DE767037C - Rad fuer landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Ruebenerntemaschinen - Google Patents
Rad fuer landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere RuebenerntemaschinenInfo
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- DE767037C DE767037C DED77292D DED0077292D DE767037C DE 767037 C DE767037 C DE 767037C DE D77292 D DED77292 D DE D77292D DE D0077292 D DED0077292 D DE D0077292D DE 767037 C DE767037 C DE 767037C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D33/00—Accessories for digging harvesters
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60B—VEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
- B60B3/00—Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body
- B60B3/08—Disc wheels, i.e. wheels with load-supporting disc body with disc body formed by two or more axially spaced discs
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Description
AUSGEGEBEN AM
26. JULI 1951
26. JULI 1951
KLASSE 45c GRUPPE
D 77292 III I'45 c
ist als Erfinder genannt worden
Bei Laufrädern für ländwirtschaftliche Maschinen, insbesondere für Rübenerntemaschinen,
bei denen der Felgenkranz mit der Radnabe durch Speichen verbunden ist bzw. bei denen an Stelle der Speichen die
Verbindung zwischen Felgenkranz und Radnabe durch mit Ausnehmungen versehene
Blechscheiben erfolgt, hat es sich gezeigt, daß sich in den Speichen bzw. in den Ausnehmungen
der Blechscheiben Teile des Gutes, z. B. Rüben oder Rübenblätter, ansammeln und
festsetzen, die dann beim Laufen der Räder mitgenommen und herumgeschleudert werden,
so daß die Fortbewegung der mit derartigen Rädern versehenen Maschinen wesentlich
erschwert ist.
Man hat nun bereits vorgeschlagen, zwecks Vermeidung des vorerwähnten Nachteiles die
Räder als geschlossenes Ganzes auszuführen. So z. B. sind Räder bekannt, die aus zwei
Vollscheiben bestehen, die an ihrem Außendurchmesser umgebördelt sind, wobei diese
Umbördelungen miteinander zur Lauffläche verschweißt sind. Bei derartigen Rädern verlaufen
die Seitenflächen des Rades parallel zueinander, was den Nachteil hat, daß bei
tieferem Eindringen der Räder in weichem Boden dem Rad durch den gegen die Seitenflächen
drückenden zusammengepreßten Boden ein die Fortbewegung hemmender Reibungswiderstand
entgegengesetzt wird. Ein weiterer Nachteil bei diesen Rädern besteht darin, daß infolge der breiten glatten Lauffläche die
Räder bei schlüpfrigem Boden sehr leicht seitlich ausgleiten, so daß das Einhalten einer
ίο bestimmten Radspur, was bei Rübenerntemaschinen von großer Wichtigkeit ist, sehr
erschwert ist.
Um letzteren Nachteil zu beheben, hat man weiterhin bereits vorgeschlagen, die Lauffläche
mit einem in den Boden eindringenden Steg zu versehen, wobei als Lauffläche ein T-Eisen, dessen einer Schenkel als Steg dient,
verwendet wird, an die die Vollscheiben angeschweißt werden. Derartige Räder, deren
Felgenkranz aus Profileisen bestehen, haben den Nachteil, daß der Felgenkranz das Rad
unnötig verteuert und vor allem unnötig schwer macht, so daß die Räder infolge ihres
Gewichtes tief in den weichen Boden einsinken und die Fortbewegung der mit derartigen
Rädern versehenen Maschinen großen Kraftaufwand beansprucht, ganz abgesehen davon, daß das Biegen eines Profileisens in
die Rundform nicht geringe Schwierigkeiten bereitet.
Die Erfindung bezieht sich nun auf ein Laufrad für landwirtschaftliche Maschinen,
insbesondere für Rübenerntemaschinen, bei dem zwei an sich bekannte Merkmale vereinigt
sind, nämlich die Ausbildung der das Rad bildenden Scheiben als Vollscheiben sowie die Anordnung eines Laufsteges auf
der Lauffläche. Hierbei sind aber die einzelnen Teile derart ausgebildet, daß sie ein
Laufrad schaffen, das gegenüber den bekannten Rädern sehr wesentliche Vorteile besitzt.
Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die das Rad bildenden beiden Vollscheiben
einen nach der Radnabe zu sich verengenden konkaven Verlauf nehmen und daß der Laufsteg
aus einem einfachen Ring besteht, der mit den zur Lauffläche umgebördelten Enden
der Vollscheiben verschweißt ist, wobei es zwecks Entlastung der Schweißnähte zweck-5Q
mäßig ist, den Steg auch etwas in das Innere des Rades hineinragen zu lassen. Dadurch,
daß die Radscheiben konkav verlaufen, d. h. gegenüber der Breite der Lauffläche zurückspringen,
findet das Rad beim unvermeidliehen Eindringen der Lauffläche in den
weichen Boden keinen seitlich wirkenden Reibungswiderstand durch den Boden, da der
Boden nicht verdrängt und zusammengepreßt wird, sondern durch Einfallen in die konkave
Radform höchstens aufgelockert wird. Da weiterhin der Laufsteg aus einem einfachen
Ring besteht, kann er sehr leicht hergestellt und vor allem in seinem Gewicht sehr gering
gehalten werden, so daß durch den Steg das Rad nur eine geringe Gewichtserhöhung
erfährt.
Auf der Zeichnung ist ein Laufrad gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel
im Schnitt dargestellt.
Mit ι sind die in sich völlig geschlossenen, im Gesenk auf die dargestellte konkave Form
gepreßten Blechscheiben bezeichnet, die mit der Radnabe 2 durch Verschraubung 3, zweckmäßig
unter Beilegung eines Verstärkungsund Abstandsringes 4 verbunden sind. Hierbei wird der Außendurchmesser des Ringes 4
größer gehalten als der Außendurchmesser der Radnabe 3, um an der Stelle des Austritts
der Blechscheiben 1 aus der Radnabe 2 eine Verstärkung gegen Knickung zu schaffen.
An ihrem Außendurchmesser sind die Blechscheiben 1 zum Zwecke der Bildung der
Lauffläche mit fmbördelungen 5 versehen, die etwa die Hälfte der gewünschten Lauffläche
beträgt und die mit einem über die Lauffläche hinausragenden Stegring 6 verschweißt
sind, wobei der über die Lauffläche hinausragende Teil des Stegringes 6 sich beim
Radlauf in bekannter Weise in den Boden eindrückt und so ein seitliches Gleiten des
Rades verhindert. Zweckmäßig ist es auch, den Stegring 6 auch etwas in das Innere des
durch die beiden zusammengeschweißten Blechscheiben 1 gebildeten Rades hineinragen
zu lassen, um ein stärkeres Widerstandsmoment gegenüber seitlich gegen den Ringteil
6 wirkenden Belastungen zu schaffen und hierdurch die Schweißnähte 7 zu entlasten.
Claims (1)
- Patentanspruch:Aus zwei an ihrem Außendurchmesser umgebördelten und zur Lauffläche zusammengeschweißten Vollscheiben bestehendes Rad für landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere für Rübenerntemaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Vollscheiben (1, 1) außen konkav nach der Radnabe (2) hin zusammenlaufen und ihre zur Lauffläche umgebördelten Enden mit einem gegenüber der Lauffläche nach innen und außen vorstehenden Stegring (6) verschweißt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED77292D DE767037C (de) | 1938-02-15 | 1938-02-15 | Rad fuer landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Ruebenerntemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED77292D DE767037C (de) | 1938-02-15 | 1938-02-15 | Rad fuer landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Ruebenerntemaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE767037C true DE767037C (de) | 1951-07-26 |
Family
ID=7062416
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED77292D Expired DE767037C (de) | 1938-02-15 | 1938-02-15 | Rad fuer landwirtschaftliche Maschinen, insbesondere Ruebenerntemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE767037C (de) |
-
1938
- 1938-02-15 DE DED77292D patent/DE767037C/de not_active Expired
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