DE7738275U1 - Fahrbarer laubsammler - Google Patents
Fahrbarer laubsammlerInfo
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- Refuse Collection And Transfer (AREA)
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Description
Adolf Fieles-Kahl MB 1 G
Kipperweg 4 18' A?ril 1978
7000 Stuttgart 80
Fahrbarer Laubsammler
Die Erfindung betrifft eine fahrbare Anlage für die Landschaftspflege zum Auflesen und Ein-sammeln von
Laub und dergleichen, das verstreut oder gehäuft auf dem Erdboden liegt, nach Art des Staubsaugers unter Verwendung
einer biegsamen pneumatischen Gebläse-Schlauchleitung, deren Ansaugteil außerhalb des Fahrzeugs an der Sammelstelle über
dem Erdboden schwenkbar eingerichtet ist und deren Ansaugteil im Fahrzeug mit dem Gebläsemotor und dem Sammelbehälter
verbunden ist.
Durch die DE-PS 602 581 ist bereits ein zusammenlegbares,
schlauchartiges, innen glattes Rohr aus Tuch oder tuchartigem Stoff mit in bestimmten Abständen angeordneten
geschlossenen Versteifungsringen und ohne Innenversteifungsarme bekannt geworden, bei dem die Versteifungsringe so eingerichtet
sind, daß ein Verstopfen der Leitung beim Fördern
von sperrigem Gut, wie Stroh, Spreu, Wolle und dergleichen nicht entstehen kann, und das auch im gespannten Zustand
leicht verlegbar und von geringem Gewicht ist. Das bekannte Rohr ist mit seinen geschlossenen Versteifungsringen auch
als Krümmer herstellbar.
Durch die DE-AS 1 225 108 ist die Verwendung von PaI-tenbalgen
aus Leder oder Gummi oder deren Ersatzstoffen zum staubfreien Abfüllen von staubförmigen Medien, insbesondere
ν η Zement aus Silos an Tankwagen bekannt. Diese b^kannten
Faltenbälge lassen sich zusammendrücken und strecken, um Höhenunterschiede zwischen Abgabe und Füllstelle ausgleichen
zu können. Diese Balge enthalten eine innen gelagerte fortlaufende Stahldrahtwendel oder einzelne im Inneren der Balge
angebrachte Stahldrahtringe. Auch sind bekannt schlauchförmige Bälge , die in ihrer Länge veränderlich sind und zum
Fördern von staubförmigem Gut dienen, mit einer Haltevorrichtung
versehen. Die bekannte Haltevorrichtuny nach der DE-AS 1 225 108 wird von mehreren Drahtbügeln gebildet, die
sich um die schraubenförmige Falte hineinlegen, und ist mit Führungsösen versehen, die auf einem parallel zum schlauchförmigen
Balg verlaufenden Teleskopgestänge längsbeweglich gelagert sind.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht nun darin, eine mit einer biegsamen pneumatischen Schlauchleitung
eingerichtete fahrbare Anlage zum Auflesen und Einsammeln von Laub, Gras und dergleichen, insbesondere aber
von Laub, auf Wegen und Plätzen derart auszubilden und einzu- j richten, daß sie mühelos und ohne großen Personalaufwand und I
Zeitaufwand im Rahmen der Garten- und Landschaftspflege ko- '
stensparend und arbeitswirtschaftlich so betrieben werden j kann, daß das gesammelte Laub nach einer optimalen Trennung
von mitaufgelesenen massiven Fremdkörpern in der Anlage sich j auch raumsparend lagern und schon nach verhältnismäßig kurzer j
Zeit für die Bodenverbesserung wieder verwenden läßt. Dabei j soll das angesaugte Laub und Gras auch bei Nässe kein Verstop- I
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fen der Anlage bewirken können.
Für eine fahrbare Anlage für die Landschaftspflege
zum Auflesen und Einsammeln von Laub, Gras und dergleichen, das verstreut oder gehäuft auf dem Erdboden liegt, nach Art
l· 5 des Staubsaugers unter Verwendung einer biegsamen pneumati-
ψ sehen Gebläse-Schlauchleitung, deren Ansaugteil außerhalb
» des Fahrzeugs an der Sammelstelle über dem Erdboden schwenkbar
eingerichtet ist und deren Absaugteil im Fahrzeug mit dem Gebläsemotor und dem Sammelbehälter verbunden ist, besteht
danach die Erfindung darin, daß an der Ansaugmündung t
r der pneumatischen Gebläse-Schlauchleitung mundstückartig ein
r der pneumatischen Gebläse-Schlauchleitung mundstückartig ein
rohrförmiger Saugkopf von etwa 25 cm Innendurchmesser befestigt
und mit festen Haltebügeln zum beidhändigen Führen und Tragen versehen ist, und daß im Schlauchinneren des Absaugteiles eine
Aufprallwandung derart gebildet ist, daß eingesaugtes Laub λ und dergleichen an ihrer Aufprallfläche z-erkleinert und vom
Luftstrom in den Sammelbehälter transportiert wird, während etwa miteingesaugte schwere Fremdkörper in einen besonderen
Fremdkörperbehälter abgeprallt werden.
