Einrichtungen usw. - Google Patents

Gleitpunkt-Zugfeder zum Antrieb von Uhren aller Art, technischen Einrichtungen usw.

Info

Publication number
DE807378C
DE807378C DEC567A DEC0000567A DE807378C DE 807378 C DE807378 C DE 807378C DE C567 A DEC567 A DE C567A DE C0000567 A DEC0000567 A DE C0000567A DE 807378 C DE807378 C DE 807378C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
tension spring
clocks
kinds
sliding point
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC567A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Conrads
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL CONRADS
Original Assignee
KARL CONRADS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL CONRADS filed Critical KARL CONRADS
Priority to DEC567A priority Critical patent/DE807378C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE807378C publication Critical patent/DE807378C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/10Driving mechanisms with mainspring
    • G04B1/14Mainsprings; Bridles therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

  • An sämtlichen bisher allgemein verwendeten Zugfedern zum Antrieb von Uhren usw. haftet ein großes Übel: Die einzelnen Federwindungen liegen immer unter starkem Druck, verbunden mit nicht unwesentlicher Reibung aufeinander. Man ist daher gezwungen, die Feder selbst sehr gut zu ölen oder mit Fett und Graphit zu versehen, um die Reibung bzw. den dadurch entstehenden Kraftverlust möglichst weitgehend aufzuheben.
  • Eine sehr starke Ölung ist aber auch oft von großem Nachteil für Uhren aller Art. Die Federwindungen liegen sehr stark aufeinander und pressen dann sehr schnell beim Aufziehen das 0I bzw. das Fett aus der Zugfeder heraus. Es läuft dann besonders bei Uhren ohne Federhaus (`'Wecker, Wanduhren usw.) in dem Werk umher und beeinträchtigt so den guten Gang. Schon manche Uhr hat dieserhalb ihren Dienst ganz verweigert.
  • Wird jedoch eine Zugfeder zu wenig geölt, dann besteht sehr leicht Gefahr, daß die Federwindungen vollkommen trocken werden und dieselben sich dann festfressen. Es geschieht dies besonders leicht, da immer das gleiche Material, Stahl auf Stahl aufeinander arbeitet. Eine Zugfeder kann nicht glashart gehärtet werden, um das Festreiben zu vermeiden, da sie sonst sofort brechen würde.
  • Alle diese Nachteile können durch Verwendung der in der Zeichnung dargestellten Gleitpunkt-Zugfeder beseitigt werden. Bei der in Fig. 2 gezeichneten Zugfeder ist die Innenseite d der Feder mit dünnen Plättchen f belegt, welche aus einem anderen Material als die Feder selbst angefertigt sind. Die Außenseite e der Feder bleibt glatt wie bei jeder bisher verwendeten Zugfeder.
  • Die Fig. i zeigt einen Ausschnitt aus dem Federband der Feder Fig. 2 von der Außenseite e gesehen. Die Zugfeder ist auf dieser Seite vollkommen glatt; die Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt aus dem Federband der Fig. 2 von der Innenseite d gesehen. Auf dieser Seite ist die Zugfeder mit kleinen Metallplättchen, z. B. Messing, belegt, welche etwa '/4 so stark sein können wie das Federband selbst.
  • Die Größe, Stärke, Form und der Abstand der Plättchen voneinander richten sich immer nach den Abmessungen der Zugfeder. Auch ist es möglich, den Abstand der Plättchen auf den innenliegenden Windungen der Zugfeder kleiner zu halten als auf den weiter nach außen liegenden Windungen. Das Material, aus welchem sie bestehen, muß immer ein anderes sein als die Zugfeder selbst, um ein Fressen zu vermeiden.
  • Die Befestigung der Plättchen läßt sich z. B. durch Hartauflötung durchführen, welche am besten elektrisch betätigt wird.
