DE804508C - Metallspritzpistole - Google Patents
MetallspritzpistoleInfo
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- DE804508C DE804508C DEM68A DEM0000068A DE804508C DE 804508 C DE804508 C DE 804508C DE M68 A DEM68 A DE M68A DE M0000068 A DEM0000068 A DE M0000068A DE 804508 C DE804508 C DE 804508C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05B—SPRAYING APPARATUS; ATOMISING APPARATUS; NOZZLES
- B05B7/00—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas
- B05B7/16—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed
- B05B7/20—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion
- B05B7/201—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle
- B05B7/203—Spraying apparatus for discharge of liquids or other fluent materials from two or more sources, e.g. of liquid and air, of powder and gas incorporating means for heating or cooling the material to be sprayed by flame or combustion downstream of the nozzle the material to be sprayed having originally the shape of a wire, rod or the like
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Description
- Die Erfindung betrifft die Ausbildung des Kopfes von NIetallsliritzpistoleii.
- Die bisher bekanntgewordenen MetallspritzpIstolen besitzen einen an ihrer Mündung angebrachten Kopf. In demselben sind in einem sehr cngen Raum von wenigen Millimetern Durchmesser drei konzentrische Bohrungen ineinander angeordiiet. Aus diesen Bohrungen treten die Betriebsstoffe aus, und zwar der zu verspritzende Draht aus der zentralen Bohrung, die das Spritzen bewirkende I'reßluft aus der äußeren Bohrung und das Brenngas-Satierstoff-Gemisch zum Abschmelzen des Drahtes aus Gier dazwischen angeordneten Bohrung.
- Diese Anordnung bedingt infolge der einzuhaltenden kleinen Abstände eine sehr komplizierte Gestaltung und bedeutet eine schwierige Herstellung des Kopfinneren mit vielen einzelnen Teilen. Sie hat vor allen Dingen zur Folge, daß die Flamme eine gedrungene, kranzförmige Gestalt annimmt und von (lein äußeren Strahlmantel von Preßluft umschlossen ist. Der Draht wird nur von der inneren, sehr kurzen Wandung des Flammenkranzes und nicht von der Flammenspitze angegriffen, wo bekanntlich die höchste Temperatur herrscht. Außerdem wird ein beträchtlicher Teil der Wärme von der Preßltift abgeführt und geht somit ihrer Zweckbestimmung verloren. Durch den Widerstand des Preßluftmantels wird die Austrittgeschwindigkeit des 1>renngasgemisches sehr herabgemindert, so daß der I >etriebsdruck desselben mehr als nötig erhöht wer-Gien muß, ohne daß dadurch die Gefahr von Flaminenriickschlägen beseitigt wird. Aus diesem Grunde wird die Anbringung voll sog. Schutzpatronen erforderlich. Diese Gefahr ist um so mehr vorhanden und erhöht, als Brenngas und Sauerstoff voneinander getrennt bis in den Kopf zugeführt Werden, wo sie sich miteinander vermischen ohne Vorkehrung, daß das eine Gas in die Leitung des anderen zurücktreten- kann.
- Ebenfalls ist infolge der kranzförmigen Austrittbohrung der Preßluftstrahl für den gedachten Zweck mangelhaft, denn er verläuft zunächst spitzkonisch zu der Achse und ist bestrebt, von da an besenartig weiterznfließen. Es ist daher erforderlich, daß er durch eine zusätzlich an dem Kopf angebrachte Preßluftdüse aufgefangen und gezwungen wird, eine zylindrische Form anzunehmen. Die Preßluftdüse ist der Gefahr ausgesetzt, durch die Flamme beschädigt zu werden.
