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DE7718545U1 - Aus mehreren teilen bestehender kellerlichtschacht - Google Patents

Aus mehreren teilen bestehender kellerlichtschacht

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Publication number
DE7718545U1
DE7718545U1 DE19777718545 DE7718545U DE7718545U1 DE 7718545 U1 DE7718545 U1 DE 7718545U1 DE 19777718545 DE19777718545 DE 19777718545 DE 7718545 U DE7718545 U DE 7718545U DE 7718545 U1 DE7718545 U1 DE 7718545U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shaft
light shaft
partial
flanges
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19777718545
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Flachglas Wernberg GmbH
Original Assignee
Flachglas Wernberg GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Flachglas Wernberg GmbH filed Critical Flachglas Wernberg GmbH
Priority to DE19777718545 priority Critical patent/DE7718545U1/de
Publication of DE7718545U1 publication Critical patent/DE7718545U1/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

Flachglas AG Delog-Detag, 4650 Gelsenkirchen
Aus mehreren Teilen bestehender Kellerlichtschacht
Die Neuerung betrifft einen aus mehreren übereinander montierbaren Einzelteilen bestehenden Kellerlichtschacht, dessen Einzelteile die Form von einseitig offenen mit Flanschen an der Hauswand zu befestigenden Schalen aufweisen.
Derartige Kellerlichtschächte sind beispielsweise aus dem DT-GM 76 31 482 bekannt. Sie werden als Fertigteile aus Kunststoff, beispielsweise glasfaserverstärktem Polyesterharz hergestellt und mit Hilfe der angeformten Flansche an der Hausaußenwand befestigt. Nach der Montage wird der außerhalb der Schalen bzw. des daraus gebildeten Schachtes verbleibende Raum mit Erde aufgefüllt und der Schacht wird nach oben mit einem Gitterrost o.dgl. abgedeckt.
Die meisten bislang bekannten Ausführungsformen derartiger Schachte sind einstückig. Sie werden in einer festen,
Holnoroploti 3 Tolofon ((B II) Telex Tologrnmmo Buyer. Verelnibink Stodtepnrkna·· Pootaohockkonto OSOO Nornborg Π 2040Ul · U3 r*W242*| r . 'petWetXol" Nbg. 0311096 Nb(J. 1.620.354 Nürnberg IIl Bl ·853
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Höhe • · · * »χ» . ρ als solche ver-
. Eine V· "· t ti * V i,<f Λ *, 9 # dabei nicht mög-
vorbestimmten - 2 -
wendet werden hergestellt und müssen
Änderung der Höhe ist
lieh. Es sind auch KellerIichtschächte bekannt, die eine Höhenänderung in gewissem Maße dadurch gestatter., daß der Hauptschacht durch einen Aufsatzschacht ergänzt v/erden
kann. Dieser Aufsatzschacht ist beispielsweise 30 oder 40 cm hoch und wird über den bereits montierten Schacht gestülpt und ebenfalls an der Wand festgeschraubt. Eine gewisse
Höhenvariation ist dabei möglich, jedoch beträgt diese nur wenige Zentimeter.
Kellerlichtschächte dieser Art sind zwar praktisch, sie
haben jedoch den Nachteil, daß der Hauptschacht in jedem Fall mit einer verhältnismäßig aufwendigen Aufnahmekante für den Gitterrost ausgestattet werden muß, obgleich bei zusätzlich verwendetem Aufsatzschacht diese Aufnahme eigentlich gar nicht erforderlich wäre. Außerdem müssen Hauptschacht und Aufsatzschacht unterschiedlichen Durchmesser aufweisen, damit sie sich im Bereich der Verbindungszone überlappen. Es ist dies erforderlich, um einerseits eine gewisse, wenn auch geringfügige Höhenvariation zu erreichen, und andererseits auch ein dichtes Abschließen der beiden Teilschächte nebeneinander zu gewährleisten.
Ein weitereg Problem bei der Herstellung derartiger Keller-
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lichtschächte besteht in der Stabilität der einzelnen Schalen. Diese Stabilität muß beträchtlich sein, da insbesondere bei größeren Schächten erhebliche Drücke vom angeschütteten Erdreich auf die äußere Schalenoberfläche ausgeübt werden.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, einen verbesserten aus mehreren übereinander montierbaren Einzelteilen bestehenden Kellerlichtschacht vorzuschlagen, der einerseits eine größere Höhenvariation ermöglicht und andererseits, möglichst durch die gleichen Maßnahmen, eine verbesserte Stabilität der Einzelschalen besitzt.
Diese Aufgabe wird neuerungsgemäß dadurch gelöst, daß der Lichtschacht aus einem den Rost tragenden Oberteil, einem nach unten abgeschlossenen Unterteil sowie gegebenenfalls einem oder mehreren dazwischen anzuordnenden Zwischenteilen besteht, wobei jedes Ober- und Zwischenteil eine im Durchmesser erweiterte untere Zone für die Überlappung des jeweils darunter anzuordnenden Teiles aufweist. Mit dieser Ausgestaltung ist der Vorteil verbunden, daß bei kleinen erforderlichen Höhen das den Rost tragende Oberteil sogleich auf das Unterteil gestülpt werden kann. Sind größere Höhen zu überbrücken, so kann ein Zwischenteil zwischengefügt werden und bei noch größeren Höhen ist es auch noch möglich, mehrere Zwischenteile anzuordnen. Die im Durchmesser er-
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it» ,
