DE7530588U - Mischarmatur fuer sanitaere anlagen oder dergleichen - Google Patents
Mischarmatur fuer sanitaere anlagen oder dergleichenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf Mischarmaturen für sanitäre Anlagen oder dergleichen mit wenigstens zwei getrennten Zulaufanschlüssen und einem Auslauf für die vermischten Fließmedien.
Mischarmatürenr beispielsweise als Brausebatterien, Waschbeckenarmaturen und ähnliches, bestehen weit verbreitet aus zwei
getrennt durch Drehgriffe regelbaren Dosierventilen für das Kaltwasser einerseits und das Warmwasser andererseits, die
einem gemeinsamen Auslauf zugeführt werden. Darüber hinaus sind aber auch Mischventile mit Eingriffbetätigung bekannt,
die für die Regulierung der Wasserentnahmetemperatür gegenüber
der Zweigriffbetätigung zwar einen größeren Bedienungskomfort
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darstellen und auch einfacher als die erstgenannten Mischarmaturen zu installieren sind, bei denen aber dennoch der
Mischgriff getrennt und unabhängig vom eigentlichen Auslaufventil zu betätigen ist.
Darüber hinaus sind seit langem selbstschließende Armaturen bekannt, wie beispielsweise Druckspüler mit Knopfbetätigung,
die nach ihrer Auslösung eine bestimmte, bei der Installation zeitvariabel einstellbare Wassermenge abgeben, um danach
selbsttätig wieder zu schließen. Diese selbstschließenden Armaturen sind insbesondere in öffentlichen Einrichtungen,
aber auch in Industriebetrieben und im privaten Bereich von großem Vorteil, da sie nicht nur wassersparend sind, sondern
darüber hinaus auch besonders bedienungsfreundlich, denn ein Schließen der Armatur von Hand nach erfolgter Wasserentnahme entfällt. Die modernen, im Handel befindlichen rückschlagfreien Selbstschlußventile tragen schließlich auch
noch für eine schonende Behandlung des Rohrleitungssystems vorteilhaft Rechnung. Aus hygienischen Gründen werden selbstschließende Wasserarmaturen bevorzugt, da beispielsweise
bei der Verwendung in sanitären Anlagen nach erfolgter Reinigung keine Berührung eines Bedienungsorgans zum Schließen
der Armatur von Hand notwendig wird.
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Nachteilig bei den bekannten Selbstschlußventilen ist, daß
sie mit einem einzigen Zulauf und einem Auslauf eine Dosiervorrichtung für nur ein Fließmedium, also beispielsweise Wasser einer bestimmten Temperatur, darstellen, ohne
daß sie die Möglichkeit geben, dieses Fließmedium mit einem anderen vermischen zu können, also wiederum beispielsweise
Wasser mit einer anderen gegebenen Temperatur. FUr eine derartige Problemstellung wird daher bisher dem Selbstschlußventil in einem gegebenen Leitungssystem eine Mischbatterie vorgeschaltet, wobei dann beide Vorrichtungen
getrennt voneinander bedient werden müssen. Die Betätigung dreier Bedienungsgriffe gleichzeitig ist jedoch nicht nur
umständlich, die Anordnung der beiden unabhängigen Armaturen bedingt auch einen entsprechend großen Platzbedarf,
erhöhte Installationsarbeiten und sie ist damit kostspielig
Hier setzt die vorliegende Erfindung ein, der die Aufgabe zugrunde liegt, eine Mischarmatur der eingang genannten
Art zu schaffen, die die Vorzüge eines Selbstschlußventils mit denen ein es Einhandmischers in einer einzigen Armatur
vereinigt.
Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch die Kombination eines Selbstschlußventils mit einem Mischventil, wobei ein
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Druckknopf oder dergleichen Betätigungsorgan zum öffnen
des Ventile vorgesehen ist und eine Gegendruckkammer entleurt,
so daß das Fließmedium über den Ventilsitz ausströmen
kann, bis sich die Gegendruckkammer erneut aufgefüllt hat und das Ventil schließt, und ein Einstellgriff
das Mischverhältnis dosiert, wobei koaxial in die STeuerhülse
des Einhandmischers die Patrone des Selbstschlußventils eingesetzt ist, gelöst.
