DE804774C - Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung auf Spulen von Spinn- und Zwirnmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung auf Spulen von Spinn- und ZwirnmaschinenInfo
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- DE804774C DE804774C DEST326A DEST000326A DE804774C DE 804774 C DE804774 C DE 804774C DE ST326 A DEST326 A DE ST326A DE ST000326 A DEST000326 A DE ST000326A DE 804774 C DE804774 C DE 804774C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01H—SPINNING OR TWISTING
- D01H1/00—Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
- D01H1/14—Details
- D01H1/38—Arrangements for winding reserve lengths of yarn on take-up packages or spindles, e.g. transfer tails
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Description
- Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung auf Spulen von Spinn- und Zwirnmaschinen Es wird bei Spiiiii- und Zwirnmaschinen des iifteren verlangt, daß die Spulen vor der eigentlichen Bewicklung mit einer sogenannten Reservewicklung versehen werden.
- Die bisher bekannten Ausführungen unterbrechen zu diesem Zweck den Antrieb der Hubscheibe meist mit einer ein- und ausrückbaren Klauenkupplung direkt hinter dem Lieferzylinder und setzen damit die Ringbank beim Anlauf der _Vlaschine für kurze Zeit still. Damit wird erreicht, daß sich, solange die Kupplung ausgerückt bleibt, der gelieferte Faden an ein und derselben Stelle als Reservewindungen aufeinanderwickelt. In allen diesen Fällen ist die Hubscheibe immer fest mit ihrer Antriebswelle verbunden.
- Nun ist es aber für bestimmte Zwecke vorteilhaft, wenn die Reservewindungen nicht an einer Stelle aufeinandergewickelt, sondern in geringerer oder größerer Breite in Parallelwindung gespult sind.
- Die Erfindung beschäftigt sich mit der Lösung der Aufgabe, Reservewicklungen beliebiger Form anzufertigen. Das wird auf einfache weise dadurch möglich, daß bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung auf der Antriebswelle für die Hubbewegung der Ringbänke eine nockenförmige, die Ringbank w äht i -etid der Bildung der Reservewicklung mit verkürztem Hub auf und ab bewegende Scheibe od. dgl. oder eine kreisförmige, die Ringbank während der Bildung der Reservewicklung stützende Scheibe od. dgl. vorgesehen ist, mit der die lose auf der Antriebswelle angeordnete Hubscheibe ein- und auskuppelbar ist.
- Es ist also nach der Erfindung möglich, durch entsprechende Einstellung der Kupplung die Scheibe od. dgl. für die Reservewicklung so lange laufenzulassen, bis die verlangte Länge der Reservewindungen erreicht ist, um dann durch Umschaltung der Kupplung die Hubscheibe zur Betätigung der Hubbewegung der Ringbänke einzuschalten. Die Scheibe od. dgl. kann beliebige Nocken aufweisen bzw. kann kreisförmig gestaltet sein, wodurch ein Stillstand der Ringbank erzielt wird.
- Die Kupplung zwischen der Scheibe od. dgl. für die Reservewicklung und der Hubscheibe ist zweckmäßigerweise als Stiftkupplung ausgebildet.
- Ferner ist zweckmäßig auf der fest auf der Hubscheibenantriebswelle sitzenden Scheibe od. dgl. für die Reservewicklung die Hubscheibe drehbar gelagert und trägt ein über ein Antriebswellenlager gleitender Steuerring Mitnehmerstifte, die durch die Hubscheibe hindurch in entsprechende Aussparungen der Scheibe od. dgl. für die Reservewicklung einsteckbar bzw. herausziehbar sind. Durch Betätigung des Steuerringes ist es also möglich, die Scheibe od. dgl. für die Reservewicklung ein- bzw. auszuschalten.
- Nähere Einzelheiten der Vorrichtung gemäß der Erfindung, insbesondere die Schaltungsweise, gehen aus dem nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispiel hervor. Es zeigt Abb. i eine Stirnansicht der Vorrichtung nach der Erfindung und Abb.2 eine seitliche Schnittansicht durch die Vorrichtungsteile.
