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DE762411C - Befestigungseinrichtung fuer Sichtscheiben an Fahrzeugen, insbesondere Luftfahrzeugen - Google Patents

Befestigungseinrichtung fuer Sichtscheiben an Fahrzeugen, insbesondere Luftfahrzeugen

Info

Publication number
DE762411C
DE762411C DEJ71474D DEJ0071474D DE762411C DE 762411 C DE762411 C DE 762411C DE J71474 D DEJ71474 D DE J71474D DE J0071474 D DEJ0071474 D DE J0071474D DE 762411 C DE762411 C DE 762411C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
struts
fastening device
pane
insert frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ71474D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Dipl-Ing Gabler
Heinz Rasche
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DEJ71474D priority Critical patent/DE762411C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE762411C publication Critical patent/DE762411C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/14Windows; Doors; Hatch covers or access panels; Surrounding frame structures; Canopies; Windscreens accessories therefor, e.g. pressure sensors, water deflectors, hinges, seals, handles, latches, windscreen wipers
    • B64C1/1476Canopies; Windscreens or similar transparent elements
    • B64C1/1492Structure and mounting of the transparent elements in the window or windscreen

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

  • Befestigungseinrichtung für Sichtscheiben an .Fahrzeugen, insbesondere Luftfahrzeugen Es ist bekannt, in Fahrzeugwandungen auswechselbar zu befestigende Scheiben, z. B. Windschutzscheiben, Fensterscheiben od. dgl., unter Zwischenfügung von um ihre Ränder herumgestülpten und über sie vorstehenden elastischen Zwischenlagen, gegebenenfalls bei Verwendung eines Scheibe und Zwischenlage in einer Nut aufnehmenden Rahmens vom Fahrzeuginnern her gegen eine die Scheibenöffnung umgrenzende Auschlagfläche der Fahrzeugwandung zu pressen. Es sind auch schon Halterungen für Windschutzscheiben bekannt, bei denen die elastischen Scheibenhalterungsprofile so ausgestaltet und in der Fahrzeugwand derart befestigt sind, daß sie, von außen in den Scheibenrahmen der Fahrzeugwand eingesetzt, im Gefahrenfalle, z. B. bei Unfällen, Wagenbrand usw., zusammen mit der Scheibe von innen hinausgedrückt werden können und die Scheibenrahmenöffnung der Fahrzeugwand als Notausgang freigeben.
  • Diese bekannten schnell lösbaren Scheibenhalterungen erfüllen zwar als Windschutzscheibenhalterungen ihren Zweck, sie eignen sich jedoch schlecht als Fensterhalterung, beispielsweise für Autobusfahrgasträume oder für Flugzeuge, da die Gefahr besteht, daß die Halterung bei unbeabsichtigtem Druck gegen die Scheibe, z. B. beim Durchfahren einer Kurve oder bei Flugzeugen unter dem Einfluß von Druckunterschieden auf der Innen-und Außenseite, nachgibt und die Scheibe aus ihrem Rahmen herausfällt. Ein weiterer Mangel der bekannten Scheibenhalterungen obiger Art besteht darin, daß der die Scheibe in der Fahrzeugwandung sichernde Profilteil der elastischen Zwischenlage von außen frei zugänglich ist, so daß sich auch ein Unberufener Zugang in das Fahrzeuginnere verschaffen kann, ohne die Scheibe einschlagen zu müssen.
