DE7529765U - Vorrichtung zur axialen sperrung von jalousiestaeben einer rolljalousie - Google Patents
Vorrichtung zur axialen sperrung von jalousiestaeben einer rolljalousieInfo
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- E06B9/00—Screening or protective devices for wall or similar openings, with or without operating or securing mechanisms; Closures of similar construction
- E06B9/02—Shutters, movable grilles, or other safety closing devices, e.g. against burglary
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Description
8 MÜNCHEN S ■ OORNELIUSSTRASSE 42 · TELEFON 240775
2058
Firma
Calderara di Reno (Bologna) Italien
Die Neuerung betrifft eine Vorrichtung zur axialen Sperrung von Jalousiestäben einer aus extrudierten KunststoffstHben
gebildeten Rolljalousie, die entweder aus einer Mehrzahl von sich abwechselnden hohlen, kastenförmigen und flachen Stäben
oder aus Stäben besteht, die einen oberen kastenförmigen Abschnitt und einen unteren flachen Abschnitt aufweisen, die
in den flachen Stäben oder den flachen Abschnitten mit Belüftungsschlitzen versehen sind.
O IUTSC HI BANK M O NOH CN. PRO M BNAOB "LATZ. KONTO-NR. 10/00 094 (BLZ 7 00 700 1 O)
TSLXaRAMMB/QA«LSS LAWO LAI M β MUBNOHBN
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Bei der Jalousiebauform mit abwechselnden hohlen, kastenförmigen und flachen Stäben sind gegenüberliegende Kanten der flachen Stäbe mit gekrümmten
Ansätzen versehen, die derart gelenkig und verschwenkbar in die benachbarten Randabschnitte der
hohlen Stäbe eingreifen, daß ein Aufrollen der Jalousie auf einer Trommel oder Walze möglich ist
und daß die flachen Stäbe in den hohlen Stäben versenkt werden können, wenn die Jalousie abgesenkt
wird.
Bei der anderen bekannten Ausführungsform mit nur einer einzigen Form von Jalousiestäben, die einen
oberen, kastenförmigen Abschnitt und einen unteren flachen Abschnitt aufweisen, ist der Rand der flachen
Abschnitte mit entsprechenden gekrümmten Ansätzen versehen, die gelenkig und verschwenkbar in den Randbereich des kastenförmigen Abschnitts des darunterliegenden
Stabs eingreifen.
Bei beiden Bauarten von Jalousiestäben sind die flachen Stäbe bzw. die flachen Abschnitte mit in vertikaler
Richtung verlaufenden Belüftungsöffnungen versehen, die vorzugsweise durch schmale Schlitze gebildet werden,
die zwar den Durchtritt von Licht gestatten, nicht aber das Eindringen von unerwünschten Insekten«
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Bei derartigen Rolljalousien tritt das Problem auf, daß zwischen den einzelnen Profilstäben eine in
axialer Richtung wirksame Sperre vorgesehen werden muß, um zu verhindern, daß sich die Stäbe in axialer
Richtung vor ihrer Montage auseinander schieben, wenn die Jalousie in aufgerolltem Zustand transportiert wird.
Eine solche Sperre wird im allgemeinen nach Gutdünken und unsystematisch durchgeführt, beispielsweise durch
Einsetzen eines Nagels oder durch de Ausbildung von vorspringenden Ansätzen an den Profilstäben, die dazu bestimmt sind, in entsprechende öffnungen an den
benachbarten Profilstäben einzugreifen. Diese bekannten Mittel zur Sperrung der Profilstäbe in axialer Richtung
ergeben keine zufriedenstellende Ergebnisse, weil sich unter Einwirkung erhöhter Kräfte die Profilstäbe doch
auseinander schieben und überdies eine beträchtliche Schwächung der tragenden Struktur der Stäbe eintritt,
die das Brechen erleichtert.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die vorstehend beschriebenen Nachteile zu überwinden und eine Vorrichtung
zu schaffen, die auf einfache schnelle und bequeme Weise die axiale Sperrung der Jalousiestäbe ermöglicht, und zwar
derart, daß auch erhöhten Querkräften Widerstand geleistet wird und die tragende Struktur der Stäbe nicht geschwächt
wird.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Vorrichtung durch zwei untereinander gleiche Biöckchen gebildet wird,
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von denen jedes mit einem vorspringenden Flansch und
mit einer schlitzförmigen öffnung versehen 1st, die
seitlich neben dem Flansch angeordnet 1st und die zur Aufnahme des Flansches eine3 als Gegenstück dienenden
Blöckchens mit Preßsitz geeignet 1st, wobei die Blöckchen
zu beiden Selten der flachen Stäbe oder der flachen Ab« schnitte der Stäbe ansetzbar &ind, derart, daß die vorspringenden
Flansche durch die Belüftungsschiitze dringen
und die Flansche eines jeden Blöckchens In den Schlitz
des jeweils anderen Blöckchens eingreifen und wobei die Blöckchen derart beschaffen sind, daß sie in vorbereitete
Einschnitte in den Rändern der Profilstäbe eindringen können, die den flachen Profilstäben baw. den
flachen Abschnitten der Profilstäbe benachbart sind, wenn die Jalousie abgesenkt wird.
