DE7534298U - Gitterrostelement fuer grossvieh-staelle - Google Patents
Gitterrostelement fuer grossvieh-staelleInfo
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- A—HUMAN NECESSITIES
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Description
8947 Markt Rettenbach
Mein Zeichen: K 167
Gitterrost für Großvieh - Ställe
Die Neuerung erstreckt sich auf einen Gitterrost für Großviehställe, insbesondere zum Abdecken der sich
stirnseitig an den Viehständen vorbei erstreckenden Treiboder Schwemmistkanäle.
Die bekannten Gitterroste bestehen im wesentlichen aus Stahl, wobei allenfalls die Oberseite des Rostes ~.us verschiedenen
Gründen, z.B. einer Herabsetzung der Gefahr von Verletzungen der Tiere, mit Kunststoff oder Holz ausgelegt
oder verkleidet ist. Die tragende Struktur jedoch bestand
bisher stets im wesentlichen nur aus Stahl. Bei Gitterrosten, von der am weitesten verbreiteten Bauart in Form von transportablen
Einheiten, deren Breite jeweils nur einer Teillänge des Kanals entspricht, ergibt sich hieraus ein großes Gewicht
der einzelnen Einheiten, und ihre Herstellung erfordert auch einen sehr großen Arbeitsaufwand (Zuschneiden und Verschweissen
der einzelnen Gitterstäbe und dgl. mehr) , so daß sie sehr teuer sind und nur mit Mühe von einer Person bewegt
werden können, was insbesondere das Verladen und das Verlegen im Stall schwierig gestaltet.
Demgemäß liegt der Neuerung die Aufgabe zugrunde,
einen
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einen Gitterrost zu schaffen, der die vorgenannten Nachteile der bekannten Gitterroste vermeidet, d. h. mit geringerem
Arbeitsaufwand billiger hergestellt werden kann als diese und auch ein geringeres Gewicht aufweist.
Gemäß der Neuerung wird die vorstehende Aufgabe dadurch gelöst, daß der Gitterrost im wesentlichen aus Kunststoff
besteht und mit einer Fixiereinrichtung zum unverrückbaren
Auflegen auf sich etwa unter rechtem Winkel quer über den Kotgang oder dgl. erstreckenden , im Stallboden verankerten
Querträgern aus Metall versehen ist.
Bei dem saä neuerungsgemäßen Gitterrost besteht im Gegensatz zu den bekannten Gitterrosten ein wesentlicher
Teil der tragenden Struktur aus Kunststoff. Lediglich verhältnismäßig wenige Teile .*<»■·. &&■&* , nämlich die in größerem
Abstand voneinander im Stallboden verankerten, sich über den Kanal erstreckenden Querträger sind noch aus Eisen. Die Gitterroste
können nunmehr im Spritzgußverfahren hergestellt
werden, so daß sich ihr Arbeitsaufwand für die Herstellung
wesentlich verringert. Sie sind auch im Vergleich zu bekannten Gitterrosten von gleicher Größe leichter, was ihre
Handhabung wesentlich vereinfacht.
Bisher hielt man es offensichtlich für ausgeschlossen, einen
großen Teil der tragenden Struktur von Gitterrosten in das Material "Kunststoff" zu verlegen, weil die Gitterrosfee durch
die Tiere erheblich belastet werden. Mit diesem auf dem einschlägigen Fachgebiet bestehenden Vorurteil bricht nun erstmalig
die Neuerung.
Die Fixiereinrichtung7§£eht vorzugsweise jeweils aus zur
Unterseite des Gitterrostes offenen, zum Kanal senkrechten Haltenuten zur Aufnahme von Querträgern in Form hochkant
stehender Flacheisen oder dgl..