weiterte untere Zone bringt es dabei mit sich, daß die Zwischenteile und auch das Oberteil jeweils mit wenigstens einer Querwellung versehen sind, die im erheblichen Maße die Stabilität, insbesondere die Biegefestigkeit der Teile vergrößert. Beim Unterteil ist die Anordnung einer derartigen Querwellung nicht erforderlich, da das Unterteil ohnehin einen eingezogenen Boden aufweist, der die Stabilität bei diese- Teil erbringt.
In weiterer Ausgestaltung des Neuerungsgegenstandes wird vorgeschlagen, daß die erweiterte untere Zone etwa die halbe Höhe des jeweiligen Teilschachtes einnimmt und die Befestigungsflansche nur jeweils am oberen Abschnitt des Teilschachtes angeformt sind. Hierdurch wird es möglich, die Höhe des Gesamtschachtes nicht nur sprungartig zu verändern sondern auch kontinuierlich, und zwar letzteres in dem Maße, in dem die erweiterte untere Zone über die Befestigungsflansche hinausragt.
Wie bereits beton, erfahren die einzelnen erweiterten Teillichtschächte durch die Erweiterung eine beträchtliche Vergrößerung der Biegefestigkeit. Für extreme Belastungen ist es aber möglich, zusätzlich noch weitere Versteifungen in Form von Rippen, Streben oder Wellungen vorzusehen. Diese Rippen, Streben oder Wellungen können in beliebiger Richtung verlaufen, also beispielsweise senkrecht oder waagrecht.
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- 4a -
Handelt es sich um Wellungen und werden diese In senkrechter Richtung angeordnet, so können sie vorzugsweise bis in den Bereich der Überlappung zweier benachbarter Teile fortgeführt werden. Im Bereich der Überlappung greifen die Wellungen dann ineinander und bewirken eine weitere Erhöhung der Stabilität.
Die neuerungsgemäß vorgeschlagenen zum Gesamtschacht zu-
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sammensetzbaren Tellllchtachclahte können Im Grundriß rechtwinklig, halbrund oder kreis- bzw· ovalsegnvantförmlg gestaltet sein. Welche Form im einzelnen gewählt wird, hängt von den baulichen Gegebenheiten ab.
Der Neuerungsgegenstand wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnung näher erläutert. Es stellen dar:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Ausfuhrungsform
eines Oberteiles,
Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform
eines Zwischenteiles,
Fig. 3 eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform eines Unterteiles.
Die Fig. 1,2 und 3 sind dabei nach Art eines Explosionsmodelles gezeichnet; sie lassen die Anordnung der Einzelteile vor dem Zusammensetzen erkennen.
In Fig. 1 ist ein Oberteil des Schaftes dargestellt, das in seiner Gesamtheit mit 1 bezeichnet ist. Das Oberteil hat die Form einer Schale, an deren Hinterseite Flansche 2 angeformt sind, die zur Befestigung des Teiles an der Hauswand dienen. Die Flansche weisen hierzu Befestigungslöcher 3 auf, durch die Schrauben oder andere Befestigungsmittel geführt werden können. Das Oberteil weist ferner
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eine im Durchmesser erweiterte untere Zone 4 auf, die über elne.i Erwelterungsabschnltt 5 mit der oberen Zone 6 verbunden 1st. Der Grad der Erweiterung kann geringfügig sein; er muß nur mindestens gleich der Wandstärke des Teiles sein, damit das Teil über das darunter befindliche in
Flg. 2 dargestellte Zwischenteil 7 gestülpt werden kann.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform des Oberteiles 1st dieses nach oben nochmals weiter verjüngt und trägt dann eine sich wieder verbreiternde Auflage 8 für % den Gitterrost 9.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform des Zwischenteiles 7 dargestellt, die den schalenform!gen Aufbau besonders gut erkennen läßt. Auch das Zwischenteil 7 weist eine untere erweiterte Zone 41 sowie eine obere Zone 6' auf. Zwischen den beiden Zonen befindet sich der Erweiterungsabschnitt 51, der gleichzeitig dem Teil eine erhöhte Stabilität, insbesondere Biegefestigkeit, verleiht.
In Fig. 3 ist eine Ausführungsform des Unterteiles 10 dargestellt. Dieses Unterteil besteht aus der oberen Zone mit daran angeformten Flanschen 2'1. Eine erweiterte untere Zone ist bei diesem Teil nicht vorhanden, da das Aufsetzen auf darunter angeordnete Teilstücke nicht in Betracht kommt. Statt dessen weist das Unterteil 10 einen Boden
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auf, der den Schacht nach unten abschließt und der gegebenenfalls noch mit einem Wasserablauf 12 ausgerüstet sein kann.
Beim Zusammenmontieren werden die Teilschächte 1,7 und 10 ;i aufeinandergesteckt. Geringe Höhendifferenzen lassen sich
dadurch ausgleichen, daß die Schächte nicht soweit ineinandergeschoben werden, wie dies die Befestigungsflansche
2;2';211 an sich zulassen würden. Als besonders vorteilhaft hat es sich erwiesen, wenn die erweiterten unteren
Zonen jeweils soweit nach unten reichen, daß sie etwa die i| halbe Höhe des jeweiligen Teilschachtes einnehmen, wie
J dies in der Zeichnung angenähert dargestellt ist.
1 Die vorgeschlagenen Teile des Kellerlichtschachtes wer-
I den in der Regel aus Kunststoff, beispielsweise glasfaser-
I verstärktem Polyesterharz hergestellt. Es kommen aber
J auch andere verrottungsbeständige Werkstoffe in Betracht,
I wie beispielsweise Blech, Betonguß u.ä,
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Claims (3)