Damit ergibt sich ein vorteilhaftes Mischventil mit Einhandbetätigung,
welches gleichzeitig selbstschließend ist, wobei die Auslösung für die Wasserentnahme in Form eines
Druckknopfes praktisch in den Drehgriff für die jeweils gewünschte Temperatureinstellung integriert ist, indem der
Druckknopf konzentrisch in den genannten Drehgriff eingelassen ist. Eine andere besonders vorteilhafte Ausführungsform besteht darin, daß die Wasserentnahme und die gewünscht^
Temperatureinstellung durch nur ein Bedienungselement, und zwar einen Drehdruckgriff°, betätigt werden können.
Die Mischarmatur läßt sich sowohl als Brausearmatur oder Standauslauf für Waschtische und Waschreihen ausbilden und
sie kann praktisch für jedes beliebige Fließmedium, also nicht nur für Heiß- und Kaltwasser, sondern beispielsweise
auch in Chemielabors für chemische Flüssigkeiten und Gase I verwendet werden. Der geringe Platzbedarf und die einfache j
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Installation zeichnen die Mischarmatur als besonders
vorteilhaft aus und ihre Bedienung zeigt sich insbesondere dann, wenn sie für sanitäre Zwecke Anwendung findet, als
angenehm, da sie etwa als Brausearmatur die Möglichkeit bietet, eine Hand für die Handbrause oder das Einseifen
des Körpers freizulassen, während die andere Hand gleichzeitig in der Lage ist, Wasserauslauf und Wassertemperatur
zu dosieren.
Vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der erfindungsgemäßen Mischarmatur sind den Unteransprüchen und der nachfolgenden
Beschreibung zu entnehmen.
Die beiliegenden Zeichnungen zeigen drei beispielsweise Ausführungsformen für selbstschließende Mischventile im
Längsschnitt, und zwar
Fig. 1 für eine Brausearmatur,
Fig, 2 für einen Standauslauf, wie er in Verbindung
mit Waschbecken oder dergleichen benutzt
Fig, 3 einen Schnitt entlang der Linie A-A von Fig.:
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FIg, 4 für einen Standauslauf, jedoch mit Betäti
gung über kombiniertem Drehdruckgriff, und
Fig. 5 Schnitt durch den Griff der Fic» 4 entsprechend Schnittverlaufslinie.
In den beiden Ausführungsformen von Figur 1 und Figur 2 ist das Selbstschlußventil in Form einer selbständigen
Selbstschlußpatrone durch Knopfdruck betätigbar.
Die Ausfuhrungsform in Figur 4 unterscheidet sich hiervon
im wesentlichen dadurch, daß das Selbstschlußventil durch
Druck auf einen kombinierten Drehdruckgriff ausgelöst wird. Es ist jedoch auch denkbar, Selbstschlußventile mit der
bekannten Hebelbetätigung in das vorliegende Mischventil zu integrieren.
Die an sich bekannte Selbstschlußpatrone, wie sie in den Ausr
führungsbeispielen von Figur 1, 2 und 4 Anwendung findet, kennzeichnet sich im wesentlichen durch eine Gegendruckkammer
10, die von einem Gummikörper 11 umschlossen und von dem übrigen DRuckraum des Fließmediums abgedichtet ist, wobei
eine Verbindung zu ihrem Inneren über eine Bohrung 15 hergestellt ist, deren lichte Weite mittels einer Regulier-
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schraube 17 und einer damit höhenverstellbaren Reguliernadel 16 variiert werden kann, so daß die Einströmzeit des
Fließmediums in die Gegendruckkammer 10 nach ihrer Entleerung durch Betätigung des Druckknopfes 8 gemäß Figur