Die
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Die Herstellung im Spritzgußverfahren und die Handhabung der
-caseäe neuerungsgemäßen Gitterroste kann in Weiterbildung
der Neuerung noch dadurch weiter vereinfacht werden, daß jeder Gitterrost aus Feldern zusammengesetzt ist, die zu ihrer senkrecht zum Kanal verlaufenden,
vertikalen Mittelöbene symmetrisch ausgeführt sind. Mit diesen
einzelnen Feldern können nun Rostreihen von beliebiger Länge in der Teilung der Felder bequem eingerichtet werden. ,
I Die einzelnen Felder sind vorzugsweise so gestaltet, daß I sie in Richtung ihrer Längsachse bis zur Kanalmitte reichen
und ihre dazu senkrechte Breite so bemessen ist, daß mehrere der untereinander gleichen Felder nebeneinander eine sich in
Längsrichtung des Kanals erstreckende Gesamtbreite von einem Meter aufweisen. Die Gesamtbreite von einem Meter entspricht
in diesem Falle der Breite der bekannten Einzelroste, die sich in der Stalltechnik als übliches Maß durchgesetzt j
hat. I
Für die Breite der Felder des esee neuerungsgemäßen Gitterrostes hat sich eine Breite von 1/3 m als besonders
vorteilhaft erwiesen.
Eine andere Weiterbildung der Neuerung sieht vor, daß der Gitterrost bzw. jedes Rostfeld parallel zum Kanal
verlaufende, nebeneinander befindliche Rostlängsschlitze sowie an jedem zum Kanal senkrechten Rand eine sich im wesentlichen
über dessen Länge erstreckende seitliche Ausnehmung aufweist, die mit der entsprechenden Ausnehmung am benachbarten
Gitterrost bzw. Rostfeld jeweils einen sich senkrecht zu den Rostlängsschlitzen erstreckenden Rostquerschlitz
bildet.
Die Stege zwischen den Rüstlängsschlitzen haben vorzugsweise einen etwa T-förraigen Querschnitt und erstrecken sich
zwischen
zwischen längslaufenden randseitigen Querstegen von etwa j
rechteckigem Querschnitt, in die die altenuten von unten her eingelassen sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der · Neuerung dargestellt.
In der Zeichnung zeigt:
Fig. 1 ein Feld eines Gitterrostes nach der -Neuerung
mit einem Stück des von der Mitte aus zur anderen Seite des nicht dargestellten Kanals angrenzenden
Feldes in Ansicht von oben,
Fig. 2 den Querschnitt durch die in Fig, I zu sehenden
Rostfelder entlang der Schnittlinie II-II in Fig. l,
Fig. 3 die Seitenansicht des Rostfeldes für den Betrachter der Fig, 1 von links, und zwar teilweise im Schnitt
entlang der Schnittlinie III-III in Fig. 1, und
Fig. 4 die Stoßstelle zwischen zwei in der Längsrichtung des Kanals hintereinander angeordneten Gitterfeldern
wobei das links vom Stoß befindliche Gitterfeld^inlf
Seitenansichtvund das rechts davon befindliche im Schnitt dargestellt ist!..
Im Ausführungsbeispiel wird ein sich über die Kanalbreite erstreckender, eine Gesamtlänge von einem Meter aufweisender
Gitterrost jeweils aus sechs Feldern 1 zusammengesetzt, von denen jedes bis zur Kanalmitte reicht und 1/3 in lang ist.
Jedes Gitterfeld 1 weist sich in Längsrichtung des Kanals erstreckende Rostlängsschlitze 2 auf, die durch Stege 3 von
etwa T-förmigem Querschnitt getrennt sind. Die Stege 3 zwischen
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sehen den Rostlängsschlitzen 2 erstrecken sich zwischen
längslaufenden randseitigen Querstegen 4 von etwa rechteckigem
Querschnitt, in die von unten Haitenuten 6 eingelassen sind.
