DE7532767U - Hoehenverstellbarer geraetetraeger - Google Patents
Hoehenverstellbarer geraetetraegerInfo
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Description
7521-36/H/bt 6. Oktober 1975
Vereinigte Flugtechnische Werke—Fokker Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Höhenverstellbarer Geräteträger
Die Erfindung bezieht sich auf einen höhenverstellbaren Geräteträger,
insbesondere Funkmastanlage, bestehend aus einem druckmittelbetätigten, als Teleskoprohr ausgebildeten Hubzylinder und einem
dieses mit Abstand umgebenden teleskopartig ausziehbaren und mit dem Hubzylinder verbundenen Hüllrohr.
Geräteträger dieser Art sind in der Ausführung als Hydraulikmaste bekannt. Diese bekannten Mastsysteme sind meistens für den mobilen
Einsatz vorgesehen und zum Schutz vor Witterungseinflüssen mit Hüllrohren
umgeben. Es hat sich aber gezeigt, daß diese bekannten Mastsysteme trotz der Vorteile beim Aufstellen und Einfahren mit ge-
ringem Zeit- und Personalaufwand für den Einsatz als Antennenmaste,
insbesondere zur Herstellung von Richtfunkstrecken, nicht geeignet sind. Diese Unbrauchbarkeit ergibt sich im wesentlichen
durch erhebliche Höhenänderungen der Maste infolge von thermalen Einflüssen. Es muß berücksichtigt werden, daß Temperaturänderungen
in der Größenordnung von 20 C keine Seltenheit darstellen und bei der für diesen Einsatzzweck gebräuchlichen Ausfahrhöhe
im Bereich von 20 m eine Höhenänderung von 5% auftritt. Durch
diese auftretenden Höhenänderungen werden beispielsweise Richtfunkstrecken unbrauchbar. Dieses ist der Grund dafür, daß im
militärischen Bereich trotz der erheblichen Nachteile mechanisch zusammensetzbare Geräteträger bzw. Handkurbelmasten zum Einsatz
kommen.
Die Aufgabe der Erfindung ist es, für höhenverstellbare Geräteträger
eine einfache Höhenstabilisierung mit Ausschaltung der Temperatureinflüsse auf mechanischem Wege zu erzielen. Die Lösung diesel'
erfindungsgemäßen Aufgabe besteht darin, daß jedes bewegliche Hüllrohr mindestens ein Halteelement aufweist, das mit einer zugeordneten
Sperrklinke am jeweils benachbarten Hüllrohr eine steuerbare Einfahrverriegelung bildet.
Durch diese Ausbildung wird der Vorteil erzielt, daß die Haltekräfte
in der ausgefahrenen Stellung durch den Mantelmast über die
Riegelelemente aufgenommen werden, so daß die Druckmittelanlage drucklos geschaltet werden kann. Hierdurch ist es möglich, druckmittelbetätigte
Mastsysteme zur Herstellung einer schnellen Einsatzbereitschaft
und entsprechender Demontage mit geringem Personaleinsatz zur Erzielung der Mobilität auch für Funkmastanlagen einsatzfähig
zu machen.
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Zur Ausgestaltung der Erfindung wird weiterhin vorgeschlagen, daß das Halteelement jeweils im unteren Bereich des Hüllrohres oberhalb
seiner maximalen Ausfahrlänge angeordnet ist. Hierdurch wird ermöglicht, daß vor dem Einfahren der Mastteile über das Druckmittel
eine Entlastung der Halteelemente erzielbar ist, um die zugeordneten Sperrklinken auf einfache Weise zu entriegeln.
Eine einfache Ausbildung der Sperrklinken besteht darin, daß die Sperrklinke als in Ausfahrrichtung verschwenkbarer Hebel ausgebildet
ist.
Zur Freigabe der Ausfahrbewegung wird ferner vorgeschlagen, daß das Halteelement eine Steuerkante aufweist, die die Sperrklinke
während der Ausfahrbewegung entriegelt.
Um auch Zwischenstellungen der Ausfahrbarkeit zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, daß die Sperrklinke über einen Einsteckbolzen
verriegelbar ist.
Zur Vereinfachung der Steuerung der Einfahrbewegung ist vorgesehen,
daß jeder Sperrklinke eines beweglichen Hüllrohres am nachstehenden Hüllrohr ein Entriegelungsfinger zugeordnet ist. Hierdurch ist
es möglich, nach Entriegelung der untersten Sperrklinke eine automatische Einfahrbewegung einzuleiten.
