DE7738981U - Slip (Schlüpfer) für die Verwendung als Bruchband - Google Patents
Slip (Schlüpfer) für die Verwendung als BruchbandInfo
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Description
Slip (Schlüpfer) für die Verwendung als Bruchband
Die Neuerung bezieht sich auf einen als Bruchband zu verwendenden Schlüpfer (nachstehend mit der gebräuchlichen
Bezeichnung "Slip").
Sehr oft kommen die Bruchbänder, seien sie nun aus elastischem Gewebe oder mit Federn versehen, in der Form
eines Gürtels oder Bandes vor, der bzw. das bestimmte Zubehörteile aufweist, die dazu bestimmt sind, auf den
Bruch zu wirken.
Der Bruchleidende ebenso wie der Operierte weigern sich, diese Art von Apparaten wegen des unästhetischen Aussehens
solcher, die eine ständige Erinnerung an die Krankheit bilden und bei gewissen Personen Minderwertigkeitskomplexe
hervorrufen, wenn sie sich in einem sportlichen Umkleideraum oder in Gegenwart Dritter ausziehen.
Man hat sich ausgedacht, mit der Unterbekleidung verbundene, zurück- oder zusammenhaltende Apparate auszuführen.
In diesem Fall wirkt die damit erhaltene Anordnung viel
ästhetischer, da das mit einem Slip verbundene Bruchband nicht sichtbar ist. Ein solcher Slip für die Bruchbehandlung
weist in seiner Vorderwand eine verstärkte anatomische Platte mit zwei Taschen auf, in die man
Knäuel aus Latexschaum schieben kann, die sich auf d_e an Bruch leidenden Körperteile abstützen sollen. Es
eind ausserdem Mittel zur Regelung des Druckes der Platte auf die Schamgegend vorgesehen.
Im Fall eines Slips für der. Gebrauch beim Mann weist
ersterer an seinem Vorderteil eine Tasche zum Schutz der männlichen Genitalien auf. Im praktischen Gebrauch hat
•s sich erwiesen, daß, wenn dieser Apparat auch dem erwarteten Zweck, d.h. Zurück- oder Zusammenhalten eines
©der zweier Brüche, entspricht und dabei ästhetisch einwandfrei wirkt, seine Pflege sich doch als schwierig
herausstellt. Tatsächlich muß ein Slip täglich gewaschen Werden, im Gegensatz zu den herkömmlichen Bruchbändern,
bei denen ein wöchentliches oder vierzehntägliches Waschen ausreicht.
Der oben beschriebene Apparat ist infolge seiner Zusammensetzung relativ umständlich zu waschen und erfordert
eine ziemlich lange Trockenzeit. Eine diese Art Slip tragende Person muß somit mehrere Slips besitzen, um
immer wieder ein sauberes Kleidungsstück zur Verfügung zu haben.
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Die Lösung, die darin besteht, im Inneren des Slips • ine*- Rchutzaufschlag (Platte) anzubringen, würde das
Problem auf einfachste Weise lösen, da hierdurch eine Öberdicke (Wulst) geschaffen wird, welche die Anordnung
beschweren und ihre Ähnlichkeit mit einem herkömmlichen £lip aufheben würde.
Im übrigen ist es wichtig, daß das verstärkte Vorderteil Und die Tasche des Slips völlig unabhängig voneinander
Bind, um einen regelbaren Zusammenhalt zu ermöglichen und dem Benutzer ein bequemes Tragen zu sichern. Bei
einem derartigen Aufschlag in Form einer inneren Einlage besteht übrigens die Gefahr einer Beeinträchtigung
äes bequemen Tragens für den Benutzer und für den iusammenhalt der Bruchstellen.