Die Prallzerkleinerung ist an sich bei der Vermahlung
von körnigen Stoffen, wie Getreide und dergleichen bekannt.
Nach der DE-PS 625 874 wird bei einem solchen Vermahlungsverfahren
das Getreide mittels eines Förderstromes auf die Wandung einer Zickzackleitung aufgeworfen, welche mit einem geeigneten
Schleifmittel überzogen ist, und dabei in Mehl verwandelt.
Die Erfindung sei nachstehend an Hand der schematischen Zeichnungen für eine beispielsweise Ausführungsform
näher erläutert.
Fig. 1 der Zeichnungen zeigt einen Querschnitt durch die Gesamtanlage.
Der Strömungsweg ist durch Pfeile angedeutet.
Fig. 2 ist eine Darstellung eines an der Haltevorrichtung 7
Fig. 2 ist eine Darstellung eines an der Haltevorrichtung 7
in Fig. 1 vollzogenen Querschnittes.
Fig. 3 zeigt einen Ausschnitt der pneumatischen biegsamen Schlauchleitung.
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In den Zeichnungen ist die biegsame Schlauchleitung mit 1, das Mundstück der Leitung mit 2 und der Absaugteil
dieser Leitung mit 3 bezeichnet. Der mundstückartige, rohrförmige Saugkopf 2 hat einen Innendurchmesser von etwa
25 cm und ist nach vorn zur Ansaugöffnung hin leicht konisch verjüngt.
Das den saugenden Luft-Förderstrom erzeugende Gebläse
4 ist neben dem besonderen Fremdkörperbehälter 5 auf dem Fahrzeug 6 aufgebaut.
Zum beidhändigen Führen und Tragen des freien Endes der biegsamen, pneumatischen Gebläse-Schlauchleitung 1 ist
der rohrförmige Saugkopf 2 mit festen Haltebügeln 7 und 8 versehen. Die Distanz dieser beiden festen Haltebügel beträgt
etwa 60 cm. Der linke Haltebügel 7 ist vorteilhaft kürzer als der rechte Haltebügel 8. Der kurze Haltebügel 7 ist
beispielsweise 20 cm, der rechte Haitebügel 8 beispielsweise 40 cm lang. Das Mundstück 2 kann vorteilhaft aus Aluminiumblech
hergestellt sein.
Das in die biegsame Schlauchleitung 1 eingesaugte Laub prallt an der Absaugstelle vor dem Schnellverschluß V
auf die Innenwandun-g der Schlauchleitung 3 und wird von dort auf die Prallfläche 9 umgelenkt, wobei die miteingesauguen
schwereren Fremdkörper in den Sammelbehälter 5 fallen und aus dem Förderluftstrom ausscheiden.
Die Innenseite 10 der biegsamen Schlauchleitung ist, v~n Fig. 3, schlauchgummiert, und die Außenseite 11 dieser
Schlauchleitung 1 enthält ein Textilgewebe, insbesondere aus Polyester oder Glasfaser. In Fig.3 ist die etwa 3 mm
starke Stahlwendel der Schlauchleitung 1 mit 12 und ein vorgesehener Schleifschutz mit 13 bezeichnet. Di-eser
Schleifschutz soll die Wendel 12 mit dem Schlauch 1 verkleben,
unterhalb des Gebläsekastens 4 ist eine Putztür 14 vorgesehen. Über diese Tür 14 hat man Zugang, zu etwa verstopften
Teil-en der Anlage und kann mit einem Stochereisen mühelos das Verstopfte auskratzen oder ausschaben. Hierin liegt
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ein vorteilhaftes Merkmal der Erfindung, da man beim
Reinigen nicht, wie beim Bekannten, den gesamten Ansauqtrichter in zeitraubender Weise abmontieren und dann wieder
anmontieren muß. Beim Öffnen der Putztür schaltet sich über Schaltkontakt automatisch der Gebläsemotor ab.
Beim Aufprallen des eingesaugten Laubes an den genannten Frallflachen (Innenwandung mit 9) tritt ein Laubzerkleinerungseffekt
bzw. Häckseleffekt ein.
