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DE768037C - Laufrad fuer Gasturbinen mit absatzweiser Zufuehrung des Treibmittels - Google Patents

Laufrad fuer Gasturbinen mit absatzweiser Zufuehrung des Treibmittels

Info

Publication number
DE768037C
DE768037C DEJ66442D DEJ0066442D DE768037C DE 768037 C DE768037 C DE 768037C DE J66442 D DEJ66442 D DE J66442D DE J0066442 D DEJ0066442 D DE J0066442D DE 768037 C DE768037 C DE 768037C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
propellant
impeller
combustion chamber
circumference
channels
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEJ66442D
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Dipl-Ing Hryniszak
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Airbus Defence and Space GmbH
Original Assignee
Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Messerschmitt Bolkow Blohm AG filed Critical Messerschmitt Bolkow Blohm AG
Priority to DEJ66442D priority Critical patent/DE768037C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE768037C publication Critical patent/DE768037C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/12Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Turbines (AREA)
  • Supercharger (AREA)

Description

  • Laufrad für Gasturbinen mit absatzweiser Zuführung des Treibmittels Die Erfindung bezieht sich auf das Laufrad von Gasturbinen mit absatzweiser Zuführung des Treibmittels.
  • Zu den Gasturbinen, denen das Treibmittel absatzweise zugeführt wird, gehören in erster Linie die sogenannten Verpuffungsturbinen. Bei diesen wird das Treibmittel in einer oder in mehreren Brennkammern erzeugt und der Laufradbeschaufelung über eine Treibmittelzu.führdüse zugeführt. Ferner gehören zu den Gasturbinen mit absatzweiser Zuführung des Treibmittels auch die bekannten Abgasturbinen, welche durch die Abgase von ihnen vorgeschalteten Kolbenbrennkraftmaschinen beaufschlagt werden. Dabei ist es ohne Belang, ob der Hauptteil der von der Kraftanlage erzeugten mechanischen Arbeit aus der Brennkraftmaschine oder aus der Gasturbine gewonnen wird.
  • Es liegt im Wesen des bei Gasturbinen der oben angeführten Art angewendeten Verpuffungsverfahrens, daß der Treibmitteldruck in der Brennkammer während eines Arbeitsspieles von einem Höchstwert auf einen Kleinstwert absinkt. Mit dem Druck sinkt aber auch die in der Treibmittelzufuhrdüse auftretende Treibmittelgeschwindigkeit von einem Höchstwert zu Beginn des Arbeitsspieles bis auf den Wert Null am Ende des Arbeitshubes.
  • In den bisher üblichen Gasturbinenläufern ist nun auf diese Änderung im Treibmittelstrom keine Rücksicht genommen. Es sind keinerlei Mittel vorgesehen, um den Turbinenläufer dieser periodisch wechselnden Beaufschlagung anzupassen, vielmehr ist ein Läufer bekannter Bauart mit auf seinem Umfang gleichmäßig verteilten Schaufeln versehen, die in gleichem Abstand vcn-.inand-er .an"-eo-rdnet sind und gleiche Ein- bzw. Austrittswinkel aufweisen. Es ist leicht einzusehen, daß ein solcher Turbinenläufer den Bestwert des Wirkungsgrades nur für eine bestimmte Treibmittelgeschwindigkeit haben kann. Diese Treibmittelgeschwindigkeit hängt von den der Konstruktion des Läufers zugrunde liegenden Abmessungen ab. Wird ein solcher Turbinenläufer durch ein Treibmittel beaufschlagt, dessen Geschwindigkeit höher liegt als die dem Bestwert des Wirkungsgrades entsprechende, dann sind Verluste durch Wirbelbildung unvermeidbar. Ist hingegen die Geschwindigkeit des Treibmittels kleiner als die dem Bestwert des Wirkungsgrades entsprechende, so wirkt der Treibmittelstrom auf den Turbinenläufer abbremsend.
