DE804877C - Fuehlfinger fuer elektrisch gesteuerte Kopierwerkzeugmaschinen - Google Patents
Fuehlfinger fuer elektrisch gesteuerte KopierwerkzeugmaschinenInfo
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- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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- B23Q35/30—Feelers; Feeler units designed for a physical contact with a pattern or a model for control of an electrical or electro-hydraulic copying system
- B23Q35/32—Feelers; Feeler units designed for a physical contact with a pattern or a model for control of an electrical or electro-hydraulic copying system in which the feeler makes and breaks an electrical contact or contacts, e.g. with brush-type tracers
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Description
Es sind elektrisch gesteuerte Kopierwerkzeugmaschinen, insbesondere Kopierfräsmaschinen, bekannt,
die einen allseitig beweglichen Fühlfinger und einen durch diesen Fühlfinger schwenkbaren
Kontaktarm aufweisen.
Auch die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine derartige Fühlfingeranordnung. Ihr liegt die
Aufgabe zugrunde, diese Fühlfingeranordnung so auszugestalten, daß während des Betriebes der
ίο Maschine die Lage des Kontaktarmes gegenüber dem Fühlfinger verändert werden kann, um den
Kontaktspielraum zu verstellen.
Erfindungsgemäß ist zwischen Fühlfinger und
Kontaktarm ein Kniehebelpaar eingeschaltet, dessen freie Enden gegen einen die Fühlfingerbewegung
übertragenden Bolzen und gegen den Kontaktarm anliegen und dessen Gelenk in ausgeknickten Lagen
einstellbar gelagert ist. Befinden sich die Kniehebelglieder in ausgerichteter Stellung zueinander, so
nimmt der Kontaktarm bei einer bestimmten Stellung des Fühlfingers eine andere Lage ein, als es
der Fall ist, wenn sich die Kniehebelglieder in einer ausgerichteten Lage befinden. In dem einen Falle
arbeitet daher der Kontaktarm in einem Bereich, der dichter an dem festen Kontakt auf der einen
Seite liegt, während er im anderen Falle in einem Bereich arbeitet, der sich dichter an dem festen
Kontakt auf der anderen Seite befindet.
Vorzugsweise ist ein Elektromagnet vorgesehen, der im erregten Zustande das Kniehebelpaar in
seiner gestreckten Lage hält. Man kann daher durch Erregen oder Stromlosmachen des Elektromagnets
die eine oder andere der beiden Einstellungen des Kniehebelpaares herbeiführen.
In der nachstehenden Beschreibung seien nunmehr unter Bezugnahme auf die Zeichnungen die
vorstehend erläuterten Aufgaben und Erfindungsgedanken näher erläutert.
In den Zeichnungen ist die Erfindung in Anwendungauf eine Keller-Kopierfräsmaschine wiedergegeben,
doch ist sie ebensogut auf andere Kopierfräsmaschinen anwendbar und daher in keiner Weise
auf die in der Zeichnung dargestellten Einzelheiten
ίο beschränkt, sondern kann im Rahmen der Patentansprüche
abgewandelt werden.
In den Zeichnungen zeigt
In den Zeichnungen zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die gesamte Fühlfingeranordnung gemäß der vorliegenden Erfindung
in einer ihrer gewöhnlichen Arbeitsstellungen,
Fig. 2 einen Teilausschnitt aus Fig. 1 mit einer anderen Einstellung der Kniehebelanordnung,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des profilierten Nockens,
Fig. 3 eine vergrößerte Darstellung des profilierten Nockens,
Fig. 4 die Seitenansicht eines Teiles des Fühlfingergehäuses mit dem Stellglied für die Kniehebelanordnung
und
Fig. 5 einen Querschnitt der in Fig. 4 gezeigten Teile längs der Linie 5-5 der Fig. 4.
In den Zeichnungen ist nur ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, doch
läßt sich dieses im Rahmen der Patentansprüche weitgehend abwandeln und ändern, ohne daß dadurch
der Bereich der Erfindung verlassen würde.
Im wesentlichen umfaßt die Fühlfingeranordnung
nach der Erfindung die folgenden Hauptteile:
erstens einen Fühlfingerrahmen oder Gehäuse mit einem darin allseitig beweglichen Fühlfinger;
zweitens einen in dem Rahmen in Achsenrichtung geführten Bolzen, der sich bei Verschwenkung des
Fühlfingers in irgendeiner Richtung verschiebt; drittens einen Kontaktarm, der um eine feste Achse
schwenkbar im Rahmen gelagert ist und mit einstellbaren, aber für gewöhnlich ortsfesten Kontakten
zusammenwirkt; viertens eine Kniehebelanordnung, die den Bolzen mit dem Kontaktarm verbindet und
ein begrenztes seitliches Ausknicken der Kniehebel gestattet; fünftens eine die mittleren Enden der
Kniehebel umfassende Hülse, die seitlich um bestimmte Abstände verschiebbar ist; sechstens einen
Nocken zur Verstellung dieser seitlichen Bewegungen der Hülse und siebentens einen Magnet, der die
Bewegungen der Kniehebelglieder und der Hülse herbeiführt.
Der Tragrahmen 10 des Fühlfingers hat die Gestalt eines Rohres, in dem der eigentliche Fühlfinger
12 allseitig schwenkbar um eine etwa in seiner Mitte liegende Abstützstelle 14 gelagert ist. Diese Lagerung
gestattet auch eine geringe axiale Verschiebung des Fühlfingers innerhalb des Rohres 10. An dem außenliegenden
Vorderende des eigentlichen Fühlfingers 12 läßt sich ein Tastglied 16 anbringen, während
das andere innenliegende Ende des Fühlfingers bei 18 kugelig gestaltet ist und in eine Pfanne eines in
Achsenrichtung geführten Bolzens 20 greift.
