DE765577A - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE765577A DE765577A DE765577A DE 765577 A DE765577 A DE 765577A DE 765577 A DE765577 A DE 765577A
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- container
- magnetic
- pole
- berlin
- poles
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 claims description 14
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 10
- 239000000463 material Substances 0.000 claims description 7
- 239000002245 particle Substances 0.000 claims description 4
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 2
- 239000002002 slurry Substances 0.000 claims 3
- 230000005672 electromagnetic field Effects 0.000 claims 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 9
- 239000000725 suspension Substances 0.000 description 7
- 238000005192 partition Methods 0.000 description 5
- 239000010802 sludge Substances 0.000 description 5
- 239000012141 concentrate Substances 0.000 description 4
- 230000035699 permeability Effects 0.000 description 3
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical group [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 230000001276 controlling effect Effects 0.000 description 2
- 239000000428 dust Substances 0.000 description 2
- 230000004907 flux Effects 0.000 description 2
- 238000007373 indentation Methods 0.000 description 2
- 239000000696 magnetic material Substances 0.000 description 2
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 2
- 239000000126 substance Substances 0.000 description 2
- XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N water Substances O XLYOFNOQVPJJNP-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 235000011293 Brassica napus Nutrition 0.000 description 1
- 240000008100 Brassica rapa Species 0.000 description 1
- 235000000540 Brassica rapa subsp rapa Nutrition 0.000 description 1
- 208000012868 Overgrowth Diseases 0.000 description 1
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 1
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 235000013601 eggs Nutrition 0.000 description 1
- 239000006249 magnetic particle Substances 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 description 1
- 230000000284 resting effect Effects 0.000 description 1
- 238000009827 uniform distribution Methods 0.000 description 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 description 1
- 238000004804 winding Methods 0.000 description 1
Description
BA 294434 -6.5.40
Patentanwalt
Fernsprecher: 19 05 33 BERLIN SW 11 Saarlandstraße 44
Postscheck-Konto: Berlin 178388
N/T. Berlin, den 6. Mai 1940
U 13 102 Vl/lb-.
United States Steel Corp. N.Y. V.St.A.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Behandlung von Stoffen, wie Erzen» Rückständen, Erzabfällen,
strömendem Staub u. dgl., zur Erzielung einer Trennung der metallwertigen von den nicht metallwertigen Stoffen und
insbesondere auf ein Verfahren zum elektromagnetischen Nass= scheiden.
Derartige Verfahren zum elektromagnetischen Nass=
scheiden sind an sich bereits bekannt. Man hat bereits vor*= geschlagen, das zu scheidende Gut durch eine unter hydrosta=
tischem Druck stehende, also ruhende Flüssigkeit hindurch und dabei an einem rotierenden Magneten entlang zu führen. Weiter=
kin hat man auch achon vorgeschlagen, das zu scheidende Gut
im Gegenstrom durch die Suspensionsflüssigkeit zu führen,
wobei diese Suspensionsflüsslgkeit einen an sich geschlosse= nen Kreislauf in der zur Durchführung des Verfahrens dienenden
Vorrichtung vollführt. Die Richtung des Suspensionsstroms verläuft dabei im Gegenstrom zu dem zu scheidenden Gut, und
der unterhalb des Magnetfelds dabei vorgesehene Behälter dient lediglich als Absetzkammer. Die magnetisch angezogenen
Teile bewegen sich dabei q.uer zur Strömungsrichtung sowohl der Suspensionsflüssigkeit als auch zu der des zu scheiden=
den Guts.
Durch diese bekannten Verfahren lässt sich eine wirtschaftliche Scheidung der magnetischen und nicht mag=
netischen Teile nicht erzielen, wenn Gut mit verhältnismässig
niedriger magnetischer Suszeptibilität behandelt werden soll.