  • Aufgabe der Erfindung ist nun die Schaffung eines Läufers für Gasturbinen mit absatzweiser Zuführung des Treibmittels, bei welchem diese Verluste durch Wirbelung und Abbremsung vermieden werden.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß dieAbstände benachbarter Laufschaufeln und die Ein- und/oder die Austrittswinkel der durch die Laufschaufeln gebildeten Laufradkanäle über den Umfang des Laufrades sich ein oder mehrmals zwischen je zwei Grenzwerten, von denen die einen dem Höchstwert, die anderen dem Kleinstwert des Arbeitsmitteldruckes während eines Arbeitsspieles der Brennkammer entsprechen, stetig ändern und daß eine Einrichtung zur Synchronisierung zwischen der Steuerung der Brennkammer einerseits und der Drehbewegung des Laufrades andererseits vorgesehen ist, derart, daß sich im Verlauf eines Arbeitsspieles der Brennkammer jeweils diejenigen Laufradkanäle vor der Treibmitteldüse befinden, welche hinsichtlich der Umsetzung der kinetischen Energie des Treibmittelstromes in mechanische Arbeit im Läufer bei der jeweiligen, als Funktion des Brennkammerdruckes auftretenden Treibmittelgeschwindigkeit den Bestwert des `@ irl;ungsgrades ergeben.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist es möglich, daß zwei oder mehrere Treibmittelzuführdüsen entsprechend dem Umfang des Laufrades angeordnet sind.
  • Die -Vorteile eines Turbinenläufers gemäß der Erfindung sind bedeutend. Dadurch, daß die durch die Laufschaufeln gebildeten düsenförmigen Kanäle genau der jeweils auftretenden Gasgeschwindigkeit entsprechen und die Schluckfähigkeit der Turbine der jeweils anfallenden Treibmittelmenge angepaßt ist. werden die sonst unvermeidbaren Wirbelungs-und Abbremsverluste vermieden und wird der Wirkungsgrad der gesamten Anlage erheblich verbessert.
  • Ein weiterer Vorteil der Anwendung der Erfindung ergibt sich aus folgender Cberlegung: Bekanntlich erwärmt sich ein strömendes -Mittel -, sobald es auf einen Widerstand trifft. Diese Erscheinung zeigt sich auch beim Eintritt des Treibmittels in den Läufer einer Gasturbine. In diesem Falle ist die von dein Eintrittsstoß in das Turbinenlaufrad herrührende zusätzliche Erwärmung besonders unangenehm, weil die Wärmebeanspruchung des Schaufelbaustoffes einer Gasturbine ohnehin schon sehr hoch liegt und weil der Wärmeübergang vom Treibmittel zum Schaufelbaustoff infolge der Wirbelbildung in ungünstigster Weise vergrößert wird. Durch Gestaltung des Laufrades gemäß der Erfindung wird der Eintrittsstoß des Treibmittels in die Beschaufelung vermieden oder zum mindesten erheblich verkleinert, so daß die obenerwähnte zusätzliche Erwärmung innerhalb der Läuferbeschaufelung und damit die Beanspruchung des Schaufelbaustoffe: durch tt'ärmespannungen in hohem -Maße vermindert wird.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht; es zeigt Abb. i wesenhaft eine Abwicklung des Laufrades einer Gasturbine gemäß der Erfindung mit der Treibmittelzufuhrdüse.
  • Abb. ? eine Stirnansicht eines Turbinenlaufrades nach der Erfindung als Beispiel. Abb. 3 eine andere Ausführungsform eines Läufers gemäß der Erfindung mit drei gleichmäßig über den Radumfang verteilten Schaufelgruppen, Abb. .t in Diagrammform die Abhängigkeit der Treibmittelgeschwindigheit von der Zeit. Gemäß Abb. i wird das aus der nicht gezeichneten Brennkammer strömende Treibmittel durch die Treibmittelzufulirdüse d dem Turbinenlaufrad;- zugeführt. Auf dem Umfang des Turbinenläufers t- sind die Laufschaufeln si, s,, s. usw. formschlüssig oder durch Schweißen oder ähnlich befestigt. Je zwei benachbarte Schaufeln bilden die düsenförmigen Laufschaufelkanäle ki. k- 113 usW. Gemäß der Erfindung sind die Laufschaufeln S il s.