  • Bekannt sind ferner auch Scheibenhalterungen, bei denen ein mit den Scheibenrändern durch Vulkanisieren verbundener, über sie vorstehender Gummirahmen mit seinem vorstehenden Umfangsteil in der Scheibenöffnung der Fahrzeugwandung festgeklemmt und im Gefahrenfalle zwecks Schaffung einer Notausstiegmöglichkeit mittels eines in das Fahrzeuginnere hineingeführten Aufreißdrahtes herausschneidbar ist. Bei diesen Scheibenhalterungen ist der Größenunterschied zwischen Scheibe und Scheibenöffnung lediglich durch den Gummirahmen überbrückt. Dies hat jedoch zur Folge, daß im Falle eines überdruckes innerhalb des abgedichteten Raumes, wie er sich bei Flugzeugen, insbesondere in Höhenkabinen, unweigerlich einstellt, zufolge der Nachgiebigkeit des Gummirahmens die Scheiben aus dem Scheibenrahmen hinausgedrückt werden und über die angrenzenden Teile der Flugzeugwandung vorstehen. Solche vorstehenden Teile bedingen jedoch eine erhebliche Störung der Luftströmung um den Flugzeugkörper herum. Ein weiterer Nach- teil von Scheibenhalterungen der letztgenannten Art besteht darin, daß bei ihnen die Scheiben nicht auswechselbar bzw. nur durch Zerstörung der Halterung entfernbar sind.
  • Es sind auch schon Befestigungseinrichtungen von Sichtscheiben an Fahrzeugen, insbesondere Flugzeugen, vorgeschlagen worden, bei denen die Scheibe von innen her gegen den Scheibenrahmen gepreßt wird und zur Erzielung dieses Scheibenanpreßdruckes zwischen Scheibenrand und Scheibenrahmen verspannte Druckstreben vorgesehen sind. Diese letzteren Vorrichtungen haben wiederum den -Nachteil, daß zu ihrer Lösung jede einzelne Druckstrebe entspannt und abgenommen «,-erden muß, die Scheibe daher nicht so rasch und leicht entfernt werden kann, wie es erforderlich ist, wenn die Scheibenöffnung als -Notausstieg für den Gefahrenfall benutzbar sein soll.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Mängel der bisher bekanntgewordenen Scheibenbefestigungseinrichtungen zu beseitigen. Diese Aufgabe wird nun dadurch gelöst, daß die Druckstreben in einem im Scheibenrahmen leicht herausziehbar gehalterten Einsatzrahmen gelagert und in ihrer in den Scheibenrahmen eingerasteten Wirklage durch am Einsatzrahmen vorgesehene Abstützflächen verriegelt sind, die beim Herausziehen des Einsatzrahmens die Druckstreben entriegeln und eine vorzugsweise durch Leitflächen hervorgerufene Ausrastbe«-egung der Druckstreben in ihre Lösestellung ermöglichen. Zufolge dieser Merkmale ist es möglich, die Scheibe ohne Anwendung irgendwelcher Werkzeuge rasch, sicher und zuverlässig aus ihrem Rahmen zu entfernen und damit in der Fahrzeugwand eine Notausstiegöffnung freizugeben. Das Einsetzen der Scheibe und des Einsatzrahmens in den eigentlichen Scheibenrahmen oder in die Fahrzeugwand ist ebenfalls schnell und leicht ausführbar. Weiterhin eignet sich der Erfindungsgegenstand auch in besonderem -Maße zur Anwendung an Höhenkammern, da hierbei der innere Überdruck im Luftfahrzeug die Scheibe mit einem zusätzlichen Druck gegen die zwischen Scheibenrand und Scheibenrahmen angebrachte Dichtung preßt. Eine doppelte Abdichtung, wie sie bei Höhenkammern sicherheitshalber bereits angeordnet wird, läßt sich auch bei dem Erfindungsgegenstand durch Anordnung einer zweiten Scheibe im Einsatzrahmen und einer Dichtung zwischen dem Rand dieses Rahmens und dem Scheibenrahmen durchführen.
  • Gemäß weiteren Merkmalen der Erfindung wird der Einsatzrahmen durch an den Druckstreben angeordnete Federn gegen den Scheibenrahmen gedrückt und mit der Scheibe durch Bänder od. dgl. verbunden, so daß beim Herausziehen des Einsatzrahmens zugleich auch die Scheibe aus dem Scheibenrahmen herausgezogen wird.