Der Bolzen 20 kann um einen begrenzten Hub im Tragrahmen auf Kugellagern 22 gleiten. Das andere
Ende des Bolzens hat eine tiefe Pfanne, in die eines der beiden Kniehebelglieder 24 mit seinem
einen Ende eingreift. Das andere Kniehebelglied greift in entsprechender Weise in eine Pfanne des
Kontaktarmes 26 ein. Die sich aufeinander abstützenden Enden der beiden Kniehebel 24 haben
kugelige Enden, die aneinander 'anliegen und mit Gleitsitz in eine Buchse 28 eingepaßt sind. Diese
gestattet den beiden Kniehebelgliedern 24 eine begrenzte seitliche Ausknickung, wie es Fig. 2 erkennen
läßt. Diese Ausknickung findet statt, wenn die Buchse 28 durch Verstellung eines sie tragenden
Schiebers 30 seitlich verschoben wird. Der Schieber 30 ist in dem mit 15 bezeichneten Kopf des Tragrahmens
verschiebbar geführt und weist eine Bohrung auf, in welche die Buchse 28 spielraumfrei eingepaßt
ist. Der Hub des Schiebers zur Spindelachse des Fühlfingers ist begrenzt durch einen festen Anschlag
31. Wird ein Magnet 32 erregt, so werden dadurch die Knieglieder 24 ausgerichtet gehalten.
Zur Verschiebung der Buchse 28 und zur Verstellung der Knieglieder 24 hat der Magnet 32 einen
Anker 34, der mit seinem freien Ende in einen Schlitz an einem Ende des Schiebers 30 eingreift.
Ist der Magnet 32 erregt, so hält der Anker 34 den Schieber 30 und die Buchse 28 in der Lage, in der
die Kniehebel 24 gestreckt sind. Fällt aber der Magnet ab, so sinkt der Schieber 30 herab und verstellt
die Buchse 28 derart, daß ein seitliches Ausknicken der Glieder 24 gemäß Fig. 2 erfolgt. Dadurch
wird die Gesamtlänge zwischen der Abstützstelle 14 des Fühlfingers 12 und der Pfanne des
Kontaktarmes verringert.
Um das Maß der Verstellung des Schiebers 30 zu bestimmen und das seitliche Ausknicken der
Glieder 24 zu begrenzen, ist auf dem inneren Ende einer Welle 38 ein Nocken 36 vorgesehen, der sich
an die äußere Mantelfläche der Buchse 28 anlegt und je nach seiner Winkellage daher die Verschiebung
des Schiebers 30 unterschiedlich begrenzt.
Die Welle 38 ist im Tragrahmenkopf 15 drehbar
gelagert und trägt an ihrem äußeren herausragenden Ende einen Stellknopf 40, dessen Winkelstellung auf
einer Teilung ablesbar ist. Dreht man mittels dieses Knopfes die Welle 38, so kann man dadurch den
Nocken 36 unterschiedlich einstellen, um dadurch den Hub der Buchse 28 zu bestimmen, wobei dieser no
Hub auf der Teilung ablesbar ist.
Zur Erregung des Magnets 38 liegt dessen Spule in den Steuerstromkreisen, so daß je nach Bedarf
der Kontaktarm 26 innerhalb verschiedener Grenzen verstellbar ist. Sind die Knieglieder 24 gestreckt
und nimmt der Fühlfinger 12 seine Achsenlage ein, so schwingt der Kontaktarm 26 bei Verschwenkungen
des Fühlfingers zwischen bestimmten äußersten Grenzlagen. Sind aber die Knieglieder 24 geknickt,
so erfahren diese Bewegungsgrenzen des Kontaktarmes 26 eine geringe Verlagerung.
Claims (1)
- Patentansprüche:i. Fühlfingeranordnung für elektrisch gesteuerte Kopierwerkzeugmaschinen mit einem allseitig beweglichen Fühlfinger und einem vondiesem schwenkbaren Kontaktarm, gekennzeichnet durch ein zwischen Fühlfinger (12) und Kontaktarm (26) geschaltetes Kniehebelpaar (24), dessen freie Enden gegen einen die Fühlfingerbewegung übertragenden Bolzen (20) und gegen den Kontaktarm (26) anliegen und dessen Gelenk in ausgeknickten Lagen einstellbar gegelagert ist.2. Fühlfingeranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die als aneinander- to liegende Kugelköpfe ausgebildeten Hebelenden in einer verschieb- und einstellbaren Buchse (28) gelagert sind.3. Fühlfingeranordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch einen Elektromagnet (32), der im erregten Zustande das Kniehebelpaar (24) in seiner gestreckten Lage hält.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen422 4.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US603918A US2428472A (en) | 1945-07-09 | 1945-07-09 | Tracer for electrically operated and controlled duplicating machines |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804877C true DE804877C (de) | 1951-05-04 |
Family
ID=24417438
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP2040A Expired DE804877C (de) | 1945-07-09 | 1949-03-02 | Fuehlfinger fuer elektrisch gesteuerte Kopierwerkzeugmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US2428472A (de) |
| DE (1) | DE804877C (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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1945
- 1945-07-09 US US603918A patent/US2428472A/en not_active Expired - Lifetime
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1949
- 1949-03-02 DE DEP2040A patent/DE804877C/de not_active Expired
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Also Published As
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