Die vorliegende Neuerung soll diesen Nachteilen abhelfen. Iu diesem Zweck besteht bei dem Slip der vorerwähnten
Art die Tasche aus einer Stoffklappe (Platte), welche die gegenüber dem Ausschnitt des Vorderteils gearbeitete Öffnung
durchsetzt und sich ins Innere desselben bis zur Höhe seines Bodens und mindestens eines Teiles seiner
Hinterwand verlängert, wobei die Enden dieser Stoffklappe
(Platte) abnehmbar auf der Aussenseite der Vorderwand und der Innenseite der hinteren Wand des Slip befestigt
sind.
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Diese völlig ablösbare Stoffklappe (Platte) entspricht den sich am raschesten verschmutzenden Teilen des Slip,
d.h. der Tasche, den inneren Beinlängen und der Rückseite (Hinterwand). Diese Stoffklappe spielt deshalb
eine Doppelrolle, und zwar diejenige eines Tragbeutels (Suspensorium), da dadurch die Stützung der männlichen
Genitalorgane gewährleistet ist, sowie des Schutzes des Schlitzes gegen Verschmutzung.
Der Umstand, daß diese Stoffklappe ablösbar ist, ist besonders
bedeutsam, da für den Benutzer ein tägliches Waschen derselben, ein einfacher und rascher Vorgang,
ausreicht, während der Rest des Slips je nach Bedürfnis wöchentlich oder zweimal monatlich gewaschen wird. Zu
vermerken ist, daß, wenn der Slip sich an seiner Stelle befindet, die Ablösbarkeit der Tasche nicht sichtbar
wird.
Außerdem ermöglicht diese Anordnung eine große Präzision der Anbringung dieses Apparates mit medizinischer Funktion,
dessen richtiges In-Position-Bringen eine große Bedeutung hat. Um dieses zu bewirken, genügt es, das
Ende des auf der Außenseite der Vorderwand befestigten Endes loszuhaken, um die einwandfreie Anbringung des
Vorderteils auf der Schamgegend des Benutzers zu überprüfen, ehe die Befestigung der Tasche vorgenommen wird.
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Die Neuerung wird mit Hilfe der folgenden Beschreibung und anhand der beifolgenden Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel
des Slips ohne Einschränkung darstellt.
Fig. 1 ist eine Außenansicht von vorn in Gebrauchsstellung;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht des medizinischen Gerätes, mit der Tasche in geöffneter Stellung;
Fig. 3 ist eine Draufsicht auf das Innere des Slips, wobei das Vorder- und Hinterteil heruntergeschlagen sind.
Der in der Zeichnung dargestellte Slip 1 weist in herkömmlicher Form einen Vorderteil ?, einen hinteren Teil 3,
die beide miteinander verbunden sind, und ein Taillen-Gummiband 4 auf.
Der Slip weist ausserdem auf seiner Innenseite und in
der Höhe seiner Vorderwand einen verstärkten Teil 5 auf, der in der Mitte eine anatomische Platte (Harnisch) 6
bildet, die sich bis zu den Hüftbeinkanten erstreckt und in ihrem inneren Teil bogenförmig ausgeschnitten ist, um
sich auf das Becken abzustützen und die Aufhänguny der vorderen
Schamgegend zu sichern. Auf der Platte 6 ist eine Einlage (Futter) aufgesetzt, die zwei Taschen 7 bildet, welche
als Unterbringung (Lagerung) für alle herkömmlichen Zusammenhaltevorrichtungen, wie Knäuel, dienen können.
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Dem verstärkten Teil 5 entsprechend ist in der Hinterwand 3 des Slips ein verstärkter Teil 8 angebracht.
Dieser Slip weist in üblicher Form in der Höhe der Oberschenke !kanten Säume 9 auf, die ein Futteral bilden, in
deren jedem ein Gummiband 10 frei gleiten kann, das am unteren Ende der Platte 6 befestigt und mit dem verstärkten
Teil 5, 8 durch Teile von mittels Schleifen oder Haken anhaftendem Gewebe fest verbunden ist. Es
ist deshalb mit Hilfe dieser Gummibänder möglich, den Druck der ilusammenhalteteile auf die Bauchwand des
Benutzers zu regeln.
