DE804293C - Druckstift - Google Patents
DruckstiftInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43K—IMPLEMENTS FOR WRITING OR DRAWING
- B43K21/00—Propelling pencils
- B43K21/02—Writing-core feeding mechanisms
- B43K21/16—Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores
- B43K21/20—Writing-core feeding mechanisms with stepwise feed of writing-cores with writing-cores automatically replaced from magazines
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 19. APRIL 1951
ρ 43378 XI70a D
Goslar (Harz)
Druckstift
Die Erfindung betrifft einen Druckstift mit Sichtteil und einen auswechselbaren, zugleich als Verpackung
dienenden Großraumminenbehälter.
Füllstifte mit Sichtteil und solche mit auswechselbaren Minenbehältern, die zugleich als Verpackung
dienen können, sind bekannt. Der Nachteil dieser bekannten Einrichtungen besteht darin, daß
die aus dem Füllhalterbau übernommene Anordnung eines Sichtteiles zur Beobachtung des Minenvorrates
und des Vorschubmechanismus von Füllstiften sich bisher ausschließlich auf Drehstifte beschränkte,
wobei im Sichtfenster sowohl der Vorrat an Reserveminen als auch die vollzogene Abnutzung
der in der Spitze steckenden Schreibmine ablesbar war. Die üblichen Druckstiftmechaniken
lassen dagegen infolge ihres einschließlich Mechanismus, Reserveminenbehälter und meistens auch
des Druckknopfes eine geschlossene organische Einheit bildenden, in Metall ausgeführten Aufbaues
eine Sichtung des Minenvorrates und Beobachtung des Minenvorschubes von außen her nicht zu.
Weiter dienen die bekannten auswechselbaren Minenbehälter, die zugleich als Verpackung wirken
können, ausschließlich der bequemen Handhabung beim Nachfüllen des Minenvorrates, ohne zugleich
die Sichtbarmachung der Reserveminen zu gewährleisten und einen durch zweckbestimmte Ausführung
des als zugehöriges Element in die Funktion der Mechanik sich einfügenden Behälters besonders
großen Minenvorrat zu erreichen.
Diese Nachteile werden durch vorliegende Erfindung beseitigt. Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel
des Druckstiftes, und zwar in Fig. 1 in Betriebsstellung im Längsschnitt und in Fig. 2
eine zugehörige Ersatzminenpatrone. Im Vorderteil des Stiftes ist der Minenvorschubmechanismus 1
in üblicher Weise untergebracht und mit der Spitze 2 verschraubt. In den sich an das Vorderteil
anschließenden und beispielsweise mit diesem verschraubten, mit einem ringförmigen Sichtteil versehenen
Behälter 3, der aus zwei auseinandernehmbaren Teilen besteht, ist die aus durchsichtigem
Werkstoff bestehende Minenkammer 4 derartig eingelassen, daß sie in der Längsrichtung leicht gleiten
kann, wobei sie sich mit ihrer öffnung gegen ein flanschförmiges Ansatzstück 5 am hinteren Ende
des Minenzuführungsrohres 6 setzt oder auf dieses aufgesteckt bzw. mit diesem verschraubt oder durch
eine andere lösbare Kupplung mit diesem verbunden ist und mit ihrem Boden aus dem hinteren Behälterteil
heraustritt, so daß dieser den Druckknopf 7 zur Betätigung der Minenvorschubmechanik bildet.
Der erforderliche Hub zur Betätigung des Minenvorschubs wird begrenzt einerseits durch die
aus dem hinteren Behälterende hervorstehende Druckknopflänge und anderseits durch einen im
Innern des Behälters liegenden Ansatz 8 der Minenkammer 4, der in anderer Ausführung auch durch
einen aufgezogenen Ring oder ähnlich wirkende Hemmungen gebildet sein kann und sich gegen ein
entsprechendes Widerlager 9 im Behälter 3 legt, um damit sowohl die gewünschte Hublänge als auch
die Minenkammer4 gegen Herausfallen aus dem Behälter 3 zu sichern.