1 und 2 bzw. des Dreh-Druckgriffes 8a gemäß Figur 4 vor Installierung der Armatur vorgewählt werden kann. Das im
wesentlichen zylindrische Selbstschlußventil ist in Form einer Selbstschlußpatrone von einem Gehäuse 4 umschlossen,
welches die GEgendruckkaromer 10 und den Gummikörper 11 in der dargestellten Weise aufnimmt. Im Normalzustand ist
das Selbstschlußventil geschlossen, wobei die Ventildichtung 12 des Hauptventils fest auf dem Ventilsitz 5 j
aufsitzt, so daß das Fließmedium im Mischraum 3 nur bis zur
Ventildichtung 12 anstehen kann, ohne über die darunterliegende Bohrung in den Ringraum 13 und von dort in den
Auslauf 14 gelangen zu können. In Schließstellung steht inner
halb der Gegendruckkammer 10 der gleiche Druck an wie im Mischraum 3, so daß sich der Gummikörper 11 im Gleichgewichtszustand befindet. Durch Herunterdrücken des Druckknopfes 8 bzw. des Dreh-Druckgriffes 8a gegen die Wirkung
der DRuckfeder wird die Druckknopfführung mit dem Hilfsventil 9 gelüftet, d.h. die Hilfsventildichtung von ihrem
Ventilsitz abgehoben, so daß das in der Gegendruckkammer anstehende Wasser über einen Entleerungskanal zwischen dem
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Gshäuse 4 und einer unten noch näher zu beschreibenden
Steuerhülse 7 zum Auslauf 14 gelangen kann, und zwar infolge des von außen auf den Gummi kör pe ~ 11 durch das Fließ-,
medium im Mischraum 3 anstehenden DRuck, durch den infolge
seiner Elastizität der Gummikörper 11 den Ventilkörper zusammen mit der Ventildichtung 12 nach oben drückt und j
damit die Ventildichtung 12 des Hauptventils vom Ventilsitz] 5 abhebt, so daß das im Mischraum 3 anstehende Fließmedium
nunmehr frei über den Ringraum 13 den Auslauf 14 passieren kann. Gleichzeitig füllt sich über die Bohrung 15 die
Gegendruckkammer 10 wieder mit Wasser oder einem anderen j Fließmedium auf, wobei die Füllzeit sich nach der Einsteilung der Regulierschraube 17 mit Reguliernadel 16 richtet,
die mehr oder weniger weit in die dargestellte senkrechte I mittige Bohrung hineinragen vermag. Sobald der sich damit langsam in der Gegendruckkammer 10 aufbauende Druck demjenigen
des Flüssigkeitsmediums im Mischraum 3 entspricht, schließt
das Selbstschlußventil wieder, d.h. die Ventildichtung 12 kommt mit dem Ventilsitz 5 in feste Anlage.
Das Gehäuse 4 der Selbstschlußpatrone ist koaxial unter Freilassung eines schmalen Ringraumes für den Wasserauslauf
aus der Gegendruckkammer 10 zum Auslauf 14 in eine Steuerhülse 7 eingesetzt, die sich vermittels eines Einstellknopfes
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6 innerhalb des den Auslaufstutzen 14 tragenden Gehäuses 18 des Mischventils, das auch den Mischraum 3 umschließt,
zusammen mit der Selbstschlußpatrone um nahezu 180° drehen
läßt. Die Steuerhülse 7 ist hierfür über einen Laufring 23, der als Axialsicherung dient, mittels einer Schraube 20
oder eines Stellringes innerhalb des Gehäuses 18 arretiert, so daß sie neben der Drehung um ihre mittlere Längsachse
zu keinerlei Axialverschiebung fähig ist. Drehfest ist die Steuerhülse 7 mit dem Einstellgriff 6 über eine
Madenschraube 19 verbunden und der Drehwinkel des Einstellgriffes 6 wird mittels der Anschläge 21 am Einstellknopf
6 und 22 am Gehäuse 18 begrenzt.
