DE7608C - Verschlufs und Kühlvorrichtung an Milchkannen - Google Patents
Verschlufs und Kühlvorrichtung an MilchkannenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D45/00—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members
- B65D45/02—Clamping or other pressure-applying devices for securing or retaining closure members for applying axial pressure to engage closure with sealing surface
- B65D45/28—Elongated members, e.g. leaf springs, located substantially at right angles to closure axis and acting between the face of the closure and abutments on container
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Description
1879.
Klasse 64.
FERDINAND FLEISCHMANN in MÖDLING bei WIEN. Verschlufs und Kühlvorrichtung an Milchkannen.
Pateiitirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1879 ab.
„i·"' Fig. ι ist der Durchschnitt einer solchen, 3 1
haltenden Kanne in geschlossenem Zustande, Fig. 2 ist deren Seitenansicht und Fig. 3 deren
Ansicht von oben.
Die Flasche ist zusammengesetzt aus einer cylindrischen Zarge A mit aufgefalztem und geprefstem
Boden B, welcher der Steifigkeit wegen gewellt ist. - Am oberen Ende der Zarge ist
ein Trichter mit Hals C aufgefalzt, welch letzterer an seiner Oeffnung ,mit einem Börtel a
versehen ist. Zur Versteifung des Flaschenkörpers und um denselben möglichst vor Eindrücken
zu schützen, sind hier oben und unten (bei gröfseren Flaschen auch in der Mitte)
Bandeisenreifen DD' angebracht.
Der Verschlufsdeckel E bildet ein Hohlgefäfs mit gerundetem Boden, dessen oberer Rand
mit einer nach unten gerichteten Rinne von halbrundem Querschnitt .versehen ist. Dieser
hohle Raum "der Rinne ist mit einem Gummiring von. gleichem Querschnitte ausgefüllt.
Ferner ist ein Steg F am oberen Rande des Verschlufsdeckels befestigt, welcher an beiden
Enden abgekröpft ist. Derselbe dient einer-/ seits als Handgriff für das Verschlufsstück,
andererseits nehmen die beiden Enden desselben den für das Verschlufsstück nöthigen
Druck auf, wie dies noch aus dem'später-Gesagten
hervorgeht.
Am Flaschenkörper sind ferner, wie Fig. 1, 2 und 3 zeigen, zwei sich gegenüberstehende
Bügel GG' mit je einem Drehzapfen ζ zl festgenietet,
ι In diese beiden Drehzapfen ist ein weiterer Bügel H, der sogenannte Excenterbügel,
eingesprengt, welcher sich im Halbkreise. um die Zapfen ζ ζ' drehen kann! Endlich sind
noch am Halse des Trichters C zwei kleine ■■,' Winkel i und k befestigt, i dient als Anschlag
für eins der abgekröpften Enden des ,Steges F,
während k ebenfalls als Anschlag für den Excenterbügel H dient:
Es wäre noch zu erwähnen, dafs die beiden
Bügel GG' bei gröfseren Kannen statt der
dreieckigen Form eine gerundete Form erhalten, weil sie in diesem Falle zugleich als Handhabe
; für die Kanne zu dienen haben.
';■ Beim Gebrauche wird die Milchkanne bis ; zum Halse des Trichters gefüllt, dann nimmt
ι' man den Deckel und steckt ihn in den Hals Ϊ der Kanne, nachdem man vorher den Excenterbügel
in die punktirte Lage nach oben, Fig. 2, oder nach links geneigt hat. Hierbei ist zu
bemerken, dafs der Deckel deshalb einen nach aufsen gerundeten Boden hat, damit der Luft +
beim Aufdrücken desselben der Weg zum Entweichen nach oben zwischen Hals und Deckel
vorgeschrieben wird und damit überhaupt keine Luft zurückbleibt. Ist der Deckel eingesteckt,
so dreht man denselben, bis das Ende seiner Handhabe F an den kleinen Winkel i anschlägt.
Hierauf wird der Excenterbügel nach rechts, Fig. 2, gedrückt, bis zu seinem Anschlag auf k.