Um eine mechanisch einfach aufgebaute und störungsunanfällige Anordnung
zur Steuerung zu schaffen, wird vorgeschlagen, daß die Sperrklinke an dem als Stativrohr dienenden Hüllrohr als manuell
betätigbare Sperrklinke ausgebildet ist.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung mit einem hydraulisch ausfahrbaren Mastsystem schematisch dargestellt,
!- Es zeigen
L Fig. 1 einen ausgefahrenen Mast in der verriegel
ten Stellung und
Fig. 2 einen teilweise ausgefahrenen Mast in der verriegelten Zwischenstellung.
Der Geräteträger besteht im wesentlichen aus einem hydraulisch betriebenen,
als Teleskoprohr ausgebildeten Hubzylinder. Die einzelnen teleskopierenden Zylinderteile sind mit 1, 2, 3>
4 und 5 bezeichnet und jeweils von einem zugeordneten und mit dem Zylinderteil ausfahrbaren
Hüllrohr 6, 7, 8, 9 bzw. 10 umgeben. Hierbei sind die Zylinderteile 1 bis 5 mit den Hüllrohren 6 bis 10 jeweils fest verbunden,
so daß die so gebildeten Mastschüsse einen sogenannten Mantelmast ergeben. Eine derartige Ausbildung verhindert ein Ausknicken
des Hubzylinders und schützt diesen gleichzeitig gegen Witterungs—
einflüsse. Der obere Mastteil aus Zylinderteil 5 und Hüllrohr 10 dient als Geräteträger, während im unteren feststehenden Mastteil
zum Zylinderteil 1 eine Verbindung zu einem schematisch dargestellten Pumpen- und Steueraggregat 11 besteht.
Der Zylinderteil 1 mit dem geringsten Durchmesser ist im unteren Bereich angeordnet, und es beginnt deshalb auch die Ausfahrbewegung
in diesem Bereich.
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Jedes bewegliche Hüllrohr 7» 8, 9 j 10 besitzt im unteren Bereich
ein Halteelement 12, 13» 14 bzw. 15» das mit einer zugeordneten
Sperrklinke 16, 17, 18 bzw. 19 am jeweils nachfolgenden Hüllrohr
6, 7, 8 bzw. 9 eine Einfahrverriegelung bildet. Selbstverständlich können zur besseren Kraftverteilung mehrere Elemente der vorgenannten
Art auf dem Umfang verteilt sein. Das Halteelement 12, 13» 14 bzw. 15 ist dabei derart angeordnet, daß eine Verriegelung unterhalb
der maximalen Ausfahrlänge des entsprechenden Mastschusses erfolgt. Ferner besitzen die Halteelemente 12, 13, 14 bzw. 15 jeweils
eine Steuerkante 20 zur Entriegelung der Sperrklinken 17, bzw. 19 während der Ausfabrbewegung. Die Sperrklinken sind deshalb
als in Ausfahrbewegung verschwenkbare Hebel 21 ausgebildet. Weiterhin besitzt jede Sperrklinke 17, 18, 19 eine zusätzliche
Verriegelung, die in diesem Fall über einen in ein festes Gegenlager eingreifenden Einsteckbolzen 22 gebildet ist. Die Sperrklinke
l6 ist als zweiarmiger Hebel 23 ausgebildet und über einen
Handzug 24 entriegelbar. Gleichzeitig ist jeder Sperrklinke 17, 18, 19 ein Entriegelungsfinger 25 am nachstehenden Hüllrohr 6, 7, 8
zugeordnet.
Die Ausfahrbewegung des Geräteträgers wird dadurch eingeleitet, daß über das Pumpen- und Steueraggregat 11 die Zylinderteile unter
Druck gesetzt werden. Hierbei fährt der aus dem Zylinderteil 2 und dem Hüllrohr 7 ausgebildete Mastschuß aus und drückt über
das Halteelement 12 mittels seiner Steuerkante 20 die Sperrklinke l6 beiseite. Die nachfolgenden Mastschüsse folgen entsprechend.
Beim Erreichen der größten Ausfahrhöhe wird die hydraulische Anklage
drucklos geschaltet, so daß jeweils über die Halteelemente 12 bis 15 und Sperrklinken 16 bis 19 der ausgefahrene Mast mecha-
nisch in seiner Lage gehalten. Zum Wirksamwerden dieser Einfahrverriegelung
fährt der Mast etwas zusammen, um für die Einfahrbewegung die Freigängigkeit der Sperrklinken 16 bis 19 zu gewährleisten.