Ein Dichtungsring 24 dichtet den Mischraum 3 gegen den Auslauf 14 und den Ringraum 13 ab, der des weiteren
über einen Dichtungsring 25 noch im oberen Bereich des Gehäuses 18 eine Abdichtung aufweist. Der Innenraum der
Selbstschlußpatrone, die sich mit ihrem oberen Kopfteil, welches teilweise vom Druckknopf 8 übergriffen ist, an der
Schulter 27 des Einstellgriffes 6 abstützt, ist des weiteren über eine Ringdichtung 26 nach außen hin abgedichtet. Der
Druckknopf 8 ist, zusammen mit dem oberen Teil der Selbst- | schlußpatrone, durch eine mittige Bohrung derart in den
Einstellgriff 6 eingelassen, daß der über dessen oberen stirnseitigen Bereich hinausragende Abschnitt des DRuck-
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knopfes 8 eine freie Druckbetätigung desselben gewährleistet,
über die anlaufe 1 oder 2, die sich im unteren Bereich
des Gehäuses 18 diametral gegenüberliegen, können unterschiedliche Fließmedien oder ein und dasselbe Fließmedium,
beispielsweise Wasser, mit unterschiedlichen Temperaturen in den Mischraum 3 einfließen, die dann bei geschlossenem
Selbstschlußventil bis zum Ventilsitz 5 anstehen. Die untere Stirnseite der innerhalb des Gehäuses 18 drehbar
gelagerten STeuerhülse 7 ist in der dargestellten Weise derart angeschrägt, daß die Höhe der Schrägung je nach
Drehstellung der STeuerhülse 7 die Zulauföffnungen 1 oder 2 wechselseitig entweder vollständig freigeben oder vollständig abdecken oder aber eine beliebige Zwischenstiellung
zwischen offener und geschlossener Zulaufstellung ermöglichen.
Jede der genannten Stellungen läßt sich über den Einstellgriff 6 bzw, 8a, der drehfest mit der STeuerhülse 7 verbunden ist, vorwählen, so daß beispielsweise dann, wenn
dem Zulauf 1 kaltes Wasser zugeführt wird und dem Zulauf 2, der diesem in dem zylindrischen Gehäuse 18 um 180°
gegenüberliegt, heißes Wasser, eine beliebige Temperatur
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vorgewählt und auch zu jeder Zeit verändert werden kann. Die Einstellung der Temperatur oder des Mischungsverhältnisses kann vor und während der Benutzung der selbstschließenden Mischarmatur vorgenommen werden, da das Selbst
schlußventil vollständig unabhängig von der Stellung der
Steuerhülse arbeitet.
Die AusfUhrungsform nach Figur 2 unterscheidet sich von
derjenigen in Figur 1 nur dadurch, daß es sich entgegen dem ersten Ausführungsbeispiel nicht um einen Auslauf in
Form eines Anschlußstutzens, sondern vielmehr um einen üblichen Wasserhahnauslauf handelt, wie er als Standauslauf für Waschtische und dergleichen mehr üblich ist.
Anstelle der beiden Zulaufanschlüsse in Form von sich diametral im unteren Regelbereich des Miechraumes 3 innerhalb des Gehäuses 18 gegenüberliegenden Bohrungen sind im
Ausführungsbeispiel nach Figur 2 zwei AnschluBstutze η vorge-jsehen, die parallel zueinander liegend der unteren Stirnseite der Mischarmatur zugeführt sind. Hierbei kann die
Richtung der Anschlußstutzen parallel zur Längsachse der Mischarmatur oder - wie dargestellt - auch in einem Winkel
hierzu liegen. Im Fuß des unteren Gehäuseteils der Mischarmatur teilen sich die beiden Zulaufanschlüsse dann in der
in der Schnittdarstellung wiedergegebenen Weise auf, um über
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RUckfluBverhlnderer In die untere STirnseite der zylindrischen
Bohrung Innerhalb des Gehäuses einzumünden, In die die STeuerhülse 7 entsprechend dem In Verbindung irit
Figur 1 beschriebenen Ausführungsbeispiel eingesetzt 1st.
Der untere stirnseitige Abschnitt der STeuerhülse 7 1st entgegen der Ausführungsform nach Figur 1 nicht Im Winkel
gegen seine Längsachse abgeschrägt, sondern trägt einen rechtwinklig zur Längsachse liegenden, bündig auf Kunststoffhülsen
29 oder dergleichen geeigneten Dichtungsorganer aufliegenden Exzenter 28, der je nach Drehstellung des
Einstellgriffes 6 und damit der Steuerhülse 7, wie aus Figur 3 ersichtlich, entweder den einen der beiden Zulaufτ
anschlüsse vollständig abdeckt oder wechselseitig vollständig freigibt oder einen der beiden Zulaufanschlüsse
in einem Maße abdeckt, das gleichzeitig dem der Freigabe des zweiten Zulaufanschlusses entspricht.