Das erfindungsgemässe Verfahren kennzeichnet sich nun dadurch, dass eine aus einer Flüssigkeit und dem zu
scheidenden Gut gebildete Trübe oder Suspension unter im we=
sentlichen gleichbleibendem, hydraulischen Druck in einem Behälter senkrecht nach unten und dabei durch ein elektromag=
netisches, zwischen gegenüberliegenden Behälterwandungen
und ausserhalb des Behälters angeordneten elektromagnetischen Polen verlaufendes Feld geeigneter Feldstärke geführt wird
und die von in Richtung der Trübe und mit annähernd der Ge= schwindigkeit derselben umlaufenden Polwalzen magnetisch
angezogenen Teilchen längs den den Bolwalzen angeglichenen
Innertwandungen des Behälters in vom Hauptstrom der Trübe g©=
trennte Kanäle bewegt werden·
Der zur Durchführung dieses Verfahrens dienende elektromagnetische Nasscheider enthält einen zur Aufnahme
der Trübe bestimmten, mit Zuführungen für das zu scheidende Gut und die Flüssigkeit und mit einem Überlauf ausgerüste=
ten, im Querschnitt rechteckigen Behälter mit gegenüberlie= genden, nach innen gerichteten Einbuchtungen. Diese Einbuan=
tungen dienen zur Aufnahme von entsprechend der Geschwindig= keit der Trübe und in Fliessriehtung derselben umlaufenden
Polwalzea, die vor den bogenförmigen Enden der das Magnetfeld q.uer durch den Behälter erzeugenden Magnetpole angeordnet
sind. An diese Polwalzen schliessen sich mit ihren Oberkan=
ten etwa in Höhe des unteren Endes der Einbuchtungen be= findliche, den unterhalb des magnetischen Jelds befindlichen
Raum in einen mittleren zur Abführung der Trübe mit den nichtmagnetischen Teilen und zwei äussere zur Abführung der
magnetischen Teile dienende, ventilgesteuerte Auslässe auf= weisende Kanäle aufteilende Trennwände an, und oberhalb des
Magnetfelds, und vorzugsweise teilweise in dieses hinein= ragend, ist schliesslich ein durch Wände in senkrechte Kanäle
unterteilter Leitkörper angeordnet. Zur Erzielung einer er= höhten Kraftlinienanreicherung sind die Polwalzen mit auf
ihrem Umfang angeordneten Eisenteilen ausgerüstet»
In den Zeichnungen ist das erfindungsgemässe 7er=
fahren näher erläutert, und zwar zeigen
• 1 bis 5 die Entwicklung der elektromagnet tischen Abscheidevorrichtung zur Durchführung deaerfindungs=
gemässen Verfahrens zu einer in Fig. 6 dargestellten voll= ständigen Vorrichtung, und zwar ist im einzelnen in schema=
tischer Anordnung
Fig. 1 der Aufbau einer elektromagnetischen Nass= scheidevorrichtung mit einem unsymmetrischen magnetischen
F>g. 2 eine Abscheidevorrichtung mit einem sym=
metrischen magnetischen Feld»
Fig· 3 eine Abscheidevorrichtung mit rotierenden
symmetrischen Polenden,
4 eine Vorrichtung, bei der die abwärts ge=
richtete Suspension unmittelbar am Polende am Punkt der geringsten Kraftlinienstärke in das Magnetfeld eingeführt
wird* Ui
Fig· 5 eine Ansicht längs Linie 3-3 der
7
6 ist ein Seitenriss im Schnitt der Aus=
bildung einer Vorrichtung zur Durchführung des erfindungs= gemässen Verfahrens.
Das elektromagnetische Nasscheiden bringt Schwierigkeiten
und Probleme mit sich, die beim Trockenscheiden nicht auftreten. Die Viskosität und die Trägheit des Wassers
oder der sonstigen, mit dem zu behandelnden Gut die Trübe bildenden Flüssigkeit sind Krüfte, die der freien Bewegung
eines zum magnetischen Pol magnetisch angezogenen Teils wi=
derstreben» Ebenfalls wirken diese Kräfte der körperlichen.