  • Die Druckstreben sind in ihrer Länge verstellbar, um die Anpressung der Scheibe auf die Dichtung einstellen zu können und an dem auf der Scheibe ruhenden Ende vorzugsweise abgerundet, um eine leichte Beweglichkeit der Druckstreben beim Herausnehmen des Einsatzrahmens zu erzielen. U m die Druckstreben nach Aufhebung der Blockierung aus der Festklemmstellung zu führen, können diese so gestaltet sein, daß sie sich mit einer zur Zugrichtung des Einsatzrahmens schräg verlaufenden Fläche gegen den Scheibenrahmen abstützen, so daß beim Herausziehen des Einsatzrahmens mit der Blockierung auch die Festklemmung aufgehoben ist bzw. die an den Druckstreben befindlichen Federn die Druckstreben aus dem Scheibenrahmen drücken. Die Druckstreben können aber auch durch an dem Einsatzrahmen befindliche Führungsstifte, Anschläge od. dgl. aus dem Scheibenrahmen geführt werden. Durch zusätzlich angeordnete Federn, die die Druckstreben gegen den festen Rahmen drücken, kann das Einsetzen des Einsatzrahmens erleichtert werden.
  • In den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Flugzeug mit als Notausstieg ausgebildeten Fenstern in der Ansicht und Abb.2 bis 7 verschiedene Ausführungsbeispiele desselben im Teilschnitt.
  • Der im Schnitt dargestellte Einsatzrahmen i ist mit einer Ausnehmung 2 versehen, in welcher die aus zwei miteinander verschraubten Teilen 3 und 4 bestehende Druckstrebe 5 untergebracht und gegen seitliches Ausweichen geführt ist. Durch eine entsprechende Bohrung 6 im Einsatzrahmen i kann z. B. mittels eines Schraubenziehers die Länge der Druckstrebe 5 so verstellt werden, daß sich einerseits der in einer Ausnehmung 7 des Scheibenrahmens 8 ragende Druckstrebenkopf 3 gegen den Scheibenrahmen 8 abstützt und andererseits der Druckstrebenschaft 4 mit seinem abgerundeten Ende 9 die Scheibe io fest gegen die Dichtung i i preßt. Die Druckstrebe 5 wird in dieser Festklemmstellung durch die in der Ausnehmung 2 des Einsatzrahmens. i angebrachte Abstützfläche 12, blockiert. Der Einsatzrahmen i wird durch eine zwischen der Druckstrebe 5 und dem Einsatzrahmen i angebrachte Feder 13 auf den Scheibenrahmen 8 gedrückt. Soll der Einsatzrahmen i mit der Scheibe io aus dem Scheibenrahmen 8 gelöst werden, so ist es nur erforderlich, den Einsatzrahmen i an entsprechenden Handgriffen oder Ausnehmungen nach innen zu ziehen. Die Blockierung der Druckstreben 5 durch die Abstützflächen 12 wird hierdurch aufgehoben, und die am Einsatzrahmen i befindliche Leitfläche 14 drückt den Druckstrebenkopf 3 an der schrägen Fläche 15 aus der Ausnehmung7 des Scheibenrahmens 8 heraus. Die Verbindung zwischen Einsatzrahmen und Scheibenrahmen ist damit aufgehoben.
  • Der Druckstrebenkopf 3 (Abb. 3) kann aber auch mit einer zur Zugrichtung des Einsatzrahmens i schräg verlaufenden Leitfläche 16 sich gegen den Scheibenrahmen abstützen. Wird der Einsatzrahmen i nach innen gezogen, so gibt die Abstützfläche 12 den Druckstrebenkopf 3 frei, und dieser gleitet unter der Einwirkung der Feder 13 an der Leitfläche 16 aus der Ausnehmung 7 des Scheibenrahmens 8 heraus.
