DE805535C - Vorrichtung zum Bestreuen von Strassen mit Sand, Grus u. dgl. - Google Patents
Vorrichtung zum Bestreuen von Strassen mit Sand, Grus u. dgl.Info
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- DE805535C DE805535C DEM1947A DEM0001947A DE805535C DE 805535 C DE805535 C DE 805535C DE M1947 A DEM1947 A DE M1947A DE M0001947 A DEM0001947 A DE M0001947A DE 805535 C DE805535 C DE 805535C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/20—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
- E01C19/2005—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders without driven loosening, discharging or spreading
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Description
- Die Vorrichtung nach der Erfindung dient zur Bestreuung von Straßen bei Glätte, Schneefall und Glatteis mit Sand, Salz oder anderem Streumaterial. Sie wird zu diesem Zweck an.der Pritsche eines Lastwagens so angebracht, daß sie vor die Hinterräder das Streumaterial ausstreut.
- Sie besteht aus einer Verteilerrinne c und aus einem senkrechten Schacht a, der oben eine Einfüllöffnung b besitzt. Der Verteiler c ist mit Öffnungen versehen, aus dem das Streumaterial gleichmäßig verteilt herausfällt. Bei feinem Streumaterial kann ein Teil des Verteilers c mit einem Abdeckblech d verschlossen werden, um eine gleichmäßigere Bestreuung der Straße zu bewirken.
- Die Befestigungsvorrichtung f der Streuvorrichtung ist auf der Innenseite des Schachtes b so angebracht, daß die Streuvorrichtung an alle üblichen Seitenpritschenschläge von Lastwagen unabhängig von deren Höhe montiert werden kann.
- Bei Anbringung von zwei Verteilerrinnen c werden die beiden unteren Enden derselben durch eine Kette g zusammengehalten. Durch die Wahl der Kettenlänge kann die Steigung der Verteiler c beliebig eingestellt werden. Dadurch kann die Rutschgeschwindigkeit des Streumaterials reguliert und das Streubild entsprechend dem Streumaterial verändert werden.
- Im oberen Teil des Schachtes a ist nach außen zu eine Öffnung e angebracht, durch die ein Teil des Streumaterials nicht dem Verteiler c zugeführt wird, sondern direkt nach außen, d. h. seitlich vom Fahrzeug weg herausfällt. Dadurch wird die gesamte Streubreite erheblich vergrößert.
- Die heute bekannten Streuvorrichtungen besitzen einen mechanischen Antrieb zur Verteilung des Streumaterials. Es ist die besondere Eigenart der Streuvorrichtung nach der Erfindung, keinerlei mechanische Einrichtung zu besitzen, die einem Verschleiß unterworfen ist. Dies ist bei der Eigenart des Streumaterials, wie Sand, Grus usw., von besonderer Bedeutung.
- Weiterhin sind verschiedene Arten von Streueinrichtungen bekannt, die an das Kraftfahrzeug angehängt werden. Der Nachteil dieser Vorrichtungen ist der, daß das eigene Fahrzeug keinen Gleitschutz erhält. Dieser Nachteil ist bei der Streuvorrichtung gemäß der Erfindung dadurch beseitigt, daß diese vor den Antriebsrädern des Fahrzeugs angebracht ist und somit dem eigenen Fahrzeug bereits Halt gibt. Die Streuvorrichtung soll also gleichzeitig sowohl als Streuvorrichtung für das eigene Fahrzeug wie als Streuvorrichtung für die Straße allgemein Verwendung finden. Außerdem sind Streuvorrichtungen, die im Lastwagen eingebaut sind, bekannt. Diese besitzen den Nachteil einer nicht zweckentsprechenden Streuung bei Glatteis.
- Der Vorteil der Streuvorrichtung nach der Erfindung ist die außerordentlich gleichmäßige Verteilung des Streumaterials auf der Straße. Der Nachteil der bisher bekannten Konstruktion ist der, daß das Streumaterial durch Zentrifugalkraft oder durch Schleuderwirkung von Hebelarmen o. dgl. auf die Straße geschleudert wird und dadurch ein Großteil des Streumaterials sich im Rinnstein sammelt, wodurch der eigentliche Zweck des Streuens verfehlt wird.
- Von der Verteilerrinne der neuen Streuvorrichtung fällt das Streumaterial senkrecht nach unten auf die Straße und erhält keine zusätzliche Bewegung in Richtung des Rinnsteins, so daß dadurch das Streugut unmittelbar an der Stelle, wo es aus der Streurinne herausfällt, auf der Straße liegenbleibt und ein außerordentlich gleichmäßiges Streubild ergibt.
Claims (6)
- PATENTANSPRACHE: i. Vorrichtung zum Bestreuen von Straßen bei Glätte, Schneefall oder Glatteis mit Sand, Grus oder anderem Streumaterial, gekennzeichnet durch eine unterhalb des Wagenkastens und vor den Hinterrädern eines Kraftfahrzeuges angeordnete, mit Durchtrittsöffnungen für die Streustoffe versehene Verteilerrinne (c), die über einen seitlich des Wagenkastens angeordneten Zuführungsschacht (a) beschickt wird.
- 2. Streuvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verwendung von verschiedenen Korngrößen des Streumaterials Abdeckungen der Streuöffnungen vorgesehen sind.
- 3. Streuvorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuführungsschacht(a) eine Haltevorrichtung (f) besitzt, die eine Anbringung an allen Seitenwänden der Lastwagenpritschen erlaubt.
- 4. Streuvorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verteilerrinne (c) an dem Zuführungsschacht (a) schwenkbar gelagert und schräg einstellbar ist.
- 5. Streuvorrichtung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am oberen Teil (b) des Schachtes (a) eine Öffnung (e) nach außen (vom Lastwagen seitlich weg) angebracht ist, durch die ein Teil des Streumaterials herausfällt und eine Verbreiterung der Streufläche bewirkt.
- 6. Streuvorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Teil der Verteilerrinne (c) eine schwächere Neigung aufweist als der obere Teil. Streuvorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten des Wagenkastens je ein Zuführungsschacht (a) für die Streustoffe und unterhalb des Wagenkastens je eine den beiden Schächten (a) zugeordnete Verteilerrinne (c) angeordnet sind und daß.die Verteilerrinnen (c) nach der Längsachse des Fahrzeugs zu abwärts geneigt sind und an ihren freien Enden durch ein verstellbares Verbindungsmittel (g) zusammengehalten werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM1947A DE805535C (de) | 1950-02-16 | 1950-02-16 | Vorrichtung zum Bestreuen von Strassen mit Sand, Grus u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM1947A DE805535C (de) | 1950-02-16 | 1950-02-16 | Vorrichtung zum Bestreuen von Strassen mit Sand, Grus u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE805535C true DE805535C (de) | 1951-05-21 |
Family
ID=7291457
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM1947A Expired DE805535C (de) | 1950-02-16 | 1950-02-16 | Vorrichtung zum Bestreuen von Strassen mit Sand, Grus u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE805535C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188639B (de) * | 1961-03-16 | 1965-03-11 | Schroeder Eisenwerk | Verfahren zum Aufstreuen von Auftausalzen auf Verkehrsflaechen mittels einer die dosierte Streuung des Auftausalzes erlaubenden Streuvorrichtung und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
-
1950
- 1950-02-16 DE DEM1947A patent/DE805535C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1188639B (de) * | 1961-03-16 | 1965-03-11 | Schroeder Eisenwerk | Verfahren zum Aufstreuen von Auftausalzen auf Verkehrsflaechen mittels einer die dosierte Streuung des Auftausalzes erlaubenden Streuvorrichtung und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens |
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