Eine weitere vorteilhafte Ausführungsfortn besteht darin,
daß in jedem Blöckchen die schlitzförmige öffnung länger ist als der vorspringende Flansch, damit die beiden ein
zusammenwirkendes Paar bildenden Blöckchen in der Höhe gegeneinander einstellbar sind.
Anhand der nun folgenden Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele der Neuerung wird diese
näher erläutert.
Es zeigtt
Fig. 1 eine perspektivische Teilansicht einer Rolljalousie aus Kunststoff, die mit einer Vorrichtung zur
axialen Sperre der Jalousiestäbe gemäß der
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vorliegenden Neuerung versehen ist, Fig. 2 eine explosionsartige, perspektivische
Darstellung der Einzelteile der Jalousie und der Sperrvorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine seitliche Schnittansicht der Jalousie, Fig. 4 eine Seitenansicht in explosionsartiger Darstellung der in Fig. 3 enthaltenen Jalousieteile,
Fig. 5 einen teilweisen Schnitt läng* der Linie V-V
in Fig. 1,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung jedoch in demontiertem Zustand und
Fig. 7 eine teilweise perspektivische Ansicht einer aus einer einzigen Jalousiestab-Bauform gebildeten Jalousie, die mit einer neuerungsgemäßen
Vorrichtung zur axialen Sperre der Profilstäbe versehen ist.
In den Fig. 1 bis 6 ist eine Rolljalousie gezeigt, die aus einer Anzahl von hohlen, kastenförmigen Jalousiestäben besteht, die aus einem Kunststoffmaterial extrudiert und mit 1 bezeichnet sind und die sich mit
flachen Stäben 4 abwechseln. Die hohlen Stäbe sind an gegenüberliegenden Rändern mit paarweise angeordneten,
abgerundeten, hakenförmigen Profilierungen 2, 3 versehen, zwischen denen eine Längsöffnung ausgebildet ist, die den
Eingriff der flachen Verbindungsstäbe 4 ermöglichen. Die
letzteren sind an ihrer Ober- und Unterkante mit paarweise angeordneten, hakenförmig gekrümmten Vorsprüngen
6 und 7 versehen, die mit den VorSprüngen 2, 3 der be-
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nachbarten Stäbe in Eingriff bringbar sind. Die
flachen Jalousiestäbe 4 sind mit Belüftungsschlitzen S versehen, die in vertikaler Richtung verlaufen.
Um eine gegenseitige axiale Sperre zwischen den Profilstäben zu erhalten, die eine Verschiebung in
vertikaler Richtung und eine Schwenkbewegung zwischen den Stäben ermöglicht, werden neuerungsgemäß zwei Blöckchen
8 eingesetzt, die aus Kunststoffmaterial gepreßt und untereinander
gleich sind und deren jedes mit einem vorspringenden Flansch 9 und einem Schlitz 10 versehen ist, der parallel
zum Flansch verläuft und dazu dient, mit Preßsitz den Flansch des jeweils anderen Blöckchens aufzunehmen. Ordnet man die
beiden Blöckchen in Bezug auf die Fläche des flachen Jalousiestabs 4 umgekehrt symmetrisch zueinander an,
wie dies in Fig. 6 gezeigt ist, kann die gegenseitige Befestigung der beiden Blöckchen aneinander und ihr Eingriff
mit dem Jalousiestab dadurch erhalten werden, daß man die Flansche 9 in die Belüftungsschlitze 5 des Jalousiestabes
einsteckt und mit entsprechendem Kraftaufwand den Flansch 9 des einen Blöckchens in den Schlitz 10 des
gegenüberliegenden Blöckchens eindrückt. Die Blöckchen werden überdies gegeneinander in der Höhe so versetzt,
daß ihre voneinander abgewandten Enden über die Enden der hakenförmigen Ränder 6 und 7 der flachen Jalousiestäbe
überstehen. Dies wird dadurch ermöglicht, daß bei jedem Blöckchen der Schlitz 10 länger ist als der Flansch
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Man erhält dadurch ein Sperrorgan, das an beiden Seiten
über den Rand des flachen Profilstabs hinausragt und in Öffnungen 11 und 12 eingreift, die in den hakenförmig
gekrümmten Rändern 2, 3 der hohlen Jalousiestäbe ausgebildet sind, derart, daß sie weder das Absenken noch
das Aufrollen der Jalousie behindern.