Die in dieser Form ausgebildete Minenkammer 4 dient damit gleichzeitig als Reservebehälter, weiter
als Druckknopf und Stößel zur Betätigung des Minenvorschubmechanismus 1 sowie auch vor dem
Einsetzen in den Stift als Verkaufsbehälter für Ersatzminen, wobei sie infolge ihrer durchsichtigen
Beschaffenheit in Verbindung mit dem Sichtteil des Behälters von außen her die Einblicknahme in den
vorhandenen Minenvorrat und die Beobachtung des Minenvorschubes gestattet, ohne daß die freie
Durchsicht durch Teile der Metallmechanik behindert wäre, wie dieses bei den bekannten, mit
Sichtteil ausgestatteten Drehstiften der Fall ist. Die Vereinigung von Druckknopf, Stößel und Minenkammer
in einem Bauteil gestattet die vollkommene Ausnutzung des zwischen Minenvorschubmechanismus
und Stiftende gegebenen Raumes als Minenkammer, die damit ein ungewöhnlich großes Fassungsvermögen
erhält und den Vorteil einer langen Schreibdauer bietet, ohne daß der Stift eine anomal
große und unhandliche Baulänge erhält, während bei den üblichen Druckstiftmechaniken durch den
Einbau eines besonders gefaßten und gegen Verlust gesicherten Druckknopfes ein Teil der Baulänge als
Minenvorratsraum verlorengeht und außerdem nach Abschrauben des Verschlusses zwecks Nachfüllen
von Minen mit Klipps, Druckknopf und Verschraubung eine Anzahl kleiner Einzelteile anfällt, die
leicht verlorengehen können. Eine andere bekannte Ausführung versucht die Ausnutzung der gesamten
Baulänge für den Minenvorrat dadurch zu erreichen, daß die mit der Mechanik fest verbundene
Minenhülse aus dem hinteren Stiftende heraustritt und hier nur durch ein aufgestecktes Käppchen |
verschlossen wird. Dieses Käppchen ist aber erfah- ' rungsgemäß nach Nachlassen der Hafttreibung des
unbeabsichtigten Abstreifens und Verlorengehens in besonders starkem Maße ausgesetzt und findet
sich aus eben diesem Grunde nur bei mit der Mechanik fest verbundenen Metallminenhülsen.
Die Handhabung zur Inbetriebnahme des Stiftes ist äußerst einfach und vollzieht sich in der Weise,
daß nach Lösen der vorzugsweise als Verschraubung ausgeführten Verbindung zwischen Vorder-
und Hinterteil des Behälters 3 die gefüllte Minenpatrone 4 nach Entfernen ihres Verschlusses in das
Hinterteil des Behälters 3 eingeführt und dann das Behältervorderteil wieder aufgeschraubt wird. Damit
ist der Stift schreibfertig.
Bei diesem Vorgang fallen außer den beiden Stifthälften keine kleinen Einzelteile, wie Klipps,
Druckknöpfe oder Verschraubungen an, die leicht verlorengehen können. Die Minen brauchen nicht
in die Hand genommen zu werden, so daß kein Verschmutzen der Hände oder Zerbrechen der
Minen erfolgen kann. Die Minenkammer fügt sich automatisch in die Mechanik des Stiftes ein. Im
Sichtteil kann der Verbrauch der Minen verfolgt werden. Der einfache und zweckmäßige konstruktive
Aufbau erlaubt eine rationelle und werkstoffsparende Herstellung und verbürgt zugleich ein
sicheres Arbeiten des Mechanismus.
Claims (3)
1. Druckstift, dadurch gekennzeichnet, daß in dem mit Sichtteil versehenen, aus zwei auseinandernehmbaren
Teilen bestehenden Behälter (3) eine aus durchsichtigem Werkstoff hergestellte Minenpatrone (4) derartig eingelassen
ist, daß sie, in der Längsrichtung des Stiftes leicht verschiebbar, sich mit ihrem offenen Ende
in lösbarer Verbindung gegen ein flanschförmiges Ansatzstück (5) am hinteren Ende des
Minenzuführungsrohres (6) setzt und mit ihrem Boden aus dem hinteren Behälterteil heraustritt
derart, daß sie einen Druckknopf (7) zur Betätigung der Minenvorschubmechanik bildet.
2. Druckstift nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die erforderliche Hubbegrenzung für den Minenvorschubmechanismus (1)
sowie die Sicherung der Minenpatrone (4) gegen Herausfallen aus dem Behälter (3) durch
Anordnung eines Ansatzes (8) oder einer ahnliehen Hemmung an der Patrone (4) erfolgt,
die sich gegen ein entsprechendes Widerlager (9) im Behälter (3) legt.
3. Druckstift nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Vorder- und Hinterteil des
Behälters (3) durch eine lösbare, vorzugsweise als Verschraubung ausgeführte Verbindung (10)
derart miteinander gekuppelt sind, daß nach Lösen dieser Verbindung (10) die beiderseitige
Hubbegrenzung der Minenpatrone (4) aufgehoben und deren Auswechselbarkeit ermöglicht
wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 4001 4.51
Priority Applications (3)
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Country Status (3)
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Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| EP0107272A1 (de) * | 1982-09-10 | 1984-05-02 | KOTOBUKI & CO., LTD. | Mechanischer Bleistift |
| EP0154073A3 (en) * | 1984-01-26 | 1986-01-02 | Kotobuki & Co., Ltd. | Mechanical pencil |
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Families Citing this family (1)
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1949
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Cited By (6)
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Also Published As
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