Zum Einfahrvorgang werden die Zylinderteile 1 bis 5 über das Pumpen-
und Steueraggregat 11 wieder unter Druck gesetzt und aus ihrer Rastlage ausgefahren. Anschließend wird durch Verschwenken
der Sperrklinke 16 das Halteelement 12 derart freigegeben, daß eine Einfahrbewegung nicht behindert wird. Beim Einfahren des
nachfolgenden Mastschusses mit dem Hüllrohr 7 wird die Wirkung der Sperrklinke 17 über den zugeordneten Entriegelungsf ingp.r 25
am Hüllrohr 6 beseitigt, so daß die nachfolgende Einfahrbewegung des Hüllrohres 8 nicht behindert wird. Die Einfahrbewegung setzt
sich entsprechend für die anderen Mastschüsse fort, bis die Einfahrstellung erreicht ist.
Gemäß Figur 2 ist eine Zwischenstellung des Geräteträgers gezeigt,
die als Betriebsstellung verwendet werden soll. Es wurde während der Einfahrbewegung die Sperrklinke l8 am Hüllrohr 8 mit dem Ein—
steckbolzen 22 verriegelt, so daß für die nachfolgenden Mast— Schüsse weiterhin eine Einfahrverriegelung wirksam ist. Eine weitere
Einfahrbewegung wird nach dem Lösen des Einsteckbolzens 22 entsprechend der beschriebenen Einfahrbewegung durchgeführt.
Selbstverständlich ist es möglich, durch eine Verteilung von Halteelementen auf die Hüllrohrlänge Einfahrverriegelungen für
eine Vielzahl von Zwischenstellungen vorzunehmen.
- Patentansprüche -
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Claims (6)
1. Höhenverstellbarer Geräteträger, insbesondere Funkmastanlage, bestehend aus einem druckmittelbetätigten, als Teleskoprohr
ausgebildeten Hubzylinder und einem dieses mit Abstand umgebenden teleskopartig ausziehbaren und mit dem Hubzylinder verbundenen
Hüllrohr, dadurch gekennzeichnet , daß jedes bewegliche Hüllrohr /;7, 8, 9, 10) mindestens ein
Halteelement (12, 13, 14, 15) aufweist, das mit einer zugeordneten
Sperrklinke (l6, 17, l8, 19) am jeweils benachbarten Hüllrohr (6, 7, 8, 9) eine steuerbare Einfahrverriegelung
bildet.
2. Geräteträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeich net
, daß das Halteelement (12, 13, 14, 15) jeweils im unteren Bereich des Hüllrohres (7, 8, 9, 10) oberhalb seiner maximalen
Ausfahrlänge angeordnet ist.
3· Geräteträger nach Anspruch 1 und 2, dadurch g e k e η η zeichnet
, daß die Sperrklinke (l6, 17, l8, 19) als in Ausfahrrichtung verschwenkbarer Hebel (20, 22) ausgebildet
ist.
4. Geräteträger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch g e k e η η zeichnet
, daß das Halteelement (12, 13, 14, 15) eine Steuerkante (20) aufweist, die die Sperrklinke (l6, 17, l8, 19)
während der Ausfahrbewegung entriegelt.
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5· Geräteträger nach Anspruch 1 bis A>
dadurch g e k e η η zeichnet , daß die Sperrklinke (17, 18, 19) über
einen Einsteckbolzen (22) verriegelbar ist.
6. Geräteträger nach Anspruch 1 bis 5, dadurch g e k e η η zeichnet
, daß jeder Sperrklinke (l7i l8| 19) eines
beweglichen Hüllrohres (7> 8, 9» 10) am nachstehenden Hüllrohr (6, 7>
8) ein Entriegelungsfinger (25) zugeordnet ist.
7· Geräteträger nach Anspruch 1 bis 6, dadurch g e k e η η zeichnet
, daß die Sperrklinke (l6) an dem als Stativrohr dienenden Hüllrohr (6) als manuell betätigbare Sperrklinke
ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757532767 DE7532767U (de) | 1975-10-15 | 1975-10-15 | Hoehenverstellbarer geraetetraeger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757532767 DE7532767U (de) | 1975-10-15 | 1975-10-15 | Hoehenverstellbarer geraetetraeger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7532767U true DE7532767U (de) | 1979-11-22 |
Family
ID=31962386
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19757532767 Expired DE7532767U (de) | 1975-10-15 | 1975-10-15 | Hoehenverstellbarer geraetetraeger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7532767U (de) |
-
1975
- 1975-10-15 DE DE19757532767 patent/DE7532767U/de not_active Expired
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