Die neuerungsgemäße Sperrvorrichtung ist nicht nur einfach
und wirtschaftlich herstellbar, sie schwächt auch in keiner Weise die Struktur der Jalousiestäbe und kann leicht nach
der Montage der eigentlichen Jalousie angebracht werden. Sie verhindert die axiale Verschiebung der Jalousiestäbe
gegeneinander, und zwar auch bei einer erhöhten transversalen Belastung.
In Fig. 7 ist die Anwendung einer Sperrvorrichtung der beschriebenen Bauart bei einer Jalousie gezeigt, die aus
Stäben einer einzigen Bauform gebildet ist. Jeder Stab besteht aus einem oberen, kastenförmigen Abschnitt 13 und
einem unteren, flachen Abschnitt 14, der an seinem Rand in hakenförmig gekrümmte Endabschnitte 7a ausläuft, die
dazu dienen, in eine entsprechende, hinterschnlttene,
schlitzförmige öffnung am oberen Ende des kastenförmigen Abschnitts einzugreifen, wobei diese schlitzförmige öffnung
von zwei abgerundeten, hakenförmigen Randprofilierungen 2a der oben beschriebenen Art begrenzt wird. In diesem Fall
sind die öffnungen 11a für den Eingriff der beiden Blöckchen 8 der neuerungsgemäßen Vorrichtung nur in den
abgerundeten, hakenförmigen VorSprüngen 2a des hohlen,
kastenförmigen Abschnitts vorgesehen, weil die Relativbewegung
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in vertikaler Richtung zwischen zwei benachbarten Profilstäben sich nur zwischen dem oberen Abschnitt
des jeweils unteren Profilstabs und dem unteren, flachen Abschnitt 14 des jeweils oberen Profilstabs
abspielt. Wie beim vorhergehenden Beispiel beschrieben wurde, werden die beiden Blöckchen der Vorrichtung in
die Belüftungsschlitze 15 eingesetzt, die im flachen Abschnitt 14 eines jeden Jalousiestabs ausgebildet sind.
Die anhand der beschriebenen Ausführungsbeispiele erläuterte Neuerung gestattet verschiedene konstruktive
Abwandlungen, ohne den der Neuerung zugrunde liegenden Raumformgedanken zu verlassen.
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Claims (2)
1. Vorrichtung zur axialen Sperrung von Jalousiestäben einer aus extrudierten Kunststoffstäben gebildeten
Rolljalousie, die entweder aus einer Mehrzahl von sich
abwechselnden hohlen, kastenförmigen und flachen Stäben oder aus Stäben besteht, die einen oberen kastenförmigen
Abschnitt und einen unteren flachen Abschnitt aufweisen, die in den flachen Stäben oder den flachen Abschnitten
mit BelUftungsschlitzen versehen sind, dadurch gekennzeichnet- daß die Vorrichtung durch zwei untereinander
gleiche Blöckchen (8)gebildet wird, von denen jedes mit einem vorspringenden Flansch (9) und mit einer schlitzförmigen Öffnung (10) versahen ist, die seitlich neben
dem Flansch angeordnet ist und die zur Aufnahme des Flansches eines als Gegenstück dienenden Blöckchens
mit Prcßsitz geeignet ist, wobei die Blöckchen zu beiden Seiten der flachen Stäbe (4) oder der ιlachen
Abschnitt (14) der Stäbe ansetzbar sind, derart, daß die vorspringenden Flansche durch die Belüftungsschlitze
(5, 15) dringen und die Flansche eines jeden Blöckchens in den Schlitz des jeweils anderen Blöckchens eingreifen
und wobei die Blöckchen derart beschaffen sind, daß sie in vorbereitete Einschnitte (11, 12; lla) in den Rändern
(2, 3; 2a) der Profilstäbe eindringen können, die den flachen Profilstäben bzw. den flachen Abschnitten der
Profilstäbe benachbart sind, wenn die Jalousie abgesenkt wird.
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2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß In jedem Blöckchen (8) die schlitzförmige
öffnung (10) länger ist als der vorspringende Flansch
(9), damit die beiden ein zusammenwirkendes Paar bildenden Blöckchen in der Höhe gegeneinander einstellbar sind.
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