Durch diese Bewegung kommen die Excenter desselben in Wirksamkeit, indem sie auf die
beiden Enden des. Steges F einen so starken Druck ausüben, dafs mit Hülfe des Gummiringes,
welcher nun zwischen dem Börtel α und der halbrunden Rinne des Deckels fest eingeklemmt
ist, ein ganz vollkommener Verschlufs hergestellt ist.
Das eine der Excenter und zwar das auf der Seite des Anschlages i kann, wie in Fig. 6 in
gröfserem Mafsstabe dargestellt, mit einem kleinen Haken h versehen werden, damit das
Ende des Steges F gegen ein Verdrehen des Verschlufsstückes nach jeder Seite hin gesichert
ist.
Da übrigens dies Verdrehen bei der geschlossenen Kanne nicht leicht möglich ist, so
ist auch der Haken h nicht absolut erforderlich.
Damit dieselbe endlich nicht willkürlich geöffnet werden kann, legt man ein kleines Vorhängeschlofs
durch das Loch des Winkels k und den Excenterbügel, oder man versieht die Milchkanne
an derselben Stelle mit einer Plombe.
Beim Rücktransport der leeren Kanne schliefst man die Kanne ebenfalls durch den Deckel,
jedoch mit dem Unterschiede, dafs man den Excenterbügel statt nach rechts, Fig. 2, nach
links hinüberschlägt, damit der Gummiring nicht unnöthig der Pressung ausgesetzt ist.
Das Verschlufsstück ist auch in losem Zustande durch den Excenterbügel so gehalten,
dafs es nicht verloren gehen kann.
Es ist daher vollkommen überflüssig, dasselbe durch eine Kette mit der Milchkanne zu verbinden.
Es folgt hieraus der Vortheil, dais man die Gefäfse bequemer reinigen kann und
dafs sich hierbei der eine Theil nicht an den anderen stöfst. Eine Verwechslung der Ver-
nor
schlufsstücke bringt ebenfalls keinen Nachtheil, da diese Theile. für die gleichen Verschlufsnummern
ganz genau gleich sind.
Da es häufig gewünscht wird) die Milch beim Transport oder auf dem Lager in der Kanne
zu kühlen, so dient hierfür der hohle Raum des Verschlufsstiickes E, in den man Eis legt.
Auch construire ich Eiskästchen, Fig. 4 und 5, welche genau in den hohlen Raum des Deckels
passen. Aufserdem wird noch ein Sack von dickem Zeuge, der vorher mit Wasser getränkt
wird, von oben über die ganze Kanne gestülpt.
Statt des cylindrischen Kannenkörpers kann auch ein solcher mit quadratischem Querschnitt
und abgerundeten Ecken in Anwendung kommen. Der Verschlufs bleibt derselbe, nur ist die
konische Wandung des Halses der viereckigen Form anzupassen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι . Der beschriebene und gezeichnete Verschlufs für Milchtransportiannen.
- 2. Die beschriebenen und in Fig. 4 und 5 dargestellten Eiskästchen für den Deckel.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE20357T | 1882-03-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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Family
ID=32739404
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT7608D Active DE7608C (de) | 1882-03-28 | Verschlufs und Kühlvorrichtung an Milchkannen | |
| DENDAT17229D Active DE17229C (de) | 1882-03-28 | Verschlufsvorrichtung an Milchkannen | |
| DE188220357D Expired DE20357C (de) | 1882-03-28 | 1882-03-28 | Neuerung an einem Milchkannen-Verschlufs |
Family Applications After (2)
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| DENDAT17229D Active DE17229C (de) | 1882-03-28 | Verschlufsvorrichtung an Milchkannen | |
| DE188220357D Expired DE20357C (de) | 1882-03-28 | 1882-03-28 | Neuerung an einem Milchkannen-Verschlufs |
Country Status (1)
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Families Citing this family (2)
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1882
- 1882-03-28 DE DE188220357D patent/DE20357C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE20357C (de) | 1882-12-05 |
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