Absonderung eines magnetisch angezogenen Teils aus der Trüb©
entgegen· Wegen der Beschaffenheit der ©rübe ist es weiterhin
nicht möglich, das in dieser enthaltene Gut einem magneti=
sehen Pol in irgendeinem gewünschten oder festen Abstand von diesem darzubieten, wie es gewöhnlich bei Trockenabscheidern
erfolgt. Endlich enthält der grössere Teil des zu behandeln= den Gutes Metallwerte, deren Konzentration von verhältnis=
massig geringem wirtschaftlichen Wert ist. Jede wirtschaft= lieh brauchbare Einrichtung muss daher für ein verhältnis=
massig grosses Aufnahmevermögen unter Einhaltung geringer Kosten je Tonne zurückgewonnenen Konzentrats eingerichtet
sein· Ui-
Fj^. 1 zeigt die Anwendung eines bei bekannten
Basscheidern benutzten unsymmetrisenen Feldes auf die
erfindungsgemäss senkrecht nach unten durch dieses Feld er=
folgende Führung der Trübe. Das Feld erstreckt sich zwischen den Enden der in einem Abstand voneinander angeordneten Pole
1 und 2, die die Aussenwandung des Behälters 3>
berühren, und der Pol 1 ist messersehneidenförmig, der Pol 2 plan=
flächig ausgebildet» Zwischen diesen beiden Polen entsteht daher ein Unterschied in der Feldstärke. Um die Trübe nach
dem Verlassen des Felds in zwei Ströme zu unterteilen, ist eine an sich bekannte Scheidewand 4 vorgesehen. Bei einer
derartigen Anordnung haufen sich die magnetisch angezogenen Teilchen längs der Innenwandung des Behälters an den schar=
fen Kanten der beiden Pole 1 und 2 an, und diese An=
Häufung geht so weit, bis der Behälter 3 durch das Gut
6 vollkommen geschlossen ist*
"Dia die magnetischen Teilchen überhaupt anziehen und an der Wandung festhalten au können, muss im übrigen
das magnetische Feld ziemlich stark sein. Mit geringerer Feldstärke könnte lediglich eine Abweichung der magnetischen
Teile gegen die Wandungsflächen hin erreicht werden, die je= doch gegen beide Pole hin erfolgen würde, wenn auch eine
gewisse Konzentration der weniger magnetischen Teile gegen den Pol mit der grösseren Kraftlinienkonzentration vornan=
den sein mag. Hiervon wird jedoch bei der Trennung und Konzen= tration von Erzen, Rückständen, strömendem Staub u» dgl. kaum
Gebrauch gemacht, weil die magnetische Permeabilität der= selben in weiten Grenzen schwanken kann und weil es erwünscht
ist, alle magnetischen Teile als zurückgewonnenes Konzentrat zu erhalten. Daher muss die Feldstärke genügend gross sein,
um die am wenigsten magnetischen Teile magnetisch abzulenken, und daher werden die stärker magnetischen Teile zur Wandungs=
fläche hin angezogen und hier in der beschriebenen Weise zu= rückgehalten, während die nur abgelenkten, also weniger mag=
netischen Materialien in den beiden unteren Kammern des Be= hälters 3 angesammelt werden. Die Folge ist, dass der Be=
halter in verhältnismässig kurzer Zeit an den Polenden voll=
kommen zuwächst.
In Fig. 2 ist das magnetische Feld durch die be= sondere Ausbildung der Pole 1 und 2 symmetrisch, und die
beiden Suspensionsströme enthalten nach dem Passieren des
Felds etwa gleiche Mengen magnetiaclier und nichtmagnetisener
Teile· Aber auch in diesem Fall wird das stärker magnetische Material von den Polen angezogen und baut sich an der Innen=
wandung des Behälters unmittelbar an den Polflächen auf und schliesst die Durchtrittsöffnung zwischen diesen.
Man hat dann bereits vorgeschlagen, die äusseren PoIflachen in Richtung des Strömens der Trübe rotieren zu
lassen, um dadurch die magnetisch angezogenen Teile durch die Zone der grössten Feldstärke in die Zone der minderen
Feldstärke zu bewegen, von wo sie dann durch den Strom der
Trübe fortgeführt werden. Durch Einbau von geeigneten Yor=
richtungen, wie im Abstand von der Wandung angeordnete Wände 4 und 5, bleiben die magnetisch angezogenen Teile mit der
Behälterwanäung in Berührung, und der Trübstrom wird nach dem
Durchtritt durch das Feld in drei Ströme aufgeteilt werden, und zwar in die beiden äusseren, die magnetisch angezogenen
Teile tragenden und in den Mittels tr om, der die Blasse der
nichtmagnetischen Teile trägt.