Nach der Erfindung weist dieser Slip im ausgeschnittenen Teil der Platte 6 eine öffnung 13 auf, welche den Durchtritt
der männlichen Genitalorgane ermöglicht. Diese öffnung 13 dient ebenfalls für den Durchtritt eines Aufschlages
(Platte) 14, die dazu dient, auf der Aussenseite der Vorderwand 3 eine Tasche für den Schutz und die Stützung
der männlichen Genitalorgane auf der Innenseite und zum Abdecken des den Beinlängen und der Rückwand des
Slips entsprechenden Teils. Dieser Aufschlag 14 ist lösbar auf dem Slip an dessen Enden mit T&ilen 15 aus Haftgewebe
mit Schlingen und Haken, bekannt unter dem Handelsnamen Velcro, befestigt.
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Es wird deutlich, daß die Anordnung dieses Aufschlages ; (Platte) sehr vorteilhaft ist, da er ausser den Eigen
schaften als Suspensorium einen wirksamen Schutz des Slips gegen natürliche Verschmutzungen bildet und dabei
•i eine vollständige Unabhängigkeit zwischen der Tasche
und dem Slipvorderteil (Vorslip) gewährleistet.
\. Es ist somit möglich, eine Reinigung dieses Aufschlages
unabhängig von der Reinigung des eigentlichen Slips vor-2unehmen, die ihrerseits zeitweise durchgeführt werden
kann.
2u vermerken ist, daß dieser als Bruchband zu verwendende Slip sich auch besonders gut als Bruchverhütungsmittel
für Sporttreibende und Schwerstarbeiter bei körperlicher Betätigung eignet.
Selbstverständlich ist die Neuerung nicht auf die einzige Ausführungsform dieses Slips zur Verwendung als
Bruchband beschränkt, wie sie oben beispielshalber beschrieben wird; sie umfasst im Gegenteil auch alle Ausführungsvarianten.
Insbesondere können die Befestigungsmittel des Aufschlages auf dem Slip anderer Art als die
beschriebene sein, ohne daß damit der Rahmen der Neuerung überschritten wird.
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Claims (2)
1. Slip (Schlüpfer) zur Verwendung als Bruchband von der Art, die in Verbindung mit seiner Vorderwand einen
eine anatomische Platte bildenden verstärkten Teil aufweist, der sich bis zu den Hüftbeinrändern erstreckt
und an seinem unteren Teil zur Aufnahme der vorderen Schamgegend ausgebogen ist und in der Höhe dieser Ausbiegung
eine öffnung für den Durchtritt der männlichen Genitalorgane aufweist, während der vordere Teil des
Slips eine Tasche für den Schutz und die Stützung der männlichen Genitalorgane aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß diese
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Fernschreiber
054374
054374
Sprechzeit-
nach Vereinbarung
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Bankkonten
Bayer Vereinsbank Lindau (B) Nr '2O857B (BLZ 735 200 74)
Hypo-Bank Lindau (B) Nr 6670-2" )20 (BLZ 735 206 -12»
Volksbank Lindau IB) Nr 51720 000 (BLZ 735 90120)
Postscheckkonto: München 295 25-809
Tasche durch einen Aufschlag gebildet wird, der durch die Öffnung des Slips verläuft, die gegenüber der Ausbiegung
der Platte Gearbeitet ist, und sich im Inneren der Platte bis zur Höhe seiner Rückseite (Boden) und
mindestens eines Teils seiner Rückwand fortsetzt, wobei die Ende.i dieses Aufschlages lösbar auf der Aussenseite
der Vorderwand bzw. auf der Innenseite der Rückwand des Slips befestigt sind.
2. Slip nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Befestigungsmittel
des Aufschlages auf dem Slip aus Teilen von Haftgewebe mit Schiingen und Haken gebildet sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR7639353 | 1976-12-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE7738981U true DE7738981U (de) | 1978-04-06 |
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