- Auf der Hubscheibenantriebswelle i (Abb. 2) sitzt die Scheibe 2 für die Reservewicklung fest auf. Diese hat in dem gekennzeichneten Beispiel drei Nocken; sie kann jedoch jede gewünschte Form haben. Die Scheibe 2 hat einen nabenförmigen Ansatz 2', auf dem die Hubscheibe 3 lose sitzt. Die Mitnehmerstifte 4, die in dem Steuerring 5 festsitzen, greifen durch Aussparungen in der Hubscheibe 3 hindurch in entsprechende Öffnungen in der Scheibe 2. Der Steuerring 5 sitzt dreh- und verschiebbar auf dem Antriebswellenlager 6. In eine Nut 5' des Steuerringes greift die Schaltnase 7 der Schaltwelle B. Durch Hin- und Herschaltung der Steuerwelle 8 ist also der Steuerring 5 hin- und herbewegbar, wodurch die in ihm festsitzenden Mitnehmerstifte 4 durch die Hubscheibe 3 hindurch mit der Scheibe 2 ein- und auskuppelbar sind.
- Die Wirkungsweise der Einrichtung ist demnach folgende: Vor dem Anlassen der Maschine wird die Schaltwelle 8 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn gedreht, bis der Steuerring 5 an dem Ansatz 6' des Wellenlagers 6 anschlägt. Dabei werden die Mitnehmerstifte aus der Scheibe 2 herausgezogen, so daß bei dem darauffolgenden Ingangsetzen der Maschine sich zunächst nur die Scheibe 2 mitdreht, die dann der Ringbank über bekannte Hubmittel die gewünschte Bewegung für die Reservewindungen erteilt.
- Ist die verlangte Länge der Reservewindungen erreicht, dann wird die Schaltwelle 8 im Uhrzeigersinn gedreht, wodurch sich der Steuerring 5 nach links verschiebt und die Mitnehmerstifte 4 mit der Scheibe 2 in Eingriff kommen, worauf dann die Hubscheibe 3 an der Drehung der Hubscheibenantriebswelle i teilnimmt und der Ringbank den Normalhub erteilt.
- Sollen bei dieser Einrichtung die Reservewindungen auf eine Stelle gewunden werden, dann wird die vorbeschriebene Scheibe 2 gegen eine solche von kreisrunder Form, also ohne Hubnocken, ausgewechselt, wodurch dann die Ringbank so lange stillsteht, bis die Hubscheibe wieder eingekuppelt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung auf Spulen von Spinn- und Zwirnmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (i) für die Hubbewegung der Ringbank eine nockenförmige, die Ringbank während der Bildung der Reservewicklung mit verkürztem Hub auf und ab bewegende Scheibe (2) od. dgl. oder eine kreisförmige, die Ringbank während der Bildung der Reservewicklung stützende Scheibe od. dgl. vorgesehen ist, mit der die lose auf der Antriebswelle angeordnete Hubscheibe (3) ein- und auskuppelbar ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplung zwischen der Scheibe (2) od. dgl. für die Reservewicklung und der Hubscheibe (3) als Stiftkupplung (8, 7, 5, 6, 4) ausgebildet ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der fest auf der Hubscheibenantriebswelle (i) sitzenden Scheibe (2) od. dgl. für die Reservewicklung die Hubscheibe (3) drehbar gelagert ist und ein über ein Antriebswellenlager (6) gleitender Steuerring (5) Mitnehmerstifte (.4) trägt, die durch die Hubscheibe (3) hindurch in entsprechende Aussparungen der Scheibe (2) od. dgl. für die Reservewicklung zwecks Ein- und Ausschaltung der letzteren einsteckbar bzw. herausziehbar sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST326A DE804774C (de) | 1949-12-06 | 1949-12-06 | Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung auf Spulen von Spinn- und Zwirnmaschinen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST326A DE804774C (de) | 1949-12-06 | 1949-12-06 | Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung auf Spulen von Spinn- und Zwirnmaschinen |
| GB784251A GB698752A (en) | 1951-04-04 | 1951-04-04 | Improvements in and relating to the forming of reserve windings on bobbins in spinning and twisting frames |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804774C true DE804774C (de) | 1956-03-08 |
Family
ID=25993779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST326A Expired DE804774C (de) | 1949-12-06 | 1949-12-06 | Vorrichtung zur Bildung einer Reservewicklung auf Spulen von Spinn- und Zwirnmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804774C (de) |
-
1949
- 1949-12-06 DE DEST326A patent/DE804774C/de not_active Expired
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