Die durch die Rotation der Polenden erzielte Tren= nung vjird durch die in F^Lg. 4 dargestellte Einrichtung ver=
bessert und vereinfacht. Hier sind die lotrechten Seitenwände des Behälters 3 i& an sich bekannter Weise mit bogenförmig
gen Ausbuchtungen 7 versehen, in die die rotierenden Polen= den hineinragen. Bei dieser Anordnung werden die magnetisch
angezogenen Teile beim Passieren der Zone der grössten Feld= stärke, die in der horizontalen Ebene durch die Längsachsen
der Pole liegt, an der Innenwandung des Behälters zurückge=
halten und durch die Rotation, des Pols an dieser entlang
nach unten längs der Unterseite der bogenförmigen Ausbuch=
tung 7 aus dem Weg der lotrecht nach unten strömenden Trübe hinausbewegt. Wenn die Teilchen dabei durch das Feld
geringerer Stärke strömen, werden sie freigegeben und ge= langen wiederum in die Kanäle, die durch die Wände 4 und 5
gebildet sind.
Weiterhin hat man auch bereits und zwar bei Trockenscheidern vorgeschlagen» oberhalb des Magnetfeldes
einen Leitkörper vorzusehen. Ein solcher Leitkörper 8 ist in F^g, 4- dargestellt, durch den das Innere des oberen Teils
des Behälters 3 in zwei im wesentlichen gleiche Hälften unterteilt und der Strom der Trübe in jeder Hälfte an die
Gehäusewandung gelenkt wird, und zwar an den Schnittpunkt dieser Gehäusewandung mit dem oberen Ende der bogenförmigen
Ausbuchtung. Die Tiefe der bogenförmigen Ausbuchtung an diesem Punkt kann derart sein, dass die Trübe das magnetische
Feld zwischen den Polen 1 und 2 an einer Zone geringerer Feldstärke betritt und dann nach innen zu gegen den Mittel=
punkt des Raums zwischen den beiden Polen abgelenkt wird. Auf diese Weise werden die nicht magnetischen Teile zur
Seite geworfen und die magnetischen Teile durch Anziehung unmittelbar an der bogenförmigen Innenwandung des Behälters
3 gehalten. Die magnetischen Teile werden dann wieder durch die Rotation des Pols längs der bogenförmigen Wandung be=
wegt, und zwar von der Zone geringerer Feldstärke durch die
Zone der grössten Feldstärke in die untere Zone der gerin= geren Feldstärke und von dort in die beiden Aussenströme
der fliessenden Trübe. Die nichtmagnetischen Teile sind da=
bei bestrebt, sich, im ItL tt eist rom der Trübe zu sammeln.
Um das Anziehen der magnetischen Teile zur inneren, bogenförmigen Wandung des Behälters 3 sicherzustellen, hat
es sich als vorteilhaft ermiesen, auf der rotierenden Aussen= fläche der Pole 1 und 2 eine Mehrzahl von Punkten 9
eines konzentrierten Kraftlinienflusses vorzusehen. Dies
ist besonders vorteilhaft, weil der den Behälter passierende Fluss der Trübe eine im wesentlichen gleichförmige Verteilung
magnetischer und nichtmagnetischer Teile über den gesamten Querschnitt aufweist und die Anordnung von Punkten erhöhten
Kraftlinienflusses auf den Polumfängen der Raum zwischen diesen Punkten es den nichtmagnetischen Teilen ermöglicht,
ununterbrochen längs der bogenförmigen Innenwandung zu strö=
men und sich mit den magnetischen Teilen in den beiden äusse= ren Strömen zu mischen. Daher wird der verhältnismässige
Anteil in jedem Aussenstrom an magnetischen und nichtmagneti= sehen Teilen durch entsprechende und geeignete Einstellung
der Abstände der Punkte magnetischer Kraftlinienkonzentration bestimmt. Eine weitere Regulierung des Verhältnisses magne=
tischer und nichtmagnetischer Teile kann durch eine geeignete Anordnung der oberen Kanten 10 der Wände 4 und 5 erzielt
werden, und zwar in Bezug auf den Abstand dieser Kanten von der inneren Wandungsfläche und von der Zone der grössten
feldstärke*. Die oberen Kanten dieser Trennwände sollen
nicht Jenseits einer Tertikalea Ebene angeordnet sein,
die die innere Wandung des bogenförmigen Teils des Behäl= ters 3 am Punkt der grössten Feldstärke berührt. Der
Abstand dieser Kanten von der Behälterwandung kann in wei= ten Grenzen geändert werden und zwar in Abhängigkeit von
den Eigenschaften des zu behandelnden Gutes. Diese Oberkan= ten 10 der ¥fände 4- und 5 können in bekannter Weise
einstellbar eingerichtet sein.