Die randseitigen Querstege 4 sind bezüglich der an der für den Betrachter der Fig. 1 links außen vorhandenen Feldbreite
von 333 mm etwas einwärts versetzt, so daß eine raridseitige Ausnehmung 7 entsteht, die mit der entsprechenden Ausnehmung
des in der Längsrichtung des Kanals benachbarten Feldes einen Querschlitz.bildet. Auf diese Weise hat der Gitterrost zusätzlich
zu den Rostlängsschlitzen jeweils in einem der Breite der jeweiligen Felder entsprechenden Abstand Querschlitze,
so daß die Tiere weder zur Seite noch nach vorne oder hinten ausrutschen können.
Jedes Rostfeld wiegt für sich nur wenige Kilo, und auch wenn der Gitterrost als Einheit die Abmessungen der bisherigen bekannten
Gitterroste mit tragender Struktur im wesentlichen aus Stahl aufwies, wäre das Rostgewicht wesentlich geringer
als bei den bekannten Gitterrosten.
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Claims (5)
1. Gitterrostelement zum Bilden von Gitterrosten für Großviehställe,
insbesondere zum Abdecken der sich stirnseitig an den Viehständen vorbei erstreckenden Treib- oder
Schwemmistkanäle, dadurch gekennzeichnet, daß es
im wesentlichen aus Kunststoff besteht und mit einer Fixiereinrichtung zum unverrückbaren Auflegen auf Querträger
aus Metall versehen ist.
2. Gitterrostelement nach Anspruch 1, dadui ch gekennzeichnet,
daß die Fixiereinrichtung jeweils aus zu seiner Unterseite offenen Haltenuten (6) zur Aufnahme von Trägern
in Form von Flacheisen oder dergleichen besteht.
3. Gitterrostelement nach Anspruch 1 oder 2, dadurch
gekennzeichnet, daß es zu seiner Längsmittelachse symmetrisch ausgeführt ist.
4. Gitterrostelement nach Anspruch 3, dadurch gekenn- '■
zeichnet, daß seine Breite einem ganzzahligen Bruchteil j von einem Meter entspricht. j
5. Gitterrostelement nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß seine Länge etwa 40 bis 50 cm betragt.
— 2 ~
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4 ¥'
Gitterrostelement nach Anspruch 4 oder 5, d adur ch gekennzeichnet, daß es 1/3 Meter breit ist.+·
Gitterrostelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche,. dadurch gekennzeichnet, daß es nebeneinander befindliche
Rostlängsschlitze (2) sowie an jedem zu diesen senkrechten Rand eine sich im wesentlichen über dessen
Länge erstreckende seitliche Ausneh,-ang (7) aufweist,
um mit der entsprechenden Ausnehmung (7) eines benachbarten Gitterrostelements (l) jeweils einen sich senkrecht
zu den Rostlängsschlitzen (2) erstreckenden Rostquerschlitz
zu bilden.
Gitterrostelement nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stege (3) zwischen den Rostlängsschlitzen
(2) einen etwa T-förmigen Querschnitt aufweisen und sich zwischen längslaufenden, randseitigen QuerStegen (4)
von etwa rechteckigem Querschnitt erstrecken, in die die Haltenuten (6) von unten eingelassen sind.
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7534298U DE7534298U (de) | 1975-10-29 | 1975-10-29 | Gitterrostelement fuer grossvieh-staelle |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE7534298U DE7534298U (de) | 1975-10-29 | 1975-10-29 | Gitterrostelement fuer grossvieh-staelle |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7534298U true DE7534298U (de) | 1977-02-10 |
Family
ID=31962785
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7534298U Expired DE7534298U (de) | 1975-10-29 | 1975-10-29 | Gitterrostelement fuer grossvieh-staelle |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7534298U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2840395A1 (de) * | 1978-09-16 | 1980-03-27 | Thye Lokenberg Heinrich | Spaltenrost fuer boeden in boxen fuer saeugende sauen |
-
1975
- 1975-10-29 DE DE7534298U patent/DE7534298U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2840395A1 (de) * | 1978-09-16 | 1980-03-27 | Thye Lokenberg Heinrich | Spaltenrost fuer boeden in boxen fuer saeugende sauen |
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