@. s.. usw. derart angeordnet und die Ein- j bzw. Austrittswinkel derLaufschaufeln derart gewählt. daß sich ihre Abstände und damit die durch benachbarte Schaufeln -bildeten Kanäle 1#i. l,.,. 1 , usw. über den ganzen Umfang de: Läufers hinweg zwischen z«-ei Grenz- i Werten st°tig ändern. D--r eine Grenzwer t tiitspric:it d---r Treibmitt°lgeschwindigheit zu Beginn des Arbeitshubes, und der andere Grenzwert entspricht der nach beendeter Spülperiode während der Ladeperiode abklingenden Geschwindigkeit der Spülluft. Die Abhängigkeit der Treibmittelgeschwindigkeit von der Zeit ist in Diagrammform in Abb. q. dargestellt. Dabei sind als Ordinatenwerte die Werte der Treibmittelgeschwindigkeit v und als Abszissenwerte die Werte -der Zeit t aufgetragen. Der erste Teil der Kurve v etwa von Null bis z entspricht dem Geschwindigkeitsverlauf während des Arbeitshubes; der Kurventeil von z bis 2 entspricht dem Verlauf der Treibmittelgeschwindigkeit während der Spülperiöde und der Kurventeil von 2 bis Null zeigt das Abklingen der Treibmittelgeschwindigkeit (Spülluft) während der Ladeperiode. Wie aus dem Diagramm ersichtlich, ist t1, t2, t3 jeweils die Zeit, die von dem einen Höchstwert der Treibmittelgeschwindigkeit bis zum Erreichen des nächsten Höchstwertes vergeht. In dem in Abb. 2 dargestellten Beispiel ist diese Zeit t1; wird nun t1 der Zeit gleichgesetzt, die das Laufrad für eine Umdrehung benötigt, so ergibt sich aus dieser Beziehung und aus der Kurve v zwangläufig die Verteilung der Schaufeln s1, s2, s3 usw. auf den Umfang des Läufers r. Es entsprechen z. B. dem Beginn der Kurve v, d. h. der Höchstgeschwindigkeit des Treibmittels, die Lauf schaufellkanäle k1, k2, h3, die hinsichtlich ihrer Abstände, ihrer Ein- und Austrittswinkel jeweils nach den Regeln der Thermodynamik für die Teilgeschwindigkeiten v1, v2, v3 USW. berechnet. und konstruiert werden. Diese Beziehung gilt nicht nur für die eben genannten Kanäle, sondern für den gesamten Verlauf der Kurve "v, d: h. für sämtliche Teilgeschwindigkeiten und für sämtliche durch die Laufschaufeln gebildeten Laufradkanäle. In der Atb. 4 ist dieser Zusammenhang für eine beliebige, zwischen den Grenzwerten liegende Stelle der v-Kurve mit v11, v12, v13 beispielsweise angedeutet. Die für diese Treibmittelgesiclhwindngkeitenerrechnetem und konstruierten Schauieiln.sll, s12, s13 b@il@d#in Lanfiraddtänäle k11) k12) k13' Sinngemäß wird auch die für die gegen Ende der Ladeperiode auftretenden Teilgeschwindigkeiiten v21, v22 sich rechnungsmäßig ergebende Form "der Laufradkanäle 121, k22 festgelegt.
  • Um bei einem in dieser Weise ausgestatteten Turbinenlaufrad die durch die Erfindung erstrebte Wirkung zu erzielen, muß dafür gesorgt werden, daß die Beaufschlagung des Läufers sinngemäß erfolgt. Das geschieht durch eine (nicht gezeichnete) Einrichtung zur Synchronisierung zwischen der Steuerung der Brennkammer einerseits und der Drehbewegung des Laufrades andererseits (beispielsweise durch eine mit der Turbinenwelle in Wirkverbindung stehende Nockenwelle), derart, daß sich im Verlaufe eines Arbeitsspieles der Brennkammer jeweils diejenigen Laufschaufeln bzw. Laufradkanäle vor der Treibmitteldüse befinden, welche bei der jeweiligen, als Funktion des Brennkammerdruckes auftretenden Treibmittelgeschwindigkeit den Bestwert des Wirkungsgrades ergeben. Die erstmalige Einstellung des Laufrades ist so vorgenommen, daß sich, wie in Abb. 2 dargestellt, die dem Höchstwert der TreibmittelgeschwindigkeitentsprechendenLaufradkanäle k1, k2, k3 gerade im Augenblick des C)ffnens des Auslaßventils vor der Treibmittelzufuhrdüs.e dl befindet; dann ergibt sich von selbst, daß auch bei jeder anderen im Verlaufe des Arbeitsspieles der Maschine auftretenden Treibmittelgeschwindigkeit sich gerade die für diese Teilgeschwindigkeit errechneten und konstruierten Laufradkanäle vor der Treibmittelzufuhrdüse befinden.
  • Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf das Vorhandensein nur einer Treibmittelzufuhrdüse beschränkt, sondern es ist möglich, jede im Belieben des Konstrukteurs liegende Anzahl von Treibmittelzufuhrdüsen vorzusehen. Abb. 2 zeigt wesenhaft die Stirnansicht eines Turbinenlaufrades gemäß der Erfindung; welches außer durch die Düse di (wie eben beschrieben) noch durch beispielsweise drei weitere Treibmittelzufuhrdüsen d2, d3, d4 beaufschlagt wird. Wie in der Zeichnung dargestellt, befinden sich zu Beginn des Arbeitsspieles der Brennkammer b1 die Laufradkanäle k1, k2, k3 gerade vor der Treibmittelzufuhrdüse dl. Das Laufrad dreht sich in Richtung des Pfeiles p. In dem Augenblick, in dem sich die Laufradkanäle k1, k2, k3 gerade vor der Treibmittelzufuhrdüse d2 befinden, also nachdem das Laufrad eine Vierteldrehung gemacht hat, beginnt das Arbeitsspiel der Brennkammer b2; nach einer weiteren Vierteldrehung des Läufers beginnt das Arbeitsspiel der Brennkammer b3 usw. Die zeitliche Verschiebung der Steuerung der Brennkammer b1 bis b4 ergibt sich aus dem Diagramm der Abb. q.. Diese Verschiebung beträgt für jede Brennkammer d. h.je@dederBrennkammern eif hinsichtlich ihirer Steuerung gegenüber der vorhergehenden um nach. Ist die Anzahl der Treibmitteldüsen n und sind die Düsen gleichmäßig über den Umfang des Laufrades verteilt, so beträgt die zeitliche Verschiebung sinngemäß Die Ausführung eines Laufrades gemäß der Erfindung ist aber nicht darauf beschränkt, daß sich die Laufradkanäle einmal über den Umfang des Laufrades zwischen zwei Grenzwerten stetig ändern, daß also nur eine Laufschaufelgruppe vorhanden ist, sondern es ist auch möglich, zwei oder mehrere Laufschaufelgruppen auf ein und demselben Läufer anzuordnen. In Abb. 3 ist ein Turbinenläufer mit beispielsweise drei über den Umfang verteilten Laufschaufelgruppen dargestellt. Die erste Laufschaufelgruppe reicht von den Grenzlinien I-I bis II-II, die zweite Schaufelgruppe von II-II bis III-III und die dritte von III-III bis I-I. Die von den Schaufeln der Schaufelgruppen gebildeten Laufradkanäle entsprechen den weiter oben festgelegten Bedingungen, also die Kanäle k1, k2, k3 beispielsweise dem Beginn des Arbeitshubes und die Kanäle k21, k22 dem Ende der Ladeperiode. Die Wirkungs-,veise ist wie folgt: Es sei wieder angenommen, daß das Auslaßventil der zur Treibmitteldüse d1 gehörenden Brennkammer bi gerade geöffnet, das Arbeitsspiel dieser Brennkammer also gerade begonnen hat. Das Laufrad, das in diesem Augenblick mit der höchsten Treibmittelgesch,tvindigkeit beaufschlagt wird, bewegt sich in Richtung des Pfeiles p. Nunmehr muß die Synchronisierung zwischen der Drehbewegung des Laufrades und der Steuerung der Brennkammer so vorgenommen werden, daß sich während des ersten Arbeitsspieles mit anschließendem Spülen und Aufladen nur die erste Laufschaufelgruppe vor der Treibmittelzufuhrdüse vorbeibewegt und daß zu Beginn des zweiten Arbeitsspieles der durch dieGrenzlinie II-II gekennzeichnete Teil des Laufrades und zu Beginndes dritten Arbeitsspieles der durch die Grenzlinie III-III bezeichnete Teil des Turbinenläufers sich vor der Treibmittelzufuhrdüse d1 befindet. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, hat das Laufrad in den bezeichneten Stellungen ein Drittel- bzw. zwei Drittelumdrehungen gemacht. Aus dem Diagramm Abb. 4 ergibt sich, daß die Zeit T, die das Laufrad für eine Umdrehung benötigt, gleich der Summe der Zeiten t1 -E- t, -f- t3 ist, d. h. die Anzahl der Zündungen in der Brennkammer pro -Minute ist dreimal so groß wie die Zahl der Umdrehungen des Läufers pro Minute. Die Sy nchronisierungseinrichtung könnte etwa dadurch dieser Forderung angepaßt werden, daß zwischen der das Auslaßventil steuernden Nockenwelle und der mit dieser in Wirkverbindung stehenden Turbinenwelle ein Übersetzungsgetriebe r :3 eingeschaltet wird. Da sowohl die Anzahl der über den Umfang des Turbinenläufers verteilten Schaufelgruppen als auch die Anzahl der Treibinittelzufuhrdüsen und Brennkammern dem Beliebendes Konstrukteurs anheim gestellt sind, ergeben sich für die Gestaltung von Turbinenläufern gemäß der Erfindung außerordentlich viele -Möglichkeiten. Die beiden oben argeführten Ausführungsformen sind daher lediglich als Beispiele zu bewerten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Laufrad für Gasturbinen mit absatzweiser Zuführung des Treibmittels. dadurch gekennzeichnet, daß die Abstände benachbarter Laufschaufeln und die Ein-und/oder die Austrittswinkel der durch die Laufschaufeln (s1, s2, s3 usw.) gebildeten Laufradkanäle (/ei' k2, k3 usw.) über den Umfang des La.ufra,des sie einmal oder mehrmals zwischen je zwei Grenzwerten, von denen die einen dem Hcchstwert, die a.nderen dem Kleinstwert des Arbeitsmitteldruckes während eines Arbeitsspieles .der Brennkammer entsprechen, stetig ändern und daß eine Einrichtung zur Synchronisierung zwischen der Steuerung der Brennkammer einerseits und der Drehbewegung des Laufrades andererseits vorgesehen ist, derart, daß sich im -'erlaufe eines Arbeitsspieles zier Brennkammer je- weils diejenigen Laufradkanäle vor der Treibmitteldüse befinden, welche hinsichtlich der Umsetzung der kinetischen Energie des Treibmittelstromes in mechanische Arbeit im Läufer bei der jeweiligen, als Funktion des Brennkammerdruckes auftretenden Treibmittelgeschwindigkeit den Bestwert des Wirkungsgrades ergeben.
  2. 2. Laufrad nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehrere Treibmittelzufuhrdüsen (d1, d2, d3 usw.) dem Umfang des Laufrades entsprechend angeordnet sind. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik ist im Erteilungsverfahren folgende Druckschrift in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschrift N- r. 682 8.I0.
DEJ66442D 1940-02-11 1940-02-11 Laufrad fuer Gasturbinen mit absatzweiser Zufuehrung des Treibmittels Expired DE768037C (de)

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DEJ66442D DE768037C (de) 1940-02-11 1940-02-11 Laufrad fuer Gasturbinen mit absatzweiser Zufuehrung des Treibmittels

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DE768037C true DE768037C (de) 1955-05-26

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DE (1) DE768037C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3285502A (en) * 1965-01-25 1966-11-15 Brookside Corp Balanced fan construction
US5123241A (en) * 1989-10-11 1992-06-23 Societe Nationale D'etude Et De Construction De Moteurs D'aviation ("S.N.E.C.M.A.") System for deforming a turbine stator housing

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE682840C (de) * 1937-06-24 1939-10-23 August Kroeger Brennkraftmaschine mit im Laufrad angeordneten Arbeitskammern und dem Laufrad vorgeschalteten Brennkammern in einem Mitlaeufer

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE682840C (de) * 1937-06-24 1939-10-23 August Kroeger Brennkraftmaschine mit im Laufrad angeordneten Arbeitskammern und dem Laufrad vorgeschalteten Brennkammern in einem Mitlaeufer

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