Die Pole 1 und 2 sind im wesentlichen im Querschnitt rechteckig und im Längsschnitt pyramidenförmig.
Das dünnere Ende des Pols ist bogenförmig ausgebuchtet um eine Achse, die parallel zum grössten Durchmesser des recht=
eckigen Querschnitts liegt, sodass ein/ u= sea&e IJ in diese Ausbuchtung eingefügt werden
kann»
Der Elektromagnet enthält einen verhältnismässig
kurzen, dicken und konischen gleichachsigen Polschuh und eine mit diesem gleichachsige elektromagnetische Spule, die
die gesamte Pollänge umgibt, wobei die Spulenwicklung normal zur Polachse verläuft und fest mit dem Pol verbunden ist.Die
schmaleren Enden der Pole werden in dem gewünschten Abstand voneinander angeordnet, um einen bestimmten magnetischen Ab/
stand zu erhalten, und die entgegengesetzten grösseren Enden der Pole werden durch ein Joch elektrisch untereinant&gr ver=
bunden, welches zwei geschlossene Wege für den elektromag=
neti&chen Strom in entgegengesetzten Leitungen bjyLdet.
Eine Regulierung der üEFühemenge kannjpireh Aus«
trittsöffnungen im Boden des Behälters 3 W jeder der drei Kammern und durch Aufrechterhalten eifies im wesentli=
chen konstanten hydraulischen Drucks in/dem Behälter durch Anbringung gesteuerter Überströmöffnu^gen und ferner durch
Steuerung der Trübegeschwindigkeit ^Tm. Behälter 3 erzielt
werden.
In F>g. 6 ist eine vollständige Torrichtung zur
Durchführung des erfindungsg^mässen Verfahrens dargestellt,
und zwar mit einem syinmetrjischen magnetischen Feld zwischen
den räumlich voneinanderjgetrennten Polschuhen 1 und 2,
die rechtwinkligen Querschnitt aufweisen und im Längsschnitt
pyramidenförmig ausgebildet sind. Diese Polschuhe sind mit
symmetrischen drehboren Enden 13 versehen, deren Rotations= achse a in eineji horizontalen Ebene normal zur Längsachse
b,b der Pole Jf,2 liegt. Das magnetische Feld wird durch die Spulen I^ erzeugt, die um. die Pole 1,2 herum ange=
ordnet sind,#und das Joch 15 ist vorgesehen, um den Gut=
fluss längJi eines geschlossenen Wegs von verhältnismässig
hoher Permeabilität z,u konzentrieren. Die gewünschte Fluss=
dichte Jyird durch Regulierung der Amperewindungen der Spu=
/
len Z4- und durch den von diesen aufgenommenen Strom er=
len Z4- und durch den von diesen aufgenommenen Strom er=
(\MLt. Der Abscheidekasten 16, der dem Behälter 3 eier
g. 1 - 5 entspricht und in dem sich das erfindungsgemässe
EA. 547140 51.7.41
netischen Strom in entgegengesetzten Leitungen bildet»
Eine Regulierung der Trübemenge kann durch Austrittsöffnungen im Boden des Behälters 5 in Jeder der
diei EaiüÄe^n und durch Aufrechterhalten eines im wesentlichen
konstanten hydraulischen Drucks in dem Behälter durch Anbringung gesteuerter Überstromöffnungen und ferner durch
Steuerung der Trübegeschvindigkeit im Behälter 3 erzielt werden. nß/
In yi-g~ 6 ist eine vollständige Vorrichtung zur
Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens,dargestellt,
und zvar mit einem symmetrischen magnetischen leid zwischen
den re.umlich voneinander getrennten Polschuhen 1 und 2,
die rechtwinkligen querschnitt aufweisen und im Längssehnit™
pyramidenförmig ausgebildet sind. Diese Polschuhe sind mit symmetrischen drehbaren Enden 13 versehen, deren notations—>-achse