- Durch die vorliegende Erfindung werden diese :Nlüngel völlig beseitigt. Der Pistolenkopf ist so "estaltet, daß die Betriebsstoffe (Draht, Brennstoff-Sauerstoff-Gemisch und Preßluft) jeder für sich aus drei räumlich voneinander getrennten Bohrungen unter einem geeigneten Winkel so ausfließen, claß ( 1 -)ralit all der tie Spitze des Flammenkerns den 1 Stelle seiner höchsten Temperatur antrifft und zuni Schipelzen bringt und anderseits der rund geformte, geschlossene Preßluftstrahl, voll der 'litte an derselben Stelle ankommend, (las geschmolzene Metall mitreißt und verspritzt.
- Durch diese Anordnung fließt das Brenngas-Sauerstoff-Gemisch ohne Widerstand aus, und es wird möglich, die Schmelzflamme in ihrer Länge mit einem schlanken Kern wie bei Schweißbrennern leicht einzuregulieren und den besten Wirkungsgrad bei geringem Gasverbrauch zu erzielen.
- Das Brenngas-Sauerstoff-Gemisch wird durch eine besondere, an sich bekannte Vorrichtung hergestellt und fertig dem Kopf zugeführt. Dadurch ist es möglich, die Flamme genau einzuregulieren und die Rückschlaggefahr zu beseitigen.
- An Stelle des bisherigen komplizierten Kopfes wird die Herstellung desselben wesentlich vereinfacht und vor allen Dingen die Riickschlagsicherheit gewährleistet, so daß die Verwendung von Sicherheitspatronen ti. dgl. vermieden wird. Auch fließt der Preßluftstrahl aus seiner Bohrung zylindrisch geschlossen aus, ohne An@yendung einer besonderen Preßluftdüse, und kommt besser als bisher zur Auswirkung.
- Die Zeichnung veranschaulicht in vergrößertem 3faßstab schematisch und beispielsweise eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
- Im Inneren des runden Pistolenkopfes a, welcher in geeigneter Weise mit dein Griff verbunden ist, sind die Bohrungen b, c, d angeordnet, die im Raume e münden. Aus der mittleren Bohrung d fließt die Preßluft aus. Die Bohrung b für den Draht und die Bohrung c für das Brenngas-Sauerstoff-Gemisch verlaufen in einem Winkel zu der Achse des Preßluftstrahles, derart, daß die Achsen aller drei Bohrungen bei f im Raume e zusammentreffen. Der Kanal c ist wie bei den üblichen Schweißbrennern teilweise konisch und am Ende vor dem Austritt zylindrisch gestaltet, so daß die Flamme mit einem langen, schlanken Kern brennt. Der ganze Kopf besteht aber aus einem Stück. Die Austritte der Bohrungen b und c im Raume e sind bei der Abbildung diametral zueinander gezeichnet; sie werden vorteilliafterweise nebeneinander angeordnet. Die Einstellung der Flamme sowie die Zufuhr der Preßluft und des Drahtes erfolgen in der üblichen Weise durch die am Griff der Pistole allgeordneten Organe.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Metallspritzpistole, dadurch gekennzeichnet. daß die Bohrungen für den Draht, die Preßluft und das fertige Breinigas-Sauerstoff-Gemisch räumlich voneinander getrennt im Pistolenkopf in einem derartigen \-Vinkel zueinander angeordnet sind, daß ihre Achsen kurz hinter den Austrittsöffnungen in derAchse des l'reßltiftstraliles zusammentreffen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM68A DE804508C (de) | 1949-10-11 | 1949-10-11 | Metallspritzpistole |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM68A DE804508C (de) | 1949-10-11 | 1949-10-11 | Metallspritzpistole |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE804508C true DE804508C (de) | 1951-04-23 |
Family
ID=7290534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM68A Expired DE804508C (de) | 1949-10-11 | 1949-10-11 | Metallspritzpistole |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE804508C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2920001A (en) * | 1955-07-11 | 1960-01-05 | Union Carbide Corp | Jet flame spraying method and apparatus |
-
1949
- 1949-10-11 DE DEM68A patent/DE804508C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2920001A (en) * | 1955-07-11 | 1960-01-05 | Union Carbide Corp | Jet flame spraying method and apparatus |
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