  • Das Druckstrebenende 9 kann in Form eines Kegelstumpfes (Abb.4) ausgebildet werden, der sich mit einer Mantellinie 17 so gegen den Einsatzrahmen i abstützt, daß die auf den Einsatzrahmen i wirkende Kraft mit ihrer einen Komponente entgegen der Zugrichtung beim Herausziehen des Rahmens i gerichtet ist. Weiterhin ist in diesem Ausführungsbeispiel (Abb.4) zusätzlich eine Feder 18 angeordnet, die den Druckstrebenkopf 3 in die Ausnehmung 7 des Scheibenrahmens 8 drückt.
  • In Abb. 5 ist der Druckstrebenkopf aus dem mit dem Druekstrebenschaft 4 verschraubten und durch die Abstützfläche 12 blockierten Teil i9 (Abb. 6) und dem daran angelenkten Lappen 2o, welche durch die Feder 13 und dem Ring 21 an entsprechenden Rastflächen in ihrer Stellung gehalten werden, gebildet.
  • Die Abb.6 zeigt hierzu einen Schnitt in Richtung VI-VI durch die Druckstrebe nach Abb. 5. Nach Abb. 7 ist der Einsatzrahmen z zu beiden Seiten der Druckstrebe 5 mit je einer Leitfläche 22 versehen, in die am Druckstrebenkopf 3 angebrachte Führungsstifte 23 eingreifen. Beim Herausziehen des Einsatzrahmens i gibt der Druckstrebenkopf 3, durch die Führungsstifte 23 zwangläufig zurückgeführt, den Scheibenrahmen 8 frei. Diese Anordnung kann auch umgekehrt erfolgen, derart, daß die Führungsstifte im Einsatzrahmen und die Leitflächen im Druckstrebenkopf untergebracht sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Befestigungseinrichtung für Sichtscheiben an Fahrzeugen, insbesondere Luftfahrzeugen, bei welcher die Scheibe durch zwischen Scheibenrand und Scheibenrahmen verspannte Druckstreben von innen her gegen den Scheibenrahmen gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieDruckstreben (5) in einem im Scheibenrahmen (8) leicht herausziehbar gehalterten Einsatzrahmen (i) gelagert und in ihrer in den Scheibenrahmen (8) eingerasteten Wirklage durch am Einsatzrahmen (i) vorgesehene Abstützflächen (i2) verriegelt sind, die beim Herausziehen des Einsatzrahmens (i) die Druckstreben (5) entriegeln und eine vorzugsweise durch Leitflächen (i4, 15, 16, 22) hervorgerufene Ausrastbewegung der Druckstreben in ihre Lösestellung ermöglichen. z. Befestigungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzrahmen (i) durch Bänder od. dgl. mit der Scheibe (io) verbunden ist. 3. Befestigungseinrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Einsatzrahmen (i) durch an den Druckstreben (5) angeordnete Federn (i3) gegen den Scheibenrahmen gedrückt wird. q.. Befestigungseinrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstreben (5) in an sich bekannter Weise in ihrer Länge verstellbar sind. 5. Befestigungseinrichtung nach den Ansprüchen i bis .f, dadurch gekennzeichnet, daß die gegen die Scheibe (io) anliegenden Enden (g) der Druckstreben (5 ) abgerundet sind. 6. Befestigungseinrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ausrastbewegung der Druckstreben (5) ermöglichenden Leitflächen (i6) zur Zugrichtung des Einsatzrahmens (i) geneigt verlaufen. j. Befestigungseinrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Ausrastbewegung der Druckstreben (5) ermöglichenden Leitflächen (i4) am Einsatzrahmen (i) sitzen B. Befestigungseinrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am Druckstrebenkopf (3) Führungsstifte (23) angebracht sind, die in die entsprechenden Leitflächen (22) des Einsatzrahmens (i) eingreifen. g. Befestigungseinrichtung nach den Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstreben (5) durch Federn (i8) in ihre Wirklage gedrückt «-erden.
DEJ71474D 1942-02-03 1942-02-03 Befestigungseinrichtung fuer Sichtscheiben an Fahrzeugen, insbesondere Luftfahrzeugen Expired DE762411C (de)

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