a in einer horizontalen Ebene normal zur Längsachse b,b der Pole 1,2 liegt. Die Enden 13 sind vorzugsweise auf
eine 'welle 29 aufgekeilt. Das magnetische Feld wird durch die/jj&ulen 14- erzeugt, die um die Pole 1,2 herum angeordnet
sind, und das Joch 15 ist vorgesehen, um den Gut— fluss längs eines geschlossenen Jegs von verfcnltnismässig
hoher Permeabilität zu konzentrieren. Die gewünschte Flussdichte Y'ird durch Regulierung der Amperev indungen der Spulen
14- und durch den von diesen aufgenommenen Strom erzielt»
An den Polenden würden wie üblich, die Kraftlinien des
magnetischen jjeldes konzentriert. Dies "nird dadurch erreicht,
dass man am Umfang der FolFalze eine grosse Zahl von Einsätzen 28 anordnet, welche eine h&he magnetische
Sättigung haben. In der Zeichnung sind diese Einsätze als rechteckige Blöcke dargestellt, die mit der Fläche der
Polmalzen abschliessen· Anstelle der 31öcke kann man natürlich
auch radial angeordnete Stäbe benutzen, die in 5ig\ 5 mit Ziffer 9 bezeichnet sind.
**, Der Abscheidekasten 16 , der dem Behälter 3 der
1-5 entspricht und in dem sich das erfindungsgemässe*
Verfahren
Verfahren abspielt, ist normal zur horizontalen Längs=
achse der Pole 1>2 angeordnet* Der obere Teil dieses
Kastens hat eine Breite, die im. wesentlichen der Bechteck=
breite der rotierenden EoIflachen IJ entspricht, und
eine Tiefe, die wesentlich grosser ist als der Zwischen= raum zwischen den !lachen. Die mittleren Seitenflächen des
Kastens sind nach innen gekrümmt, um bogenförmige Aus= buchtungen 7 zu bilden, in die die Polflächen 13 ver=
hältnismässig dicht hineinragen. Der untere Teil des Ka=
stens 16 ist von geringerer Breite als der obere Teil und ist am Boden mit durch Ventile gesteuerten Auslassöffnun=
gen 17,18,19,20 versehen. Ferner sind Trennwände 4,5 vorgesehen, die in verstellbare Tore 21,22 enden, die in
einer vertikalen Ebene normal zur horizontalen Polachse angeordnet sind. Diese Trennwände 4- und 5 sind von
dem Mittelpunkt des erwähnten Zwischenraums gleich weit
entfernt, und ihre Entfernung voneinander entspricht etwa der Breite des erwähnten Zwischenraums. Durch diese Wände
4 und 5 wird der untere Teil des Behälters 16 in drei voneinander getrennte Kammern unterteilt, von denen die
beiden äusseren das magnetisch abgelenkte Gut aufnehmen, das durch die Tore 21,22 hindurchtritt, während die
mittlere Kammer zur Aufnahme des nichtmagnetischen Gutes
dient.
η Der obere Teil des Behälters 16 ist durch.
mnriinTrrnngan. 8 in symmetEJL'sche Hälften unterteilt, die
weiterhin durcW Wände ^ in eine Anzahl lotrechter Kanäle
unterteilt sind*
Die Höhe des Behälters oberhalb des bogenförmigen Teils 7 hängt von dem gewünschten hydraulischen Druck der
Trübe ab. Die !"liessgescnwindigkeit der Trübe vom Behälter
16 durch den bogenförmigen Teil 7 und weiterhin in den
unteren Raum wird durch die ventilgesteuerten Öffnungen
unteren Raum wird durch die ventilgesteuerten Öffnungen
17 - 2Q gesteuert. Um einen konstanten Flüssigkeitsspiegel
im Behälter ^S zu erzielen, sind Überströmleitungen 25
und Wassereinströmleitungen 26 vorgesehen.
und Wassereinströmleitungen 26 vorgesehen.