Flachglas AG Delog-Detag, 4650 Gelsenkirchen Schutzansprüche
1. Aus mehreren übereinander montierbaren Einzeltellen bestehender Kellerlichtschacht, dessen Einzelteile die Form von einseitig offenen mit Flanschen an der Hauswand zu befestigenden Schalen aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß der Licntschacht aus einem den Rost (9) tragenden Oberteil (1), einem nach unten abgeschlossenen Unterteil (10) sowie gegebenenfalls einem oder mehreren dazwischen anzuordnenden Zwischenteilen (7) besteht, wobei jedes Ober- und Zwischenteil M;7) eine im Durchmesser erweiterte untere Zone (4;4·) für die Überlappung des jeweils darunter anzuordnenden Teiles aufweist.
2. Kellerlichtschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erweiterte untere Zone (4;4') etwa die halbe Höhe des jeweiligen Teilschachtes einnimmt und die Befestigungsflansche (2;2') nur jeweils am oberen Abschnitt (6;6!) des Teilschachtes angeformt sind.
3. Kellerlichtschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich-
Hefnersplatz 3 8500 Nürnberg 11
Telefon (09 11) 20 40 81 - 83
Telex
Telegramme J'Ratwetzel"
Bayer. Verelnabank Nbg. 6 311696
.09.77
Stadtsparkasse Nbg. 1.528.354
Postscheckkonto Nürnberg 111 51 -853
net, daß In den Teilliahtschächten (1,-7; 10) zusätzliche Versteifungen In Form von Rippen, Streben oder Wellungen vorhanden sind,
4, Kellerllchtschacht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich" net, daß die Teillichtschächte (1;7;1O) im Grundriß rechtwinklig, halbrund oder kreis- bzw. ovalsegmentförmig geformt sind.
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DE19777718545 1977-06-11 1977-06-11 Aus mehreren teilen bestehender kellerlichtschacht Expired DE7718545U1 (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7718545U1 true DE7718545U1 (de) 1977-09-22

Family

ID=6679754

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19777718545 Expired DE7718545U1 (de) 1977-06-11 1977-06-11 Aus mehreren teilen bestehender kellerlichtschacht

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE7718545U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2599935A2 (de) 2011-12-01 2013-06-05 Aco Severin Ahlmann Gmbh & Co. Kg Schacht, insbesondere Licht- und/oder Lüftungsschacht sowie Set für die Herstellung eines Schachtes, insbesondere Licht- und/oder Lüftungsschachtes

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP2599935A2 (de) 2011-12-01 2013-06-05 Aco Severin Ahlmann Gmbh & Co. Kg Schacht, insbesondere Licht- und/oder Lüftungsschacht sowie Set für die Herstellung eines Schachtes, insbesondere Licht- und/oder Lüftungsschachtes
DE102011055914A1 (de) 2011-12-01 2013-06-06 Aco Severin Ahlmann Gmbh & Co. Kg Schacht, insbesondere Licht- und/oder Lüftungsschacht sowie Set für die Herstellung eines Schachtes, insbesondere Licht- und/oder Lüftungsschachtes
DE102011055914B4 (de) * 2011-12-01 2016-01-21 Aco Severin Ahlmann Gmbh & Co. Kg Licht- und/oder Lüftungsschacht sowie Set für die Herstellung eines Licht- und/oder Lüftungsschachtes

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