Die in Figur 4 gezeigte Ausführungsform entspricht im
wesentlichen derjenigen nach Figur 2 mit dem Unterschied, daG der dort zweiteilig ausgeführte Bedienungsgriff,
bestehend aus dem DRuckknopf 8 und dem Einstellgriff 6, als Mischgriff hier einteilig ausgeführt ist, wobei der
Druckknopf 8 als rcittiger Abschnitt integraler Bestandteil
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des Dreh-Druckgriffes 8a ist, der in der aus Figur 4
ersichtlichen Weise auf den oberen verlängerten Abschnitt 6a der STeuerhülse 7 aufgesetzt ist, so daß der Dreh-Druckgriff
8a um einen bestimmten Betrag in axialer
Richtung der Selbstschlußpatrone eindrückbar ist und drehfest mit der Steuerhülse verbunden entsprechend
dem Einstellgriff 6 in der Ausfuhrungsform nach Figur
und 2 um diese Achse drehbar ist. Selbstverständlich kann der kombinierte Dreh-DRuckknopf 8a nach Figur 4
und in der Schnittdarstellung nach Figur 5 auch für das Ausführungsbeispiel einer Brausearmatur nach Figur 1
Anwendung finden.
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Claims (1)
1. Mischarmatur für sanitäre Anlagen oder dergleichen mit wenigstens zwei getrennten Zulaufanschlüssen und einem
Auslauf für die vermischten Fließmedien, gekennzeichnet durch die Kombination eines
Selbstschlußventils mit einem Mischventil, wobei ein Druckknopf (8) oder dergleichen Bedienungsorgan zum
Offnen des Ventils (5, 12) vorgesehen ist, und eine Gege^v druckkammer (10) entleert, so daß das Fließmedium über
den Ventilsitz (5) ausströmen kann, bis sich die Gegendruckkammer (10) erneut aufgefüllt hat und das Ventil
schließt, und ein Einstellgriff (6) das Mischverhältnis dosiert, wobei koaxial in die STeuerhülse (7) des Einhan^
mischers die Patrone des Selbstschlußventils eingesetzt ist.
2, Mischarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, :
daß der Druckknopf (8) des Selbstschlußventils koaxial in eine Bohrung des Einstellgriffes (6) des Mischventils\
aus dieser wenigstens teilweise vorstehend, eingelassen! ist.
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3, Mischanaatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerhülse (7) mit der im Mischraum (3) endenden Stirnseite derart winklig zur Längsachse
der ARmatur angeschrägt ist, daß sie je nach Drehstellung wechselseitig die getrennten Zuläufe für das
Fließmedium abzudecken oder freizugeben vermag.
4, Mischarmatur nach Anspruch 1, daduxch gekennzeichnet,
daß die untere dem Einsteilgriff (6) gegenüberliegende Stirnseite der Steuerhülse (7) einen Exzenter (28)
aufweist, der stirnseitig in die die Steuerhülse (7) aufnehmende Bohrung des Mischventils getrennt ein
mündende Zulaufanschlüsse wechselseitig übergreift oder freigibt.
5, Mischarmatur nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Misch- und SelbstSchlußfunktion über nur ein Bedienungselement in Form eines einzigen Dreh-Druckgriffes (8a) auslösbar
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Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757530588 DE7530588U (de) | 1975-09-25 | 1975-09-25 | Mischarmatur fuer sanitaere anlagen oder dergleichen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19757530588 DE7530588U (de) | 1975-09-25 | 1975-09-25 | Mischarmatur fuer sanitaere anlagen oder dergleichen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7530588U true DE7530588U (de) | 1976-02-12 |
Family
ID=31961855
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19757530588 Expired DE7530588U (de) | 1975-09-25 | 1975-09-25 | Mischarmatur fuer sanitaere anlagen oder dergleichen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7530588U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2907565A1 (de) * | 1979-02-27 | 1980-08-28 | Niethammer Kg | Kombinierte selbstschluss- und mischarmatur |
-
1975
- 1975-09-25 DE DE19757530588 patent/DE7530588U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2907565A1 (de) * | 1979-02-27 | 1980-08-28 | Niethammer Kg | Kombinierte selbstschluss- und mischarmatur |
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