  • Die Plättchen können auch auf der Außenseite e der Zugfeder Fig. 2 aufgelegt werden statt auf der Innenseite d. Es ist dies jedoch weniger ratsam, da sie sich sonst sehr leicht an der Befestigung sowie am Ende c der Zugfeder Fig. 2 festsetzen können. Es müßten dann schon in diesem Bereich der Feder eine Menge Plättchen fehlen. Durch das Belegen der Zugfeder mit Plättchen nach Fig. 2 besteht dann immer ein kleiner Abstand zwischen den Federwindungen.
  • Das hier zwischen die Feder gebrachte 01 oder Fett kann niemals aus derselben herausgedrückt werden, da die Federwindungen nicht fest aufeinanderliegen. Selbst bei vollkommen aufgezogener Feder bleibt immer ein kleiner Abstand zwischen den Windungen der Zugfeder Fig. 2. Das Öl oder Fett kann sich hier sehr gut halten und besorgt so eine vorzügliche und dauerhafte Schmierung der Auflageplättchen.
  • Es kann daher bei einer Gleitpunkt-Zugfeder niemals Öl oder Fett aus der Feder herausgepreßt werden und sich in das Uhrwerk selbst begeben.
  • Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die Reibung sowie der dadurch entstehende Kraftverlust weitgehend aufgehoben wird, da die Federwindungen nur an den einzelnen Punkten (Gleitpunkten) aufeinander arbeiten. Da die Punkte (Plättchen) aus einem anderen Material bestehen als die Feder selbst, ist ein Festfressen niemals möglich.
  • Durch die hierbei weitgehend herabgesetzten Reibungsverluste ist eine größere und bedeutend gleichmäßigere Kraftentfaltung der Zugfeder gegeben. Es ist daher möglich, für die gleiche Uhr jetzt eine etwas schwächere Feder zu gebrauchen. Der dadurch größer werdende Raum in einem vorhandenen Federhaus kann für die Auflageplättchen verwendet werden. Es ist also rriöglich, auch nachträglich jede Uhr, mit oder ohne Federhaus, mit einer Gleitpunkt-Zugfeder auszustatten. Die unter Verwendung einer Gleitpunkt-Zugfeder erzielbaren Vorteile sind nochmals zusammengefaßt folgende: i. kein Auslaufen von 01 oder Fett aus der Zugfeder, daher keine Verölung von Uhrwerken mehr, 2. kein Festfressen der Federwindungen, 3. leichteres Aufziehen der Zugfeder, 4. größere Kraftentfaltung, g. bedeutend gleichmäßigerer Ablauf und dadurch genauerer Gang sämtlicher damit betriebenen Uhren usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Gleitpunkt-Zugfeder zum Antrieb von Uhren aller Art, technischen Einrichtungen usw., dadurch gekennzeichnet, daß ein kleiner Abstand zwischen den einzelnen Umgängen der Zugfeder durch Belegen des Federbandes auf einer Seite mit Auflageplättchen erreicht wird, zwecks Verminderung der Kraftverluste durch Reibung der Federwindungen aneinander und Erhaltung der in die Zugfeder gegebenen Schmiermittel.
DEC567A 1950-02-23 1950-02-23 Gleitpunkt-Zugfeder zum Antrieb von Uhren aller Art, technischen Einrichtungen usw. Expired DE807378C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC567A DE807378C (de) 1950-02-23 1950-02-23 Gleitpunkt-Zugfeder zum Antrieb von Uhren aller Art, technischen Einrichtungen usw.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC567A DE807378C (de) 1950-02-23 1950-02-23 Gleitpunkt-Zugfeder zum Antrieb von Uhren aller Art, technischen Einrichtungen usw.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE807378C true DE807378C (de) 1951-06-28

Family

ID=7012360

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC567A Expired DE807378C (de) 1950-02-23 1950-02-23 Gleitpunkt-Zugfeder zum Antrieb von Uhren aller Art, technischen Einrichtungen usw.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE807378C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2024121368A1 (en) * 2022-12-09 2024-06-13 Rolex Sa Energy storage system for a mechanical watch

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