Claims (1)
- 871214 -1.11.38Dr.-Jng. H. ScheideggerPatentanwaltFernsprecher 19 05 33 BERLIN SW 11 Saarlandstraße 44 Postscheck-Konto Berlin 178388H/L I Berlin, I.HoTrerib^r I9360.13 102 YI/1b~7.B.5.37.United States Steel Corporation.Patent-Anspruch·Verfahren zum elektromagnetischen MaSschelden, dadurch gekennzeichnet» daß eine aus einer Flüssigkeit und des zu scheidenden Gut gebildete Trübe unter im wesentlichen gleichbleibendem hydraulischen Druck in einera Benälter senkrecht nach unten und dabei durch ein elektromagnetisches» zwischen gegenüberliegenden Behälterwandungen und außerhalb des Behälters angeordneten elektromagnetischen Polen verlaufendes Feld geeigneter Feldstärke geführt wird» und die von in Hichtung der Trübe und iait annähernd der Geschwindigkeit derselben umlaufenden Polwalaen magnetiech angezogenen Teilchen längs der den Polwalzen angeglichenen Innen-Tsandungen des Behälters in rom Hauptstrom der Trübe getrennt© Kanäle bewegt werden*Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstands,vom Stand der Tedmik sind im Erteilungsverfahrenfolgende Druckschriften*)in Betracht gezogen worden. *'*)*) Nichtzutreffendes ist zu streichen
Family
ID=
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3610303C1 (de) | Verfahren und Vorrichtungen zur Sortierung paramagnetischer Partikeln im Fein- und Feinstkornbereich in einem magnetischen Starkfeld | |
| DE878781C (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Trennen von Gemischen von Partikeln unterschiedlicher Wichte und Korngroesse nach der Wichte | |
| CH657541A5 (de) | Verfahren und einrichtung zum trennen magnetischer von unmagnetischen teilchen. | |
| DE2201188C3 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Abtrennen von Teilchen aus einer Flüssigkeit in einem Becken | |
| WO2012069387A1 (de) | Vorrichtung zum abscheiden von ferromagnetischen partikeln aus einer suspension | |
| WO2016041534A1 (de) | Starkfeldmagnetscheider | |
| DE1246633B (de) | Vorrichtung zur kontinuierlichen magnetischen Trennung von Mineralgemischen | |
| DE2222003B1 (de) | Starkfeld-magnetscheider | |
| DE2606408A1 (de) | Starkfeldmagnetscheider zur nassaufbereitung magnetisierbarer feststoffteilchen | |
| DE102008047841B4 (de) | Vorrichtung zum Abschneiden ferromagnetischer Partikel aus einer Suspension | |
| DE3333777A1 (de) | Apparatur zur trennung von in fluessigkeit enthaltenen substanzen | |
| DE3827252C2 (de) | ||
| DE3427395C2 (de) | ||
| DE765577A (de) | ||
| DE2501858C2 (de) | Vorrichtung zum Abscheiden magnetisierbarer Teilchen, die in einer Flüssigkeit suspendiert sind | |
| DE1182161B (de) | Zentrifugalflotationszelle | |
| AT518730B1 (de) | Vorrichtung zum Trennen von Teilchen unterschiedlicher Leitfähigkeit | |
| DE2532493A1 (de) | Verfahren und vorrichtung zur nassmagnetischen aufbereitung von feinkoernigem feststoff | |
| DE102018113358B4 (de) | Vorrichtung und Verfahren zur kontinuierlichen separaten Entnahme von magnetisch anziehbaren und magnetisch abstoßbaren Teilchen aus einem strömenden Fluid | |
| DE69220930T2 (de) | Magnetscheider | |
| EP0862948B1 (de) | Magnetabscheider | |
| DE2615581A1 (de) | Vorrichtung zum trennen magnetisierbarer teilchen von einem stroemungsfaehigen medium | |
| AT115858B (de) | Verfahren und Vorrichtung zur elektromagnetischen Aufbereitung bezw. Anreicherung von Erzen und anderen Mineralien. | |
| DE653246C (de) | Verfahren zum Scheiden von magnetisierbarem Gut, insbesondere von Erzen | |
| DE2428273C3 (de) | Magnetschneider zum Sortieren von Stoff gemischen |