DE807006C - Moebel - Google Patents
MoebelInfo
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- DE807006C DE807006C DEH1582A DEH0001582A DE807006C DE 807006 C DE807006 C DE 807006C DE H1582 A DEH1582 A DE H1582A DE H0001582 A DEH0001582 A DE H0001582A DE 807006 C DE807006 C DE 807006C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C5/00—Chairs of special materials
- A47C5/14—Chairs of special materials characterised by the use of laminated wood
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C5/00—Chairs of special materials
- A47C5/12—Chairs of special materials of plastics, with or without reinforcement
Landscapes
- Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)
- Furniture Connections (AREA)
Description
- Möbel Die Erfindung betrifft ein Möbelstück, das ganz oder teilweise aus Fibermaterial, wie z. B. Holz, besteht und dessen tragende Gestellteile aus mindestens zwei im wesentlichen gleichen Teilen bestehen, welche die Form eines gezweigten Körpers haben, dessen Zweige sich an einem oder mehreren Knotenpunkten treffen und je zwei Beine sowie ein sie oben verbindendes Stück umfassen. Diese Gestellteile werden auf passende Weise von Traversen zusammengehalten. Auf diese Weise werden Stühle, Tische, Sofas und andere Möbel im allgemeinen hergestellt, indem man zunächst die gleichen Teile herstellt und dieselben darauf auf bekannte `''eise zusammensetzt, z. B. mit Traversen.
- Zweck der Erfindung ist es. eine besonders schnelle und einfache Herstellung der genannten Teile herbeizuführen und gleichzeitig zu erreichen, daß architektonischen Wünschen bezüglich der Formung und des übrigen Aussehens der Möbel mit größerer Freiheit entsprochen werden kann.
- Erfindungsgemäß besteht jedes Teil aus mindestens einem Kern, an dessen Konturflächen Lamellen geleint sind, die jede für sich von dem einen freien Z\@ eigencie zu dem nächsten verlaufen, wobei die Lamelle mindestens einen Knotenpunkt passiert, wohin sich auch der oder einer der entlang eines "feiles der Lamelle verlaufenden Kerne streckt, und zwar im ganzen so, daß sich in sämtlichen Zwischenräumen zwischen den Zweigen eine Lamelle der angeführten Art befindet.
- An einem solchen Möbelteil befinden sich keine gewöhnlichen Tischlerverbindungen; das Teil kann in einem einzelnen Arbeitsvorgang in Form gepreßt werden. Es ist ungewöhnlich stark und zähe, und es bestehen weit größere Möglichkeiten für das Variieren der Stärke der einzelnen Teile des gezw-eigten Körpers, als es bei den bekannten Möbeln der Fall ist, wie man auch überhaupt in bezug auf die Anbringung der einzelnen Zweige zueinander und hinsichtlich deren Form freier gestellt ist. So kann man die Möbelbeine in jedem gewünschten Winkel zum Sitz, Rücken oder zur Zarge stellen, und die Beine können überall an denselben frei placiert werden, ohne daß man auf Komplikationen oder andere Schwierigkeiten stößt.
- Die Erfindung basiert auf dem Prinzip, daß man die natürliche Federung des Fibermaterials dort ausnutzt, wo es erwünscht ist, während man durch Einleimen von steifen Kernen an gewissen Stellen, nämlich an den sog. Knotenpunkten, dem Material die Federkraft entzieht und es stabilisiert.
- Erfindungsgemäß kann man einen Kern in jedem Bein anbringen, wodurch demselben eine besonders große Starrheit verliehen wird; man kann aber auch erfindungsgemäß statt dessen einen Kern in dem die Beine oben verbindenden Stück anbringen, wenn eine besondere Verstärkung dieses Stückes gewünscht wird.
- Überhaupt wird asvorteilhaft sein,dengezweigten Körper gemäß der Erfindung so zu gestalten, daß in den in jedem Knotenpunkt zusammenlaufenden Zweigen nur ein Kern in einem der Zweige angebracht ist, denn dadurch wird die durch die Lamellen bedingte Zähigkeit des Möbels am besten bewahrt. Außerdem kann erfindungsgemäß in mindestens einem Knotenpunkt ein Kern angebracht sein, der sich nicht in irgendeinen der nach dem Knotenpunkt verlaufenden Zweige erstreckt.
- Gemäß einer weiteren Ausführung der Erfindung kann jede Lamelle eine über ihre Länge gleichmäßig variierende Stärke haben, so daß von technischen und ästhetischen Gesichtspunkten aus für die Lamelle nicht mehr Material als zweckmäßig gebraucht wird. Jede Lamelle kann erfindungsgemäß aus mehreren Schichten bestehen, von denen jede für sich über die ganze Länge der Lamelle oder über einen Teil derselben verlaufen kann.
- Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsformen für das Möbel gemäß der Erfindung gezeigt. Es stellt dar Fig. 1 einen Stuhl von der Seite gesehen, die Fig.2, 3 und 4 verschiedene andere Stühle in kleinerem Maßstab in der Perspektive gesehen und Fig. 5 einen Tisch, ebenfalls in der Perspektive gesehen.
- @'on dem in Fig. i gezeigten Stuhl sieht man nur das eine Teil, das aus zwei Kernen i und 2 besteht, die in je einem Bein angebracht sind, und an welche Lamellen 3, 4 und 5 geklebt sind, die den Konturen der Kerne folgen. Jede der genannten Lamellen 3, 4 und 5 ist im übrigen aus zwei Schichten hergestellt, von welchen die äußere nach den Enden der Beine zu in der Stärke abnimmt. Die genannten Lamellen sind ferner auf den Strecken, wo sie nicht den Kernen folgen, an einer vierschichtigen Lamelle 6 angeklebt, die dem Sitz und dem Rücken des Stuhles folgt und die auf kurzen Strecken an den Knotenpunkten den Kernen i und 2 angeklebt ist.
- Auch die einzelnen Schichten der Lamelle 6 variieren in der Stärke; eine einzelne der Schichten ist jedoch nicht ganz bis zur Vorderkante des Stuhlsitzes geführt.
- Sämtliche Lamellen und Kerne können in einem einzelnen Arbeitsvorgang durch Leimen in einer Wärmepresse gesammelt werden. Durch Ausführung der Lamellen aus Holz oder anderem Fibermaterial erhält man ein besonders starkes und zähes Produkt; die Lamellen können aber auch aus härtbarem Plasticband oder anderem zweckmäßigen streifenförmigen Material hergestellt werden.
- Die Kerne können aus Holz oder harter Kunstmasse beliebiger Art ausgeführt werden. Hieran werden die Traversen 7 (Fig. 2) des Stuhles befestigt, worauf Arme 8, Sitz 9 und Rücken io montiert werden.
- Der in Fig. 3 gezeigte Stuhl hat einen Kern i i, der sich in der Länge des Stuhlsitzes erstreckt. Der in Fig. 4 gezeigte Stuhl hat Kerne in den Beinen, die ganz bis zum Stuhlarm 12 hinaufgeführt sind, der dadurch die Stuhlbeine oben verbindet, während der Stuhlsitz auf den Traversen ruht, von denen nur der vordere, 13, aus Fig. 4 ersichtlich ist.
- Der in Fig.5 gezeigte Tisch ist aus zwei gezweigten Körpern zusammengesetzt, die stark an die für den Stuhl in Fig.4 angewandten erinnern, nur ist die obere waagerechte Partie, die die Beine oben verbindet, ganz in waagerechter Ebene liegend ausgeführt, so daß sie eine Zarge 14 für die Tischplatte 15 bildet.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Möbel aus Fibermaterial, wie z. B. Holz, dessen tragende Gestellteile aus mindestens zwei im wesentlichen gleichen Teilen bestehen, die die Form eines gezweigten Körpers haben, dessen Zweige sich an einem oder mehreren Knotenpunkten treffen, und die je zwei Beine und ein sie oben verbindendes Stück umfassen, welche Teile auf passende Weise von Traversen zusammengehalten sein können, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Teil aus mindestens einem Kern besteht, an dessen Konturflächen Lamellen geleimt sind, die jede für sich von dem einen freien Zweigende zu dem nächsten verlaufen, wobei die Lamelle mindestens einen Knotenpunkt passiert, wohin sich auch der oder einer der entlang eines Teiles der Lamelle verlaufenden Kerne erstreckt, und zwar im ganzen so, daß sich in sämtlichen Zwischenräumen zwischen den Zweigen eine Lamelle der angeführten Art befindet.
- 2. Möbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kern in jedem Bein angebracht ist.
- 3. Möbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem die Beine oben verbindenden Stück ein Kern angebracht ist. .1.
- Möbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB in den in jedem Knotenpunkt zusammenlaufenden Zweigen nur ein Kern in einem dieser Zweige angebracht ist.
- 5. Möbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem Knotenpunkt ein Kern angebracht ist, der sich nicht in irgendeinen der zu dem Knotenpunkt verlaufenden Zweige erstreckt.
- 6. Möbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jede Lamelle eine über ihre Länge gleichmäßig variierende Stärke hat.
- 7. Möbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedeLamelleausmehreren Schichten besteht, von denen jede für sich über die ganze Länge der Lamelle oder über einen Teil derselben verlaufen kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DK52649A DK73871C (da) | 1949-02-15 | 1949-02-15 | Møbel. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE807006C true DE807006C (de) | 1951-06-25 |
Family
ID=8094537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
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Country Status (3)
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| DK (1) | DK73871C (de) |
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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-
1949
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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