Mit der Anordnung nach der Erfindung wird die Arbeitsleis.ung
bei der Laubverladung im Vergleich zu derjenigen bekannter Handverladungssysteme ganz erheblich erhöht. Die Erfindung
hat zudem den Vorteil, daß für die Trennung von massiven Fremdkörpern kein besonderer Filter erforderlich ist. Mit
einem Sauggebläse, das mit einem VW-Motor von 40 PS betrieben würde, lassen sich bei einer Anordnung nach der Erfindung gegenüber
dem bisherigen Laubsammler sehr viel höhere Leistungen erbringen: Das Laub wird wie mit einem Staubsauger aufgesaugt,
in der Anlage durch den Pralleffekt auf 1/3 seines Volumens zerkleinert und von der Vorrichtung 4 (Fig. 1) in das zu beladende
Fahrzeug gepreßt. Mit 1 Mann Bedienung, einem Lkw mit Fahrer, einem Gebläse mit Sonderaufbau bekommt man eine
Ladeleistung von 80 cbm zerkleinerten Laubes, das schon nach einem Jahr wieder bei der Bodenverbesserung verwendbar war.
Durch das Zerkleinern läßt sich das Laub raumsparend lagern und kann verblüffend rasch faulen.
Claims (3)
1.Fahrbarer Laubsammler mit einem auf einem Fahrgestell
montier' en Sauggebläse und mit einem biegsamen Faltenbalg-Saugschlauch,
an dass&i Ansaugmündung ein Führungsgestänge befestigt
ist und dessen Absaugende über eine Einrichtung zur Absonderung von Fremdkörpern an das Sauggebläse anschließt, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale
a) die Ansaugmündung des Saugschlauchs (1) ist ein roirförmiger
Saugkopf (2), der sich nach vorn zur Ansaugöffnur.g hin leicht konisch verjüngt,
d) der Saugkopf (2) ist mit zwei festen Haltebügeln (7,8) versehen,
von denen der hintere Haltebügel (8) kurzer als der vordere Haltebügel (7) ist,
c) am Absaugende des biegsamen Saugschlauchs (1) ist vor einem Schnellverschluß (V), mit dem der Saugschlauch an den Gebläseeinlaß anschließt, eine Prallwandung (3) ausgebildet, an der miteingesaugte, schwerere Fremdkörper in einen Fremdkörperbehälter (5) vor dem Gebläse (4) abgeprallt werden.
c) am Absaugende des biegsamen Saugschlauchs (1) ist vor einem Schnellverschluß (V), mit dem der Saugschlauch an den Gebläseeinlaß anschließt, eine Prallwandung (3) ausgebildet, an der miteingesaugte, schwerere Fremdkörper in einen Fremdkörperbehälter (5) vor dem Gebläse (4) abgeprallt werden.
2.Laubsammler nach Anspruch 1, dadurch g e k e η η zeichnet,
daß bei einem Gebläse mit ca 30 KW Antriebsleistung der Saugkopf- und Schlauchdurchmesser etwa 25 cm
beträgt.
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1111.
3.Laubsammler nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der glasfaserverstärkte Kunststoff-Saugschlauch
(1) von einer Stahldrahtwendel (12) umschlossen ist, die durch einen mit dem Schlauch verklebten
Schleifschutz (13) an dem Saugschlauch festgelegt ist.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19777738275 DE7738275U1 (de) | 1977-12-15 | 1977-12-15 | Fahrbarer laubsammler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19777738275 DE7738275U1 (de) | 1977-12-15 | 1977-12-15 | Fahrbarer laubsammler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7738275U1 true DE7738275U1 (de) | 1978-07-27 |
Family
ID=6685451
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19777738275 Expired DE7738275U1 (de) | 1977-12-15 | 1977-12-15 | Fahrbarer laubsammler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7738275U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2894235A1 (fr) * | 2005-12-06 | 2007-06-08 | Jacques Joseph Charles Renard | Dispositif pour la tuyauterie d'aspiration telescopique orientable du transbordeur de cereales en vrac. |
| DE102008049557A1 (de) | 2008-09-30 | 2010-04-08 | Fiedler Maschinenbau Und Technikvertrieb Gmbh | Vorbau-Aufnahmeeinheit für ein Laubsammelfahrzeug |
-
1977
- 1977-12-15 DE DE19777738275 patent/DE7738275U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2894235A1 (fr) * | 2005-12-06 | 2007-06-08 | Jacques Joseph Charles Renard | Dispositif pour la tuyauterie d'aspiration telescopique orientable du transbordeur de cereales en vrac. |
| DE102008049557A1 (de) | 2008-09-30 | 2010-04-08 | Fiedler Maschinenbau Und Technikvertrieb Gmbh | Vorbau-Aufnahmeeinheit für ein Laubsammelfahrzeug |
| DE102008049557B4 (de) * | 2008-09-30 | 2014-04-30 | Fiedler Maschinenbau Und Technikvertrieb Gmbh | Stützradlose Vorbau-Aufnahmeeinheit für ein Laubsammelfahrzeug |
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